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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


14. Juli 2017

TUD: Bergpredigt

Das Seminar sollte sich mit Mt 7,13-23 befassen, konnte aber auch noch zusätzlich den Epilog (7,24-27) besprechen, sodass in der Schlusssitzung für die Studierenden noch offene Fragen erörtert werden können.

Wir befassten uns zunächst mit der Wegmetapher. Der Weg ins Reich Gottes bzw. der Himmel ist eng, schmal und beschwerlich, während der Weg in die Verdammnis eher komfortabel ist, weshalb dieser Weg beliebter ist. Die Wegmetapher beschreibt in vielen Religionen das Leben, hier ein anspruchsvolles, sittlich reflektiertes Leben, das sich an der Auslegung von Tora und Propheten orientiert.
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12. Juli 2017

TUD: Bergpredigt


Technische Universität Darmstadt

Institut für Theologie und Sozialethik

Protokoll für die Veranstaltung:

Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Datum: 04.07.2017, 09:50-11:30 Uhr


Teilnehmer: 9 Kommilitonen

Thema: Matthäus-Evangelium 7, 1-12

Protokollführer: Nemet, Marko

Organisatorisches:

Das Seminar beginnt pünktlich um 9:50 Uhr, 10 Teilnehmer sind anwesend. Prof. Dr. Martin Pöttner fragt nach, ob es noch Fragen oder Anmerkungen zum Protokoll von letzter Woche gibt. Dabei kam die Frage einer Kommilitonin zur Endzeit auf. Wie geht man mit der Forderung um, wenn man davon ausgeht, dass die Endzeit bald eintritt. Herr Pöttner verweist auf das Ende der Bergpredigt Matthäus 7, 24-27, dies wurde dann kurz diskutiert und mit einem Beispiel von Herrn Pöttners eigener Erfahrung mit den Zeugen Jehovas – die im Jahre 2000 durch die Computerschaltung das Ende der Welt erwarteten – beantwortet. Die Anwesenheitsliste wird herumgegeben.
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2. Juli 2017

TUD: Bergpredigt

Einführung in die Exegese und Hermeneutik: Bergpredigt (TUD)

Am Dienstag 27.07.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten

Thema: Matthäus 6,19-34 (Bergpredigt)

Protokollantin: Bettina Reichelt

Vom Schätzesammeln und Sorgen (Lutherbibel)

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. 21 Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.    22 Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; (Lukas 11.34-36) 23 ist aber dein Auge ein Schalk, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!    24 Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (Lukas 16.9)    25 Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? 26 Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? 27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?    28 Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins.
30 So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? 32 Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürfet.    33 Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.

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10. Juni 2017

TUD: Bergpredigt


Dienstag 06.06.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten
Protokollantin: Bettina Reichelt

Quelle Einheitsübersetzung: http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsübersetzung+online.12798.html?mode=normal

Thema: Matthäus 5,38 bis 48 (Bergpredigt): Was ist Vergelten? Feindesliebe!

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
39Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 40Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 42Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

43Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
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3. Juni 2017

TUD


Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt (Mt 5-7)

Protokoll der Sitzung vom 30.05.2017

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Protokollantinnen: Ann-Christin Sander, Friederike Götz

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1. Organisatorisches

Das Seminar beginnt, Herr Pöttner fragt nach, ob es noch Fragen oder Anmerkungen zum Protokoll von der letzten Woche gibt. Es gibt keine Fragen oder Anmerkungen. Die Anwesenheitsliste wird herumgegeben.

2. Seminarinhalte

Als Grundlage des heutigen Seminars dient Matthäus 5, 33-37.

33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten.«

34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;

35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“

(vgl. https://www.bibleserver.com/text/ZB/Matthäus5, letzter Zugriff: 30.05.17)

Herr Pöttner fragt, um was geht es in diesem Abschnitt? Ähnelt diese Passage den vorherigen oder gibt es Unterschiede?

Eine Kommilitonin stellt die These auf, dass die äußere Form ähnlich wie im vorherigen Abschnitt ist (siehe Protokoll vom 23.05.17).
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12. Mai 2017

Theologie des Neuen Testaments (TUD)

Einführung in die exegetischen Methoden, die Bergpredigt

Stundenprotokoll
Julian Philipp Bergmann | 2859495
Bachelor of Education


Protokoll vom 09.5.2017

Der heutige Text ist dramatisch wichtig, jedenfalls in der Auslegungsgeschichte, Matthäus 5, Vers 17-20. Die Frage wird in den Raum geworfen, warum dies ein eigener Text ist, der sich klar von Vers 17 abgrenzt, was die Aufgabe der letzten Sitzung für heute war. Was berechtigt Vers 17-20 als eigenen Text vom Vortext abzusetzen? Es ist eine Abgrenzung von dem, was das Publikum denken könnte. Das ist eine Vorstellung, wie man die Bergpredigt auf keinen Fall verstehen sollte. (more…)

7. Mai 2017

Einführung in die Exegese und Hermeneutik: Bergpredigt (TUD)

Dienstag 02.05.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten

Thema: 2. Sitzung – Matthäus 5,13-16 (Bergpredigt)

Protokollantinnen: Jessica Plate und Maike Beißwenger

Zu Beginn des Seminars begrüßt der Dozent die Studenten.

  • Organisatorisches:

    Durch mehr Teilnehmer an dem Seminar müssen die Protokolle neu verteilt oder bzw. doppelt besetzt werden.

    Nachfrage des Dozenten, wie wir das Protokoll von Frau Birnbach fanden oder ob es irgendwelche Anmerkungen gibt.

Die Studierenden sollten bis zu der heutigen Sitzung folgende Aufgaben erledigen:

  1. Vergleichen Sie Mt 5,1-12 mit Lk 6,19-26
  2. Überlegen Sie, welche Gliederungsprinzipien verwendet wurden!
  3. Lesen Sie zusätzlich Mt 5,13-16!

Wir beginnen darüber zu reden, was in Lukas 6, Vers 19-26 passiert. Ein Student liest die Verse vor.

1.: Lukas 6, 19-26 (Auszug aus: https://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas6)

Was sind die Hauptunterschiede zwischen Mt und Lk?

  • Man wird direkt angesprochen und es sind schon Mahnungen zu hören.
  • „Drohungen“ gehen an das Volk.
  • Im Griechischen steht geschrieben: „Verflucht“ seid ihr.

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5. Juni 2016

Veranstaltungen am 31.05. (TUD)

Einführung in die exegetischen Methoden:  Die Bergpredigt

Protokoll vom 31.05.2016 geschrieben von Martin Eberlein

Zum Beginn der Sitzung haben wir geklärt, ob es noch Rückfragen zum Protokoll der letzten Sitzung gibt. Da dieses nicht der Fall war konnten wir direkt mit dem heutigen Thema fortfahren.

In der heutigen Sitzung haben wir zwei Abschnitte der Bergpredigt behandelt. (more…)

28. Mai 2016

Veranstaltungen am 24.05. (TUD)

Sabrina Hofmann

2. Bergpredigt

 

Matthäus 5 Verse 27-32 handeln von Ehebruch und Ehescheidung.

In Vers 27 wird erwähnt, dass zu den Alten Folgendes gesagt wird:

„Du sollst nicht ehebrechen“.

Dieser Appell ist auch eins der zehn Gebote, siehe Exodus 20 Vers 14. Das letzte Gebot (Exodus 20, 17) verlangt, dass nichts von unseren Nächsten begehrt werden darf. (more…)

18. Mai 2016

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD)

 

2               Bergpredigt (Mt 5,21-26)

Wir befinden uns jetzt im Bereich des Seminars, in dem wir lernen, wie man/frau den Inhalt eines Textes bestimmen kann (Semantik). 5,21-48 werden seit Langem unter der Überschrift „Die Antithesen“. Zunächst befassten wir uns also damit, ob diese Überschrift überhaupt berechtigt ist.

Dazu suchten wir eine tatsächliche Antithese auf, die nach der Beschreibung in der antiken Rhetorik eine Antithese darstellt. So lautet Mt 5,17b: „Ich bin nicht gekommen, [das Gesetz und die Propheten] aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Die formale syntaktische Struktur einer Antithese lautet also:

Nicht a,

sondern b. (more…)