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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


7. Juni 2017

TUD-Bibelkunde

  1. Sitzungsprotokoll

TU Darmstadt, Institut für Theologie und Sozialethik

Veranstaltung: Grundorientierung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Datum: 06.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

Thema: Prophetie vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr.

Protokollführerin: CG

In der heutigen Sitzung wurden die Propheten vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr. behandelt, dazu sollten alle Studierenden im Vorfeld das Kapitel 7 aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann gelesen haben.

Nach Ansicht von Herrn Pöttner ist die Darstellung der Propheten bei Bormann etwas chaotisch angeordnet: Im Buch wird versucht, die geschichtlichen Elemente mit der Entwicklung der Prophetenbücher zu verbinden, und erst am Ende des Kapitels wird klargestellt, inwiefern welche in das Zwölfprophetenbuch eingliedert sind.

Im Seminar betrachteten wir daher einfach die Propheten unabhängig voneinander.

  1. Jeremia

Jeremia ist der wichtigste neue Prophet, für den bezeichnend ist, dass er sein eigenes Leben als ausgesprochen leidvoll empfindet. (more…)

20. Mai 2017

Grundorientierung Bibel (TUD)

Protokoll: Friederike Götz

  1. Organisatorisches

Grundlage der heutigen Sitzung ist das 4. Kapitel „Das chronistische Geschichtswerk und andere nachexilische Literatur“ aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann.

Zu Beginn des Seminars wird von Herrn Pöttner die Möglichkeit geboten Rückfragen zum Protokoll zu stellen. Es werden keine Rückfragen gestellt. Die Teilnehmerliste wird herumgegeben.

  1. Seminarinhalte

Die Bücher Esra und Nehemia hängen mit der 1. und 2. Chronik eng zusammen. Die Texte sind ab der Zeit der griechischen Vorherrschaft weltweit verbreitet worden.

Die Bücher Esra und Nehemia:

König Kyros wird in der Bibel erwähnt: Eine Wende tritt ein, in dem die Gefangenen im Babylonischen Exil nach Judäa zurückkehren können. Die Bücher erzählen diese Geschichte bis zum Neubau des Jerusalemer Tempels. In diesen Erzählungen wird auch von der Zerstörung und Neuerrichtung der Stadtmauer erzählt. Dies bildet den Hintergrund der Bücher Esra und Nehemia. (more…)

12. Mai 2017

Grundorientierung Bibel (TUD)

Protokoll für das Seminar Grundorientierung Bibel

Stundenprotokoll vom 9. Mai 2017

Julian Philipp Bergmann | 2859495

Bachelor of Education


Kapitel 3 (Bormann)

Man nimmt an, dass solche Erzählungen aus der sogenannten Geschichte Israels eben durch ein bestimmtes Schema vereinigt worden sind, dass in erster Linie dem 5. Buch Mose (Deuteronomium) entstammt, wovon wir am Ende der letzten Sitzung, Deuteronomium 30, Vers 15ff, uns angesehen haben. (more…)

7. Mai 2017

Bibelkunde Heidelberg

Esra, Nehemia und Ester

Die drei zu besprechenden Bücher nehmen auf eine Zeit Bezug, in der Israel und Juda von Persien in der Provinz Jehud, aber auch weiter bestimmt wurden. Es ist die Zeit nach dem Exil der judäischen Oberschicht in Babylon. Während dieser Zeit wurde Persien zur Weltmacht und besiegte Babylon. Das Buch Jesaja reflektiert in den Kap. 40-55 diesen Prozess. Der auschlaggebende Herrscher ist Kyros (bzw. Cyrus). Ethnien im Exil konnten in ihre Heimat zurückkehren, so auch Judäer.

Die durch Kyros erzeugte Weltmachtsituation des persischen Großreichs

  1. Probleme des (als ursprünglich angenommenen) Esra-Buches

Die Bücher Esra und Nehemia gehörten ursprünglich zusammen, wurden später aber geteilt. Zudem sind sie nur dann richtig zu verstehen, wenn man die heutige Abfolge der Kapitel verändert. In der Septuaginta werden die beiden Bücher gemeinsam als (2.) Esra bezeichnet, in hebräischen Bibeln erfolgte erst seit 1448 eine Trennung der Bücher. (more…)

Grundorientierung Bibel: Pentateuch (TUD)

Dienstag 02.05.2017, 09:50-11:30 Uhr

Seminar: Grundorientierung Bibel

Thema: 2. Sitzung – Einführung in die Bibelkunde

Protokollantin: Jessica Plate

  1. Organisatorisches
  • Persönliche Daten in eine Liste des Dozenten eintragen.
  • Eintragen in die Anwesenheitsliste.
  • Dozent gibt uns vertraulich die Zugangsdaten für eine Heidelberger Website.
  • Rückfragen zu dem Protokoll von Frau Birnbach. Alle waren mit ihrem Protokoll einverstanden. Es gab keine Rückfragen.

  1. Begrüßung des Seminars
  2. Für diese Woche haben alle Teilnehmenden aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann, Kapitel 2 „Genesis bis Deuteronomium: Der Pentateuch“ gelesen.

  3. Seminarinhalte

Es geht heute um die fünf Bücher Mose, die in der alttestamentlichen Wissenschaft mit dem griechischen Wort „Pentateuch“ bezeichnet werden.

1. Genesis (1. Mose)

2. Exodus (2. Mose)

3. Levitikus (3. Mose)

4. Numeri (4. Mose)

5. Deuteronomium (5. Mose)

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26. April 2017

Grundorientierung Bibel (TUD)

Dienstag 25.04.2017, 09:50-11:30 Uhr

Seminar: Grundorientierung Bibel

Thema: Einführung in die Bibelkunde

Protokollantin: Eike Birnbach

1 Organisatorisches

1.1 Persönliche Daten in eine Liste des Dozenten eintragen.

1.2 Begrüßung des Seminars

1.3 Wir beziehen uns in diesem Seminar auf die Literatur „Bibelkunde“ von Lukas Bormann. Alle Studierenden sollen sich bitte mit dieser auf die kommenden Sitzungen zuhause vorbereiten. Für diese Woche haben alle Teilnehmenden das Kapitel 1 vorab gelesen.

2 Seminarinhalte

Der Dozent fragt zu Beginn, ob alle Anwesenden die Literatur von Lukas Bormann gelesen und verstanden haben. Am Ende eines Kapitels befindet sich immer ein Leitfaden, welcher das Kapitel gut zusammenfasst.

Um das Christentum genauer zu verstehen, ist es wichtig die Beziehung zwischen Koran (auch Qur’an geschrieben) und Bibel zu analysieren. Es gibt oft Gemeinsamkeiten zwischen Bibel und Koran. Muslime haben entschieden, dass es nur einen Gott geben kann und somit der Gott der Christen auch Ihrer ist. Die Entstehungsgeschichte spiegelt sich im Koran wieder. Dies ist für Lehramtsstudenten ein wichtiges Thema, da es bis heute noch keinen muslimischen Unterricht an (Berufs-)Schulen gibt!

Es gibt die hebräische Bibel – diese wird Tanach genannt – und es gibt die Septuaginta (die griechische jüdische Bibel). Die Septuaginta ist eine Übersetzung und Erweiterung der hebräischen Bibel in die damalige altgriechische Alltagssprache. In der hebräischen Bibel fehlen alle Texte, die nicht als hebräisch galten oder als hebräische bzw. aramäische Originale vorlagen. Im Koran lassen sich allerdings solche Texte finden! Der Dozent ist der Meinung, dass es Gesamtausgaben gibt, bei denen man Zusammenhänge der Septuaginta und des christlichen Alten Testaments erkennt. Er ist ebenso der Meinung, dass sich dies wohl auf Dauer durchsetzen wird.

Das Neue Testament war mehr von der Septuaginta als von der hebräischen Bibel abhängig. Die Septuaginta war ein Projekt, welches sich in der ganzen Welt verbreitet hat und auf Schriftrollen geschrieben wurde. Mit dem Christentum wurde die Bibel als Buch herausgegeben. In einer Synagoge findet sich die Schriftrolle „Tora“. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen Judentum und Christentum. (Bei Muslimen sind keine Schriftrollen bekannt).

Die Rabbiner sagten, dass die griechische Kultur mit der hebräischen Denk- und Sprechweise nicht kompatibel sei. Sie bezogen sich auf hebräische Texte, da sie die Septuaginta als Altes Testament der Christen betrachteten (noch heute ist dies ein großer Streitpunkt).

Luther verlangte, dass die Bibel in der Sprache des jeweiligen Volkes zu lesen sein soll. Es gibt sehr viele Übersetzungen ins Deutsche.

(Um viele davon einsehen zu können, wird uns der Dozent noch einen Zugang zukommen lassen à z. B. angelsächsische). Hier zunächst der grundsätzliche Zugang. Am 02.05. dann Benutzername und Passwort.

In dem Buch von Lukas Bormann sind auf Seite 28 einige der üblichen Gliederungen in deutschen Bibeln einzusehen (Grafik 1):
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23. Januar 2017

Königsbücher (Bibelkunde Heidelberg)

 

Die Königsbücher

Übersicht über die Königsbücher

Inhalt

Die Darstellung der beiden Königsbücher (die ursprünglich ebenfalls nur ein Buch waren) reicht vom Beginn des Königtums Salomos bis zum babylonischen Exil. Während die beiden Samuelisbücher einen Zeitraum von kaum mehr als 50 Jahren beschreiben, schildern die Königsbücher also Ereignisse aus 4 Jahrhunderten. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Geschichte immer aus dem Blickwinkel des späteren Juda gesehen wird. Die Entwicklungen im inzwischen untergegangenen Nordreich Israel werden oft nur kurz gestreift, auch wenn sie historisch von hoher Bedeutung sind. An verschiedenen Stellen wird wiederum auf ältere, uns nicht erhaltene Geschichtswerke zurückgegriffen, so verweist 1.Kön 11,41 auf eine Chronik Salomos, 1.Kön 14,19 auf eine Chronik der Könige Israels, V. 29 auf eine Chronik der Könige Judas. Die Trennung der beiden Bücher ist an nicht sehr einleuchtender Stelle vollzogen worden, so dass hier beide Teile zusammengeschaut werden sollen.

Propheten

Auffällig ist, dass in diesem Textkomplex die Rolle der prophetischen Gestalten deutlich wichtiger wird. 1.Kön 13+14+16 handeln von prophetischen Gerichtsansagen, hinzu kommt der große Zusammenhang der Elija-Elischa-Geschichten in 1.Kön 17 bis 2.Kön 9. Die jeweils geschilderte geschichtliche Entwicklung wird somit als durch Gottes Wort korrekturbedürftig erwiesen.

Könige

Von Bedeutung für die Erarbeitung der Königsbücher ist eine Übersicht über die einzelnen Könige Judas und Israels, wie sie zum Beispiel in jeder Geschichte Israels zu finden ist. (Vgl. auch das Thema-Kapitel.) Die Angabe der Jahreszahlen für die Regierungszeiten ist dadurch möglich, dass nach dem System des Königssynchronismus die Regierungszeiten der Könige Judas und Israels miteinander verbunden sind (vgl. z.B. 2.Kön 14,23; 15,1), so dass in den meisten Fällen ein recht zuverlässiges Errechnen der Jahreszahlen möglich ist. (more…)

12. September 2016

Richter- und Samuelbücher (Bibelkunde Heidelberg)

Im Richterbuch und den Samuelbüchern wird zu schildern versucht, wie aus einer eher segmentären[1] Stammesgesellschaft es allmählich zu einer stratifizierten Gesellschaft kommt, mit einem König an der Spitze. Dazu werden andere Kräfte genannt, die gesellschaftlich wirksam sind, nämlich die Priester, aber auch die Propheten. Vor allem in 2Sam 12 kommt es zu einem Gegensatz der Propheten zum Königtum: die Batsebastory. In diesem Punkt unterscheidet sich die israelitische Gesellschaft von allen altorientalischen Gesellschaften, man könnte sagen, in der Gruppe der Propheten beginnt sich die Ausdifferenzierung der Religion als eigenständiges gesellschaftliches System auszubilden. In der Figur des Samuel scheinen die Propheten zunächst sich dem Königtum anzunähern, sodass ein ambivalentes Bild entsteht.

Die Königsbücher werden dann vom Untergang des Königtums handeln.

 

Richter

 

Liste der großen und kleinen Richter Israels

Richtergestalten

Das Richterbuch schildert die Situation der zwölf Stämme Israels nach der Landnahme und vor dem Beginn einer Königsherrschaft in Israel. (more…)

22. Juni 2016

Veranstaltungen in Darmstadt

1.   Johannesevangelium

Das Johannesevangelium hat andere Darstellungsweisen in der Erzählung,  z. B. geht Jesus drei Mal nach Jerusalem (wohl zum Passafest) statt ein Mal wie bei den Synoptikern. Dazu kommt, dass es keine Abendmahltexte wie bei den Synoptikern gibt, stattdessen findet sich in Joh 13 das Ritual der Fußwaschung beim letzten gemeinsamen Mahl. (more…)

12. Juni 2016

Veranstaltungen am (TUD)

Protokoll vom 07.06.2016 geschrieben von Martin Eberlein

Zu Beginn der Sitzung haben wir geklärt, ob es Rückfragen zum Protokoll der letzten Sitzung gibt. Da dies nicht der Fall war, konnten wir direkt mit dem heutigen Thema fortfahren.

Da wir uns am Vorgehen von Lukas Bormann orientieren, beschäftigten wir uns mit dem Lukasevangelium. (more…)