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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


13. Oktober 2016

Dostojewswki und Tolstoi (Kolping Heilbronn)

 

1. Dostojewski

Einer der phi­lo­so­phisch rele­van­ten Sinn­sprü­che Dos­to­jew­skis

 

Die Behand­lung von Fjo­dor Michailo­witsch Dos­to­jew­ski in einem Phi­lo­so­phie­kurs ist des­halb nahe­lie­gend, weil er auf vie­le der oft behan­del­ten oder zumin­dest erwähn­ten Phi­lo­so­phen mit­tels sei­ner Roma­ne, Novel­len, Brie­fe usf. gewirkt hat, Fried­rich Nietz­sche, Jean Paul Sart­re, Albert Camus. Eben­so hat sei­ne lite­ra­ri­sche Metho­de, die Innen­welt bzw. das Selbst­ver­hält­nis sei­ner Erzähl­fi­gu­ren trans­pa­rent wer­den zu las­sen, auf die Psy­cho­ana­ly­se Ein­druck gemacht, Freud hielt die Brü­der Kara­ma­sow für den groß­ar­tigs­ten Roman, der bis­lang geschrie­ben wor­den sei. Vgl. den Wiki­pe­diaar­ti­kel. Zu eini­gen Roma­nen vgl. den online zugäng­li­chen Text hier (Schuld und Süh­ne, Der Idi­ot, Die Dämo­nen u. a.).

Nicht zuletzt in Fort­set­zung der früh­ro­man­ti­schen Ästhe­tik (Schlei­er­ma­cher, Nova­lis u. a.) ent­wi­ckelt Dos­to­jew­ski ein moder­nes Erzähl­kon­zept, das eine Rei­he von Nachfolger/innen gefun­den hat. Phi­lo­so­phisch äußerst rele­vant sind

  • die The­ma­ti­sie­rung viel­fäl­ti­ger Lebens­for­men – und
  • die Ent­fal­tung des Selbst­ver­hält­nis­ses von Indi­vi­du­en.

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2. April 2016

Dostojewski (1821-1881) (VHs Bad R

1               Die russische Orthodoxie

Die­se bil­det einen wesent­li­chen Hin­ter­grund der rus­si­schen Kul­tur.

Ich habe von Frau Beger eine Anfra­ge des Kur­ses erhal­ten, wor­in der Unter­schied zwi­schen römisch-katho­li­scher Kir­che und ortho­do­xer Kir­che bzw. ortho­do­xen Kir­chen bestehe.

Die ortho­do­xe Kir­che und die römisch-katho­li­sche Kir­che waren ursprüng­lich ver­eint. Man kann das im vier­ten Jahr­hun­dert d. Z. anset­zen. Seit der Mit­te des drit­ten Jahr­hun­derts hat­te sich im Chris­ten­tum der Typ der Pries­ter­re­li­gi­on durch­ge­setzt. Bis ca. 200 d. Z. gab es im Chris­ten­tum kei­ne kir­chen­lei­ten­den Per­so­nen, die Pries­ter waren (vgl. das Neue Tes­ta­ment). Aus einem Brief des Cypri­an von Kar­tha­go aus dem Jahr 250 d. Z. geht her­vor, dass jetzt das Abend­mahl bzw. die Eucha­ris­tie als Opfer­hand­lung inter­pre­tiert wur­de. Und in der reli­gi­ons­ge­schicht­li­chen Welt der Anti­ke, zu der auch das Juden­tum gehör­te, wur­den Opfer von Priester/inne/n durch­ge­führt. Im Chris­ten­tum gab es dann nur Pries­ter, weil nach 3. Mose 11ff Frau­en wg. ihrer Mens­trua­ti­on als unrein gal­ten. Daher konn­ten sie kei­ne Pries­te­rin­nen wer­den.

Ansons­ten aber über­nahm das Chris­ten­tum die Struk­tur der grie­chi­schen bzw. römi­schen Reli­gi­on. (more…)

10. Oktober 2015

Magdalene L. Frettlöh, Geschlechtergerechte Rede (bei der Auslegung) biblischer Texte (Uni Hd)

Karls­str. 16, ÜR 2, Mo 16 bis 18 Uhr

  1. 12.10.      Semi­nar­plan, The­ma, Vor­ge­hens­wei­se und Ken­nen­ler­nen
  2. 19.10.      XI-XX; 1-12 M. L. Frett­löh, Gott Gewicht geben – dazu bit­te das Inhalts­ver­zeich­nis genau wahr­neh­men (V-X)!
  3. 26.10 Gemein­sa­mes Erar­bei­ten des Semi­nar­plans

Die Stu­die­ren­den sol­len mög­lichst Ein­fluss neh­men, wie das Semi­nar ver­läuft. Die for­ma­len Bedin­gun­gen ste­hen im Vor­le­sungs­ver­zeich­nis der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg!

Alle Arten von  Arbei­ten kön­nen geschrie­ben wer­den und die Noten wer­den von mir im Sys­tem gemel­det.

Ich erar­bei­te eine Zusam­men­fas­sung jeder Sit­zung ab dem 19.10. und ver­öf­fent­li­che die­se (spä­tes­tens am Don­ners­tag) hier. Wenn Ihre Stu­di­en­ord­nung es zulässt, kön­nen Sie selbst eine beno­te­te Zusam­men­fas­sung schrei­ben und sie wird dann hier ver­öf­fent­licht.

 

Literatur: M. L. Frettlöh, Gott Gewicht geben. Bausteine einer geschlechtergerechten Gotteslehre, 2. Aufl. 2009 (im Apparat)

Bibel in gerechter Sprache, 2005ff

29. Juni 2014

Art. Entmythologisierung (Diskussionsentwurf)

1             Entmythologisierung

– gele­gent­lich auch: Ent­my­thi­sie­rung; amer: demy­tho­lo­gi­za­ti­on, demy­tho­lo­gi­ze; engl: demy­tho­lo­gi­sa­ti­on, demy­tho­lo­gi­se

 

Mar­tin Pött­ner

 

 

 

 

Rudolf Bult­mann

1Begriff und Ver­fah­ren.

1.1. Die expe­ri­men­tel­le Metho­de als „Objek­ti­vie­rung“ der Rea­li­tät

1.2. Die her­me­neu­ti­sche Reak­ti­on auf die expe­ri­men­tel­le Methode.3

1.2.1. Das kos­mo­lo­gi­sche, objek­ti­ve Welt­bild des Mythos

1.2.2. Die anthro­po­lo­gi­sche Poin­te des Mythos

1.2.3. Das im Mythos dar­ge­stell­te und exis­ten­zi­al inter­pre­tier­te Exis­tenz­ver­ständ­nis

Die Ver­kün­di­gung Jesu als Vor­aus­set­zung der Theo­lo­gie des NT.

1.3. Kri­ti­ken und Fort­schrei­bun­gen.

1.3.1. Kri­tik inner­halb der Bult­mann­schu­le.

1.3.2. Kri­ti­ken am „Mythos“-Begriff Bult­manns

1.3.3. Die Kri­tik am Supra­na­tu­ra­lis­mus­as­pekt in Bult­manns Ent­my­tho­lo­gi­sie­rungs­pro­gramm..

1.3.4. Die pro­zessphi­lo­so­phi­sche Fort­schrei­bung von Bult­manns Pro­gramm..

1.3.5. Die semio­ti­sche Fort­schrei­bung von Bult­manns Programm..8

2Literaturverzeichnis

1. Lexi­kon­ar­ti­kel

2. Wei­te­re Lite­ra­tur.

[Lei­der funk­tio­nie­ren die inter­nen Links nicht, eben­so ist die Zäh­lung noch etwas ver­wir­rend. Ich bit­te um Ent­schul­di­gung!]

 

 

Für Otto Mar­bur­ger

 

2             1               Begriff und Ver­fah­ren

Das Zei­chen „Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung“ (in der Fol­ge „E.“) bezeich­net einen Begriff (einen Inter­pre­t­an­ten), der ein bestimm­tes her­me­neu­ti­sches Ver­fah­ren zum Aus­druck bringt, das von dem Mar­bur­ger Neu­tes­ta­ment­ler Rudolf Bult­mann (1884-1976) 1941 in dem Auf­satz „Neu­es Tes­ta­ment und Mytho­lo­gie“ vor­ge­schla­gen wur­de (Bult­mann 1951; vgl. 1952). Dabei geht es um die Inter­pre­ta­ti­on supra­na­tu­ra­ler (über­na­tür­li­cher) Auf­fas­sun­gen bei Schöp­fung und Erlö­sung.  Dar­ge­legt hat er die­ses Ver­fah­ren umfas­send 1949 in sei­ner „Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments“ (Bult­mann 1984). (more…)

19. April 2014

1Kor 15,20-28 (EfG Griesheim)

20 »Nun aber ist Chris­tus auf­ge­stan­den von den Toten[1] als ers­ter unter denen, die schla­fen.

21 Denn da durch einen Men­schen der Tod gekom­men ist, kommt auch durch einen Men­schen das Auf­ste­hen der Toten.

22 Denn wie sie in Adam alle ster­ben, so wer­den sie in Chris­tus alle leben­dig gemacht wer­den.

23 Jeder aber in der ange­mes­se­nen Rei­hen­fol­ge: als ers­ter Chris­tus; danach, wenn er kom­men wird, die­je­ni­gen, die Chris­tus ange­hö­ren;

24 danach das Ende, wenn die­ser das Reich Gott, dem Vater, über­ge­ben wird, nach­dem er alle Herr­schaft und alle Macht und Gewalt ver­nich­tet hat.

25 Denn er muss herr­schen, bis Gott ihm ›alle Fein­de unter sei­ne Füße legt‹ (Psalm 110,1).

26 Der letz­te Feind, der ver­nich­tet wird, ist der Tod.

27 Denn ›alles hat er unter sei­ne Füße getan‹ (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, ›alles‹ sei ihm unter­wor­fen, so ist es klar, dass der­je­ni­ge aus­ge­nom­men ist, der ihm alles unter­wor­fen hat.

28 Wenn ihm aber alles unter­tan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem­je­ni­gen unter­tan sein, der ihm alles unter­wor­fen hat, damit Gott alles in allem sei.«

 

Lie­be Gemein­de,

 

Ostern 2014 – und das mit 1Kor 15, einem Text, in dem das leib­li­che Auf­ge­weckt­sein des vom Römi­schen Staat gekreu­zig­ten Jesus von Naza­reth nicht als indi­vi­du­el­le Wie­der­be­le­bung, son­dern als Beginn des­je­ni­gen Pro­zes­ses ver­stan­den wird, in dem unse­re Lei­ber ver­wan­delt und mit allen Geschöp­fen so gestal­tet wer­den, dass schließ­lich Gott alles in allem sein wird. (more…)

23. Januar 2014

Veranstaltungen am 21.01.

 

2               Mk 10,1-12 (Intimitätsbeziehungen [Ethik des NT; TUD])

 

Nach mei­ner Über­zeu­gung kann man einen Bereich des Wis­sens nur dann ange­mes­sen ein­schät­zen, wenn man alle ande­ren Berei­che des Wis­sens auch erfasst, weil sich alles wech­sel­sei­tig bestimmt (vgl. mit unter­schied­li­chen Model­len Schlei­er­ma­cher, Ethik [1812/13] mit späte­ren Fas­sungen der Ein­lei­tung, Güter­leh­re und Pflich­ten­leh­re, 1981 [PhB 335]; Peirce, Phä­no­men und Logik der Zei­chen, 21993 [stw 425]). Die Wahr­heit die­ser wis­sen­schafts­phi­lo­so­phi­schen The­se wird dadurch belegt, dass die heu­te sicht­ba­ren kata­stro­pha­len Fol­gen der Indus­trie­ge­sell­schaft hät­ten ver­mie­den wer­den kön­nen, wenn man die kla­re und deut­li­che Erkennt­nis der Rück­kopp­lungs­pro­zes­se der Ver­bren­nung von Koh­len­stoff am Ende des 19. Jahr­hun­derts nicht mar­gi­na­li­siert hät­te. Bis in die 1970er Jah­re ist das übri­gens häu­fi­ger gesche­hen. Nach mei­ner Auf­fas­sung gibt es eine Wahr­neh­mungs- und Über­prü­fungs­pflicht der­ar­ti­ger Behaup­tun­gen.

Zu mei­ner Kri­tik an Kolleg/inn/en. Ich den­ke, dass die­se in der Tat nicht hin­rei­chend genug nach­ge­dacht haben. Dass in der Anti­ke alle die Men­schen­rech­te miss­ach­tet hät­ten oder alle einer patri­ar­cha­len Gesell­schaft selbst­ver­ständ­lich zuge­stimmt hät­ten, ist theo­lo­gisch fatal. Dann könn­ten exege­ti­sche Bemü­hun­gen zur Sozi­al­ge­stalt des Chris­ten­tums und der Pra­xis heu­ti­ger Men­schen nichts bei­tra­gen. Zum Glück akzep­tie­ren nur weni­ge den­ken­de Theolog/inn/en die­se The­se ernst­haft, wel­che das Chris­ten­tum als eine wesent­lich ver­gan­ge­ne Reli­gi­ons­form dar­stellt. Und zum Glück war die Anti­ke etwas dif­fe­ren­zier­ter – und das NT ist es des­halb auch, wor­auf ich gegen den Wider­stand eini­ger Teilnehmer/innen folg­lich mit gro­ßer Geduld auch bestan­den habe, weil ich respek­tie­re, dass ihnen das in ihrem bis­he­ri­gen Leben nicht mit­ge­teilt wor­den ist und sie selbst auch nicht dar­auf gekom­men sind. Im NT ist vor allem Lukas das Ver­dienst zuzu­schrei­ben, die radi­ka­len Tra­di­tio­nen Jesu mit stoi­schen Kon­zep­tio­nen zu ver­bin­den. (more…)

16. September 2013

FAZ (S), 15.09., 2f.14">Bündnis 90/Die Grünen als pädokriminelle Gruppe – FAZ (S), 15.09., 2f.14

Die Par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen ist  von einer Debat­te erfasst wor­den, die auf die 1970er Jah­re zurück­geht und nicht zuletzt durch Dani­el Cohn-Ben­dit auch lite­ra­ri­schen Aus­druck fand.

Im kon­ser­va­ti­ven Spek­trum, nicht zuletzt bei der CSU, herrscht Auf­re­gung. Kann man doch so eine kla­re Abgren­zung kom­mu­ni­zie­ren und eine schwarz­grü­ne Koali­ti­on zunächst ein­mal völ­lig aus­schlie­ßen. Zudem ist es mög­lich, die katho­li­sche Kir­che etwas weni­ger unge­wöhn­lich dar­zu­stel­len. Bei die­ser gibt es unter Pries­tern nicht nur Homo­se­xu­el­le, was seit dem gnos­ti­schen Judas-Evan­ge­li­um (wohl drit­tes oder vier­tes Jahr­hun­dert d. Z.) behaup­tet wird, son­dern eben Pädo­phi­le, bei denen inzwi­schen unbe­strit­ten ist, dass es zu Kin­des­miss­brauch gekom­men ist, der unter die hier­zu­lan­de gül­ti­gen §§ 174/6 des Straf­ge­setz­bu­ches fällt.

Bünd­nis 90/Die Grü­nen hat den Poli­to­lo­gen Franz Wal­ter damit beauf­tragt, eine Auf­klä­rung des Sach­ver­halts zu leis­ten, die erst 2014 abge­schlos­sen wer­den soll. (more…)

3. September 2013

FA(Z)S 01.09., 5: Keine Homosexualität bei Protestant/inn/en!">Marie Katharina Wagner, FA(Z)S 01.09., 5: Keine Homosexualität bei Protestant/inn/en!

Die Ori­en­tie­rungs­hil­fe des Rats der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land Zwi­schen Auto­no­mie und Ange­wie­sen­heit. Fami­lie als ver­läss­li­che Gemein­schaft stär­ken hat etwa so viel Auf­merk­sam­keit erregt wie die erstaun­li­che Behaup­tung der Bun­des­kanz­le­rin, das Inter­net sei für uns alle Neu­land.

Einen gewis­sen Höhe­punkt der Debat­te stellt ein Arti­kel der FAZ-Auto­rin Marie Katha­ri­na Wag­ner auf Sei­te 5 der FAZS vom 01.09. unter der Über­schrift Ehe­kri­se dar. Einen Bericht fin­det man hier. Vor­aus­ge­gan­gen war dem schon ein kri­ti­sches Inter­view mit dem Prä­si­den­ten der Evan­ge­li­schen Kir­che von Hes­sen und Nas­sau Jung, der zu den Auto­ren der Stu­die zählt.

Die jun­ge Auto­rin (*1981) beginnt ihren Arti­kel mit einem Faux pas. In Bezug auf den frü­he­ren Rats­vor­sit­zen­den Wolf­gang Huber teilt sie mit, dass die­ser das Ober­haupt der Pro­tes­tan­ten (!) gewe­sen sei – und jene Auf­ga­be for­mu­liert habe, dass es Ziel der Stu­die sein sol­le „Ehe und Fami­lie“ im Kon­text der gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­rungs­pro­zes­se zu stär­ken. Ich kann mich ange­sichts die­ses Faux pas schwer­lich im Kon­text der Vor­na­men der Auto­rin der Hypo­the­se erweh­ren, die Auto­rin sei katho­lisch. Jeden­falls ist ihre Betrach­tung der evan­ge­li­schen Kir­chen sehr tra­di­tio­nell, an Bischö­fen, der Unter­schei­dung von Theo­lo­gen und Lai­en usf. ori­en­tiert. Man kann viel­leicht auch unter­stel­len, dass sie eine kon­ser­va­ti­ve Pro­tes­tan­tin ist, sagen wir mal der Art der Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Kris­ti­na Schrö­der. Jeden­falls exis­tiert unter Protestant/inn/en kein Ober­haupt. Und es gibt Bischöf/inn/e/n und Kir­chen­prä­si­den­ten, ein rela­tiv bun­tes Bild. Seit Schlei­er­ma­chers „Kur­zer Dar­stel­lung des theo­lo­gi­schen Stu­di­ums“ (1811) gilt für vie­le Protestant/inn/en, dass Theo­lo­ge bzw. spä­ter Theo­lo­gin alle die­je­ni­gen sind, die an der „Kir­chen­lei­tung“ teil­ha­ben – und das beginnt in heu­ti­ger Spra­che beim Ehren­amt.

Die Auto­rin teilt mit einer Rei­he von inner­pro­tes­tan­ti­schen Kritiker/inne/n der Ori­en­tie­rungs­hil­fe die Über­zeu­gung, dass (more…)

29. August 2013

Franck Ribéry

Franck Ribé­ry ist vor allem in den bei­den letz­ten Jah­ren unter sei­nem Trai­ner Jupp Heynckes gereift. Natür­lich haben die drei Titel in der letz­ten Sai­son ent­schei­dend dazu bei­ge­tra­gen, dass er zu Euro­pas Fuß­bal­ler des Jah­res gewählt wur­de.

Die unge­heu­re Genia­li­tät sei­nes Spiels bestand schon län­ger. Es ist ein sinn­li­cher Genuss, ihn spie­len zu sehen. Er ist unbe­re­chen­bar, was sei­ne Gegen­spie­ler erlei­den müs­sen. Fuß­ball kann sehr schön sein, es liegt bei Ribé­ry dann ein schö­ner Schein über dem Geschäft.

Ribé­ry ist geni­al!

6. März 2012

Begriffe der Ethik, „Güter-, Tugend- und Pflichtenlehre“, „gut“ und „schlecht“, „Ethik vs. Moral“

In der letz­ten Sit­zung wur­den drei The­men fest­ge­legt, die im Kurs nächs­tes Semes­ter ver­han­delt wer­den könn­ten – und in der kom­men­den Sit­zung abge­stimmt wer­den sol­len:

  • Erkennt­nis­theo­rie: Gren­zen, Bedin­gun­gen, Medi­en und Mög­lich­kei­ten mensch­li­cher Erkennt­nis;
  • Mas­se und Macht. Sozi­al­psy­cho­lo­gi­sche und phi­lo­so­phi­sche Erwä­gun­gen;
  • Kunst(-lehre) und Tech­nik. Phi­lo­so­phi­sche Refle­xi­on wesent­li­cher Hand­lungs­ty­pen.

In die­ser Sit­zung wur­den auch zwei typi­sche Tex­te des Aris­to­te­les bespro­chen, wel­cher eine Güter­leh­re vor­trägt und die hier­für nöti­gen Ver­nunft­po­ten­zia­le als Tugen­den (z. B. „Tap­fer­keit“, „Beson­nen­heit“) bestimmt – bzw. die Ver­tei­lung sol­cher Tugen­den bei den indi­vi­du­ell Han­deln­den durch sei­ne „Mit­te-Leh­re“ zu erfas­sen sucht, wel­che jeweils indi­vi­du­el­le Lebens­ge­schich­ten berück­sich­tigt. (more…)