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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


31. Oktober 2014

Veranstaltungen am 27. und 28.10.

3               Glenn Greenwald (Das paulinische Freiheitsverständnis [TUD])

Die Äußerungen von Greenwald zur Bar Mizwa der Tochter eines Freundes in New York führten zu einer Bestimmung des Gottes- und Menschenbildes. Seit wann ist das Gottesbild so bestimmend, dass es keine menschliche Freiheit zulässt? Wohl erst seit einigen Positionen in der Moderne, in der Antike gibt es allerdings in der Stoa einen ersten Versuch.

Die Diskussion drehte sich u. a. um den Nutzen von Gottesbildern. So kann das Bild des alles beobachtenden Gottes bedrohlich sei, jedenfalls freiheitsentziehend. Aber wenn ich ängstlich gegenüber Freiheit und Verantwortung bin, könnte es mich auch entlasten.

Zu einer fruchtbaren Kontroverse kam es wegen der Frage, ob die NSA schlimmer als die Stasi ist. Das wurde teils bejaht, teils aber heftig verneint. Dabei spielen die Erfahrungen früherer Bürger/innen der DDR eine große Rolle, die erst bei der Einsicht in ihre Stasiakten das Ausmaß der Überwachung erkannten. Gleichwohl bleibt klar, dass das Vorgehen der NSA sowohl nach der Unabhängigkeitserklärung als auch der UNO-Menschenrechtserklärung nicht zulässig ist.

Wir werden schon am 04.11. damit beginnen zu fragen, was in der Bibel dazu gesprochen und erzählt wird.

Falls die GdL nicht möchte, dass ich zu Ihnen kommen kann, werde ich Sie informieren.

Am 09.11. predige ich in der EfG Griesheim zum Freiheitsthema anhand von Mt 25,1-13.

19. Oktober 2014

Das paulinische Freiheitsverständnis (TUD)

 

(1)  21.10.Kennenlernen, Seminarplan

(2)  28.10. Das Ausgangsproblem: Beobachtet uns Gott wie die NSA?

(3)  04.11. Gen 2-3 I

(4)  11.11.Gen 2-3 II

(5)  18.11.1Hen 6-11

(6)  25.11. 1Kor 11,2-16

(7)  02.12.Röm 7,7-25

(8)  09.12.Gal 5,1-6 I

(9)  16.12.Gal 5,1-6 II

(10)          13.01.1Kor 8,1-13

(11)          20.01.1Kor 10,23-29

(12)          27.01.1Kor 13

(13)          03.02.1Kor 14

(14)          10.02.Schlussdebatte

 

 

 

 

17. Oktober 2014

Grundkurs Bibel (Bibelkunde [TUD])

(1)  21.10.Kennenlernen, Seminarplan

(2)  28.10.Kapitel 1: Bormann, Bibelkunde AT und NT (im Seminarapparat)

(3)  04.11.Kapitel 2

(4)  11.11.Kapitel 3

(5)  18.11.Kapitel 5

(6)  25.11.Kapitel 6

(7)  02.12.Kapitel 7

(8)  09.12.Kapitel 8

(9)  16.12.Kapitel 9

(10)          13.01.Kapitel 10

(11)          20.01.Kapitel 11

(12)          27.01.Kapitel 12

(13)          03.02.Kapitel 13

(14)          10.02.Kapitel 14

 

Wir benötigen noch einen weiteren Termin, den legen wir am 04.11. fest.

Als Ergänzung nehmen wir die Bibelkunde unter WiBiLex wahr.

 

29. Juni 2014

Art. Entmythologisierung (Diskussionsentwurf)

1             Entmythologisierung

– gelegentlich auch: Entmythisierung; amer: demythologization, demythologize; engl: demythologisation, demythologise

 

Martin Pöttner

 

 

 

 

Rudolf Bultmann

1Begriff und Verfahren.

1.1. Die experimentelle Methode als „Objektivierung“ der Realität

1.2. Die hermeneutische Reaktion auf die experimentelle Methode.3

1.2.1. Das kosmologische, objektive Weltbild des Mythos

1.2.2. Die anthropologische Pointe des Mythos

1.2.3. Das im Mythos dargestellte und existenzial interpretierte Existenzverständnis

Die Verkündigung Jesu als Voraussetzung der Theologie des NT.

1.3. Kritiken und Fortschreibungen.

1.3.1. Kritik innerhalb der Bultmannschule.

1.3.2. Kritiken am „Mythos“-Begriff Bultmanns

1.3.3. Die Kritik am Supranaturalismusaspekt in Bultmanns Entmythologisierungsprogramm..

1.3.4. Die prozessphilosophische Fortschreibung von Bultmanns Programm..

1.3.5. Die semiotische Fortschreibung von Bultmanns Programm..8

2Literaturverzeichnis

1. Lexikonartikel

2. Weitere Literatur.

[Leider funktionieren die internen Links nicht, ebenso ist die Zählung noch etwas verwirrend. Ich bitte um Entschuldigung!]

 

 

Für Otto Marburger

 

2             1               Begriff und Verfahren

Das Zeichen „Entmythologisierung“ (in der Folge „E.“) bezeichnet einen Begriff (einen Interpretanten), der ein bestimmtes hermeneutisches Verfahren zum Ausdruck bringt, das von dem Marburger Neutestamentler Rudolf Bultmann (1884-1976) 1941 in dem Aufsatz „Neues Testament und Mythologie“ vorgeschlagen wurde (Bultmann 1951; vgl. 1952). Dabei geht es um die Interpretation supranaturaler (übernatürlicher) Auffassungen bei Schöpfung und Erlösung.  Dargelegt hat er dieses Verfahren umfassend 1949 in seiner „Theologie des Neuen Testaments“ (Bultmann 1984). (more…)

12. Juni 2014

Veranstaltungen am 10.06.

 

2               Lk 10,25-37 (Bilder der Erlösung im NT [TUD])

Zur Thematik der größeren Gleichnisse vgl. W. Harnisch, Die Gleichniserzählungen Jesu (UTB 1343), 1985ff (im Apparat im MIZ). Er verwendet ebenfalls ein Extravaganzkonzept. Es ist der bedeutendste Beitrag zur Gleichnisforschung im 20. Jahrhundert und enthält eine ausführliche Literaturliste. Zu dem Extravaganzkonzept von Peirce vgl. hier.

Wir starteten mit Lk 10,25-37. Dabei wird die kommunikative Szene zwischen Jesus und dem Schriftgelehrten als Kontext zum Verständnis von 10,30-35 akzeptiert. Anders Harnisch, 271f. Für die Analyse im Seminar ist Aristoteles, Rhetorik II,20 (z. B. Reclam 1999) ausschlaggebend. (more…)

14. Oktober 2013

Ethik des Neuen Testaments (TUD)

 

15. 10.     Kennenlernen, Seminarplan

1               Ethik und Religion

22.10.      Markus 1,14f

05.11.      Joh 13,31-35

12.11.      Röm 7,7-25

2               Ethik und Staat

19.11.      Markus 10,35-45

26.11.      Römer 13,1-7

03.12.      Matthäus 5,38-48

3               Ethik und Wirtschaft

10.12.      Matthäus 6,19-34

17.12.      Markus 10,24-31

14.01.      Philemon

4               Sexualethik

21.01.      Markus 10,1-12

28.01.      1Kor 7,1-16

04.02.      Röm 1,18-32

5               Zwischen den Zeiten

11.02.      1Kor 7,19-35

 

Ein Zusatztermin an einem Samstag sollte zu Texten aus dem Matthäusevangelium vereinbart werden wie Matthäus 25, auch einige Texte der Bergpredigt. Damit kann das Thema vertieft werden..

12. Juni 2013

Veranstaltungen 11.06. Uni Hd und TUD

 

1               Uni Hd: Ostergeschichten

Der Plan für die letzten Sitzungen bis zum 23.07. (Doppelsitzung) lautet:

18.06. Luk 24,1-35 auf Griechisch

25.06. Joh 19-21 auf Deutsch

02.07. Joh 20,1-31 auf Griechisch

09.07. Joh 21,1-25 auf Griechisch

16.07. Schreiben, Liebe und Aufstehen bei Johannes

23.07. 1Kor 15,1-11 auf Griechisch; 12-28 auf Deutsch

– das Realitätsverständnis des Aufstehens
nach Paulus

23.07. Im Anschluss Abschlussdiskussion

Die Sitzung hatte Luk 24 zum Thema. Dabei fiel auf, dass Luk nach der Erzählung vom leeren Grab zuerst die Erscheinung Jesu während des Diskurses mit den Emmausjüngern erzählt, dann die Erscheinung vor Simon Petrus erwähnt. Weiter erscheint Jesus den Elf plus den Emmausjüngern, die eben nach Jerusalem zurückgekehrt waren.

Diese Erscheinung ist eine Erweiterung und Verstärkung der Emmausjüngererzählung. Deutlich wird betont, dass Jesus als Aufgestandener kein bloßer Geist sei, sondern Fleisch und Knochen besitze. Zudem isst er, was ja nur nötig ist, wenn Fleisch und Knochen Nahrung brauchen. Diese Elemente finden sich alle in der Emmausjüngererzählung. Und dort findet sich auch das dritte wesentliche Element von Luk 24: Alles dasjenige, was im Leben, Sterben, Aufstehen Jesu geschah (und weiter in der Geschichte der Kirche geschieht), hat sich nach einem narrativen Programm ereignet, dass in der LXX als dem Alten Testament der frühen Christ/inn/en aufgeschrieben wurde. Luk interpretiert die Heiligen Schriften der Juden als prophetische Texte, welche die grammatischen Regeln kreativ vorgeben, nach denen das lukanische Doppelwerk geschrieben ist.

Zum Brotbrechen vgl. Act 2,46.

Luk 24 ist auch als Übergang zu Act konzipiert, Himmelfahrt und Geistwunder werden erzählt bzw. angedeutet.

Die Diskussion drehte sich u. a. um das Verhältnis von Judentum und Christentum, Act 28 als Problemanzeige wurde diskutiert. Dort diskutiert Paulus mit der jüdischen Gemeinde in Rom, seine Botschaft wird dort abgelehnt. Es ist m. E. wichtig, dass Luk so offenlegt, seine Auslegung der Heiligen Schriften der Juden finde im Kontext der ([proto]rabbinischen) Theologie keine Zustimmung. Die Konzeption des Luk ist eine der versöhnten und streitenden Verschiedenheit. So werden im Eschaton Pessach und Abendmahl gefeiert. Vielleicht nicht so enthusiastisch wie Paulus (Röm 11,25-32), aber doch ähnlich, unterstellt er, dass die Juden gerettet werden. Die Umkehr steht im Zentrum der Verkündigung der Schüler – und dieses Thema hat die Jesustradition mit der dynamischen Schriftauslegung im Judentum gemeinsam. Es wird nach Luk auch zum Hauptthema der Kirchengeschichte, welche von Jerusalem ausgeht.

In der Emmauserzählung wird auf jüdische Messiashoffnungen Bezug genommen, die im Schülerkreis präsent waren. Sie finden sich in PsSal 17f, daraus ein Ausschnitt:

Darin ist also eine Auseinandersetzung mit folgender im Judentum vorhandenen Messias- (griechisch: christos, lateinisch: Christus-) Vorstellung zu finden:

Sieh zu, Herr, und lass ihnen ihren König erstehen, den Sohn Davids,

…, dass er über deinen Sklaven Israel regiere.

Und gürte ihn mit Kraft, dass er ungerechte Heiden zerschmettere,

Jerusalem reinige von den Heiden, die es erbarmungswürdig zertreten …

Dann wird er sein heiliges Volk zusammenführen, das er mit Gerechtigkeit regiert …

Er lässt nicht zu, dass weiter Unrecht in ihrer Mitte stattfindet …,

Und er verteilt sie nach ihren Stämmen über das Land,

und weder Beisasse noch Fremder darf künftig unter ihnen wohnen.

Er richtet [alle] Völker nach seiner gerechten Weisheit.

(Psalmen Salomos 17,21-29)

Da Jesus aber ein gekreuzigter Messias war, ist das keine 1:1-Übernahme – und die Schriftauslegung muss u. a. aus Jes 53 Ergänzungen liefern.

2               TUD: Verständnisvolles Lesen der Bibel (1. Mose 9)

Die Debatte über 1. Mose 9 schloss den Abschnitt des Seminars ab, der sich mit dem Problem der Gliederung und Bestimmung der Themen eines Textes (Semantik) befasst. Ab dem nächsten, vor allem ab dem übernächsten Mal ist dann die Pragmatik der Texte Thema. Was wollen diese Texte kommunikativ erreichen? Vermutungen darüber haben wir immer schon angestellt, aber mindestens ab dem übernächsten Mal werden wir das explizit in den Vordergrund stellen, wenn auch die Exkursionsteilnehmer/innen wieder dabei sind.

In 1. Mose 9 wird das Thema des Noahbundes in den Vordergrund gestellt, wir machten uns auch Signale wie den Regenbogen klar. Die Themen des Vortextes waren stark präsent. Gott lässt keine Sintflut mehr kommen, obgleich „das Trachten der Menschen böse von Jugend auf“ ist.

Der „Bund“ ist eine Vertragskonzeption. Gott schließt mit diesen Menschen einen Vertrag und verpflichtet sich, keine Sintflut mehr kommen zu lassen. Man kann mit Kant sagen: Gott erkennt die Menschenrechte an, zu diesen gehört auch das Recht zu sündigen. Kant sprach davon, dass der Mensch aus „krummem Holz“ geschnitzt sei.

Dazu gehört auch die Erzählung von Noah, dem ersten Weinbauern, bei der Ham das Nacktheitstabu verletzt.

3               TUD: 1. Kor 15,20-28

Mit diesem Text wurde der erste pantheistische Text präsentiert. Dabei ist Gott im Begriff, alles in allem zu werden. Dies ist ein Prozessgedanke. Gott ist am Anfang des Prozesses noch nicht alles, sondern am Ende des Prozesses wird er dazu.

Das ist mit der Sünde Adams verbunden, bei welcher der Glanz in der Welt verloren geht – und der Tod in die Welt kommt. Mit der Auferweckung des gekreuzigten Christus beginnt die Gegenbewegung, in der alle Gegenmächte und zuletzt der Tod unterworfen werden. Der Glanz kehrt dann zurück, Gott wird alles in allem sein.

Die Position ist ein prozessphilosophischer Pantheismus, der unter Aufnahme von Gedanken Spinozas seit der Romantik sowohl bei Schelling als auch bei Schleiermacher vertreten wurde. Besonders deutlich ist dies bei Charles Peirce am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts (Religionsphilosophische Schriften, 1995) der Fall. Diese Position liegt auch bei Alfred North Whitehead vor. Unter den evangelischen Theologen wird diese Position am ehesten von Eberhard Jüngel vertreten. Dabei ist gedacht, dass im ewigen Leben, in dem Gott alles in allem ist, unsere Individualität durch nicht gelebte Möglichkeiten ergänzt wird. Aber es ist auch klar, dass die scharfen Grenzen zu Anderen, die wir oft ziehen, keinen Bestand haben.

Nach meinem Urteil war Paulus der bedeutendste Theologe des Christentums. Denn er hat nicht die Überlegenheit des christlichen Lebens, über andere Weisen zu leben, gelehrt. Das wäre Selbstruhm. Nüchtern ist die Welt, wie wir sie erleben, durch den Tod und die Vergänglichkeit bestimmt. Die Lebenszeichen, die auf den kommenden Glanz verweisen, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Wenn alle Menschen so lebten, wäre alles gut. Aber so ist es nicht. Der Tod muss unterworfen werden, er findet sich auch in gesellschaftlichen Formen wie dem Kapitalismus, um ein Beispiel aus der Seminargruppe zu nehmen. Nach Paulus leben wir richtig, wenn wir glauben, hoffen und lieben. Und so verzweifeln wir s. E. nicht, wenn wir darauf harren, dass Gott alles in allem wird – und Glanz und Zauber universal sind.

Es wurde kontrovers diskutiert, ob dieser Gottesgedanke nicht dem Vaterunser widerspreche. Eher nicht. Man darf das Gebet Jesu nicht mit den eigenen Wünschen verwechseln, so Schleiermacher. Gerade die Gebetsfrömmigkeit, die bei Mk und Mt durchscheint, setzt voraus, dass das Vertrauen an der Schöpfermacht Gottes partizipiert. Und man wird festhalten müssen, dass diese sich entwickelt und im Werden begriffen ist. In diese Lebenshaltung üben, auf unterschiedliche Weise, Markus und Matthäus ein.

12. November 2012

Menschenrechte im NT? 1 (TUD/Uni HD)

 

Wir haben jetzt die UNO-Menschenrechtserklärung und 1. Mose 1-3 besprochen.

Dabei stand die Gottebenbildlichkeit bzw. genauer die Erschaffung des Menschen nach dem Bilde Gottes im Vordergrund, wobei 1. Mose 1 ein symmetrisches Verhältnis von Frauen und Männern vertritt, während in 1. Mose 2-3 mindestens nachdem Eva und Adam vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, sich eine Unterordnung der Frau unter den Mann andeutet.

Das warf Probleme auf, wie die Textgestalt zu erklären ist:

(1)  Stellt 1. Mose 1, den Urzustand, stellen 2-3 dann den geschichtlichen Verfall dar?

(2)  Wird im jüdischen Denken eigentlich stets der Satz vom Widerspruch außer Kraft gesetzt: Man behauptet zur selben Zeit über denselben Sachverhalt genau das Gegenteil?

(3)  Zeigen sich die Menschenrechte nicht gerade darin, dass den Rezipierenden zugemutet und zugetraut wird, den logischen Widerspruch der Schöpfungshandlungen Gottes und der entsprechenden Lebensentwürfe der Menschen zu erkennen und selbst zu entscheiden, welcher Lebensentwurf der angemessene ist?

Lösung (2) ist logisch unhaltbar und zeigt z. T. Probleme an, die auf den Nationalsozialismus zurückgehen.

Lösung (3) ist die interessanteste und eröffnet eine Möglichkeit, von den literarischen biblischen Texten aus die Menschenrechtsproblematik zu rekonstruieren. Die Lesenden sind offenbar als solche in den Texten vorausgesetzt, die Freiheit und Kompetenz besitzen, selbstverantwortlich zu entscheiden.

Verständnisvolles Lesen der Bibel 1 (TUD)

 

Wir sind im Moment noch an der Gliederung von Texten und sind in Mt 5 von 1-17 vorgedrungen.

1-2: Erzählerische Einleitung, handelnde Personen, Ort

3-12: Die Seligpreisungen, 3-10 sehr ähnliche Struktur, die stets wiederholt wird:

(1)  Selig sind die

(2)  Denn

V. 3 und V. 10 sind unter allen am ähnlichsten, weil im zweiten Teil jeweils „denn ihrer ist das Reich der Himmel“ wiederholt wird.

11 und 12: Das Publikum wird in der ersten Person Plural direkt angeredet.

Das leitet über zum Lob des Publikums:  Ihr seid das Salz der Erde/Licht der Welt

 

Regeln der Gliederung: (1) auf Gleichheit und Wiederholung achten.

                                                 (2) auf Veränderungen achten.

 

15. Oktober 2012

Verständnisvolles Lesen der Bibel (TUD)

16.10.      Kennenlernen, Semesterplan usf.

23.10.      Mt 5,3-12

30.10.      Mt 5,13-16

06.11.      Mt 5,17-20

13.11.      Mt 5,21-26

20.11.      Mt 5,27-30

27.11.      Mt 5,31-37

04.12.      Mt 5,38-42

11.12.      Mt 5,43-48

18.12.      Lk 2,1-20

08.01.      1Kor 1,1-3

15.01.      1Kor 1,4-9

22.01.      1Kor 1,10-17

29.01.      1. Kor 1,18-31

05.02.      Abschlussdiskussion