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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


25. Februar 2016

Elias Canetti, Masse und Macht

Inner­halb der Kapi­tel „Meu­te und Reli­gi­on“ (147ff) und „Mas­se und Geschich­te“ (195ff) gibt es Zusam­men­hän­ge, die auf einen sinn­vol­len Plan des Buches schlie­ßen las­sen kön­nen.

149 führt Canet­ti ein, dass die Meu­ten zwar kon­stant sei­en, aber etwas „Flie­ßen­des“ hät­ten und zum Über­ge­hen neig­ten. Das wird an der Jagd­meu­te ange­deu­tet, die schnell zur Kla­ge­meu­te wer­den kann. Dazu kommt das für den spä­te­ren Text wesent­li­che Motiv des Umschlags zur Ver­meh­rungs­meu­te. Die Über­le­gun­gen zu den Welt­re­li­gio­nen stel­len eine Ver­mitt­lungs­stu­fe zu „Mas­se und Geschich­te“ dar.

Mit den Stu­di­en von Mary Dou­glas beginnt er. Zwei Moti­ve, die spä­ter wich­tig wer­den, wer­den hier in einer Stam­mes­ge­sell­schaft unter­sucht: Wald und Jagd. Hier bei den Lele ist eine Jagd­re­li­gi­on fest­zu­stel­len. Dann die Jiva­ros, hier geht es um Kriegs­beu­te. Bei den Pue­b­lo-India­nern um Regen­tän­ze, die Ver­meh­rungs­tän­ze sein sol­len. Das lässt das Ver­hält­nis der Mas­sen Ahnen, Kin­der und Mais erschlie­ßen, wel­ches vom Regen abhängt.

Dann wer­den Sie­ges­fes­te erör­tert, wobei der ers­te Tote für Krie­ge wich­tig sein soll. Hier inter­es­siert er sich für das Ent­ste­hen einer staat­li­chen Kriegs­re­li­gi­on.

Das wird dann am Islam durch­zu­spie­len ver­sucht, ergän­zend wer­den die selbst­ver­let­zen­den Ritua­le der Schia dar­ge­stellt.

Die­se fällt wie das Chris­ten­tum unter den Begriff der Kla­ge­re­li­gon. Dabei ist das Schick­sal von Mär­ty­rern zen­tral.

Das Mas­sen­phä­no­men wird stark am Katho­li­zis­mus beob­ach­tet, wobei Lang­sam­keit und Ruhe im Vor­der­grund ste­hen.

Am Oster­feu­er in der Gra­bes­kir­che wird der Zusam­men­hang von Feu­er und Mas­sen­bil­dung beob­ach­tet.

 

Der zwei­te Teil „Mas­se und Geschich­te“ ver­sucht das nun zur Anwen­dung zu brin­gen, indem er in die Zeit der Natio­nen über­geht, wobei er Sym­bo­le und Mas­sen mit­ein­an­der ver­bin­det. Er ver­gleicht die Natio­nen mit den Reli­gio­nen. Durch die­se Ana­lo­gie hängt vie­les zusam­men.

Eng­län­der: Meer (Insel)

Hol­län­der: Meer (Deich)

Deut­sche: Wald

Fran­zo­sen: Revo­lu­ti­on

Schwei­zer: Ber­ge

Spa­ni­er: Mata­dor

Ita­lie­ner: ?

Juden: Aus­zug aus Ägyp­ten, zer­fal­len­de Mas­se

Die Kata­stro­phe ver­sucht er durch eine Kom­bi­na­ti­on von Ver­sailles und Infla­ti­on zu erhel­len, dabei greift er auf das Sym­bol Schatz zurück. Die Deut­schen wur­den dadurch ernied­rigt. Und man brauch­te ein Objekt, das noch nied­ri­ger ange­sie­delt wer­den konn­te: die Juden, die bekannt­lich mit dem Geld ver­bun­den waren.

 

Der Par­la­men­ta­ris­mus wird am eng­li­schen Sys­tem dar­ge­legt, offen­bar eine Art von zivi­li­sier­tem Kriegs­spiel, wäh­rend Kapi­ta­lis­mus und Sozia­lis­mus Vari­an­ten der Ver­meh­rungs­meu­te sind.

Was die Selbst­zer­stö­rung der Xosas besa­gen soll, ist schwer ver­ständ­lich.

2. Februar 2016

Elias Canetti, Masse und Macht, 53ff

 

Mei­ne Lek­türe­hy­po­the­se lau­tet: Die eth­no­lo­gisch anmu­ten­den Anmer­kun­gen zu Stam­mes­ge­sell­schaf­ten die­nen dazu, das The­ma breit abzu­si­chern – und „moder­ne“ Varia­tio­nen des­sel­ben ver­ständ­li­cher zu machen.

Inhalt­lich, von ihrem Gehalt her sol­len die Mas­sen nach dem sie „tra­gen­den Affekt“ her unter­schie­den wer­den (53).

Bei der Hetz­mas­se geht es um den Affekt des Töten­wol­lens.

Bei der Flucht­mas­se geht es um eine affek­ti­ve Reak­ti­on auf eine Dro­hung.

Bei der Ver­bots­mas­se geht es um eine affek­ti­ve Reak­ti­on auf ein Ver­bot.

Bei der Umkeh­rungs­mas­se han­delt es sich um eine affek­ti­ve Reak­ti­on auf einen Sta­chel, der durch Befeh­le aus­ge­löst wird. Canet­ti erwähnt z. B. Revo­lu­tio­nen. (more…)

22. November 2015

Abschluss von Assmann, Exodus

1. Überblick

Die letz­ten Über­le­gun­gen zu Ass­mann, Exo­dus, ori­en­tie­ren sich an der Schluss­zu­sam­men­fas­sung, kurz noch ein­mal an der Fra­ge des „gött­li­chen“ Rechts“ und sei­ner Bedeu­tung, dazu auch am geäu­ßer­ten Zwei­fel, dass Ass­manns Ver­wen­dung von „demo­kra­tisch“ gut gerecht­fer­tigt ist – und die Fra­ge, inwie­weit Ass­manns Bestim­mung des Erzähl­ver­laufs des Buchs Exo­dus auf eine „Ein­woh­nung Got­tes bei sei­nem Volk“ hin­rei­chend ist.

Rezen­sio­nen fin­den sich hier.

2. Hauptzüge der Thes Assmanns

Wesent­lich ist, dass Ass­mann sein Modell und das Modell sei­ner Frau vom „kul­tu­rel­len Gedächt­nis“ hier sehr frucht­bar macht. (more…)

22. August 2015

VI-VIII">Jan Assmann, Exodus, Kapitel VI-VIII

Marc Chagall: Mose emp­fängt die Geset­zes­ta­feln

Jan Ass­mann bear­bei­tet the­ma­tisch in den Kapi­teln VI-VIII:

a) die ägyp­ti­schen Pla­gen und ihre ritu­el­le Bedeu­tung;

b) die Idee der Beru­fung des Vol­kes und des ent­spre­chen­den Volks­be­griffs;

c) die Idee des gött­li­chen Rechts.

Das kann eine hilf­rei­che Struk­tu­rie­rung der Infor­ma­ti­ons­mas­sen sein.

 

Die Dar­stel­lung folgt die­ser Struk­tu­rie­rung. (more…)

21. Juni 2015

II und III">Jan Assmann, Exodus, Kapitel II und III

Vorbemerkung

Die Dis­kus­sio­nen bei der ers­ten Sit­zung zu Ass­mann lie­ßen unter­schied­li­che Vor­ver­ständ­nis­se in Bezug auf reli­giö­se Kon­zep­te (wie­der) deut­lich wer­den. Die­je­ni­gen, die einer auf­klä­re­ri­schen, eher reli­gi­ons­fer­nen Posi­ti­on zunei­gen, zie­hen sich ten­den­zi­ell stark auf die Posi­ti­on der his­to­ri­schen Fak­ti­zi­tät zurück. In die­ser Hal­tung stim­men sie mit reli­giö­sen Fundamentalist/inn/en über­ein, die ver­su­chen, die his­to­ri­sche Rich­tig­keit von Über­lie­fe­run­gen fest­zu­hal­ten. Dem­ge­gen­über sind für die reli­giö­sen Skeptiker/innen reli­giö­se Über­lie­fe­run­gen irrele­vant, sofern kei­ne his­to­ri­sche Fak­ti­zi­tät nach­ge­wie­sen kann.

Eine ande­re Posi­ti­on im Kurs war bereit, sich dem Vor­ge­hen Ass­manns eher anzu­schlie­ßen, hier eine Erin­ne­rungs­ge­schich­te zu schrei­ben, da wir tat­säch­lich mit die­sen Mythen, Nar­ra­ti­ven und Sto­rys kul­tu­rell auf­ge­wach­sen sind. Seit Pla­ton wer­den sol­che Mythen unter der Per­spek­ti­ve einer argu­men­tie­ren­den Ratio­na­li­tät als »falsch« bzw. »unwahr«, gar als »Lüge« ange­se­hen. Hat man aber die Gren­zen der argu­men­ta­ti­ven Ratio­na­li­tät erkannt, wie das bei Sokra­tes und Pla­ton der Fall ist, kön­nen »Kunst­my­then« erzählt wer­den, wie das in den pla­to­ni­schen Dia­lo­gen häu­fig der Fall ist. Ich hat­te mir erlaubt, das Bloch­sche Auf­neh­men und Ver­ar­bei­ten von uto­pi­schen Mythen wie dem­je­ni­gen des Exo­dus­my­thos so zu ver­ste­hen. Dies dient der nar­ra­ti­ven Plau­si­bi­li­sie­rung der Onto­lo­gie des Noch-Nicht. (more…)

26. Mai 2015

Jan Assmann, Exodus

 

Ass­mann legt 2015 eine Revi­si­on sei­ner frü­he­ren The­sen vor, dass die Mono­the­is­mus­the­se, die er ver­tre­ten hat, für das gesam­te Alte Tes­ta­ment bzw. die gesam­ten Hei­li­gen Schrif­ten der Juden gilt.

Jetzt kon­zen­triert sich die Ana­ly­se auf das Buch Exo­dus, das eine Sto­ry erzählt, wel­che eine welt­be­we­gen­de Rezep­ti­ons- und Wir­kungs­ge­schich­te hat.

Da es sich dabei um einen Mythos han­de­le, lie­ße sich die Sto­ry leicht sym­bo­lisch ver­dich­ten.

Ass­mann geht seit Lan­gem einen dop­pel­ten Kon­flikt ein:

  1. wird der Aus­druck „Mono­the­is­mus“ reli­gi­ons­wis­sen­schaft­lich“ anders defi­niert (vgl. 3.3).
  2. ver­sucht er inten­siv zu zei­gen, dass unse­re Kul­tur und eini­ge ihrer Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten durch jenen Mythos geprägt sei­en.

Als dann nicht mehr sehr aktu­el­le Alter­na­ti­ve fun­giert stets „Ägyp­ten“, wor­aus der Aus­zug erfolgt.

Der zwei­te Punkt mag der anstö­ßigs­te sein. Aber ähn­lich wie Bloch, den wir zuvor bespro­chen haben, sieht er nicht nur die „Revo­lu­ti­on der Alten Welt“ in der Exo­dus-Sto­ry ver­kör­pert, son­dern jede Aus­zugs­ge­schich­te scheint von ihr affi­ziert zu sein. Dies läuft über das Kon­zept Jan und Alei­da Ass­manns vom „kul­tu­rel­len Gedächt­nis“. Vie­le Bemü­hun­gen sind dar­auf kon­zen­triert, das Kon­zept sozu­sa­gen in der Erin­ne­rungs­funk­ti­on des Haupt­the­mas des Buches Exo­dus zu ver­an­kern, eben den ver­schie­de­nen Offen­ba­run­gen, deren neu grün­den­der Cha­rak­ter stets erin­nert wer­den müs­se – was für das zen­tra­le Ritu­al des Juden­tums, das Pes­sach­mahl leicht gezeigt wer­den kann.

Die Ana­ly­se des Buchs ori­en­tiert sich am Mythos-Ver­ständ­nis der „Pries­ter­schrift“, dem­zu­fol­ge aus einer nega­ti­ven und insta­bi­len Aus­gangs­si­tua­ti­on (z. B. das Cha­os der Öde und Lee­re [Gen 1,1ff] bzw. der Situa­ti­on Isra­els im Skla­ven­haus Ägyp­ten ein sta­bi­ler Zustand wird: die Schöp­fung bzw. das Woh­nen Got­tes bei sei­nem Volk). Die­sen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess im Buch Exo­dus auf­ge­zeigt zu haben, ist sicher ein Ver­dienst von Ass­manns Buch.

Dies alles steht aber in offen­sicht­li­cher Span­nung zu Punkt 1. Denn reli­gi­ons­wis­sen­schaft­lich wird bestrit­ten, dass ein Kon­zept, in dem es auch ande­re Gött/er/innen gibt, als „Mono­the­is­mus“ bezeich­net wer­den darf. Ass­mann wählt des­halb für sein Kon­zept die Bezeich­nung „Mono­the­is­mus der Treue“, weil die Lie­bes-, Eifer­suchts- und Bun­des­se­man­tik das erfor­de­re. In die­sem Kon­zept kann er nach­wei­sen:

  • Abso­lu­tis­mus von JHWH;
  • Grau­sam­keit und Into­le­ranz;
  • Ver­fe­mung ande­rer Kul­tu­ren: „Ägyp­ten“.

Das alles sol­len Chris­ten­tum und Islam geerbt haben, womit wir in der Gegen­wart und beim isla­mis­ti­schen Ter­ro­ris­mus ange­kom­men wären.

Frei­lich steht das – wie Ass­mann ein­räumt – inner­halb einer fried­lie­ben­den Klam­mer. Die Gene­sis zeigt gera­de nicht die Züge, die Ass­mann von Exo­dus bis Deu­te­ro­no­mi­um (5. Mose) her­vor­hebt.

Und Ass­mann gesteht zu, dass die spä­te­ren Pro­phe­ten eben exakt mono­the­is­tisch im Sin­ne der Reli­gi­ons­wis­sen­schaft sind und ein pazi­fis­ti­sches Got­tes­kon­zept auf­wei­sen.

M. E. ist der Haupt­punkt des Bestehens Ass­manns auf den nega­ti­ven und krie­ge­ri­schen Zügen des „Mono­the­is­mus der Treue“ wohl dar­in zu sehen, dass sich in ihr eine Umkeh­rung des Schick­sals Isra­els in Ägyp­ten und des Schick­sals des euro­päi­schen Juden­tums im Natio­nal­so­zia­lis­mus zeigt: Aus der vom Geno­zid bedroh­ten Eth­nie in Ägyp­ten wird eine aggres­si­ve, into­le­ran­te und grau­sa­me Trup­pe, die selbst dann in Kana­an im Auf­trag JHWHs bzw. unter sei­ne Anfüh­rung Geno­zi­de aus­führt. Ass­mann ist bemüht, Kurz­schlüs­se zu ver­mei­den. Aber hier kämpft wohl doch ein Alt-68er mit Phi­lo- und Anti­se­mi­tis­mus. Oder irre ich mich?

 

13. Juni 2014

Zum Tod von Frank Schirrmacher

Frank Schirr­ma­cher war durch­aus eine inter­es­san­te Figur. Er konn­te gut schrei­ben, das ist für einen Jour­na­lis­ten und Buch­au­tor wich­tig. Tief­sin­nig war er nicht. Der Her­stel­lungs­pro­zess sei­ner Dis­ser­ta­ti­on war jeden­falls nicht ruhm­reich.

Immer­hin hat er das Feuil­le­ton der FAZ für wesent­li­che The­men geöff­net. Sicher­lich war er ein bedeu­ten­der Ver­tei­di­ger der Frei­heit des Ein­zel­nen. Gele­gent­lich hat­te er aber auch ein zu schlich­tes Bild des Ein­zel­nen, den er im Inter­net unter­ge­hen sah – ein Man­gel an his­to­ri­scher und phi­lo­so­phi­scher Bil­dung. Die­se Sei­te war jeden­falls auch durch sei­ne Tätig­keit als FAZ-Her­aus­ge­ber geprägt. Journalist/inn/en, die bei Zei­tun­gen arbei­ten, sind hier oft unge­recht.

In der Pha­se der fälsch­lich soge­nann­ten „Euro-Kri­se“ wehr­te er sich gegen die „Alter­na­tiv­lo­sig­keit“ der post­de­mo­kra­ti­schen Ent­wick­lung und zuletzt – FAZ-typisch – gegen die US-Spio­na­ge, deren Bedeu­tung er vor allem öko­no­misch ansetz­te, ohne den tat­säch­li­chen Frei­heits­ver­lust für den Ein­zel­nen zu über­se­hen. Auch hier ver­kann­te er – anders als NSA und GCHQ – die Bedeu­tung des Inter­net. Als Nie­der­la­ge hat er viel­leicht erlebt, dass man die FAZ inzwi­schen etwas preis­güns­ti­ger auf einem E-Reader lesen kann.

 

5. Dezember 2012

Kunstheorie und Kunstlehre – ein Vorschlag

 

M. E. ist der Vor­schlag von Herrn Sie­gel-Sprin­ger prak­ti­ka­bel, dass wie­der ein Text eine Woche vor jeder Sit­zung prä­sen­tiert wird – und die­ser dann Gegen­stand die­ser Sit­zung ist.

1               Inhalte

John Dew­ey, Kunst als Erfah­rung (stw)

Theo­dor W. Ador­no, Ästhe­ti­sche Theo­rie (stw)

Mar­tin Hei­deg­ger, Zum Wesen der Spra­che und zur Fra­ge der Kunst, GA 74 (Klos­ter­mann), 191ff

Fried­rich Schil­ler, Über die ästhe­ti­sche Erzie­hung des Men­schen, z. B. Reclam

Fried­rich Schlei­er­ma­cher, Her­me­neu­tik und Kri­tik, (1977, stw)

Die­se fünf kunstheo­re­ti­schen und kunst­leh­retheo­re­ti­schen Tex­te wer­den nach mei­ner Über­zeu­gung am bes­ten durch meh­re­re Kunst­wer­ke ergänzt.

Aus der Lite­ra­tur wür­de ich sehr ger­ne Ralph Wal­do Emer­sons Natu­re neh­men, es gibt eine ange­neh­me deut­sche Über­set­zung. Natür­lich kön­nen wir auch ein ande­res neh­men.

Aus Male­rei, Musik und Archi­tek­tur erwar­te ich Ihre Vor­schlä­ge. Falls Sie noch eine ande­re Kunst­form vor­schla­gen, ist das auch mög­lich.

Der Kurs beginnt am 04.03.2011. (more…)

11. Mai 2012

Alles Leben lebt von anderem Leben (EfG Griesheim)

1 Ich bin der wah­re Wein­stock und mein Vater ist der Wein­gärt­ner.

2 Eine jede Rebe an mir, die kei­ne Frucht bringt, wird er weg­neh­men; und eine jede, die Frucht bringt, wird er rei­ni­gen, dass sie mehr Frucht brin­ge. (more…)

25. Januar 2012

Hungerkrise und ökologische Ernährung

Stellt öko­lo­gi­sche Ernäh­rung einen Luxus dar, den sich in unse­rer Gesell­schaft nur eini­ge Gut­men­schen leis­ten kön­nen – oder bie­tet die­se einen halt­ba­ren Aus­weg aus der Kri­se, dass zur­zeit eine Mil­li­ar­de Men­schen hun­gern? Der Vor­trag in La casa ver­de am 10.02., ab 20 Uhr, in einem schö­nen Ambi­en­te mit guten Spei­sen und Wei­nen, han­delt von einem erns­ten The­ma der indi­vi­du­el­len Lebens­füh­rung, wel­che ethisch selbst­be­stimmt sein will.