Zum Inhalt springen


Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


16. Juli 2017

Das Buch Hiob (Bibelkunde Heidelberg)

Ijob / Hiob

Übersicht über die poetischen Teile des Ijobbuches

Name und Position

Der Name Ijob bedeutet (nach dem Akkadischen) „Wo ist der Vater“, die bekanntere Namensform „Hiob“ entspringt der Übersetzung Martin Luthers. In deutschen Bibeln steht das gleichnamige Buch in der Regel als erstes der Lehrbücher vor dem Psalter, in der Hebräischen Bibel steht es an zweiter (oder an dritter) Stelle nach den Psalmen.

Aufbau

Wichtig ist die Erkenntnis, dass das Hiobbuch aus einer Rahmenhandlung und dahinein gestellten Reden in Versform (Poesie) besteht. Vgl. einen Überblick über hebräische Versformen hier. Prolog und Epilog sind dagegen in Prosa verfasst. Man muss davon ausgehen, dass diese Gliederung dem ursprünglichen Wachstum des Buches entspricht. (Zusätzlich sind noch weitere Wachstumsspuren innerhalb des Redeteils festzustellen.)
(more…)

6. Juli 2017

TUD Bibelkunde


Thema war das Matthäusevangelium, das eine Reihe merkwürdiger Storys aufweist.

Wir sahen uns das an der Vorgeschichte zunächst am Stammbaum Jesu (Mt 1,1ff) und dann an der Bedrohungsgeschichte Jesu an (2,1ff). Im Stammbaum wird die Prostituierte Rahab erwähnt, die den Kundschaftern in Jericho ermöglichte, die Stadt auszuspionieren, damit sie erobert werden konnte. Zudem fiel uns auf, dass der Stammbaum auf Josef abzielte, denn er stammte von David ab. Gleichzeitig ist Maria aber vom heiligen Geist schwanger – und Josef möchte sich von Maria trennen. Ein Engel des Herrn erscheint ihm im Traum, Josef wird wg. des Stammbaums noch gebraucht …
(more…)

5. Juli 2017

TUD: Bibelkunde

Protokoll 26.06.2017

Seminar: Grundorientierung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Protokollantin: Vanessa Brandes

Die Apostelgeschichte beginnt nach der Auferstehung Jesus und endet in Rom, dort sitzt Paulus in Gefangenschaft.

Ein Spannungsbogen beginnt, mit der Vorgeschichte im Lukasevangelium bis zum Apostel Paulus, der in Rom mit der ansässigen jüdischen Gemeinde einen streitigen Diskurs führt.

.Am Ende der Apostelgeschichte gehen die Verheißung Israels in Erfüllung.

Lukas erreicht die Heiden und erwartet, dass diese das Evangelium annehmen.

Erkennbar in Lukas 1.1 – 1.4 und Apostelgeschichte 1.1 f.

  • Zeigt, es gibt ein erstes und zweites Buch
  • Theophilus wird angerufen (steht evtl. für eine wirkliche Person, ein Publikum aus Männern und Frauen, die als Freundinnen und Freunde Gottes zu erkennen sind.)
  • Transformation Judentum ins Christentum (hat bereits im Lukasevangelium eine tragende Rolle gespielt.

(more…)

3. Juli 2017

TUD: Bibelkunde


TU Darmstadt, Institut für Theologie und Sozialethik

Veranstaltung: Grundorientierung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Datum: 27.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

Thema: Das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte

Protokollführerin: CC

1. Organisatorisches

Das Seminar beginnt, Herr Pöttner fragt nach, ob es noch Fragen oder Anmerkungen zum Protokoll von der letzten Woche gibt. Es gibt keine Fragen oder Anmerkungen. Die Anwesenheitsliste wird herumgegeben.

Für das Vorwissen für diese Sitzung wurde von allen Studierenden das Kapitel 9 „Das Lukasevangelium“, aus dem Buch Bibelkunde von Lukas Bormann gelesen.

Herr Pöttner stellt den Zusammenhang des Lukas-Evangeliums und die Apostelgeschichte anders dar. Die zitierten Bibelstellen stammen aus der Lutherübersetzung 2017

Es wird gelesen:

Apostelgeschichte1,1-3

Die Apostelgeschichte des Lukas

Christi Himmelfahrt

1 Den ersten Bericht habe ich gegeben, lieber Theophilus, von all dem, was Jesus von Anfang an tat und lehrte 2 bis zu dem Tag, an dem er aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist Weisung gegeben hatte. 3 Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

(more…)

24. Juni 2017

TUD-Bibelkunde


Protokoll Grundorientierung Bibel vom 20.06.17 von MK

Die zitierten Bibelstellen stammen aus der Lutherübersetzung 2017

Thema: Synoptische Tradition und insbesondere das Markus-Evangelium

Pöttner erklärt es etwas anders als Bormann.

Synoptische Tradition: Die synoptischen Evangelien ist ein Begriff für die Evangelien nach Markus, Matthäus und Lukas. Es gibt eine Theorie, die davon ausgeht, dass diese aus kleinen Teilen zusammengestellt wurden. Dies ist immer noch eine gängige Theorie.

Herr Pöttner bezieht sich auf die Theorie von Bultmann:

Wundergeschichten wurden in der Mission verwendet. Davon ist jetzt nicht mehr viel übrig. Es wurde angenommen, dass die Texte als Gattungen sich auf regelmäßige Situationen beziehen.

Abendmahltexte beziehen sich auf eine regelmäßige Tradition, ebenso Passah und eventuell auch die Taufe. Bei allen anderen ist es unwahrscheinlich, dass die Texte situationsbezogen mit dieser Gattung zusammenhängen. (more…)

7. Juni 2017

TUD-Bibelkunde

  1. Sitzungsprotokoll

TU Darmstadt, Institut für Theologie und Sozialethik

Veranstaltung: Grundorientierung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Datum: 06.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

Thema: Prophetie vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr.

Protokollführerin: CG

In der heutigen Sitzung wurden die Propheten vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr. behandelt, dazu sollten alle Studierenden im Vorfeld das Kapitel 7 aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann gelesen haben.

Nach Ansicht von Herrn Pöttner ist die Darstellung der Propheten bei Bormann etwas chaotisch angeordnet: Im Buch wird versucht, die geschichtlichen Elemente mit der Entwicklung der Prophetenbücher zu verbinden, und erst am Ende des Kapitels wird klargestellt, inwiefern welche in das Zwölfprophetenbuch eingliedert sind.

Im Seminar betrachteten wir daher einfach die Propheten unabhängig voneinander.

  1. Jeremia

Jeremia ist der wichtigste neue Prophet, für den bezeichnend ist, dass er sein eigenes Leben als ausgesprochen leidvoll empfindet. (more…)

20. Mai 2017

Grundorientierung Bibel (TUD)

Protokoll: Friederike Götz

  1. Organisatorisches

Grundlage der heutigen Sitzung ist das 4. Kapitel „Das chronistische Geschichtswerk und andere nachexilische Literatur“ aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann.

Zu Beginn des Seminars wird von Herrn Pöttner die Möglichkeit geboten Rückfragen zum Protokoll zu stellen. Es werden keine Rückfragen gestellt. Die Teilnehmerliste wird herumgegeben.

  1. Seminarinhalte

Die Bücher Esra und Nehemia hängen mit der 1. und 2. Chronik eng zusammen. Die Texte sind ab der Zeit der griechischen Vorherrschaft weltweit verbreitet worden.

Die Bücher Esra und Nehemia:

König Kyros wird in der Bibel erwähnt: Eine Wende tritt ein, in dem die Gefangenen im Babylonischen Exil nach Judäa zurückkehren können. Die Bücher erzählen diese Geschichte bis zum Neubau des Jerusalemer Tempels. In diesen Erzählungen wird auch von der Zerstörung und Neuerrichtung der Stadtmauer erzählt. Dies bildet den Hintergrund der Bücher Esra und Nehemia. (more…)

12. Mai 2017

Grundorientierung Bibel (TUD)

Protokoll für das Seminar Grundorientierung Bibel

Stundenprotokoll vom 9. Mai 2017

Julian Philipp Bergmann | 2859495

Bachelor of Education


Kapitel 3 (Bormann)

Man nimmt an, dass solche Erzählungen aus der sogenannten Geschichte Israels eben durch ein bestimmtes Schema vereinigt worden sind, dass in erster Linie dem 5. Buch Mose (Deuteronomium) entstammt, wovon wir am Ende der letzten Sitzung, Deuteronomium 30, Vers 15ff, uns angesehen haben. (more…)

7. Mai 2017

Bibelkunde Heidelberg

Esra, Nehemia und Ester

Die drei zu besprechenden Bücher nehmen auf eine Zeit Bezug, in der Israel und Juda von Persien in der Provinz Jehud, aber auch weiter bestimmt wurden. Es ist die Zeit nach dem Exil der judäischen Oberschicht in Babylon. Während dieser Zeit wurde Persien zur Weltmacht und besiegte Babylon. Das Buch Jesaja reflektiert in den Kap. 40-55 diesen Prozess. Der auschlaggebende Herrscher ist Kyros (bzw. Cyrus). Ethnien im Exil konnten in ihre Heimat zurückkehren, so auch Judäer.

Die durch Kyros erzeugte Weltmachtsituation des persischen Großreichs

  1. Probleme des (als ursprünglich angenommenen) Esra-Buches

Die Bücher Esra und Nehemia gehörten ursprünglich zusammen, wurden später aber geteilt. Zudem sind sie nur dann richtig zu verstehen, wenn man die heutige Abfolge der Kapitel verändert. In der Septuaginta werden die beiden Bücher gemeinsam als (2.) Esra bezeichnet, in hebräischen Bibeln erfolgte erst seit 1448 eine Trennung der Bücher. (more…)

Grundorientierung Bibel: Pentateuch (TUD)

Dienstag 02.05.2017, 09:50-11:30 Uhr

Seminar: Grundorientierung Bibel

Thema: 2. Sitzung – Einführung in die Bibelkunde

Protokollantin: Jessica Plate

  1. Organisatorisches
  • Persönliche Daten in eine Liste des Dozenten eintragen.
  • Eintragen in die Anwesenheitsliste.
  • Dozent gibt uns vertraulich die Zugangsdaten für eine Heidelberger Website.
  • Rückfragen zu dem Protokoll von Frau Birnbach. Alle waren mit ihrem Protokoll einverstanden. Es gab keine Rückfragen.

  1. Begrüßung des Seminars
  2. Für diese Woche haben alle Teilnehmenden aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann, Kapitel 2 „Genesis bis Deuteronomium: Der Pentateuch“ gelesen.

  3. Seminarinhalte

Es geht heute um die fünf Bücher Mose, die in der alttestamentlichen Wissenschaft mit dem griechischen Wort „Pentateuch“ bezeichnet werden.

1. Genesis (1. Mose)

2. Exodus (2. Mose)

3. Levitikus (3. Mose)

4. Numeri (4. Mose)

5. Deuteronomium (5. Mose)

(more…)