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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


28. Mai 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen am 24.05. (TUD)

Sabri­na Hof­mann

2. Berg­pre­digt

 

Mat­thä­us 5 Ver­se 27-32 han­deln von Ehe­bruch und Ehe­schei­dung.

In Vers 27 wird erwähnt, dass zu den Alten Fol­gen­des gesagt wird:

Du sollst nicht ehe­bre­chen“.

Die­ser Appell ist auch eins der zehn Gebo­te, sie­he Exo­dus 20 Vers 14. Das letz­te Gebot (Exo­dus 20, 17) ver­langt, dass nichts von unse­ren Nächs­ten begehrt wer­den darf. (more…)

18. Mai 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt (TUD)

 

2               Berg­pre­digt (Mt 5,21-26)

Wir befin­den uns jetzt im Bereich des Semi­nars, in dem wir ler­nen, wie man/frau den Inhalt eines Tex­tes bestim­men kann (Seman­tik). 5,21-48 wer­den seit Lan­gem unter der Über­schrift „Die Anti­the­sen“. Zunächst befass­ten wir uns also damit, ob die­se Über­schrift über­haupt berech­tigt ist.

Dazu such­ten wir eine tat­säch­li­che Anti­the­se auf, die nach der Beschrei­bung in der anti­ken Rhe­to­rik eine Anti­the­se dar­stellt. So lau­tet Mt 5,17b: „Ich bin nicht gekom­men, [das Gesetz und die Pro­phe­ten] auf­zu­lö­sen, son­dern zu erfül­len.

Die for­ma­le syn­tak­ti­sche Struk­tur einer Anti­the­se lau­tet also:

Nicht a,

son­dern b. (more…)

16. Mai 2016

TUD)">Ver­an­stal­tun­gen am 10.05. (TUD)

2. Mt 5,17-20

Stun­den­pro­to­koll

von Alex­an­der Hari­ri

 

In der Stun­de vom 10.05.2016 ging es wei­ter im Text der Berg­pre­digt. Wäh­rend in der letz­ten Stun­de noch dis­ku­tiert wur­de was Jesus mit dem Salz der Erde und Licht der Welt (Mt 5, 13-16) meint, wur­den dies­mal die Stu­den­ten auf­ge­for­dert die Ver­se Mt 5, 17-20 gemein­sam mit Prof. Pött­ner zu unter­su­chen.

Ohne zunächst auf die Struk­tur und Bedeu­tung die­ser Ver­se ein­zu­ge­hen, noch­mal eine klei­ne Zusam­men­fas­sung die­ser Ver­se:

Jesus sagt er sei nicht gekom­men um das Gesetz oder die Pro­phe­ten außer Kraft zu set­zen, son­dern um zu erfül­len. Solan­ge Him­mel und Erde noch exis­tier­ten, sei das Gesetz mit jedem ein­zel­nen Buch­sta­ben und jedem ein­zel­nen Strich­lein gül­tig. Und wer es wagt die­ses Gesetz für ungül­tig zu erklä­ren oder es falsch zu leh­ren, der gel­te im Him­mel­reich als der Gerings­te. Wer jedoch danach han­delt und lehrt, der wird viel im Him­mel­reich gel­ten. Dar­auf­hin sagt Jesus, dass jemand, des­sen Leben der Gerech­tig­keit Got­tes nicht bes­ser ent­spricht als das der Schrift­ge­lehr­ten und Pha­ri­sä­er, nicht ins Him­mel­reich kom­men wer­de. (more…)

7. Mai 2016

TUD) am 03.05.">Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt (TUD) am 03.05.

Zusam­men­fas­sung von Eli­sa Schnei­der:

 

Die­se Sit­zung befass­te sich mit den fol­gen­den Ver­sen:

 

Mat­thä­us-Evan­ge­li­um:

Mt 5,13

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz sei­nen Geschmack ver­liert, womit kann man es wie­der sal­zig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weg­ge­wor­fen und von den Leu­ten zer­tre­ten.

 

Mt 5,14

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht ver­bor­gen blei­ben.

 

Mt 5,15

Man zün­det auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß dar­über, son­dern man stellt es auf den Leuch­ter; dann leuch­tet es allen im Haus.

 

Mt 5,16

So soll euer Licht vor den Men­schen leuch­ten, damit sie eure guten Wer­ke sehen und euren Vater im Him­mel prei­sen.

 

In der Unter­richts­stun­de am 03.05.16, Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten: Die Berg­pre­digt beginnt Herr Pött­ner mit einer kur­zen Wie­der­ho­lung der Bedeu­tung der Ver­se 5,11 und 5,12, die letz­te Sit­zung behan­delt wur­den.

Er erläu­tert, dass die Pro­phe­ten Figu­ren sind, die gegen­über dem Volk oft kri­ti­sche Aus­sa­gen gemacht hat­ten und daher ange­fein­det wur­den. Die Anspie­lung auf das Schick­sal der ver­folg­ten Anhän­ger Jesu bezie­hen sich eben­so auf das Schick­sal der Pro­phe­ten. (more…)

29. April 2016

TUD">Ver­an­stal­tun­gen am 26.04. an der TUD

 

2               Berg­pre­digt (Mt 5,1f/7,28f und 5,3-12, dazu Lk 6,20-26)

Die Teilnehmer/innen ver­such­ten zuerst, die Funk­ti­on von Mt 5,1f/7,28f zu ver­ste­hen. Sie beschrei­ben bzw. cha­rak­te­ri­sie­ren die kon­kre­te Situa­ti­on der Rede: Wer hört zu? Wer oder was ist der Spre­chen­de? Und war­um spricht er?

Schon dass Jesus sich setzt, ist eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­on (vgl. Mt 23,2). Er nimmt die typi­sche Leh­rer­hal­tung der Schrift­ge­lehr­ten ein. Ent­spre­chend äußert das Publi­kum („die Volks­men­ge“), dass er mit grö­ße­rer Kraft gelehrt habe als ihre Schrift­ge­lehr­ten. Aus die­sen Situa­ti­ons- und Reak­ti­ons­cha­rak­te­ri­sie­run­gen der Rede ergibt sich also, dass Mt die­se Rede im Kon­text der Schrift­aus­le­gung ver­stan­den wis­sen möch­te. Ach­ten Sie in der Fol­ge auf Text­si­gna­le, die sich mit die­sem The­ma befas­sen könn­ten. (more…)

20. April 2016

TUD) am 19.04.">Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt (TUD) am 19.04.

1               Bibel­kun­de

Der Ver­an­stal­tung liegt die Lek­tü­re von Bor­mann, Bibel­kun­de zugrun­de. Kapi­tel drei und vier, sechs und sie­ben sowie neun und 12 wer­den jeweils in einer Sit­zung behan­delt.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

Lesen Sie Kapi­tel 1 und notie­ren Sie sich Ihre Fra­gen! Beach­ten Sie 1.6 Leit­fa­den.

2               Berg­pre­digt

Die Ver­an­stal­tung liest kur­so­risch Mat­thä­us (Mt) 5-7 und ver­gleicht die­sen Text mit sei­nen Par­al­le­len vor allem bei Lukas (Lk), aber auch bei Mar­kus (Mk).

Der Text soll als zusam­men­hän­gen­der Text ver­stan­den wer­den, dazu müs­sen Glie­de­rung, Inhalt und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­si­tua­ti­on metho­disch erschlos­sen wer­den. Eben­so soll der Text als Her­aus­for­de­rung her­me­neu­tisch bespro­chen wer­den.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

  1. Lesen Sie Mt 5,1f und 7,28f! Was machen die­se bei­den Tex­te bzw. was ist ihre Funk­ti­on?
  2. Lesen Sie Mt 5,3-12 genau!
  3. Ver­glei­chen Sie das mit Lk 6,20-26!
10. April 2016

Der gute Mensch Leo Tol­s­toi. Das Pro­blem ernst­haf­ter Ethik (VHs Bad Rap­penau)

Leo Tol­s­toi

Auch Lew Niko­la­je­witsch Graf Tol­s­toi (1828-1910) ver­dient es m. E. in einer phi­lo­so­phi­schen Dis­kus­si­on erör­tert zu wer­den. Aus einer Adels­fa­mi­lie stam­mend, befass­te er sich mit der Situa­ti­on der leib­ei­ge­nen Bau­ern und spä­ter auch der Arbei­ter. Er war von der tat­säch­li­chen Situa­ti­on erschüt­tert – und war schon sehr früh an Bil­dungs­re­for­men inter­es­siert, die er z. B. durch eine Rei­se nach Deutsch­land unter­stütz­te, wo er den Päd­ago­gen Dies­ter­weg traf. Phi­lo­so­phisch beach­tet wur­de er bei Charles Peirce, z. B. in des­sen Auf­satz „Evo­lu­tio­nä­re Lie­be“ (1890). (more…)

10. Juli 2015

Ver­an­stal­tun­gen am 06. und 07. Juli

2 Semi­nar: Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten: Die Berg­pre­digt (Mt 5-7 [TUD])

 

Maria Tere­sa Alvia

Inter­pre­ta­ti­on: Mattä­us 7:13-23

7:13-14 Zwei Wege

13 Gehet ein durch die enge Pfor­te. Denn die Pfor­te ist weit, und der Weg ist breit, der zur Ver­damm­nis abführt; und ihrer sind vie­le, die dar­auf wan­deln.

14 Und die Pfor­te ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und weni­ge sind ihrer, die ihn fin­den.

 

Der brei­te Weg: Durch den brei­ten Weg kön­nen vie­le Men­schen wan­deln, weil er brei­ter, ein­fa­cher, und gemüt­li­cher ist, als der enge Weg. Des­halb lau­fen vie­le Men­schen durch die­sen Weg. Die­ser Weg ist aber auch bekannt, und alle sind anfäl­lig durch ihn zu lau­fen. Aber berühmt ist nicht gleich gut.

Inter­pre­ta­ti­on: Der brei­te Weg sym­bo­li­siert den Weg zu Satan, zur ewi­gen Ver­damm­nis. In der Welt ist es nicht ein­fach sich von schlech­ten Sachen zu distan­zie­ren, weil unse­re Natur sün­dig ist. Es ist ein­fa­cher für uns Men­schen, nicht mehr auf Sachen oder Situa­tio­nen zu ver­zich­ten, son­dern „frei“ leben zu kön­nen. Doch was heißt frei? Es bedeu­tet, dass wir nicht mehr nach den Gebo­ten oder nach Got­tes Wil­len leben, son­dern, dass wir alles machen, was und wie wir wol­len, ohne ein schlech­tes Gewis­sen zu haben (unser Wil­le).

Der enge Weg:

Inter­pre­ta­ti­on: Der enge Weg ist schmal, weil es nur einen Weg gibt, der die Men­schen zur Ewig­keit füh­ren kann. Nur weni­ge sind es, die sich für Gott ent­schei­den. Und nur weni­ge Leu­te (Men­schen) fin­den die­sen Weg. D. h., nur weni­ge Leu­te bemer­ken, dass sie NUR durch Got­tes Weg Glück und Freu­de fin­den kön­nen. (more…)

3. Juli 2015

Ver­an­stal­tun­gen am 29. und 30. Juni

2. Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten: Die Berg­pre­digt (Mt 5-7)

 

Pro­to­kol­lant: Tobi­as Stan­ger

Die Sit­zung beginnt nach der Begrü­ßung von Herr Pött­ner mit dem Ange­bot eines von ihm gelei­te­ten Semi­nars in den Semes­ter­fe­ri­en. Der Schwer­punkt hier soll auf dem Schrei­ben von wis­sen­schaft­li­chen Tex­ten in der Theo­lo­gie lie­gen. Nach einer gemein­sa­men Ter­min­ab­spra­che der inter­es­sier­ten Stu­den­ten wird der 14. und 15.9. fest­ge­legt. An die­sen bei­den Tagen soll das Semi­nar jeweils von 9-18 Uhr über die Büh­ne gehen. Der Unkos­ten­bei­trag für die gesam­te Grup­pe beträgt 50€. Als Erin­ne­rung, dass sich die Stu­den­ten bis zur nächs­ten Stun­de über­le­gen sol­len, wel­che Schwer­punk­te Sie hier ger­ne behan­deln wol­len, wer­den die Infor­ma­tio­nen in die­sem Pro­to­koll mit auf­ge­führt.

Da in der heu­ti­gen Sit­zung ziem­lich vie­le Dis­kus­sio­nen unter den Stu­den­ten und dem Dozen­ten ent­stan­den sind, wird die­ses Pro­to­koll nicht als rei­ner Fließ­text nie­der­ge­schrie­ben, um einen bes­se­ren Über­blick über die ein­zel­nen Stel­lung­nah­men der Stu­den­ten und des Dozen­ten zu geben. Die Aus­sa­gen wer­den hier aller­dings nicht wort­wört­lich, son­dern zusam­men­ge­fasst auf­ge­zeigt. (more…)

24. Juni 2015

Ver­an­stal­tun­gen am 22. und 23. Juni

2               Ein­füh­rung in die Exege­se und Her­me­neu­tik: Mt 6,22ff

Mit die­ser Sit­zung begann die Ein­übung der prag­ma­ti­schen Fra­ge­stel­lung, wie reli­giö­se Tex­te wir­ken.

Wir erkann­ten, dass das dunk­le Wort vom Licht und Auge offen­bar Fra­gen des Selbst­ver­ständ­nis­ses the­ma­ti­siert: Wie ich „sehe“ führt zu ande­ren Hand­lun­gen oder Ver­hal­tens­wei­se, bei „kla­rem“ Auge Ori­en­tie­rung an Gott, bei trü­bem Auge Ori­en­tie­rung am Mam­mon. (more…)