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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


27. April 2018

Ver­an­stal­tung in Darm­stadt am 24.04.: Bibel­kun­de

Bibel­kun­de

Das zwei­te Kapi­tel der Bibel­kun­de von Bor­mann war The­ma, der Pen­ta­teuch bzw. die fünf Bücher Mose. Dane­ben gibt es in den Hei­li­gen Schrif­ten der J*uden die Pro­phe­ten – und die Weis­heits- bzw. poe­ti­sche Lite­ra­tur. Vgl. Abb. 1 in der Zusam­men­fas­sung zum 17.04. (more…)

20. April 2018

Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt 17.04.

 

Bibel­kun­de: Hin­füh­rung, Kon­tex­tua­li­sie­rung und die ver­schie­de­nen Kano­nes

In Fort­füh­rung vom 12.04. bespra­chen wir ver­schie­de­ne deut­sche Bibel­über­set­zun­gen.
Wich­tig ist der zwei­te Punkt. Die Bibel­lek­tü­re soll­te heu­te nicht mehr ohne Bezug zum Koran voll­zo­gen wer­den. Denn der Koran ist jeden­falls auch eine Fort­schrei­bung vor allem der jüdi­schen Bibel. Die Ähn­lich­kei­ten und Unähn­lich­kei­ten beschreibt der Koran so, es habe eine himm­li­sche Mut­ter der Schrift gege­ben, Sure 43,4, die an alle Pro­phe­ten ver­sandt wor­den sei, bei Moham­med sei das am bes­ten ange­kom­men. In jün­ge­rer Zeit hat sich in Ber­lin vor allem Ange­li­ka Neu­wirth her­vor­ge­tan, bei der sich eine neue Text­ge­stalt erschließt, die mit dem von mir behaup­te­ten Fort­schrei­bungs­pro­zess ver­wandt ist. Das stimmt i. E. mit der neu­en his­to­risch-kri­ti­schen Aus­ga­be in Tune­si­en über­ein. Wir wer­den das an ein­zel­nen Tex­ten ver­fol­gen. (more…)

13. April 2018

Ver­an­stal­tun­gen Darm­stadt 10.04.

 

Hier ste­hen immer am Frei­tag nach dem Semi­nar Zusam­men­fas­sun­gen der jewei­li­gen Sit­zun­gen, sofern die­se von mir stam­men.

1. Bibel­kun­de

Die Bibel wird kur­so­risch nach der Bibel­kun­de von Bor­mann wahr­ge­nom­men. Zum nächs­ten Mal ist der Para­graf 1 zu lesen. Im MIZ.

2. Berg­pre­digt

Wir began­nen schon mit der Lek­tü­re und wid­me­ten uns den Erzäh­ler­kom­men­ta­ren in Mt 5,1f und 7,28f. Die­se kom­men­tie­ren 5,3-7,27 bzw. lei­ten ein. Die Leser/innen erfah­ren, dass Jesus ange­sichts der Volks­men­ge auf den Berg steigt, sich zur Leh­re hin­setzt – und sei­ne Schü­ler bzw. Jün­ger hin­zu­tre­ten.
Die fol­gen­de Rede ist an die Volks­men­ge gerich­tet, ihre Reak­ti­on wird in 7,28f dar­ge­legt. Anders als ihre Schrift­ge­lehr­ten habe Jesus mit Voll­macht, Kom­pe­tenz o. Ä. gelehrt. Mt prä­sen­tiert den Text mit­hin als
• Leh­re, die im Kon­text der jüdi­schen
• Schrift­ge­lehr­ten
beson­ders wir­kungs­voll erscheint – so die erzähl­te Reak­ti­on des Publi­kums.
Wir wer­den die­sen schrift­ge­lehr­ten Dis­kurs in der Berg­pre­digt genau ver­fol­gen.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

1. Lesen Sie Mt 5,3-12 und glie­dern Sie den Text!
2. Vgl. Sie Lk 6,20-26! Was fällt Ihnen auf?

13. Oktober 2017

Bibel­kun­de Hei­del­berg: Psal­men

Psal­men

Über­sicht über die Samm­lun­gen inner­halb des Psal­ters

Name

Der Name „Buch der Psal­men“ (gr. βίβλος ψαλμν, bib­los psal­mon) ist bereits im Neu­en Tes­ta­ment (Apg 1,20) belegt, er stammt wohl aus der grie­chi­schen Text­über­lie­fe­rung. Abge­lei­tet ist die­ser Name von einem grie­chi­schen Sai­ten­in­stru­ment (ψαλτήριον, psal­tē­ri­on), die Psal­men gal­ten dem­nach als Lie­der.

In der hebräi­schen Tra­di­ti­on wird das Buch סֵפֶר
תְּהִלִּים, sefær tehil­lîm genannt, abge­lei­tet von תְּהִלָּה, tehil­lâ, Preis­lied. Inner­halb des Psal­ters (als Bezeich­nung für das Buch) zählt man 150 Psal­men, doch auch in ande­ren bibli­schen Büchern sind ent­spre­chen­de Lie­der zu fin­den, vgl. Ex 15; Dtn 32+33; 1.Sam 2 u. ö.

Zäh­lung

Die Zäh­lung der Psal­men vari­iert in den ein­zel­nen Tra­di­tio­nen, wobei die deut­schen Bibel­aus­ga­ben zumeist der Zäh­lung der Biblia Hebrai­ca fol­gen. Die Sep­tuagin­ta (LXX) hat dage­gen Psalm 9+10 und 114+115 zusam­men­ge­fasst, kommt aber durch Auf­tren­nung der Psal­men 116 und 147 wie­der auf eine Gesamt­zahl von 150. Danach fügt sie aber einen zusätz­li­chen Psalm 151 „außer­halb der Zäh­lung“ und eine Samm­lung von 14 Oden hin­zu, zusätz­lich bie­tet sie noch die eben­falls apo­kry­phen Psal­men Salo­mos. Auch in der gro­ßen Psal­men­rol­le aus Qum­ran sind Psal­men erhal­ten, die nicht zu den kano­ni­schen Lie­dern gehö­ren, teil­wei­se aber schon aus ande­ren Quel­len bekannt waren. Die­se kom­pli­zier­te Über­lie­fe­rung ist Hin­weis dar­auf, dass die end­gül­ti­ge Kano­ni­sie­rung des Psal­men­bu­ches erst ver­gleichs­wei­se spät (2. Jh. v. Chr.) erfolgt ist. Erschwe­rend kommt hin­zu, dass auch die erhal­te­ne Abtren­nung der ein­zel­nen Psal­men nicht immer sinn­voll ist: So sind in Psalm 19 sicher zwei ganz ver­schie­de­ne Lie­der zu einem Stück zusam­men­ge­stellt wor­den. Ande­rer­seits fin­den sich Dop­pel­über­lie­fe­run­gen, so ist bei­spiels­wei­se Psalm 70 auch in Ps 40,14-18 erhal­ten, Ps 108 auf­ge­teilt in 57,8-12 und 60,7-14.

Gebrauch

Die Fra­ge, wes­halb die ein­zel­nen Psal­men zu die­ser Samm­lung zusam­men­ge­stellt wur­den, ist in der For­schung umstrit­ten. Wahr­schein­lich gal­ten die Psal­men zur Zeit der Kano­ni­sie­rung nicht als lit­ur­gi­sches For­mu­lar für die Lit­ur­gie des Zwei­ten Tem­pels. Sie dien­ten eher als Andachts- oder Erbau­ungs­buch, in bestimm­ten Krei­sen sicher auch als pro­phe­tisch ver­steh­ba­re Schrif­ten. Dies wird auch durch den neu­tes­ta­ment­li­chen Befund unter­stützt; hier wer­den die Psal­men am häu­figs­ten von allen alt­tes­ta­ment­li­chen Schrif­ten zitiert. Das ist bei einer Ver­wen­dung als Tem­pel-Gesang­buch schwer denk­bar.

Wachs­tum

Das Wachs­tum des Buches ist in Etap­pen erfolgt, die zum Teil noch erkenn­bar sind. So reich­ten frü­he­re, klei­ne­re Samm­lun­gen wohl von Psalm 2-72 oder 89, spä­ter wur­den die Tora-Psal­men 1 und 119 zur Rah­mung hin­zu­ge­fügt, noch spä­ter kamen die Lie­der 120-150 hin­zu, die ihrer­seits wie­der aus ein­zel­nen Samm­lun­gen bestehen. Dabei kamen in der End­fas­sung alte, vor­exi­li­sche Lie­der neben ver­gleichs­wei­se jun­gen Stü­cken zu ste­hen. Über­grei­fen­des Ord­nungs­merk­mal ist die spä­ter erfolg­te Ein­tei­lung in fünf Bücher [1-41; 42-72; 73-89; 90-106; 107-150], ana­log der Ein­tei­lung der Tora. Zu erken­nen ist die­se Ord­nung dar­an, dass an die letz­ten Psal­men der ein­zel­nen Samm­lun­gen jeweils sehr ähn­li­che Segens­wün­sche ange­schlos­sen wur­den, vgl. Ps 41,14: „Geprie­sen ist JHWH, der Gott Isra­els, von Ewig­keit bis in Ewig­keit! Amen, ja Amen.“

Alter

Das Alter der ein­zel­nen Psal­men ist kaum sicher zu bestim­men. Eini­ge sind wohl vor­exi­lisch (zumin­dest in Grund­be­stand­tei­len), so Ps 24+29 (auch Ps 2+110?), ande­re sind gewiss exi­lisch, Ps 50; 74+137. Die meis­ten ande­ren Lie­der sind wohl in ihrer jet­zi­gen Form nach­exi­lisch, wobei eine wei­ter­ge­hen­de Anga­be, etwa über älte­re Vor­stu­fen, kaum mög­lich ist.

Der Psal­ter ist bibel­kund­lich beson­ders schwer zu erfas­sen, ande­rer­seits sind hier für die eige­ne Fröm­mig­keit wich­ti­ge Tex­te gesam­melt. Die Psal­men spre­chen Lob, Hoff­nung und Kla­ge nicht nur für die dama­li­ge his­to­ri­sche Situa­ti­on aus, son­dern sind offen für jede Gegen­wart. Des­halb soll­te man sich dem Buch vor allem durch eige­ne, wie­der­hol­te Lek­tü­re nähern, mög­lichst ent­lang jeweils unter­schied­li­cher Ord­nungs­kri­te­ri­en. Hier wird kei­ne Inhalts­an­ga­be der ein­zel­nen Psal­men gebo­ten, son­dern als Ergän­zung zu dem The­ma-Kapi­tel „Psal­men­gat­tun­gen“ sol­len die ein­zel­nen alten Samm­lun­gen des Psal­ters und weni­ge wich­ti­ge Ein­zel­tex­te vor­ge­stellt wer­den.

Samm­lun­gen und Über­schrif­ten

Inner­halb des Psal­ters sind ver­schie­de­ne Unter­samm­lun­gen erkenn­bar, die oft Lie­der unter­schied­li­cher Gat­tun­gen ver­ei­nen. Die­se Samm­lun­gen sind vor allem an den Titeln zu erken­nen, womit aber ein wei­te­res Pro­blem der For­schung anzu­spre­chen ist: Die genaue Bedeu­tung der Psal­men­über­schrif­ten ist oft noch völ­lig unge­klärt. Es muss zudem davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Titel zumeist spä­ter hin­zu­ge­wach­sen sind. Die his­to­ri­schen Bezug­nah­men der Über­schrif­ten (Ps 3,1: „Von David, als er vor sei­nem Sohn Absa­lom floh“) sind im Regel­fall nicht als zutref­fen­de Anga­be über die Ent­ste­hungs­ver­hält­nis­se des jewei­li­gen Psalms zu wer­ten.

 Die ein­zel­nen Samm­lun­gen sind in der heu­ti­gen End­form aus ihrem frü­he­ren Zusam­men­hang genom­men und ver­mischt wor­den. Wahr­schein­lich stel­len sie in ihren Grund­zü­gen ursprüng­lich älte­re Samm­lun­gen dar, deren Her­kunft aber trotz der Titel­an­ga­ben unklar bleibt.

Tem­pel­sän­ger

Nach 1.Chr 6,24-28 war bei­spiels­wei­se Asaf Stamm­herr einer Gil­de von Tem­pel­sän­gern, eben­so waren die Kora­chi­ten am Tem­pel beschäf­tigt (2.Chr 20,19), als Sän­ger wie Tor­hü­ter (1.Chr 26,1). [Die Erzäh­lun­gen um die „Rot­te Korach“ in Num 16+17 spie­geln offen­sicht­lich Aus­ein­an­der­set­zun­gen um Sta­tus und Ansprü­che die­ser Grup­pe.] Es ist anzu­neh­men, dass die Psal­men mit die­sen Sän­ger­gil­den in Zusam­men­hang ste­hen. Die Auto­ren­schaft Davids ist sicher­lich nicht his­to­risch, hier wirkt die etwa in 1.Sam 16,14-23 beleg­te Tra­di­ti­on von David als Musi­ker nach. Aus wel­chen Grün­den die Psal­men inner­halb der Samm­lun­gen neben­ein­an­der zu ste­hen kamen, wird der­zeit inten­siv erforscht. An man­chen Stel­len leuch­tet die Logik der Abfol­ge unmit­tel­bar ein: Ps 23 äußert den Wunsch, im Haus des Herrn zu blei­ben. Der direkt fol­gen­de Ps 24 ist eine Ein­lass­lit­ur­gie, die den Zugang zu eben­die­sem Tem­pel regel­te.
Die Psal­men 42 bis 83 wur­den teil­wei­se zu einem unbe­kann­ten Zeit­punkt in der Wei­se über­ar­bei­tet, dass der Got­tes­na­me JHWH durch die all­ge­mei­ne­re Bezeich­nung
אֱלֹהִים, Elo­him ersetzt wur­de. Daher spricht man hier vom „elo­his­ti­schen Psal­ter“ ana­log zu der ver­mu­te­ten Pen­ta­teuch-Quel­le „Elo­hist“, deren Kenn­zei­chen eben­falls die Ver­wen­dung von אֱלֹהִים als Got­tes­be­zeich­nung ist.

In der heu­ti­gen Fas­sung wird der Psal­ter eröff­net durch den weis­heit­li­chen Psalm 1, der das Leben des Ein­zel­nen unter den Aspekt der Tora-Befol­gung stellt. Das Psal­men­buch läuft dann auf das beson­de­re Loben Got­tes hin­aus, der Hal­le­lu­ja-Psalm 150 ist nicht zufäl­lig Abschluss der Samm­lung.

Gat­tun­gen

Zur Ori­en­tie­rung im Psal­ter ist es not­wen­dig, eini­ge für bestimm­te Gat­tun­gen oder Inhal­te typi­sche Psal­men zu ken­nen, so Kla­ge­lie­der des Ein­zel­nen (22+69), Kla­ge­lie­der des Vol­kes (44, 60, 90), Lobpsal­men (30, 114, 136), Ver­trau­ens­lie­der (23), Hym­nen (8, 100, 113), Königs­psal­men (2, 20, 110), Alpha­be­ti­sche Psal­men (9/10, 119, 145), Zions­lie­der (46, 48, 76, 84+87), Weis­heit­li­che Psal­men (73, 133), Schöp­fungs­psal­men (8, 19A, 104). Für wei­te­re Anga­ben vgl. auch das The­ma-Kapi­tel.

Wich­ti­ge Ein­zel­tex­te

Über­sicht über wich­ti­ge Ein­zel­tex­te der Psal­men

Zum Musik­ver­ständ­nis vgl. hier.

16. Juli 2017

Das Buch Hiob (Bibel­kun­de Hei­del­berg)

Ijob / Hiob

Über­sicht über die poe­ti­schen Tei­le des Ijob­bu­ches

Name und Posi­ti­on

Der Name Ijob bedeu­tet (nach dem Akka­di­schen) „Wo ist der Vater“, die bekann­te­re Namens­form „Hiob“ ent­springt der Über­set­zung Mar­tin Luthers. In deut­schen Bibeln steht das gleich­na­mi­ge Buch in der Regel als ers­tes der Lehr­bü­cher vor dem Psal­ter, in der Hebräi­schen Bibel steht es an zwei­ter (oder an drit­ter) Stel­le nach den Psal­men.

Auf­bau

Wich­tig ist die Erkennt­nis, dass das Hiob­buch aus einer Rah­men­hand­lung und dahin­ein gestell­ten Reden in Vers­form (Poe­sie) besteht. Vgl. einen Über­blick über hebräi­sche Vers­for­men hier. Pro­log und Epi­log sind dage­gen in Pro­sa ver­fasst. Man muss davon aus­ge­hen, dass die­se Glie­de­rung dem ursprüng­li­chen Wachs­tum des Buches ent­spricht. (Zusätz­lich sind noch wei­te­re Wachs­tums­spu­ren inner­halb des Rede­teils fest­zu­stel­len.)
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6. Juli 2017

TUD Bibel­kun­de">TUD Bibel­kun­de


The­ma war das Mat­thäu­sevan­ge­li­um, das eine Rei­he merk­wür­di­ger Sto­rys auf­weist.

Wir sahen uns das an der Vor­ge­schich­te zunächst am Stamm­baum Jesu (Mt 1,1ff) und dann an der Bedro­hungs­ge­schich­te Jesu an (2,1ff). Im Stamm­baum wird die Pro­sti­tu­ier­te Rahab erwähnt, die den Kund­schaf­tern in Jeri­cho ermög­lich­te, die Stadt aus­zu­spio­nie­ren, damit sie erobert wer­den konn­te. Zudem fiel uns auf, dass der Stamm­baum auf Josef abziel­te, denn er stamm­te von David ab. Gleich­zei­tig ist Maria aber vom hei­li­gen Geist schwan­ger – und Josef möch­te sich von Maria tren­nen. Ein Engel des Herrn erscheint ihm im Traum, Josef wird wg. des Stamm­baums noch gebraucht …
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5. Juli 2017

TUD: Bibel­kun­de">TUD: Bibel­kun­de

Pro­to­koll 26.06.2017

Semi­nar: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Pro­to­kol­lan­tin: Vanes­sa Bran­des

Die Apos­tel­ge­schich­te beginnt nach der Auf­er­ste­hung Jesus und endet in Rom, dort sitzt Pau­lus in Gefan­gen­schaft.

Ein Span­nungs­bo­gen beginnt, mit der Vor­ge­schich­te im Luka­sevan­ge­li­um bis zum Apos­tel Pau­lus, der in Rom mit der ansäs­si­gen jüdi­schen Gemein­de einen strei­ti­gen Dis­kurs führt.

.Am Ende der Apos­tel­ge­schich­te gehen die Ver­hei­ßung Isra­els in Erfül­lung.

Lukas erreicht die Hei­den und erwar­tet, dass die­se das Evan­ge­li­um anneh­men.

Erkenn­bar in Lukas 1.1 – 1.4 und Apos­tel­ge­schich­te 1.1 f.

  • Zeigt, es gibt ein ers­tes und zwei­tes Buch
  • Theo­phi­lus wird ange­ru­fen (steht evtl. für eine wirk­li­che Per­son, ein Publi­kum aus Män­nern und Frau­en, die als Freun­din­nen und Freun­de Got­tes zu erken­nen sind.)
  • Trans­for­ma­ti­on Juden­tum ins Chris­ten­tum (hat bereits im Luka­sevan­ge­li­um eine tra­gen­de Rol­le gespielt.

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3. Juli 2017

TUD: Bibel­kun­de">TUD: Bibel­kun­de


TU Darm­stadt, Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozi­al­ethik

Ver­an­stal­tung: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Datum: 27.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

The­ma: Das Luka­sevan­ge­li­um und die Apos­tel­ge­schich­te

Pro­to­koll­füh­re­rin: CC

1. Orga­ni­sa­to­ri­sches

Das Semi­nar beginnt, Herr Pött­ner fragt nach, ob es noch Fra­gen oder Anmer­kun­gen zum Pro­to­koll von der letz­ten Woche gibt. Es gibt kei­ne Fra­gen oder Anmer­kun­gen. Die Anwe­sen­heits­lis­te wird her­um­ge­ge­ben.

Für das Vor­wis­sen für die­se Sit­zung wur­de von allen Stu­die­ren­den das Kapi­tel 9 „Das Luka­sevan­ge­li­um“, aus dem Buch Bibel­kun­de von Lukas Bor­mann gele­sen.

Herr Pött­ner stellt den Zusam­men­hang des Lukas-Evan­ge­li­ums und die Apos­tel­ge­schich­te anders dar. Die zitier­ten Bibel­stel­len stam­men aus der Luther­über­set­zung 2017

Es wird gele­sen:

Apostelgeschichte1,1-3

Die Apos­tel­ge­schich­te des Lukas

Chris­ti Him­mel­fahrt

1 Den ers­ten Bericht habe ich gege­ben, lie­ber Theo­phi­lus, von all dem, was Jesus von Anfang an tat und lehr­te 2 bis zu dem Tag, an dem er auf­ge­nom­men wur­de, nach­dem er den Apos­teln, die er erwählt hat­te, durch den Hei­li­gen Geist Wei­sung gege­ben hat­te. 3 Ihnen zeig­te er sich nach sei­nem Lei­den durch vie­le Bewei­se als der Leben­di­ge und ließ sich sehen unter ihnen vier­zig Tage lang und rede­te mit ihnen vom Reich Got­tes.

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24. Juni 2017

TUD-Bibel­kun­de


Pro­to­koll Grund­ori­en­tie­rung Bibel vom 20.06.17 von MK

Die zitier­ten Bibel­stel­len stam­men aus der Luther­über­set­zung 2017

The­ma: Syn­op­ti­sche Tra­di­ti­on und ins­be­son­de­re das Mar­kus-Evan­ge­li­um

Pött­ner erklärt es etwas anders als Bor­mann.

Syn­op­ti­sche Tra­di­ti­on: Die syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en ist ein Begriff für die Evan­ge­li­en nach Mar­kus, Mat­thä­us und Lukas. Es gibt eine Theo­rie, die davon aus­geht, dass die­se aus klei­nen Tei­len zusam­men­ge­stellt wur­den. Dies ist immer noch eine gän­gi­ge Theo­rie.

Herr Pött­ner bezieht sich auf die Theo­rie von Bult­mann:

Wun­der­ge­schich­ten wur­den in der Mis­si­on ver­wen­det. Davon ist jetzt nicht mehr viel übrig. Es wur­de ange­nom­men, dass die Tex­te als Gat­tun­gen sich auf regel­mä­ßi­ge Situa­tio­nen bezie­hen.

Abend­mahl­tex­te bezie­hen sich auf eine regel­mä­ßi­ge Tra­di­ti­on, eben­so Pas­sah und even­tu­ell auch die Tau­fe. Bei allen ande­ren ist es unwahr­schein­lich, dass die Tex­te situa­ti­ons­be­zo­gen mit die­ser Gat­tung zusam­men­hän­gen. (more…)

7. Juni 2017

TUD-Bibel­kun­de

  1. Sit­zungs­pro­to­koll

TU Darm­stadt, Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozi­al­ethik

Ver­an­stal­tung: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Datum: 06.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

The­ma: Pro­phe­tie vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr.

Pro­to­koll­füh­re­rin: CG

In der heu­ti­gen Sit­zung wur­den die Pro­phe­ten vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr. behan­delt, dazu soll­ten alle Stu­die­ren­den im Vor­feld das Kapi­tel 7 aus dem Buch „Bibel­kun­de“ von Lukas Bor­mann gele­sen haben.

Nach Ansicht von Herrn Pött­ner ist die Dar­stel­lung der Pro­phe­ten bei Bor­mann etwas chao­tisch ange­ord­net: Im Buch wird ver­sucht, die geschicht­li­chen Ele­men­te mit der Ent­wick­lung der Pro­phe­ten­bü­cher zu ver­bin­den, und erst am Ende des Kapi­tels wird klar­ge­stellt, inwie­fern wel­che in das Zwölf­pro­phe­ten­buch ein­glie­dert sind.

Im Semi­nar betrach­te­ten wir daher ein­fach die Pro­phe­ten unab­hän­gig von­ein­an­der.

  1. Jere­mia

Jere­mia ist der wich­tigs­te neue Pro­phet, für den bezeich­nend ist, dass er sein eige­nes Leben als aus­ge­spro­chen leid­voll emp­fin­det. (more…)