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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


31. Oktober 2017

Reformationstag

 

Ich habe mich nicht sel­ten zu Mar­tin Luther geäu­ßert. Bit­te geben Sie sei­nen Namen in die Such­funk­ti­on ein.

Lesens­wert ist die­ser Bei­trag. 

Die Ver­fas­se­rin geht das Pro­blem nar­ra­tiv von der Aner­ken­nung her an.

27. Januar 2017

EfG Griesheim: Mk 10,1-12 (29.01.)

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In die­sem Semes­ter wur­de auch hier in Darm­stadt am Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozi­al­ethik über das Geschlech­ter­ver­hält­nis dis­ku­tiert. Und unser Pre­digt­text für den heu­ti­gen Sonn­tag hat das auch ganz zen­tral zum The­ma: hier wei­ter­le­sen!

23. Oktober 2016

Carolin Emckes Rede

Hier, sehr lesen­wert! Vgl. auch das Zitat der Woche!

4. Juni 2016

Viruserkrankung

Lei­der muss mei­ne Vor­le­sung am Mon­tag wg. einer Virus­er­kran­kung aus­fal­len.

 

Die Vor­le­sung über Bild­lich­keit fin­det am 13.06. statt.

 

Sor­ry!

22. Dezember 2015

Schöne und gesegnete Feiertage!

                                                                                      Flücht­lin­ge

6. August 2013

Ankündigung

Ich habe mei­ne Pons­blu­tung soweit über­wun­den, sodass ich mich nun dem zukünf­ti­gen Leben zuwen­den möch­te.

Sowohl in FAZ als auch im DLF gab es Hin­wei­se auf Mar­kus Gabri­el. Er hat ein Buch geschrie­ben, das den auf­re­gen­den Titel trägt: War­um es die Welt nicht gibt (2013).  Die Qua­li­täts­me­di­en sind begeis­tert, weil das Buch ein soge­nann­ter Best­sel­ler ist.

Es ist aber zudem phi­lo­so­phisch inter­es­sant und lei­tet eine Rei­he ein, in der wesent­li­che Bücher oder Bei­trä­ge mit phi­lo­so­phi­schem Gehalt hier ein­mal monat­lich vor­ge­stellt wer­den.

Die Rezen­si­on zu Gabri­el erscheint in der letz­ten August­wo­che 2013.

4. März 2012

Plädoyer für Joachim Gauck als Bundespräsident

Vgl. hier:  http://www.einspruch.org/community/?q=node/242

<p>Im politischen Diskurs sind stets mehrere Perspektiven präsent zu halten. Das ist nicht einfach, man sollte sich hierbei auch nicht von der Themenauswahl unserer Qualitätsmedien zu sehr beeinflussen lassen. Auch im Internet fand zu Joachim Gauck eine z. T. engagierte Debatte statt, die wir <a href=“http://www.einspruch.org/community/?q=node/235″>hier </a>auszugsweise gesammelt haben. Dem/der Leser/in ist es leicht möglich, dies durch Benutzen einer Suchmaschine zu ergänzen.</p>

<p>Im Medienrummel und im Getümmel des Internet wird eine ähnliche Methode sichtbar, um etwas diskursfähig zu machen. Es gibt bestimmte Themen, an denen das gemessen wird, bei Gauck etwa: Gauck ist neoliberal. Nach meiner Auffassung ist „Neoliberalismus“ mit der christlichen Moral bzw. Sittlichkeit nicht vereinbar. Da ich schon durchaus einige Texte von Gauck gelesen und einige seiner Äußerungen gehört habe, bin ich niemals auf diese Idee gekommen. Da ich außerdem weiß, dass er lange Zeit protestantischer Pfarrer war, kann ich dies nicht ausschließen, bin aber wegen einer solchen Behauptung eher skeptisch. </p>

<p>Bei den Rezeptionen Gaucks ist es zudem sehr hilfreich, Wissen und Erfahrung über die Jahre 1980 bis 1989 zu haben. Daran mangelt es einigen Rezipient/inn/en offenbar. Erfahrung der Eigenarten von Bürgerrechtlern, ihrer Gruppen und Kommunikationsweisen sind zudem hilfreich, um Teile der Debatte einschätzen zu können. So kommt der Vorwurf, Gauck sei kein „Bürgerrechtler“ gewesen von denjenigen, die innerhalb der oppositionellen Gruppen für den sogenannten „verbesserlichen Sozialismus“ eingetreten sind –, die durch den Ruf „Kommt die DM nicht hierher, gehen wir zu ihr!“ auf einigen Straßen von der Bewegung des gesamten DDR-Volkes <em>abgelehnt </em>wurde. Es war der dritte Slogan in den Demonstrationen 1989/90 nach „Wir sind <em>das </em>Volk!“ und „Wir sind <em>ein </em>Volk!“. D. h., es gab eigentlich in den Prozessen seit dem September 1989 keine <em>Mehrheit </em>für diese Position des „verbesserlichen Sozialismus“. Diese Auffassung war auch unter den damaligen Bürgerrechtler/inn/en keineswegs <em>Konsens</em>. Und einer dieser Bürgerrechtler ist Joachim Gauck. Er hat sich durchaus für eine Form der Demokratie entschieden, die mit „(sozialer) Marktwirtschaft“ (vgl. Joachim Gauck, Freiheit. Ein Plädoyer, 4. Aufl. 2012, 57.60) einhergeht, was durchaus auch von Beschlüssen der Evangelischen Kirchen in Deutschland befürwortet wird. Wie die Evangelischen Kirchen in Deutschland setzt Gauck dabei auf eine „verbesserliche Marktwirtschaft“ – ob das reicht, steht zur Diskussion. Gauck ist darin zuzustimmen, dass er die Demokratie- und Freiheitsfrage von der Frage des Wirtschaftssystems unterschieden wissen will. Ist die Freiheit des Einzelnen garantiert, gilt die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (51f) der UNO. Damit ist eine der Hauptfragen, die ich aufgrund seiner Äußerungen hatte, erledigt. Denn diese enthält die <em>sozialen </em>Menschenrechte des Einzelnen, welche eine soziale Entwicklung von Gesellschaften ermöglichen. </p>

<p>Der recht programmatische Text, auf den ich mich beziehe, fasst in einem Vortrag vor der Evangelischen Akademie Tutzing eine Reihe von Gedanken Gaucks zusammen – und präzisiert diese. Es spricht hier ein engagierter Protestant, der sich auf die Debatten im Protestantismus seit Ende der 1970er Jahre bezieht. Hier war der Diskurs zwischen Ost und West niemals ganz abgebrochen. Gauck kennt alle Positionen und verdammt auch diejenigen nicht, die er nicht teilt. Insofern setzt er seine <em>Autobiografie </em> „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“ (14. Auflage, 2009) produktiv fort. Die Protestant/inn/en sind seit den 1960er Jahren darin vorbildlich gewesen, dass sie wesentliche Fragen wie „Entspannungspolitik“, „Friedensbewegung“, „Ökologiebewegung“, „Frauenbewegung“, „Dritte oder Eine Welt“ durchaus als politische relevante Themen des christlichen Glaubens kontrovers und friedlich erörtert haben. Diese Themen waren innerhalb der protestantischen Kirchen und auch unabhängig von diesen relevant. Insbesondere die Kirchentage traten hierbei hervor. </p>

<p>Der Stil des Vortrags ist hochinteressant, weil hier ein rhetorisch gebildeter Mensch spricht, der durch die Kanzelrede geprägt ist. Anders als in den Medien behauptet wird, ist beispielsweise Guido Westerwelle kein guter Rhetor. Vielleicht war er ein ganz guter Marketingstratege. Gauck jedenfalls nimmt seine Hörer/inn/en mit, thematisiert mögliche Gegeneinwände und versucht diese aus seiner Sicht zu widerlegen. Wesentlich ist, dass er sich an denjenigen philosophischen und theologischen Konsens anschließt, dass das individuelle und soziale höchste Gut das „<em>Glück</em>“ ist: </p>

<p> Denn geheimnisvollerweise ist das Glück dort, wo wir Bezogenheit leben – selbst in dem unspektakulären Tun des Alltags. (40f) </p>

<p>Diese Erfahrung habe ich auch – und daraus speist sich mein Engagement; auch dann, wenn zunächst kein großer Erfolg sichtbar ist. Gauck beobachtet mit Søren Kierkegaard, dass es trotz der Sehnsucht nach der Freiheit eine große Angst gibt, die ihre Realisierung begleitet. </p>

<p>Letztendlich sind es deutsche Bürgerinnen und Bürger gewesen, die auf den sächsischen Straßen eine Erkenntnis umgesetzt haben, die in Frankreich als kostbarstes Wort der Politikgeschichte längst in jedem Klassenzimmer hängen würde: „Wir sind das Volk!“ Dieser Satz hat uns gelehrt, dass wir, wenn wir unserer Sehnsucht glauben und ihr vertrauen, die Angst verlieren können. Eine Angst, welche die willfährige Dienerin jeder Art von nicht legitimierter Herrschaft ist, die uns ohnmächtig macht, die uns bindet. (10; stilistisch etwas angepasst) </p>

<p>In dem Augenblick aber, in dem wir unsere Angst als Angst benennen und Anpassung und Angst als Geschwisterkinder erkennen, sind wir möglicherweise bereit zu erproben: Können wir auch ohne sie leben? In genau diesem Augenblick wachsen uns jene Kräfte zu, die eine ganze Gesellschaft verändern können. (10f) </p>

</p>Es ist klar, dass hier unsere Gehirnforscher/innen ganz schweigen müssen. Hier spricht ein lebenserfahrener Mensch, der eben diesen Umschwung in der Bevölkerung der DDR (bei „den Staatsinsassen“) und bei sich selbst beobachtet hat, der auch die Trennung von seinen Söhnen und seiner Frau <em>erlitten </em>hat. </p>

<p>Gauck geht zwei weitere Aspekte der Freiheitsthematik durch, die Verantwortung und die Toleranz. Freiheit ist stets Freiheit <em>von</em> etwas, wie wir dies alle in der Pubertät erleben (11ff). Und sie ist jeweils Freiheit <em>zu </em>etwas, die „Freiheit der Erwachsenen“ (26), eben die „Verantwortung“. Hierzu gehört unsere soziale Tätigkeit. Bei der Toleranzproblematik thematisiert er die unterschiedlichen Lebensentwürfe und die Probleme der Fremdheit in der Gesellschaft, insbesondere natürlich werden die Muslime erwähnt. Es könne nicht so sein, dass man aufgefordert werde: </p>

<p>Ihr werdet bitte innerhalb einer festgesetzten Frist genauso wie wir. </p>

<p>Im Toleranzabschnitt diskutiert er seine eigene Position innerhalb der Evangelischen Kirchen in Deutschland, wobei er sich eher der Mehrheitsposition anschließt. Die „verbesserliche Marktwirtschaft“ hatte ich schon erwähnt. Wie viele Oppositionelle in der DDR kann er die Entspannungspolitik nicht nur positiv finden, weil sie jedenfalls auch die eigene Unterdrückung zu zementieren schien. Und wie Helmut Schmidt sieht er die Friedensbewegung nicht nur positiv, obgleich er weiß, dass die entsprechenden Texte im Neuen Testament durch die Friedensbewegung richtig interpretiert wurden. Zu wenig diskutiert er die Frage der UNO-Einsätze, wo sich nachhaltig gezeigt hat, dass die Haltung der Friedensbewegung, sofern sie einen gewaltlosen Widerstand einschloss, zumindest negativ bestätigt wurde: Durch Gewalt ist z. B. in Afghanistan kaum etwas besser geworden. Hier ist noch ein weites Feld zu beackern … </p>

<p>Schon vor zwei Jahren habe ich mich dafür eingesetzt, dass Joachim Gauck Bundespräsident werden soll. Die plakativen Entgegensetzungen zurzeit wie „Nazijägerin“ <em>vs.</em>Stasijäger für Beate Klarsfeld und ihn werden beiden nicht gerecht. Selbst wenn Klarsfeld ihre Informationen von der Stasi erhalten haben sollte, waren sie deshalb nicht <em>falsch – </em>und die Bundesrepublik stand vor der Frage, warum ein Mitglied der NSDAP Bundeskanzler sein durfte. Das hatte eine wichtige Funktion, es handelte sich um <em>Aufklärung </em>und einen unerlässlichen Beitrag zur Demokratie. </p>

<p>Der Beitrag Gaucks aber ist derjenige eines revolutionären Opas, der am eigenen Leib erfahren und unter Einsatz seines Leibes dazu beigetragen hat, dass ein tyrannisches System stürzte – und zwar friedlich stürzte. Letzteres spricht übrigens dafür, dass an der Theorie des gewaltfreien Widerstands einiges dran ist. Es waren nicht Gorbatschow oder Helmut Kohl, welche die Freiheit und Einheit herbeiführten. Sie zogen nur die Konsequenzen. Es sind nun einmal diese widerspenstigen Bürgerrechtlertypen gewesen, die diesen Prozess zum Slogan „Wir sind das Volk“ initiierten . Die Bundeskanzlerin ist wohlweislich sehr zurückhaltend damit gewesen, ihren etwaigen positiven Beitrag hierzu auszuführen. Sie war eben „angepasst“. Gauck hat vor allem das vorbildliche Stasiunterlagengesetz mitentworfen und dafür gesorgt, dass dies auch staatliches Recht der Bundesrepublik wurde. Dass „die Linke“ ihn deshalb nicht liebt, ist klar. Es zeigt aber auch, dass sie sich noch nicht entschlossen hat, eine eindeutig demokratisch-sozialistische Partei zu werden – daran besteht in Deutschland durchaus ein Mangel. </p>

<p> Natürlich zeigt der Sachverhalt, dass es Gauck nach zwei Jahre nun doch wird, den Zerfall der sogenannten <em>bürgerlichen Koalition </em>an, wobei es eine ironische Pointe ist, dass diesmal die FDP ihre Überlebenschance durch die Unterstützung Gaucks zu erhöhen sucht. </p>

<p> Er wird also nicht nur der „Präsident der Herzen“ bleiben wie Schalke 04 der „Meister der Herzen“ bislang geblieben ist. Dass Gauck Kandidat wird, war ganz unwahrscheinlich, wenn auch nicht ganz so unwahrscheinlich wie die „friedliche Revolution“. Gauck hat „selbst den Finger gehoben“ (23), will Verantwortung übernehmen – sein Glück finden. Ich kann mir vorstellen, dass dies zum Glück der Bundesrepublik beiträgt. Dass ist uns zu wünschen – wir bekommen einen Bundespräsidenten, der sich hoffentlich als diskursiv erweist – und man muss nicht ausschließlich den automatischen Sprechapparat aus der Uckermark hören.

18. Januar 2012

In eigener Sache

 

Ich habe seit Juli gele­gent­lich an die­ser Stel­le über mich selbst geschrie­ben und mei­ne Leser/innen und Kund/innen über mei­nen Wer­de­gang nach mei­nem Schlag­an­fall am 11.04.2011 infor­miert. Dies war ein deut­li­cher Ein­schnitt in mei­nem Leben, ich habe wie ein Klein­kind erst Krab­beln und dann ganz lang­sam Lau­fen gelernt. Neben der Beglei­tung in der Kopf­kli­nik und den Schmie­der-Kli­ni­ken (Hei­del­berg) habe ich schon bald ver­sucht, Kon­takt zu Osteopath/inn/en zu suchen. Zum Einen, weil ich in der Fer­tig­stel­lung der Über­set­zung von Mar­ga­ret Sor­rels Buch über Char­lot­te Wea­ver durch den Schlag­an­fall unter­bro­chen wur­de. Hier traf ich auf gro­ßes Ent­ge­gen­kom­men. Da mei­ne Gene­sung noch fort­dau­ert, wird die Fer­tig­stel­lung bis Ende Febru­ar andau­ern – aber das Ende ist in Sicht. Zum Ande­ren, weil ich auf­grund mei­ner Beschäf­ti­gung vor allem mit Still und Litt­le­john durch­aus zu den Ken­nern der „klas­si­schen Osteo­pa­thie“ zäh­le, erhoff­te ich mir von Osteo­pa­then­sei­te wesent­li­che Unter­stüt­zung beim Reha­bi­li­ta­ti­ons- und Gene­sungs­pro­zess. Denn die recht ver­stan­de­ne Osteo­pa­thie ist eine (auch prag­ma­tis­tisch inspi­rier­te) Theo­rie der Ner­ven­sys­te­me, wel­che die­se zu beein­flus­sen unter­nimmt. Die­se Hoff­nung hat nicht getro­gen, drei Behand­lun­gen führ­ten zu Anstö­ßen für teils dra­ma­ti­sche Ver­bes­se­run­gen. Sodass ich jetzt begrün­det hof­fen kann, dass ich im Früh­som­mer 2012 wie­der zu einem Men­schen wer­de, der jenem stark ähnelt, wel­cher glaub­te, im März 2011 am bis­he­ri­gen Höhe­punkt sei­nes Lebens ange­kom­men zu sein. Dies wur­de am 11.04.2011 als wahr­schein­li­che Illu­si­on ent­larvt, zumal mir am Abend die­ses Tages in der Kopf­kli­nik deut­lich wur­de, dass mei­ne Frau sich mit hoher Wahr­schein­lich­keit schei­den las­sen wer­de. Die­se Abduk­ti­on traf zu, obgleich ich die Hoff­nung noch nicht ganz auf­ge­ge­ben habe.
Das führ­te im Novem­ber 2011 zu einer star­ken Iden­ti­täts­kri­se, die bis Mit­te Janu­ar anhielt. Seit eini­gen Tagen hat sich aber mei­ne Wahr­neh­mung auf­ge­hellt. Teil­wei­se habe ich wie­der ein nor­ma­les Kör­per­ge­fühl. Die Zei­ten als dis­em­bo­di­ed spi­rit schei­nen der Ver­gan­gen­heit anzu­ge­hö­ren. Mein Tages­lauf ist mir wie­der zugäng­lich, ich keh­re zu selbst­be­stimm­ten For­men des Lebens zurück. Aber es hat erheb­lich län­ger gedau­ert, als ich im Mai/Juni 2011 selbst erwar­tet hat­te.
Am 11. März 2011 wur­de auch für weni­ger ambi­tio­niert den­ken­de Men­schen deut­lich, dass die­je­ni­gen seit Peirce und Rus­sel Wal­lace, wel­che auf die mög­li­cher­wei­se desas­trö­sen Rück­kopp­lungs­pro­zes­se des tech­nisch-wirt­schaft­lich-wis­sen­schaft­li­chen Kom­ple­xes ver­wie­sen hat­ten, im Recht waren. Wie Peirce wohl spä­tes­tens 1904 gezeigt hat, ist die Ethik der Logik wis­sen­schafts­sys­te­ma­tisch vor­zu­ord­nen. Die­ser Gedan­ke beruht u. a. auf Ide­en des  „Ame­ri­ka­ni­schen Tran­szen­den­ta­lis­mus“, wel­cher die ame­ri­ka­ni­sche Roman­tik dar­stellt. Und ohne die­se ist auch die Osteo­pa­thie Stills nicht mög­lich gewe­sen. Ich wer­de die­sen Zusam­men­hang hier Mit­te Febru­ar aus­führ­lich dar­stel­len. Mit­hin wird sich zei­gen, war­um Phi­lo­so­phie der Osteo­pa­thie so wich­tig ist – und heu­te wie­der Zukunft hat.

15. Januar 2012

Philosophische Ethik (Vhs Neckargemünd)

1.    Erin­ne­rung an den letz­ten Kurs (27.02.)
2.    Die Ent­ste­hung des Begriffs der Ethik bei Aris­to­te­les (05.03.)
3.    Moral – Ethik; Güter, Tugen­den und Pflich­ten (Begriffs­fest­le­gun­gen) (12.03.)
4.    Auto­no­me Ethik (Kant) (19.03.)
5.    Pro­zess-Ethik (F. D. E. Schlei­er­ma­cher) (26.03.)
6.    Dis­kurs-Ethik (Peirce u. a.) (02.04.)
7.    Uti­li­ta­ris­ti­sche Ethik (16.04.)
8.    Prin­zip Ver­ant­wor­tung – Zukunfts­ethik (23.04.)
9.    Medi­zi­nethik – Public-Health-Ethik (30.04.)
10.    Abschluss­dis­kus­si­on (14.05.)

31. Dezember 2011

Jahresabschluss – Predigt in Griesheim

Zum Jah­res­ab­schluss ver­öf­fent­li­che ich hier eine Pre­digt in der EfG Gries­heim, einer Gemein­de, von der ich in die­sem für mich nicht ganz leich­ten Jahr Unter­stüt­zung erfah­ren habe. Ich möch­te dies auch zum Anlass neh­men, mei­nen Leser/inne/n zu dan­ken, die sich so enga­giert und inter­es­siert gezeigt haben. Im nächs­ten Jahr geht es inhalt­lich wei­ter – und ich habe mir vor­ge­nom­men, das Niveau die­ses Blogs nicht abzu­sen­ken. Ich wer­de mit­hin hier phi­lo­so­phi­sche und wis­sen­schaft­li­che Auf­sät­ze ver­öf­fent­li­chen, die ein brei­te­res Publi­kum anspre­chen. Ende Febru­ar begin­ne ich mit einem Auf­satz zur „Phi­lo­so­phie der Osteo­pa­thie“, in der ich mei­ne „Allein­stel­lung“ in der Durch­drin­gung der Lite­ra­tur der klas­si­schen Osteo­pa­thie nut­ze. Aber es geht auch dar­um, die­ser Medi­zin­form per­sön­li­chen Dank abzu­stat­ten. Dass ich aus dem Däm­mer­zu­stand, der mich nach mei­nem Schlag­an­fall vom 11. April 2011 erfasst hat­te, wie­der in eine gewöhn­li­che Hel­lig­keit zurück­ge­kehrt bin, geht nach mei­nem Ein­druck auf Behand­lun­gen zurück, die ich seit Mit­te Juli erhal­ten habe. Mit die­sem Auf­satz füh­re ich im Blog die Gewohn­heit neu ein, dass ein­zel­ne Bei­trä­ge zwi­schen drei und fünf Euro kos­ten (PayPal). Da uns die hoch ver­ehr­te Pira­ten­par­tei bis­lang kein ange­mes­se­nes Ange­bot unter­brei­tet hat, wie die Zur­ver­fü­gung­stel­lung qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Infor­ma­tio­nen und Bil­dungs­dienst­leis­tun­gen ent­gol­ten wer­den soll, habe ich mich zu die­sem Schritt ent­schlos­sen – und hof­fe auf Ihre Nach­sicht, bes­ser noch: auf Ihr Ein­ver­ständ­nis.

Und hier ist mei­ne Pre­digt zum vier­ten Advent 2011.

 

Lie­be Gemein­de,

 

Der heu­ti­ge Text zum vier­ten Advent 2011 steht im zwei­ten Korin­ther­brief, in den VV. 18-22 des ers­ten Kapi­tels. (more…)