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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


2. Februar 2019

Joh 1,1-3, Zusam­men­fas­sung vom 22.01.

 

 

 

 … ἐν ἀρχῇ — The­ma war Joh,1-3, um in Bezug auf Gott bestimm­te Rede­wei­sen zu über­prü­fen. Joh 1,1 gehört zu den wich­tigs­ten Tex­ten, die sich auf en arche, am/im Anfang bezie­hen: Gen 1,1LXX, Prov 8,23LXX und Joh 1,1. Wir sahen uns die Inter­pre­ta­ti­on von Gen 1,1 in Prov 8,22ff an, da spielt der Herr (JHWH) mit der Weis­heit, sei­nem Lieb­ling, einer weib­li­chen Figur. Sie gibt dann der Schöp­fung, die der Herr voll­zieht, einen wei­sen Sinn. Die Weis­heit ist als per­so­na­le weib­li­che Figur bei der Schöp­fung dabei. (more…)

31. Januar 2019

Frau­en in Funk­ti­ons­po­si­tio­nen im Neu­en Tes­ta­ment: kir­chen­lei­ten­des Han­deln


 

 

 

Ich begin­ne mit einer her­me­neu­ti­schen Vor­re­de (I) und erläu­te­re dann eini­ge Punk­te, die sich auf­grund neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­te erge­ben (II).

I. Her­me­neu­ti­sche Vor­re­de zu Funk­tio­nen von Gemein­den im Neu­en Tes­ta­ment

Ich hal­te die alte Dis­kus­si­on über kirch­li­ches Amt vs. Cha­ris­men (Gna­den­ga­ben [z. B. 1Kor 12-14]) für obso­let. Für das Ein­neh­men von Funk­ti­ons­po­si­tio­nen wird im Chris­ten­tum stets der hei­li­ge Geist ver­ant­wort­lich gemacht, sodass viel­leicht ein Gegen­satz von spon­ta­ne­ren Über­nah­men von Funk­ti­ons­po­si­tio­nen oder sta­bi­le­ren, qua­si recht­lich geord­ne­ten Funk­ti­ons­po­si­tio­nen allen­falls erwo­gen wer­den kann. Das ist am Anfang des Chris­ten­tums nicht über­ra­schend.
Ich schlie­ße mich hier der Begriff­lich­keit Schlei­er­ma­chers in der Kur­zen Dar­stel­lung des theo­lo­gi­schen Stu­di­ums, 1811ff, an, der von kir­chen­lei­ten­dem Han­deln spricht, wenn eine Per­son über­wie­gend auf ande­re ein­wirkt, das ist aber für vie­le Christ*innen mög­lich, die selbst reli­gi­ös affi­ziert und zugleich bil­dungs­mä­ßig sen­si­bel sind, um Dif­fe­ren­zen in der jewei­li­gen Gemein­de wahr­zu­neh­men – und för­dernd zu bear­bei­ten. (more…)

13. Januar 2019

Das Geschlech­ter­ver­hält­nis im Neu­en Tes­ta­ment vor dem bibli­schen Hin­ter­grund

Ich begin­ne mit einer her­me­neu­ti­schen Vor­re­de (I) und stel­le dann wesent­li­che Punk­te des Sach­the­mas dar (II).

I. Her­me­neu­ti­sche Vor­re­de

Ich hal­te vie­le Aspek­te der femi­nis­ti­schen Kri­tik für berech­tigt. Das ist aus lan­gen Dis­kus­sio­nen erwach­sen. Dazu nen­ne ich die Namen der Proff. Drae. Astrid Din­ter, Mag­da­le­ne Frett­löh, Hel­ga Kuhl­mann, Ire­ne Pie­per sowie der Pfar­re­rin­nen Cor­ne­lia Otto und Car­men Schnei­der.

Ähn­lich wie bei ande­ren Fra­gen ist aber ein Grund­satz zu beach­ten, den vor allem Rudolf Bult­mann ver­tre­ten hat (vgl. mei­ne Dar­stel­lung in: Die Ein­heit von Sach­kri­tik und Selbst­kri­tik – ZThK 91, 1994, 396-423, online bezieh­bar): Man/frau kön­ne nicht hilf­reich das NT von außen kri­ti­sie­ren. Wenn also das Geschlech­ter­ver­hält­nis ein­deu­tig patri­ar­chal im NT wäre, wir das aber heu­te als unan­ge­mes­sen anse­hen, dann wäre es das mit der nor­ma­ti­ven Bedeu­tung des NT gewe­sen, ein Punkt, den vie­le Kritiker*innen an der „Bibel in gerech­ter Spra­che“ (BgS) über­se­hen haben. Der Tenor: Damals war die Gesell­schaft patri­ar­chal bestimmt, heu­te sehen wir das anders – ist sach­lich unhalt­bar, wenn es um nor­ma­ti­ve Tex­te geht, die in der Rezep­ti­on als Wort Got­tes erlebt wer­den sol­len. (more…)

13. Oktober 2016

VHS Bad Rap­penau)">Dos­to­jewsw­ki und Tol­stoi (VHS Bad Rap­penau)

1. Dos­to­jew­ski

 

Die Behand­lung von Fjo­dor Michailo­witsch Dos­to­jew­ski in einem Phi­lo­so­phie­kurs ist des­halb nahe­lie­gend, weil er auf vie­le der oft behan­del­ten oder zumin­dest erwähn­ten Phi­lo­so­phen mit­tels sei­ner Roma­ne, Novel­len, Brie­fe usf. gewirkt hat, Fried­rich Nietz­sche, Jean Paul Sart­re, Albert Camus. Eben­so hat sei­ne lite­ra­ri­sche Metho­de, die Innen­welt bzw. das Selbst­ver­hält­nis sei­ner Erzähl­fi­gu­ren trans­pa­rent wer­den zu las­sen, auf die Psy­cho­ana­ly­se Ein­druck gemacht, Freud hielt die Brü­der Kara­ma­sow für den groß­ar­tigs­ten Roman, der bis­lang geschrie­ben wor­den sei. Vgl. den Wiki­pe­diaar­ti­kel. Zu eini­gen Roma­nen vgl. den online zugäng­li­chen Text hier (Schuld und Süh­ne, Der Idi­ot, Die Dämo­nen u. a.).

Nicht zuletzt in Fort­set­zung der früh­ro­man­ti­schen Ästhe­tik (Schlei­er­ma­cher, Nova­lis u. a.) ent­wi­ckelt Dos­to­jew­ski ein moder­nes Erzähl­kon­zept, das eine Rei­he von Nachfolger/innen gefun­den hat. Phi­lo­so­phisch äußerst rele­vant sind

  • die The­ma­ti­sie­rung viel­fäl­ti­ger Lebens­for­men – und
  • die Ent­fal­tung des Selbst­ver­hält­nis­ses von Indi­vi­du­en.

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2. April 2016

Dos­to­jew­ski (1821-1881) (VHs Bad R

1               Die rus­si­sche Ortho­do­xie

Die­se bil­det einen wesent­li­chen Hin­ter­grund der rus­si­schen Kul­tur.

Ich habe von Frau Beger eine Anfra­ge des Kur­ses erhal­ten, wor­in der Unter­schied zwi­schen römisch-katho­li­scher Kir­che und ortho­do­xer Kir­che bzw. ortho­do­xen Kir­chen bestehe.

Die ortho­do­xe Kir­che und die römisch-katho­li­sche Kir­che waren ursprüng­lich ver­eint. Man kann das im vier­ten Jahr­hun­dert d. Z. anset­zen. Seit der Mit­te des drit­ten Jahr­hun­derts hat­te sich im Chris­ten­tum der Typ der Pries­ter­re­li­gi­on durch­ge­setzt. Bis ca. 200 d. Z. gab es im Chris­ten­tum kei­ne kir­chen­lei­ten­den Per­so­nen, die Pries­ter waren (vgl. das Neue Tes­ta­ment). Aus einem Brief des Cypri­an von Kar­tha­go aus dem Jahr 250 d. Z. geht her­vor, dass jetzt das Abend­mahl bzw. die Eucha­ris­tie als Opfer­hand­lung inter­pre­tiert wur­de. Und in der reli­gi­ons­ge­schicht­li­chen Welt der Anti­ke, zu der auch das Juden­tum gehör­te, wur­den Opfer von Priester/inne/n durch­ge­führt. Im Chris­ten­tum gab es dann nur Pries­ter, weil nach 3. Mose 11ff Frau­en wg. ihrer Mens­trua­ti­on als unrein gal­ten. Daher konn­ten sie kei­ne Pries­te­rin­nen wer­den.

Ansons­ten aber über­nahm das Chris­ten­tum die Struk­tur der grie­chi­schen bzw. römi­schen Reli­gi­on. (more…)

10. Oktober 2015

Mag­da­le­ne L. Frett­löh, Geschlech­ter­ge­rech­te Rede (bei der Aus­le­gung) bibli­scher Tex­te (Uni Hd)

Karls­str. 16, ÜR 2, Mo 16 bis 18 Uhr

  1. 12.10.      Semi­nar­plan, The­ma, Vor­ge­hens­wei­se und Ken­nen­ler­nen
  2. 19.10.      XI-XX; 1-12 M. L. Frett­löh, Gott Gewicht geben – dazu bit­te das Inhalts­ver­zeich­nis genau wahr­neh­men (V-X)!
  3. 26.10 Gemein­sa­mes Erar­bei­ten des Semi­nar­plans

Die Stu­die­ren­den sol­len mög­lichst Ein­fluss neh­men, wie das Semi­nar ver­läuft. Die for­ma­len Bedin­gun­gen ste­hen im Vor­le­sungs­ver­zeich­nis der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg!

Alle Arten von  Arbei­ten kön­nen geschrie­ben wer­den und die Noten wer­den von mir im Sys­tem gemel­det.

Ich erar­bei­te eine Zusam­men­fas­sung jeder Sit­zung ab dem 19.10. und ver­öf­fent­li­che die­se (spä­tes­tens am Don­ners­tag) hier. Wenn Ihre Stu­di­en­ord­nung es zulässt, kön­nen Sie selbst eine beno­te­te Zusam­men­fas­sung schrei­ben und sie wird dann hier ver­öf­fent­licht.

 

Lite­ra­tur: M. L. Frett­löh, Gott Gewicht geben. Bau­stei­ne einer geschlech­ter­ge­rech­ten Got­tes­leh­re, 2. Aufl. 2009 (im Appa­rat)

Bibel in gerech­ter Spra­che, 2005ff

29. Juni 2014

Art. Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung (Dis­kus­si­ons­ent­wurf)

1             Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung

– gele­gent­lich auch: Ent­my­thi­sie­rung; amer: demy­tho­lo­gi­za­ti­on, demy­tho­lo­gi­ze; engl: demy­tho­lo­gi­sa­ti­on, demy­tho­lo­gi­se

 

Mar­tin Pött­ner

 

 

 

 

Rudolf Bult­mann

1Begriff und Ver­fah­ren.

1.1. Die expe­ri­men­tel­le Metho­de als „Objek­ti­vie­rung“ der Rea­li­tät

1.2. Die her­me­neu­ti­sche Reak­ti­on auf die expe­ri­men­tel­le Methode.3

1.2.1. Das kos­mo­lo­gi­sche, objek­ti­ve Welt­bild des Mythos

1.2.2. Die anthro­po­lo­gi­sche Poin­te des Mythos

1.2.3. Das im Mythos dar­ge­stell­te und exis­ten­zi­al inter­pre­tier­te Exis­tenz­ver­ständ­nis

Die Ver­kün­di­gung Jesu als Vor­aus­set­zung der Theo­lo­gie des NT.

1.3. Kri­ti­ken und Fort­schrei­bun­gen.

1.3.1. Kri­tik inner­halb der Bult­mann­schu­le.

1.3.2. Kri­ti­ken am „Mythos“-Begriff Bult­manns

1.3.3. Die Kri­tik am Supra­na­tu­ra­lis­mus­as­pekt in Bult­manns Ent­my­tho­lo­gi­sie­rungs­pro­gramm..

1.3.4. Die pro­zessphi­lo­so­phi­sche Fort­schrei­bung von Bult­manns Pro­gramm..

1.3.5. Die semio­ti­sche Fort­schrei­bung von Bult­manns Programm..8

2Literaturverzeichnis

1. Lexi­kon­ar­ti­kel

2. Wei­te­re Lite­ra­tur.

[Lei­der funk­tio­nie­ren die inter­nen Links nicht, eben­so ist die Zäh­lung noch etwas ver­wir­rend. Ich bit­te um Ent­schul­di­gung!]

 

 

Für Otto Mar­bur­ger

 

2             1               Begriff und Ver­fah­ren

Das Zei­chen „Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung“ (in der Fol­ge „E.“) bezeich­net einen Begriff (einen Inter­pre­tan­ten), der ein bestimm­tes her­me­neu­ti­sches Ver­fah­ren zum Aus­druck bringt, das von dem Mar­bur­ger Neu­tes­ta­ment­ler Rudolf Bult­mann (1884-1976) 1941 in dem Auf­satz „Neu­es Tes­ta­ment und Mytho­lo­gie“ vor­ge­schla­gen wur­de (Bult­mann 1951; vgl. 1952). Dabei geht es um die Inter­pre­ta­ti­on supra­na­tu­ra­ler (über­na­tür­li­cher) Auf­fas­sun­gen bei Schöp­fung und Erlö­sung.  Dar­ge­legt hat er die­ses Ver­fah­ren umfas­send 1949 in sei­ner „Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments“ (Bult­mann 1984). (more…)

19. April 2014

1Kor 15,20-28 (EfG Gries­heim)

20 »Nun aber ist Chris­tus auf­ge­stan­den von den Toten[1] als ers­ter unter denen, die schla­fen.

21 Denn da durch einen Men­schen der Tod gekom­men ist, kommt auch durch einen Men­schen das Auf­ste­hen der Toten.

22 Denn wie sie in Adam alle ster­ben, so wer­den sie in Chris­tus alle leben­dig gemacht wer­den.

23 Jeder aber in der ange­mes­se­nen Rei­hen­fol­ge: als ers­ter Chris­tus; danach, wenn er kom­men wird, die­je­ni­gen, die Chris­tus ange­hö­ren;

24 danach das Ende, wenn die­ser das Reich Gott, dem Vater, über­ge­ben wird, nach­dem er alle Herr­schaft und alle Macht und Gewalt ver­nich­tet hat.

25 Denn er muss herr­schen, bis Gott ihm ›alle Fein­de unter sei­ne Füße legt‹ (Psalm 110,1).

26 Der letz­te Feind, der ver­nich­tet wird, ist der Tod.

27 Denn ›alles hat er unter sei­ne Füße getan‹ (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, ›alles‹ sei ihm unter­wor­fen, so ist es klar, dass der­je­ni­ge aus­ge­nom­men ist, der ihm alles unter­wor­fen hat.

28 Wenn ihm aber alles unter­tan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem­je­ni­gen unter­tan sein, der ihm alles unter­wor­fen hat, damit Gott alles in allem sei.«

 

Lie­be Gemein­de,

 

Ostern 2014 – und das mit 1Kor 15, einem Text, in dem das leib­li­che Auf­ge­weckt­sein des vom Römi­schen Staat gekreu­zig­ten Jesus von Naza­reth nicht als indi­vi­du­el­le Wie­der­be­le­bung, son­dern als Beginn des­je­ni­gen Pro­zes­ses ver­stan­den wird, in dem unse­re Lei­ber ver­wan­delt und mit allen Geschöp­fen so gestal­tet wer­den, dass schließ­lich Gott alles in allem sein wird. (more…)

23. Januar 2014

Ver­an­stal­tun­gen am 21.01.

 

2               Mk 10,1-12 (Inti­mi­täts­be­zie­hun­gen [Ethik des NT; TUD])

 

Nach mei­ner Über­zeu­gung kann man einen Bereich des Wis­sens nur dann ange­mes­sen ein­schät­zen, wenn man alle ande­ren Berei­che des Wis­sens auch erfasst, weil sich alles wech­sel­sei­tig bestimmt (vgl. mit unter­schied­li­chen Model­len Schlei­er­ma­cher, Ethik [1812/13] mit späte­ren Fas­sungen der Ein­lei­tung, Güter­leh­re und Pflich­ten­leh­re, 1981 [PhB 335]; Peirce, Phä­no­men und Logik der Zei­chen, 21993 [stw 425]). Die Wahr­heit die­ser wis­sen­schafts­phi­lo­so­phi­schen The­se wird dadurch belegt, dass die heu­te sicht­ba­ren kata­stro­pha­len Fol­gen der Indus­trie­ge­sell­schaft hät­ten ver­mie­den wer­den kön­nen, wenn man die kla­re und deut­li­che Erkennt­nis der Rück­kopp­lungs­pro­zes­se der Ver­bren­nung von Koh­len­stoff am Ende des 19. Jahr­hun­derts nicht mar­gi­na­li­siert hät­te. Bis in die 1970er Jah­re ist das übri­gens häu­fi­ger gesche­hen. Nach mei­ner Auf­fas­sung gibt es eine Wahr­neh­mungs- und Über­prü­fungs­pflicht der­ar­ti­ger Behaup­tun­gen.

Zu mei­ner Kri­tik an Kolleg/inn/en. Ich den­ke, dass die­se in der Tat nicht hin­rei­chend genug nach­ge­dacht haben. Dass in der Anti­ke alle die Men­schen­rech­te miss­ach­tet hät­ten oder alle einer patri­ar­cha­len Gesell­schaft selbst­ver­ständ­lich zuge­stimmt hät­ten, ist theo­lo­gisch fatal. Dann könn­ten exege­ti­sche Bemü­hun­gen zur Sozi­al­ge­stalt des Chris­ten­tums und der Pra­xis heu­ti­ger Men­schen nichts bei­tra­gen. Zum Glück akzep­tie­ren nur weni­ge den­ken­de Theolog/inn/en die­se The­se ernst­haft, wel­che das Chris­ten­tum als eine wesent­lich ver­gan­ge­ne Reli­gi­ons­form dar­stellt. Und zum Glück war die Anti­ke etwas dif­fe­ren­zier­ter – und das NT ist es des­halb auch, wor­auf ich gegen den Wider­stand eini­ger Teilnehmer/innen folg­lich mit gro­ßer Geduld auch bestan­den habe, weil ich respek­tie­re, dass ihnen das in ihrem bis­he­ri­gen Leben nicht mit­ge­teilt wor­den ist und sie selbst auch nicht dar­auf gekom­men sind. Im NT ist vor allem Lukas das Ver­dienst zuzu­schrei­ben, die radi­ka­len Tra­di­tio­nen Jesu mit stoi­schen Kon­zep­tio­nen zu ver­bin­den. (more…)

16. September 2013

FAZ (S), 15.09., 2f.14">Bünd­nis 90/Die Grü­nen als pädo­kri­mi­nel­le Grup­pe – FAZ (S), 15.09., 2f.14

Die Par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen ist  von einer Debat­te erfasst wor­den, die auf die 1970er Jah­re zurück­geht und nicht zuletzt durch Dani­el Cohn-Ben­dit auch lite­ra­ri­schen Aus­druck fand.

Im kon­ser­va­ti­ven Spek­trum, nicht zuletzt bei der CSU, herrscht Auf­re­gung. Kann man doch so eine kla­re Abgren­zung kom­mu­ni­zie­ren und eine schwarz­grü­ne Koali­ti­on zunächst ein­mal völ­lig aus­schlie­ßen. Zudem ist es mög­lich, die katho­li­sche Kir­che etwas weni­ger unge­wöhn­lich dar­zu­stel­len. Bei die­ser gibt es unter Pries­tern nicht nur Homo­se­xu­el­le, was seit dem gnos­ti­schen Judas-Evan­ge­li­um (wohl drit­tes oder vier­tes Jahr­hun­dert d. Z.) behaup­tet wird, son­dern eben Pädo­phi­le, bei denen inzwi­schen unbe­strit­ten ist, dass es zu Kin­des­miss­brauch gekom­men ist, der unter die hier­zu­lan­de gül­ti­gen §§ 174/6 des Straf­ge­setz­bu­ches fällt.

Bünd­nis 90/Die Grü­nen hat den Poli­to­lo­gen Franz Wal­ter damit beauf­tragt, eine Auf­klä­rung des Sach­ver­halts zu leis­ten, die erst 2014 abge­schlos­sen wer­den soll. (more…)