Zum Inhalt springen


Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


10. November 2017

TUD])">Zusam­men­fas­sung vom 07.11. (Urge­schich­te: Gen 1,1-2,4a [TUD])

Wir tas­te­ten uns an das Pro­blem der Text­glie­de­rung her­an. Wir sahen die Ent­spre­chung von Gen 1,1 und 2,4b. Zu letz­te­rem Text­ele­ment kom­men wir spä­ter. Zunächst erwo­gen wir, ob 1,1 eine Schöp­fung bezeich­net, die dann in 1,2 als „öde und leer“ cha­rak­te­ri­siert und ab 1,3 in sechs Schrit­ten in Ord­nung gebracht wird, wor­auf Gott in einem sieb­ten Schritt ruht. Auch unter den Stu­die­ren­den wur­de dis­ku­tiert, ob es sich um einen Edi­ti­ons­hin­weis bzw. eine Über­schrift han­deln kön­ne, letz­te­res wird exege­tisch schon län­ger in Betracht gezo­gen, aber auch „Edi­ti­ons­hin­weis“ kann hilf­reich sein.1,2 ist die Bezeich­nung des Cha­os oder Tohu­wa­bo­hu, der Geist Got­tes schwebt über dem Urmeer bzw. der Urflut. Es ist fins­ter.
(more…)

8. November 2017

Zusam­men­fas­sung vom 06.11.(Uni Hd)


Der seg­men­tier­te Text ab 3,15 befin­det sich hier.
Wir erör­ter­ten das Pro­blem der κρίσις in Bezug zur rezi­pier­ten Men­schen­sohn-Seman­tik der syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en und nah­men Mk 13,24-27 zur Kennt­nis. Was den Lei­dens- und Ster­bens­as­pekt des Men­schen­sohns angeht, haben wir dass schon mit der Rede vom „Erhöht­wer­den“ wahr­ge­nom­men (3,14). Eben­so sahen wir in 1,18, dass der Auf­er­ste­hungs­as­pekt mit der Rück­kehr zum Vater ver­bun­den ist. Anders aber ver­hält es sich mit den kos­mi­schen Kata­stro­phen, die der Wie­der­kunft zum Gericht vor­aus­ge­hen. Zudem wird das Kom­men des Lichts als Gericht ver­stan­den. (more…)

1. November 2017

Joh 3,1-16 (Uni Hd)

Die Übung über­setz­te den seg­men­tier­ten Text Joh 3,1-16 und besprach zuvor Pro­ble­me ins­be­son­de­re von 1,18.

3 1a Ἦν δὲ ἄνθρωπος ἐκ τῶν Φαρισαίων,

b Νικόδημος ὄνομα αὐτῷ,

c ἄρχων τῶν Ἰουδαίων·

2 aα οὗτος ἦλθεν πρὸς αὐτὸν νυκτὸς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ῥαββί,

c οἴδαμεν

dα ὅτι ἀπὸ θεοῦ ἐλήλυθας διδάσκαλος·

dβ οὐδεὶς γὰρ δύναται ταῦτα τὰ σημεῖα ποιεῖν

dγ ἃ σὺ ποιεῖς,

e ἐὰν μὴ ᾖ ὁ θεὸς μετ‘ αὐτοῦ.

3 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἄνωθεν,

d οὐ δύναται ἰδεῖν τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

4 a Λέγει πρὸς αὐτὸν [ὁ] Νικόδημος·

b πῶς δύναται ἄνθρωπος γεννηθῆναι γέρων ὤν;

cα μὴ δύναται εἰς τὴν κοιλίαν τῆς μητρὸς αὐτοῦ δεύτερον εἰσελθεῖν

cβ καὶ γεννηθῆναι;

5 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἐξ ὕδατος καὶ πνεύματος,

d οὐ δύναται εἰσελθεῖν εἰς τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

6 a τὸ γεγεννημένον ἐκ τῆς σαρκὸς σάρξ ἐστιν,

b καὶ τὸ γεγεννημένον ἐκ τοῦ πνεύματος πνεῦμά ἐστιν.

7 α μὴ θαυμάσῃς

β ὅτι εἶπόν σοι

γ δεῖ ὑμᾶς γεννηθῆναι ἄνωθεν.

8 aα τὸ πνεῦμα ὅπου θέλει πνεῖ

aβ καὶ τὴν φωνὴν αὐτοῦ ἀκούεις,

bα ἀλλ‘ οὐκ οἶδας πόθεν ἔρχεται

bβ καὶ ποῦ ὑπάγει·

c οὕτως ἐστὶν πᾶς ὁ γεγεννημένος ἐκ τοῦ πνεύματος.

9 aα Ἀπεκρίθη Νικόδημος

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b πῶς δύναται ταῦτα γενέσθαι;

10 aα ἀπεκρίθη Ἰησοῦς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

bα σὺ εἶ ὁ διδάσκαλος τοῦ Ἰσραὴλ

bβ καὶ ταῦτα οὐ γινώσκεις;11 aα ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι

aβ ὅτι ὃ οἴδαμεν λαλοῦμεν

aγ καὶ ὃ ἑωράκαμεν μαρτυροῦμεν,

b καὶ τὴν μαρτυρίαν ἡμῶν οὐ λαμβάνετε.

12 a εἰ τὰ ἐπίγεια εἶπον ὑμῖν καὶ οὐ πιστεύετε,

b πῶς ἐὰν εἴπω ὑμῖν τὰ ἐπουράνια πιστεύσετε;

13 aα καὶ οὐδεὶς ἀναβέβηκεν εἰς τὸν οὐρανὸν

aβ εἰ μὴ ὁ ἐκ τοῦ οὐρανοῦ καταβάς,

b ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου.
(more…)

25. Oktober 2017

Joh 1,4-18 (Uni Hd 23.10.)

Der Übung gelang es Joh 1,4-18 zu über­set­zen und wich­ti­ge Aspek­te von 1,1-14 zu ver­ste­hen. Seg­men­tiert sieht der Text so aus:

4 a ν ατ ζων,

b κα ζων τ φς τν νθρπων·

5 a κα τ φς ν τ σκοτίᾳ φανει,

b κα σκοτα ατ ο κατλαβεν.

6 a γνετο νθρωπος,

b πεσταλμνος παρ θεο,

c νομα ατωννης·

7 aα οτος λθεν ες μαρτυραν

aβ να μαρτυρσ περ το φωτς,

b να πντες πιστεσωσιν δι‘ ατο.

8 a οκ ν κενος τ φς,

b λλ‘ να μαρτυρσ περ το φωτς.

9 a ν τ φς τληθινν,

b φωτζει πντα νθρωπον,

c ρχμενον ες τν κσμον.

10 a ν τ κσμν,

b       κα κσμος δι‘ ατογνετο,

c        κα κσμος ατν οκ γνω.

11 a ες τδια λθεν,

b       κα οδιοι ατν ο παρλαβον.

12 a σοι δλαβον ατν,

b      δωκεν ατος ξουσαν τκνα θεο γενσθαι,

c       τος πιστεουσιν ες τνομα ατο,

13 a ο οκ ξ αμτων

b       οδκ θελματος σαρκς

c         οδκ θελματος νδρς

d          λλ‘ κ θεογεννθησαν.

14 aα Κα λγος σρξ γνετο

aβ       κασκνωσεν ν μν,

b          καθεασμεθα τν δξαν ατο,

c           δξαν ς μονογενος παρ πατρς,

d            πλρης χριτος καληθεας.

15 aα ωννης μαρτυρε περ ατο

aβ        κα κκραγεν λγων·

b           οτος ν ν επον·

c            πσω μου ρχμενος μπροσθν μου γγονεν,

d           τι πρτς μου ν.

16 aα τι κ το πληρματος ατομες πντες λβομεν

aβ       κα χριν ντ χριτος·

17 a τι νμος δι Μωϋσως δθη,

b       χρις καλθεια διησο Χριστοἐγένετο.

18 a Θεν οδες ἑώρακεν πποτε·

bα     μονογενς θες ν ες τν κλπον το πατρς

bβ      κενος ξηγσατο.

Die Teilnehmer/innen waren sehr enga­giert, es ergab sich eine inten­si­ve und erfreu­li­cher­wei­se kon­tro­ver­se Sach­dis­kus­si­on.

(more…)

17. Oktober 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re und Exege­se des Johan­nes­evan­ge­li­ums (Uni Hd)

 


Zusam­men­fas­sung vom 16.10.2017

Geplant ist, dass jeden Mitt­woch­abend spä­tes­tens eine Zusam­men­fas­sung der Sit­zung am Mon­tag­nach­mit­tag hier steht.

 

M. E. ist es wesent­lich, dass Sie ein sinn­li­ches Ver­hält­nis zum Text bekom­men. Wir muss­ten dazu frü­her den grie­chi­schen Text per Hand abschrei­ben. Wich­tig ist auch, dass Sie den Text hören, also für sich laut vor­le­sen. Denn die Lese­kom­pe­tenz war unter 20 %, sodass die Tex­te im Got­tes­dienst o. Ä. vor­ge­le­sen wur­den. Die rhe­to­ri­sche Gestal­tung der Tex­te zeigt das – und man/frau kann die­se mit Übung hören.
(more…)

7. Mai 2017

TUD)">Ein­füh­rung in die Exege­se und Her­me­neu­tik: Berg­pre­digt (TUD)

Diens­tag 02.05.2017, 11:50-13.20 Uhr

Semi­nar: Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten

The­ma: 2. Sit­zung – Mat­thä­us 5,13-16 (Berg­pre­digt)

Pro­to­kol­lan­tin­nen: Jes­si­ca Pla­te und Mai­ke Beiß­wen­ger

Zu Beginn des Semi­nars begrüßt der Dozent die Stu­den­ten.

  • Orga­ni­sa­to­ri­sches:

    Durch mehr Teil­neh­mer an dem Semi­nar müs­sen die Pro­to­kol­le neu ver­teilt oder bzw. dop­pelt besetzt wer­den.

    Nach­fra­ge des Dozen­ten, wie wir das Pro­to­koll von Frau Birn­bach fan­den oder ob es irgend­wel­che Anmer­kun­gen gibt.

Die Stu­die­ren­den soll­ten bis zu der heu­ti­gen Sit­zung fol­gen­de Auf­ga­ben erle­di­gen:

  1. Ver­glei­chen Sie Mt 5,1-12 mit Lk 6,19-26
  2. Über­le­gen Sie, wel­che Glie­de­rungs­prin­zi­pi­en ver­wen­det wur­den!
  3. Lesen Sie zusätz­lich Mt 5,13-16!

Wir begin­nen dar­über zu reden, was in Lukas 6, Vers 19-26 pas­siert. Ein Stu­dent liest die Ver­se vor.

1.: Lukas 6, 19-26 (Aus­zug aus: https://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas6)

Was sind die Haupt­un­ter­schie­de zwi­schen Mt und Lk?

  • Man wird direkt ange­spro­chen und es sind schon Mah­nun­gen zu hören.
  • „Dro­hun­gen“ gehen an das Volk.
  • Im Grie­chi­schen steht geschrie­ben: „Ver­flucht“ seid ihr.

(more…)

27. April 2017

TUD)">Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik (TUD)

5 1Jesus sah die Volks­men­ge an und stieg auf den Berg. Als er sich hin­ge­setzt hat­te, kamen sei­ne Schüler/innen zu ihm. 2Und er begann feie­eèèr­lich zu reden und lehr­te sie:
»3Selig sind die Armen, denen Gott­ver­trau­en genom­men wur­de, denn ihnen gehört das Reich der Him­mel.
4Selig sind die Trau­ern­den, denn sie wer­den getrös­tet wer­den.
5Selig sind die Sanft­mü­ti­gen, denn sie wer­den das Land erben.
6Selig sind die­je­ni­gen, die nach Gerech­tig­keit hun­gern und dürs­ten, denn sie wer­den satt wer­den.
7 Selig sind die Barm­her­zi­gen, denn sie wer­den Barm­her­zig­keit erfah­ren.
8 Selig sind die­je­ni­gen, die rei­nen Her­zens sind, denn sie wer­den Gott schau­en.
9Selig sind die­je­ni­gen, die Frie­den schaf­fen, denn sie wer­den Töch­ter und Söh­ne Got­tes hei­ßen.
10Selig sind die­je­ni­gen, die ver­folgt wer­den, weil sie die Gerech­tig­keit lie­ben, denn ihnen gehört das Reich der Him­mel.
11Selig seid ihr, wenn sie euch um mei­net­wil­len beschimp­fen, ver­fol­gen und böse Lügen über euch ver­brei­ten.
12Freut euch und singt laut, weil euer Lohn bei Gott groß ist. Die Prophet/inn/en vor euch sind genau­so ver­folgt wor­den …“ (der Dozent im kri­ti­schem Anschluss an Lui­se Schott­roff)

 


Diens­tag 25.04.2017, 11:50-13:20 Uhr

Semi­nar: Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten

The­ma: 1. Sit­zung – Mat­thä­us 5,1-12 (Berg­pre­digt)

Pro­to­kol­lan­tin: Eike Birn­bach

(Aus­zug aus: https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus5,1-12 )

Die Berg­pre­digt: Die Rede von der wah­ren Gerech­tig­keit

1 Als Jesus die vie­len Men­schen sah, stieg er auf einen Berg. Er setz­te sich, und sei­ne Jün­ger tra­ten zu ihm.1

2 Dann begann er zu reden und lehr­te sie.

3 Er sag­te: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Him­mel­reich.2

4 Selig die Trau­ern­den; denn sie wer­den getrös­tet wer­den.

5 Selig, die kei­ne Gewalt anwen­den; denn sie wer­den das Land erben.3

6 Selig, die hun­gern und dürs­ten nach der Gerech­tig­keit; denn sie wer­den satt wer­den.

7 Selig die Barm­her­zi­gen; denn sie wer­den Erbar­men fin­den.

8 Selig, die ein rei­nes Herz haben; denn sie wer­den Gott schau­en.

9 Selig, die Frie­den stif­ten; denn sie wer­den Söh­ne Got­tes genannt wer­den.

10 Selig, die um der Gerech­tig­keit wil­len ver­folgt wer­den; denn ihnen gehört das Him­mel­reich.

11 Selig seid ihr, wenn ihr um mei­net­wil­len beschimpft und ver­folgt und auf alle mög­li­che Wei­se ver­leum­det wer­det.

12 Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Him­mel wird groß sein. Denn so wur­den schon vor euch die Pro­phe­ten ver­folgt.

Zu Beginn des Semi­nars ging es dar­um, die Ver­se 1-12 zu glie­dern. Die Stu­die­ren­den hat­ten fol­gen­de Ide­en, dies zu tun:
(more…)

1. Februar 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re usf. (Uni Hd)

Die Sit­zung ver­such­te, sich anhand von Joh 8,37ff über das Ver­hält­nis des Johan­nes­evan­ge­li­ums zum Juden­tum klar zu wer­den. Der Text wur­de aus­ge­wählt, weil Tei­le von ihm bei der Ein­wei­sung von jüdi­schen Bürger/inne/n in Lager 1938ff geäu­ßert wur­den. Daher bezieht sich der „Antijudaismus“-Diskurs seit den 1980er Jah­ren auch auf die­sen Text. Denn in die­ser Zeit setz­te sich im libe­ra­len Pro­tes­tan­tis­mus die Ein­sicht durch, dass auch das Chris­ten­tum Ver­ant­wor­tung für die Ermor­dung der euro­päi­schen Juden zu über­neh­men habe. Dass es in kon­ser­va­ti­ven Grup­pie­run­gen, wie sie in der AfD agie­ren, aktiv anders gese­hen wird, ist eben­falls sicher.
Seg­men­tiert sieht der Text so aus:
37Οἶδα ὅτι σπέρμα Ἀβραάμ ἐστε·
ἀλλὰ ζητεῖτέ με ἀποκτεῖναι,
ὅτι ὁ λόγος ὁ ἐμὸς οὐ χωρεῖ ἐν ὑμῖν.

38ἃ ἐγὼ ἑώρακα παρὰ τῷ πατρὶ λαλῶ·
καὶ ὑμεῖς οὖν ἃ ἠκούσατε παρὰ τοῦ πατρὸς ποιεῖτε.

39Ἀπεκρίθησαν
καὶ εἶπαν αὐτῷ·
ὁ πατὴρ ἡμῶν Ἀβραάμ ἐστιν.
λέγει αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς·
εἰ τέκνα τοῦ Ἀβραάμ ἐστε,
τὰ ἔργα τοῦ Ἀβραὰμ ἐποιεῖτε·

40νῦν δὲ ζητεῖτέ με ἀποκτεῖναι ἄνθρωπον
ὃς τὴν ἀλήθειαν ὑμῖν λελάληκα
ἣν ἤκουσα παρὰ τοῦ θεοῦ·
τοῦτο Ἀβραὰμ οὐκ ἐποίησεν.

41ὑμεῖς ποιεῖτε τὰ ἔργα τοῦ πατρὸς ὑμῶν.
Εἶπαν [οὖν] αὐτῷ·
ἡμεῖς ἐκ πορνείας οὐ γεγεννήμεθα,
ἕνα πατέρα ἔχομεν τὸν θεόν.
42εἶπεν αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς·
εἰ ὁ θεὸς πατὴρ ὑμῶν ἦν
ἠγαπᾶτε ἂν ἐμέ,
ἐγὼ γὰρ ἐκ τοῦ θεοῦ ἐξῆλθον
καὶ ἥκω· (more…)

26. Januar 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re usf. (Uni Hd)

Chris­tus als Pan­to­kra­tor

Die Sit­zung befass­te sich mit Tex­ten des Brot­ka­pi­tels Joh 6 und dem Beginn der Apo­ka­lyp­se des Johan­nes. Seg­men­tiert sieht das so aus:

Joh 6,30  Εἶπον οὖν αὐτῷ·
τί οὖν ποιεῖς σὺ σημεῖον,
ἵνα ἴδωμεν καὶ πιστεύσωμέν σοι;
τί ἐργάζῃ;
31οἱ πατέρες ἡμῶν τὸ μάννα ἔφαγον ἐν τῇ ἐρήμῳ,
καθώς ἐστιν γεγραμμένον·
• ἄρτον ἐκ τοῦ οὐρανοῦ*
• ἔδωκεν αὐτοῖς φαγεῖν.*
32εἶπεν οὖν αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς·
ἀμὴν ἀμὴν λέγω ὑμῖν,
οὐ Μωϋσῆς δέδωκεν ὑμῖν τὸν ἄρτον ἐκ τοῦ οὐρανοῦ,
ἀλλ’ ὁ πατήρ μου δίδωσιν ὑμῖν τὸν ἄρτον ἐκ τοῦ οὐρανοῦ τὸν ἀληθινόν·
33ὁ γὰρ ἄρτος τοῦ θεοῦ ἐστιν ὁ καταβαίνων ἐκ τοῦ οὐρανοῦ
καὶ ζωὴν διδοὺς τῷ κόσμῳ.
34εἶπον οὖν πρὸς αὐτόν·
κύριε,
πάντοτε δὸς ἡμῖν τὸν ἄρτον τοῦτον.
35εἶπεν αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς·
ἐγώ εἰμι ὁ ἄρτος τῆς ζωῆς·
ὁ ἐρχόμενος πρὸς ἐμὲ οὐ μὴ πεινάσῃ,
καὶ ὁ πιστεύων εἰς ἐμὲ οὐ μὴ διψήσει πώποτε.
36Ἀλλ’ εἶπον ὑμῖν
ὅτι καὶ ἑωράκατέ [με]
καὶ οὐ πιστεύετε.
37πᾶν ὃ δίδωσίν μοι
ὁ πατὴρ πρὸς ἐμὲ ἥξει,
καὶ τὸν ἐρχόμενον πρὸς ἐμὲ
οὐ μὴ ἐκβάλω ἔξω,
38ὅτι καταβέβηκα ἀπὸ τοῦ οὐρανοῦ
οὐχ ἵνα ποιῶ τὸ θέλημα τὸ ἐμὸν
ἀλλὰ τὸ θέλημα τοῦ πέμψαντός με.
39τοῦτο δέ ἐστιν τὸ θέλημα τοῦ πέμψαντός με,
ἵνα πᾶν ὃ δέδωκέν μοι μὴ ἀπολέσω ἐξ αὐτοῦ,
ἀλλ’ ἀναστήσω αὐτὸ [ἐν] τῇ ἐσχάτῃ ἡμέρᾳ.
40τοῦτο γάρ ἐστιν τὸ θέλημα τοῦ πατρός μου,
ἵνα πᾶς ὁ θεωρῶν τὸν υἱὸν καὶ πιστεύων εἰς αὐτὸν ἔχῃ ζωὴν αἰώνιον,
καὶ ἀναστήσω αὐτὸν ἐγὼ [ἐν] τῇ ἐσχάτῃ ἡμέρᾳ.

(more…)

16. Januar 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re und Exege­se des Johan­nes­evan­ge­li­ums (Uni Hd)

Wir über­setz­ten Joh 2,1-12 und Joh 8,1-11, nach der alten form­ge­schicht­li­chen Betrach­tung eine Wun­der­erzäh­lung und ein Streit­ge­spräch. Heu­te bezieht man die seit der Rhe­to­rik des Aris­to­te­les übli­chen Gat­tungs­be­zeich­nun­gen für rhe­to­risch ver­wen­de­te Klein­g­at­tun­gen ein, dann han­delt es sich um einen Mythos und eine Chrie. Bei­de Tex­te führ­ten in der Übung zu ange­reg­ten Erör­te­run­gen.
Seg­men­tiert sieht das so aus:

 

21Καὶ τῇ ἡμέρᾳ τῇ τρίτῃ γάμος ἐγένετο ἐν Κανὰ τῆς Γαλιλαίας,

καὶ ἦν ἡ μήτηρ τοῦ Ἰησοῦ ἐκεῖ·
2 ἐκλήθη δὲ καὶ ὁ Ἰησοῦς καὶ οἱ μαθηταὶ αὐτοῦ εἰς τὸν γάμον.
3 καὶ ὑστερήσαντος οἴνου
λέγει ἡ μήτηρ τοῦ Ἰησοῦ πρὸς αὐτόν·
οἶνον οὐκ ἔχουσιν.
4 [καὶ] λέγει αὐτῇ ὁ Ἰησοῦς·
τί ἐμοὶ καὶ σοί,
γύναι;
οὔπω ἥκει ἡ ὥρα μου.
5 λέγει ἡ μήτηρ αὐτοῦ τοῖς διακόνοις·
ὅ τι ἂν λέγῃ ὑμῖν ποιήσατε.
6 ἦσαν δὲ ἐκεῖ λίθιναι ὑδρίαι ἓξ κατὰ τὸν καθαρισμὸν τῶν Ἰουδαίων κείμεναι, … χωροῦσαι ἀνὰ μετρητὰς δύο ἢ τρεῖς.
7 λέγει αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς·
γεμίσατε τὰς ὑδρίας ὕδατος.
καὶ ἐγέμισαν αὐτὰς ἕως ἄνω.
8 καὶ λέγει αὐτοῖς·
ἀντλήσατε νῦν
καὶ φέρετε τῷ ἀρχιτρικλίνῳ·
οἱ δὲ ἤνεγκαν.
9 ὡς δὲ ἐγεύσατο ὁ ἀρχιτρίκλινος τὸ ὕδωρ οἶνον γεγενημένον
καὶ οὐκ ᾔδει πόθεν ἐστίν,
οἱ δὲ διάκονοι ᾔδεισαν οἱ ἠντληκότες τὸ ὕδωρ,
φωνεῖ τὸν νυμφίον ὁ ἀρχιτρίκλινος
10 καὶ λέγει αὐτῷ·
πᾶς ἄνθρωπος πρῶτον τὸν καλὸν οἶνον τίθησιν
καὶ ὅταν μεθυσθῶσιν τὸν ἐλάσσω·
σὺ τετήρηκας τὸν καλὸν οἶνον ἕως ἄρτι.
11 Ταύτην ἐποίησεν ἀρχὴν τῶν σημείων ὁ Ἰησοῦς ἐν Κανὰ τῆς Γαλιλαίας
καὶ ἐφανέρωσεν τὴν δόξαν αὐτοῦ,
καὶ ἐπίστευσαν εἰς αὐτὸν οἱ μαθηταὶ αὐτοῦ.
12 Μετὰ τοῦτο κατέβη εἰς Καφαρναοὺμ αὐτὸς καὶ ἡ μήτηρ αὐτοῦ καὶ …

(more…)