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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


1. Mai 2016

II">Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments II

Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments § 2

Das Han­dout der Vor­le­sung befin­det sich hier.

 

Mei­ne Damen und Her­ren,

 

ich begrü­ße Sie zur zwei­ten Vor­le­sung über die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments. Heu­te geht es um die Ent­ste­hung der Schrift­re­li­gi­on im Juden­tum, von der das Chris­ten­tum des Neu­en Tes­ta­ments geprägt ist und von der es eine Fort­ent­wick­lung dar­stellt. Bevor ich damit begin­ne, möch­te ich fra­gen, ob es Rück­fra­gen zur letz­ten Stun­de gibt oder ob Sie Ein­wän­de äußern möch­ten.

Die heu­ti­ge Vor­le­sung hat fol­gen­de Struk­tur:

Inhalt

1 Ein bibli­sches Bei­spiel: Gen 1,1-2,4a und 2,4b-3,24

2 Die Schrift­ge­lehr­ten im Juden­tum

3 Der Anschluss des Neu­en Tes­ta­ments an die dyna­mi­sche Schrift­aus­le­gung im Juden­tum

4. Eini­ge Rück­fra­gen

 

1               Ein bibli­sches Bei­spiel: Gen 1,1-2,4a und 2,4b-3,24

Wir sahen anhand der Aus­le­gung von 1Kor 14, dass für Pau­lus das her­me­neu­ti­sche Pro­blem als Pro­blem des Ver­ste­hens frem­der Zei­chen und eben­so der Fra­ge des mög­li­chen Ein­ver­ständ­nis­ses mit die­sen Zei­chen trans­pa­rent war. Den­ken Sie an die Erwäh­nung des Lai­en oder Ungläu­bi­gen, der vor dem Hin­ter­grund trans­pa­ren­ter Zei­chen poten­zi­ell sein Ein­ver­ständ­nis mit der Glau­bens­kom­mu­ni­ka­ti­on der korin­thi­schen Gemein­de äußern könn­te. Natür­lich könn­te man mei­nen, Pau­lus habe auch die Her­me­neu­tik erfun­den. Aber Pau­lus war ein pha­ri­säi­scher Schrift­ge­lehr­ter. Daher liegt es nahe, dass die­se Fra­gen schon zuvor im Juden­tum dis­ku­tiert wor­den sind. Ähn­lich gibt es im grie­chi­schen Wis­sen­schafts­sys­tem phi­lo­lo­gi­sche Bestre­bun­gen ins­be­son­de­re in Alex­an­dria, Der­ar­ti­ges zu the­ma­ti­sie­ren. Wir kon­zen­trie­ren uns auf den Pro­zess im Juden­tum, der sich aber kei­nes­wegs unab­hän­gig von den Ent­wick­lun­gen in der grie­chi­schen Kul­tur voll­zo­gen hat. (more…)

10. April 2016

Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments I (Uni Hd)

Her­mes der Bote der Göt­tin­nen und Göt­ter beglei­tet auch die­se her­me­neu­ti­sche Vor­le­sung

  • § 1: Hin­füh­rung zum Pro­blem

Ver­ehr­te Damen und Her­ren,

 

ich begrü­ße Sie in die­ser Vor­le­sung zu einer Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments!

Inhalt

1       Pro­ömi­um

2       Über­blick

3       Das Pro­blem, das hin­ter der Her­me­neu­tik steht: die Fremd­heit der Zei­chen­ver­wen­dung ande­rer Men­schen

4       All­ge­mei­ne und spe­zi­el­le Her­me­neu­tik?

5.     Hin­wei­se und Fra­gen der Teilnehmer/innen

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