Zum Inhalt springen


Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


7. Mai 2017

TUD)">Grund­ori­en­tie­rung Bibel: Pen­ta­teuch (TUD)

Diens­tag 02.05.2017, 09:50-11:30 Uhr

Semi­nar: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

The­ma: 2. Sit­zung – Ein­füh­rung in die Bibel­kun­de

Pro­to­kol­lan­tin: Jes­si­ca Pla­te

  1. Orga­ni­sa­to­ri­sches
  • Per­sön­li­che Daten in eine Lis­te des Dozen­ten ein­tra­gen.
  • Ein­tra­gen in die Anwe­sen­heits­lis­te.
  • Dozent gibt uns ver­trau­lich die Zugangs­da­ten für eine Hei­del­ber­ger Web­site.
  • Rück­fra­gen zu dem Pro­to­koll von Frau Birn­bach. Alle waren mit ihrem Pro­to­koll ein­ver­stan­den. Es gab kei­ne Rück­fra­gen.

  1. Begrü­ßung des Semi­nars
  2. Für die­se Woche haben alle Teil­neh­men­den aus dem Buch „Bibel­kun­de“ von Lukas Bor­mann, Kapi­tel 2 „Gene­sis bis Deu­te­ro­no­mi­um: Der Pen­ta­teuch“ gele­sen.

  3. Semi­narin­hal­te

Es geht heu­te um die fünf Bücher Mose, die in der alt­tes­ta­ment­li­chen Wis­sen­schaft mit dem grie­chi­schen Wort „Pen­ta­teuch“ bezeich­net wer­den.

1. Gene­sis (1. Mose)

2. Exo­dus (2. Mose)

3. Levi­ti­kus (3. Mose)

4. Nume­ri (4. Mose)

5. Deu­te­ro­no­mi­um (5. Mose)

(more…)

26. April 2017

TUD)">Grund­ori­en­tie­rung Bibel (TUD)

Diens­tag 25.04.2017, 09:50-11:30 Uhr

Semi­nar: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

The­ma: Ein­füh­rung in die Bibel­kun­de

Pro­to­kol­lan­tin: Eike Birn­bach

1 Orga­ni­sa­to­ri­sches

1.1 Per­sön­li­che Daten in eine Lis­te des Dozen­ten ein­tra­gen.

1.2 Begrü­ßung des Semi­nars

1.3 Wir bezie­hen uns in die­sem Semi­nar auf die Lite­ra­tur „Bibel­kun­de“ von Lukas Bor­mann. Alle Stu­die­ren­den sol­len sich bit­te mit die­ser auf die kom­men­den Sit­zun­gen zuhau­se vor­be­rei­ten. Für die­se Woche haben alle Teil­neh­men­den das Kapi­tel 1 vor­ab gele­sen.

2 Semi­narin­hal­te

Der Dozent fragt zu Beginn, ob alle Anwe­sen­den die Lite­ra­tur von Lukas Bor­mann gele­sen und ver­stan­den haben. Am Ende eines Kapi­tels befin­det sich immer ein Leit­fa­den, wel­cher das Kapi­tel gut zusam­men­fasst.

Um das Chris­ten­tum genau­er zu ver­ste­hen, ist es wich­tig die Bezie­hung zwi­schen Koran (auch Qur’an geschrie­ben) und Bibel zu ana­ly­sie­ren. Es gibt oft Gemein­sam­kei­ten zwi­schen Bibel und Koran. Mus­li­me haben ent­schie­den, dass es nur einen Gott geben kann und somit der Gott der Chris­ten auch Ihrer ist. Die Ent­ste­hungs­ge­schich­te spie­gelt sich im Koran wie­der. Dies ist für Lehr­amts­stu­den­ten ein wich­ti­ges The­ma, da es bis heu­te noch kei­nen mus­li­mi­schen Unter­richt an (Berufs-)Schulen gibt!

Es gibt die hebräi­sche Bibel – die­se wird Tanach genannt – und es gibt die Sep­tuagin­ta (die grie­chi­sche jüdi­sche Bibel). Die Sep­tuagin­ta ist eine Über­set­zung und Erwei­te­rung der hebräi­schen Bibel in die dama­li­ge alt­grie­chi­sche All­tags­spra­che. In der hebräi­schen Bibel feh­len alle Tex­te, die nicht als hebrä­isch gal­ten oder als hebräi­sche bzw. ara­mäi­sche Ori­gi­na­le vor­la­gen. Im Koran las­sen sich aller­dings sol­che Tex­te fin­den! Der Dozent ist der Mei­nung, dass es Gesamt­aus­ga­ben gibt, bei denen man Zusam­men­hän­ge der Sep­tuagin­ta und des christ­li­chen Alten Tes­ta­ments erkennt. Er ist eben­so der Mei­nung, dass sich dies wohl auf Dau­er durch­set­zen wird.

Das Neue Tes­ta­ment war mehr von der Sep­tuagin­ta als von der hebräi­schen Bibel abhän­gig. Die Sep­tuagin­ta war ein Pro­jekt, wel­ches sich in der gan­zen Welt ver­brei­tet hat und auf Schrift­rol­len geschrie­ben wur­de. Mit dem Chris­ten­tum wur­de die Bibel als Buch her­aus­ge­ge­ben. In einer Syn­ago­ge fin­det sich die Schrift­rol­le „Tora“. Hier liegt ein wesent­li­cher Unter­schied zwi­schen Juden­tum und Chris­ten­tum. (Bei Mus­li­men sind kei­ne Schrift­rol­len bekannt).

Die Rab­bi­ner sag­ten, dass die grie­chi­sche Kul­tur mit der hebräi­schen Denk- und Sprech­wei­se nicht kom­pa­ti­bel sei. Sie bezo­gen sich auf hebräi­sche Tex­te, da sie die Sep­tuagin­ta als Altes Tes­ta­ment der Chris­ten betrach­te­ten (noch heu­te ist dies ein gro­ßer Streit­punkt).

Luther ver­lang­te, dass die Bibel in der Spra­che des jewei­li­gen Vol­kes zu lesen sein soll. Es gibt sehr vie­le Über­set­zun­gen ins Deut­sche.

(Um vie­le davon ein­se­hen zu kön­nen, wird uns der Dozent noch einen Zugang zukom­men las­sen à z. B. angel­säch­si­sche). Hier zunächst der grund­sätz­li­che Zugang. Am 02.05. dann Benut­zer­na­me und Pass­wort.

In dem Buch von Lukas Bor­mann sind auf Sei­te 28 eini­ge der übli­chen Glie­de­run­gen in deut­schen Bibeln ein­zu­se­hen (Gra­fik 1):
(more…)

23. Januar 2017

Königs­bü­cher (Bibel­kun­de Hei­del­berg)

 

Die Königs­bü­cher

Über­sicht über die Königs­bü­cher

Inhalt

Die Dar­stel­lung der bei­den Königs­bü­cher (die ursprüng­lich eben­falls nur ein Buch waren) reicht vom Beginn des König­tums Salo­mos bis zum baby­lo­ni­schen Exil. Wäh­rend die bei­den Samu­e­lis­bü­cher einen Zeit­raum von kaum mehr als 50 Jah­ren beschrei­ben, schil­dern die Königs­bü­cher also Ereig­nis­se aus 4 Jahr­hun­der­ten. Dabei ist wich­tig zu wis­sen, dass die Geschich­te immer aus dem Blick­win­kel des spä­te­ren Juda gese­hen wird. Die Ent­wick­lun­gen im inzwi­schen unter­ge­gan­ge­nen Nord­reich Isra­el wer­den oft nur kurz gestreift, auch wenn sie his­to­risch von hoher Bedeu­tung sind. An ver­schie­de­nen Stel­len wird wie­der­um auf älte­re, uns nicht erhal­te­ne Geschichts­wer­ke zurück­ge­grif­fen, so ver­weist 1.Kön 11,41 auf eine Chro­nik Salo­mos, 1.Kön 14,19 auf eine Chro­nik der Köni­ge Isra­els, V. 29 auf eine Chro­nik der Köni­ge Judas. Die Tren­nung der bei­den Bücher ist an nicht sehr ein­leuch­ten­der Stel­le voll­zo­gen wor­den, so dass hier bei­de Tei­le zusam­men­ge­schaut wer­den sol­len.

Pro­phe­ten

Auf­fäl­lig ist, dass in die­sem Text­kom­plex die Rol­le der pro­phe­ti­schen Gestal­ten deut­lich wich­ti­ger wird. 1.Kön 13+14+16 han­deln von pro­phe­ti­schen Gerichts­an­sa­gen, hin­zu kommt der gro­ße Zusam­men­hang der Eli­ja-Eli­scha-Geschich­ten in 1.Kön 17 bis 2.Kön 9. Die jeweils geschil­der­te geschicht­li­che Ent­wick­lung wird somit als durch Got­tes Wort kor­rek­tur­be­dürf­tig erwie­sen.

Köni­ge

Von Bedeu­tung für die Erar­bei­tung der Königs­bü­cher ist eine Über­sicht über die ein­zel­nen Köni­ge Judas und Isra­els, wie sie zum Bei­spiel in jeder Geschich­te Isra­els zu fin­den ist. (Vgl. auch das The­ma-Kapi­tel.) Die Anga­be der Jah­res­zah­len für die Regie­rungs­zei­ten ist dadurch mög­lich, dass nach dem Sys­tem des Königs­syn­chro­nis­mus die Regie­rungs­zei­ten der Köni­ge Judas und Isra­els mit­ein­an­der ver­bun­den sind (vgl. z.B. 2.Kön 14,23; 15,1), so dass in den meis­ten Fäl­len ein recht zuver­läs­si­ges Errech­nen der Jah­res­zah­len mög­lich ist. (more…)

12. September 2016

Rich­ter- und Samu­el­bü­cher (Bibel­kun­de Hei­del­berg)

Im Rich­ter­buch und den Samu­el­bü­chern wird zu schil­dern ver­sucht, wie aus einer eher seg­men­tä­ren[1] Stam­mes­ge­sell­schaft es all­mäh­lich zu einer stra­ti­fi­zier­ten Gesell­schaft kommt, mit einem König an der Spit­ze. Dazu wer­den ande­re Kräf­te genannt, die gesell­schaft­lich wirk­sam sind, näm­lich die Pries­ter, aber auch die Pro­phe­ten. Vor allem in 2Sam 12 kommt es zu einem Gegen­satz der Pro­phe­ten zum König­tum: die Batse­basto­ry. In die­sem Punkt unter­schei­det sich die israe­li­ti­sche Gesell­schaft von allen alt­ori­en­ta­li­schen Gesell­schaf­ten, man könn­te sagen, in der Grup­pe der Pro­phe­ten beginnt sich die Aus­dif­fe­ren­zie­rung der Reli­gi­on als eigen­stän­di­ges gesell­schaft­li­ches Sys­tem aus­zu­bil­den. In der Figur des Samu­el schei­nen die Pro­phe­ten zunächst sich dem König­tum anzu­nä­hern, sodass ein ambi­va­len­tes Bild ent­steht.

Die Königs­bü­cher wer­den dann vom Unter­gang des König­tums han­deln.

 

Rich­ter

 

Lis­te der gro­ßen und klei­nen Rich­ter Isra­els

Rich­ter­ge­stal­ten

Das Rich­ter­buch schil­dert die Situa­ti­on der zwölf Stäm­me Isra­els nach der Land­nah­me und vor dem Beginn einer Königs­herr­schaft in Isra­el. (more…)

22. Juni 2016

Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt

1.   Johan­nes­evan­ge­li­um

Das Johan­nes­evan­ge­li­um hat ande­re Dar­stel­lungs­wei­sen in der Erzäh­lung,  z. B. geht Jesus drei Mal nach Jeru­sa­lem (wohl zum Pas­safest) statt ein Mal wie bei den Syn­op­ti­kern. Dazu kommt, dass es kei­ne Abend­mahl­tex­te wie bei den Syn­op­ti­kern gibt, statt­des­sen fin­det sich in Joh 13 das Ritu­al der Fuß­wa­schung beim letz­ten gemein­sa­men Mahl. (more…)

12. Juni 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen am (TUD)

Pro­to­koll vom 07.06.2016 geschrie­ben von Mar­tin Eber­lein

Zu Beginn der Sit­zung haben wir geklärt, ob es Rück­fra­gen zum Pro­to­koll der letz­ten Sit­zung gibt. Da dies nicht der Fall war, konn­ten wir direkt mit dem heu­ti­gen The­ma fort­fah­ren.

Da wir uns am Vor­ge­hen von Lukas Bor­mann ori­en­tie­ren, beschäf­tig­ten wir uns mit dem Luka­sevan­ge­li­um. (more…)

8. Juni 2016

Ver­an­stal­tun­ge­nin Darm­stadt (07.06.)

1.  Bibel­kun­de (Lukas-Evan­ge­li­um)

Nach all­ge­mei­ner Über­zeu­gung haben Mat­thä­us (Mt) und Lukas (Lk) das Mar­ku­sevan­ge­li­um (Mk) fort­ge­schrie­ben und mit ande­ren Tex­ten aus der Reden­quel­le (Q) und wei­te­rem Son­der­gut (Mt-S bzw. Lk-S) ver­knüpft. (more…)

5. Juni 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen am 31.05. (TUD)

Pro­to­koll vom 31.05.16 von Dora Wer­tag

Mar­ku­sevan­ge­li­um        

The­ma der Sit­zung ist das Mar­ku­sevan­ge­li­um, abge­kürzt auch Mk oder Mark. Es ist das zwei­te Evan­ge­li­um des neu­en Tes­ta­ments.

In Bor­manns Bibel­kun­de wer­den zunächst die For­men der syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en beschrie­ben. Syn­op­ti­sche Tra­di­tio­nen sind kei­ne Augen­zeu­gen­be­rich­te, son­dern die ver­schie­de­nen Evan­ge­li­en lau­fen viel eher neben­ein­an­der her und las­sen sich gegen­über­stel­len. Wes­halb die Wur­zeln des Syn­op­ti­kers im Wort Syn­op­se liegt, was so viel bedeu­tet wie das ver­glei­chen­de Gegen­über­stel­len von Tex­ten. Sie fin­den sich bei den Syn­op­ti­kern des Mar­kus-, Mat­thä­us- und Luka­sevan­ge­li­um wie­der.

Im Mar­ku­sevan­ge­li­um geht es ins beson­de­re um drei bestimm­te For­men der syn­op­ti­schen Tra­di­ti­on.  Weis­heits­sprü­che, Pro­phe­ti­sche Wor­te und Geset­zes­wor­te und Gemein­de­re­geln.

Die Spra­che des Mar­ku­sevan­ge­li­um ist über­wie­gend von der rhe­to­ri­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wei­se geprägt. Heu­te meint man, dass die vier rhe­to­risch häu­fig ver­wen­de­ten Klein­g­at­tun­gen Para­bel, Gnome/Sinnspruch, Para­bel und mythos (fabu­la) den Hin­ter­grund der syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en bil­den. Das Tei­le der Geschich­te his­to­risch rele­vant waren, war eher zweit­ran­gig. In der Schu­le in Grie­chen­land lern­te man Mythen wie bei­spiels­wei­se den Kampf um Tro­ja. Man lern­te im wei­te­ren Ver­lauf Mythen aus­zu­le­gen und wei­ter­zu­ge­ben. Evan­ge­li­en sind kei­ne his­to­ri­schen Erzäh­lun­gen, son­dern sie prä­sen­tie­ren Jesus unter­schied­lich um zu ver­deut­li­chen wie rele­vant die­ser Jesus ist. Jesus könn­te im ent­fern­tes­ten Sin­ne gleich­ge­stellt wer­den mit Sokra­tes. Er dien­te als Ver­mitt­ler von Weis­hei­ten und Wis­sen. Tra­di­ti­on nach Bult­mann: Bult­mann war der Mei­nung, dass Tex­te der urchrist­li­cher Tra­di­ti­on wich­tig sind, weil sie häu­fig  ver­wen­de­te Tra­di­tio­nen ein­schlie­ßen, außer­dem sei­en sie auf wie­der­keh­ren­de Situa­tio­nen zurück­zu­füh­ren.

Eini­ge wei­te­re ähn­lich gegen­über­stel­len­de Situa­tio­nen spie­geln sich im Kapi­tel der Sturm­stil­lund und der Kreu­zi­gung Jesus. Wäh­rend eines hef­ti­gen Sturms schläft Jesus auf dem Schiff, die Jün­ger sind ganz außer sich vor Angst und fle­hen nahe­zu um Hil­fe. Jesus, der die Ruhe selbst ist, ant­wor­te­te dar­auf­hin selbst­si­cher, ob die Jün­ger denn nicht glau­ben. Er mit sei­nem Glau­ben hat den Sturm gestillt. Vor der Kreu­zi­gung im Mar­ku­sevan­ge­li­um ist es Jesus der eine Todes­angst ver­spürt und die Jün­ger sit­zen beru­higt zu Tisch.

 

Der Glau­be der sich auf Jesus bezieht, trägt sich zwar in den drei ers­ten Evan­ge­li­en unter­schied­lich aus, den­noch gehen alle drei Evan­ge­li­en vom Tod des Jesus aus, um zu ver­deut­li­chen, wie wich­tig er für die­se Abhand­lung ist. Ohne den Tod wäre Jesus nicht in dem Aus­maß vor­stell­bar. Er beweist sei­ne Güte und sich selbst durch sei­ne posi­ti­ven Hand­lun­gen in Bezug auf die Kreu­zi­gung. Jesus gibt sein Leben sich für die Jün­ger, für die Men­schen. Jesus wird im Mar­ku­sevan­ge­li­um als mensch­li­che Gestalt dar­ge­stellt, wel­che den Men­schen dient, die belehrt und sich für die Mensch­heit.  Über­wie­gend wird das Leben Jesu und sein Tod ver­deut­licht. Die­ser Teil weist eine posi­ti­ve Wir­kung aufs Juden­tum auf. Im Mar­ku­sevan­ge­li­um wird deut­lich gemacht, dass Jesus von Naza­reth ein Jude war. Der Got­tes­glau­ben ist eine Fort­schrei­bung des Alten Tes­ta­ments.

Das Kapi­tel 16 des Mar­ku­sevan­ge­li­ums han­delt von der Auf­er­ste­hung des Jesus Chris­tus. Es beschreibt eine Sze­ne in der die Frau­en als treue Suche­rin­nen an den Ort der Auf­er­ste­hung gelan­gen um Jesus zu sal­ben. Als sie jedoch vor dem Grab ste­hen, erwar­tet sie einer eine leuch­ten­de Gestalt mit der Aus­sa­ge, Jesus sei auf­er­stan­den. Die Frau­en sind zu tiefst beängs­tigt.
An die­ser Stel­le endet das Mar­ku­sevan­ge­li­um in den ältes­ten Schrif­ten. Es wird ver­mu­tet, dass der ein wei­te­rer Teil des Mar­ku­sevan­ge­li­ums  ver­lo­ren ging und erst spä­ter ver­öf­fent­licht wur­de. Oder aber das der Teil der Kreu­zi­gung als Ende der Evan­ge­lis­ten genutzt wur­de um die Kreu­zes­theo­lo­gie zu unter­strei­chen.

 

 

25. Mai 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt am 24.05. (TUD)

 

1               Bibel­kun­de (Pro­phe­ten)

Bei einem so wei­ten Feld muss­ten wir aus­wäh­len und mach­ten uns deut­lich, wie vie­le pro­phe­ti­sche Tex­te auf das Chris­ten­tum gewirkt haben bzw. in ihm fort­ge­schrie­ben wur­den (vgl. zum Modell die Zusam­men­fas­sung vom 26.04.).

Bor­mann liegt viel­leicht rich­tig dar­in, dass die Pro­phe­ten­bü­cher dadurch ele­men­tar ent­stan­den sein könn­ten, weil bestimm­te Vor­aus­sa­gen der Pro­phe­ten des­we­gen fest­ge­hal­ten wur­den, um zu über­prü­fen, ob sie ein­ge­trof­fen sind. Aber den Gesamt­pro­zess der Text­bil­dung etwa des Jesa­ja­bu­ches kann man dadurch nicht erfas­sen. Es han­delt sich näm­lich um einen Fort­schrei­bungs­pro­zess, der z. T. über 500 Jah­re ange­hal­ten hat, sodass im Jesa­ja­buch durch­aus Tex­te wie im Sach­ar­ja­buch zu fin­den sind. Für die christ­li­che Fort­schrei­bung die­ser Tex­te ist aus­schlag­ge­bend, dass sich bestimm­te Vor­aus­sa­gen in der Geschich­te Isra­els bzw. Judas und dann auch des Juden­tums nicht erfüllt hat­ten – und ent­spre­chend auf Jesus und die durch ihn bestimm­te Bewe­gung im Juden­tum hin zum Chris­ten­tum gedeu­tet wur­den (mes­sia­ni­sche Weis­sa­gun­gen).

  • Anhand von Jes 11,1-10 mach­ten wir uns die the­ma­ti­sche Brei­te deut­lich:
  • Armut/Reichtum
  • Gerech­tig­keit
  • Frie­den, Gewalt­lo­sig­keit
  • Tier­frie­de (Tie­re unter­ein­an­der und mit den Men­schen)

(more…)

18. Mai 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt (TUD)

 

1               Bibel­kun­de

Der Dozent ver­wies zu Beginn dar­auf, dass Frau Wer­tag die Stel­len bei Nehemia und Sach­ar­ja gut inter­pre­tiert hat, weil dort die per­si­sche Struk­tur der Betrach­tung der Hei­li­gen Schrif­ten der Juden als rela­tiv auto­no­mes Selbst­ver­wal­tungs­recht der Juden eini­ger­ma­ßen gut zum Aus­druck kommt. Vgl. Sie dazu auch die Gra­fi­ken in der ers­ten Zusam­men­fas­sung vom 26.04.

The­ma der Sit­zung waren die poe­ti­schen Bücher der Bibel, wozu auch eine Erläu­te­rung der ver­schie­de­nen Typen des Par­al­le­lis­mus mem­bro­rum gehör­te. Eine Zei­le besteht aus zwei Glie­dern, die in der zwei­ten Zei­le ent­spre­chend wie­der­holt, gestei­gert oder sogar gegen­sätz­lich wie­der­holt wer­den. Hier­zu rei­chen die Aus­füh­run­gen Bor­manns aus. (more…)