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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


9. Juni 2015

Ver­an­stal­tun­gen am 08. und 09. Juni

3. Frei­heit im Neu­en Tes­ta­ment (Uni Hd)

Zunächst stel­le ich den Text zu Gal 5 zur Ver­fü­gung.

Die Sit­zung befass­te sich inten­siv mit Röm 7,13ff und streif­te nur en pas­sant Gal 5,1-6. Die Ana­ly­se die­ses Tex­tes geschieht im Kon­text der Erör­te­rung mei­nes Auf­sat­zes zu Gal 5,1ff.

Ein wesent­li­cher Aspekt der Sit­zung bestand in einem Klä­rungs­ver­such, wie das Ver­hält­nis von Tex­ten wie Röm 5,12ff und 1Kor 15,42ff zu Röm 7,7ff zu bestim­men ist. In Röm 5,12ff ver­an­kert Pau­lus das Ent­ste­hen des Todes für alle in der Figur Adams. Dabei ist aus­schlag­ge­bend, dass ἁμαρτία … οὐκ ἐλλογεῖται μὴ ὄντος νόμου (die Sün­de nicht ange­rech­net wur­de bis das Gesetz exis­tier­te [5,13b; vgl. auch die Peri­ode von Adam bis Mose in 5,13c]). Gleich­wohl war die Sün­de da – und Adams Frucht­ge­nuss erbrach­te neben Frei­heit und ethi­scher Kom­pe­tenz den Tod, wie Pau­lus im Anschluss an Gen 2,4bff sagt (vgl. auch Sap­Sal 2,23f). Alle star­ben, weil alle sün­dig­ten. Nur Hen­och bil­de­te eine Aus­nah­me. Eine Auf­fas­sung von der Erb­sün­de ist das nicht. (more…)

20. Mai 2015

Ver­an­stal­tun­gen am 17. und 18. Mai

3               1Kor 11,2-16 (Das neu­tes­ta­ment­li­che Frei­heits­ver­ständ­nis [Uni Hd])

Der Text gehört in ein Semi­nar zum neu­tes­ta­ment­li­chen Frei­heits­ver­ständ­nis. Sind es doch in der korin­thi­schen Gemein­de, über die wir durch die bei­den Korin­ther­brie­fe eini­ges zu wis­sen mei­nen, gera­de Frau­en, bei denen der Frei­heits­drang, der in der Bewe­gung seit Jesus aus­ge­bil­det wor­den ist, sicht­bar wird. Mög­li­cher­wei­se gibt es Par­al­le­len zu Phä­no­me­nen in Mys­te­ri­en, die das korin­thi­sche Pro­blem erklä­ren kön­nen. Auf jeden Fall zeigt sich der eman­zi­pa­to­ri­sche Zug spä­ter in der Gno­sis, wie aus den Tex­ten aus Nag Ham­ma­di zwei­fels­frei her­vor­geht, wor­auf auch der 1Tim mit der Unter­schei­dung von ech­ten und fal­schen Wit­wen anzu­spie­len scheint.

Zudem lässt sich hier kon­kret erken­nen, wie dyna­mi­sche Schrift­aus­le­gung gehen kann und wel­che Pro­ble­me dabei auf­tre­ten kön­nen. (more…)