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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


10. Juni 2017

TUD: Bergpredigt


Dienstag 06.06.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten
Protokollantin: Bettina Reichelt

Quelle Einheitsübersetzung: http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsübersetzung+online.12798.html?mode=normal

Thema: Matthäus 5,38 bis 48 (Bergpredigt): Was ist Vergelten? Feindesliebe!

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
39Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 40Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 42Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

43Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
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3. Juni 2017

TUD


Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt (Mt 5-7)

Protokoll der Sitzung vom 30.05.2017

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Protokollantinnen: Ann-Christin Sander, Friederike Götz

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1. Organisatorisches

Das Seminar beginnt, Herr Pöttner fragt nach, ob es noch Fragen oder Anmerkungen zum Protokoll von der letzten Woche gibt. Es gibt keine Fragen oder Anmerkungen. Die Anwesenheitsliste wird herumgegeben.

2. Seminarinhalte

Als Grundlage des heutigen Seminars dient Matthäus 5, 33-37.

33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten.«

34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;

35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“

(vgl. https://www.bibleserver.com/text/ZB/Matthäus5, letzter Zugriff: 30.05.17)

Herr Pöttner fragt, um was geht es in diesem Abschnitt? Ähnelt diese Passage den vorherigen oder gibt es Unterschiede?

Eine Kommilitonin stellt die These auf, dass die äußere Form ähnlich wie im vorherigen Abschnitt ist (siehe Protokoll vom 23.05.17).
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12. Mai 2017

Theologie des Neuen Testaments (TUD)

Einführung in die exegetischen Methoden, die Bergpredigt

Stundenprotokoll
Julian Philipp Bergmann | 2859495
Bachelor of Education


Protokoll vom 09.5.2017

Der heutige Text ist dramatisch wichtig, jedenfalls in der Auslegungsgeschichte, Matthäus 5, Vers 17-20. Die Frage wird in den Raum geworfen, warum dies ein eigener Text ist, der sich klar von Vers 17 abgrenzt, was die Aufgabe der letzten Sitzung für heute war. Was berechtigt Vers 17-20 als eigenen Text vom Vortext abzusetzen? Es ist eine Abgrenzung von dem, was das Publikum denken könnte. Das ist eine Vorstellung, wie man die Bergpredigt auf keinen Fall verstehen sollte. (more…)

7. Mai 2017

Einführung in die Exegese und Hermeneutik: Bergpredigt (TUD)

Dienstag 02.05.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten

Thema: 2. Sitzung – Matthäus 5,13-16 (Bergpredigt)

Protokollantinnen: Jessica Plate und Maike Beißwenger

Zu Beginn des Seminars begrüßt der Dozent die Studenten.

  • Organisatorisches:

    Durch mehr Teilnehmer an dem Seminar müssen die Protokolle neu verteilt oder bzw. doppelt besetzt werden.

    Nachfrage des Dozenten, wie wir das Protokoll von Frau Birnbach fanden oder ob es irgendwelche Anmerkungen gibt.

Die Studierenden sollten bis zu der heutigen Sitzung folgende Aufgaben erledigen:

  1. Vergleichen Sie Mt 5,1-12 mit Lk 6,19-26
  2. Überlegen Sie, welche Gliederungsprinzipien verwendet wurden!
  3. Lesen Sie zusätzlich Mt 5,13-16!

Wir beginnen darüber zu reden, was in Lukas 6, Vers 19-26 passiert. Ein Student liest die Verse vor.

1.: Lukas 6, 19-26 (Auszug aus: https://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas6)

Was sind die Hauptunterschiede zwischen Mt und Lk?

  • Man wird direkt angesprochen und es sind schon Mahnungen zu hören.
  • „Drohungen“ gehen an das Volk.
  • Im Griechischen steht geschrieben: „Verflucht“ seid ihr.

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5. Juni 2016

Veranstaltungen am 31.05. (TUD)

Einführung in die exegetischen Methoden:  Die Bergpredigt

Protokoll vom 31.05.2016 geschrieben von Martin Eberlein

Zum Beginn der Sitzung haben wir geklärt, ob es noch Rückfragen zum Protokoll der letzten Sitzung gibt. Da dieses nicht der Fall war konnten wir direkt mit dem heutigen Thema fortfahren.

In der heutigen Sitzung haben wir zwei Abschnitte der Bergpredigt behandelt. (more…)

28. Mai 2016

Veranstaltungen am 24.05. (TUD)

Sabrina Hofmann

2. Bergpredigt

 

Matthäus 5 Verse 27-32 handeln von Ehebruch und Ehescheidung.

In Vers 27 wird erwähnt, dass zu den Alten Folgendes gesagt wird:

„Du sollst nicht ehebrechen“.

Dieser Appell ist auch eins der zehn Gebote, siehe Exodus 20 Vers 14. Das letzte Gebot (Exodus 20, 17) verlangt, dass nichts von unseren Nächsten begehrt werden darf. (more…)

18. Mai 2016

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD)

 

2               Bergpredigt (Mt 5,21-26)

Wir befinden uns jetzt im Bereich des Seminars, in dem wir lernen, wie man/frau den Inhalt eines Textes bestimmen kann (Semantik). 5,21-48 werden seit Langem unter der Überschrift „Die Antithesen“. Zunächst befassten wir uns also damit, ob diese Überschrift überhaupt berechtigt ist.

Dazu suchten wir eine tatsächliche Antithese auf, die nach der Beschreibung in der antiken Rhetorik eine Antithese darstellt. So lautet Mt 5,17b: „Ich bin nicht gekommen, [das Gesetz und die Propheten] aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Die formale syntaktische Struktur einer Antithese lautet also:

Nicht a,

sondern b. (more…)

16. Mai 2016

Veranstaltungen am 10.05. (TUD)

2. Mt 5,17-20

Stundenprotokoll

von Alexander Hariri

 

In der Stunde vom 10.05.2016 ging es weiter im Text der Bergpredigt. Während in der letzten Stunde noch diskutiert wurde was Jesus mit dem Salz der Erde und Licht der Welt (Mt 5, 13-16) meint, wurden diesmal die Studenten aufgefordert die Verse Mt 5, 17-20 gemeinsam mit Prof. Pöttner zu untersuchen.

Ohne zunächst auf die Struktur und Bedeutung dieser Verse einzugehen, nochmal eine kleine Zusammenfassung dieser Verse:

Jesus sagt er sei nicht gekommen um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen, sondern um zu erfüllen. Solange Himmel und Erde noch existierten, sei das Gesetz mit jedem einzelnen Buchstaben und jedem einzelnen Strichlein gültig. Und wer es wagt dieses Gesetz für ungültig zu erklären oder es falsch zu lehren, der gelte im Himmelreich als der Geringste. Wer jedoch danach handelt und lehrt, der wird viel im Himmelreich gelten. Daraufhin sagt Jesus, dass jemand, dessen Leben der Gerechtigkeit Gottes nicht besser entspricht als das der Schriftgelehrten und Pharisäer, nicht ins Himmelreich kommen werde. (more…)

7. Mai 2016

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD) am 03.05.

Zusammenfassung von Elisa Schneider:

 

Diese Sitzung befasste sich mit den folgenden Versen:

 

Matthäus-Evangelium:

Mt 5,13

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

 

Mt 5,14

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

 

Mt 5,15

Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.

 

Mt 5,16

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

In der Unterrichtsstunde am 03.05.16, Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt beginnt Herr Pöttner mit einer kurzen Wiederholung der Bedeutung der Verse 5,11 und 5,12, die letzte Sitzung behandelt wurden.

Er erläutert, dass die Propheten Figuren sind, die gegenüber dem Volk oft kritische Aussagen gemacht hatten und daher angefeindet wurden. Die Anspielung auf das Schicksal der verfolgten Anhänger Jesu beziehen sich ebenso auf das Schicksal der Propheten. (more…)

29. April 2016

Veranstaltungen am 26.04. an der TUD

 

2               Bergpredigt (Mt 5,1f/7,28f und 5,3-12, dazu Lk 6,20-26)

Die Teilnehmer/innen versuchten zuerst, die Funktion von Mt 5,1f/7,28f zu verstehen. Sie beschreiben bzw. charakterisieren die konkrete Situation der Rede: Wer hört zu? Wer oder was ist der Sprechende? Und warum spricht er?

Schon dass Jesus sich setzt, ist eine wichtige Information (vgl. Mt 23,2). Er nimmt die typische Lehrerhaltung der Schriftgelehrten ein. Entsprechend äußert das Publikum („die Volksmenge“), dass er mit größerer Kraft gelehrt habe als ihre Schriftgelehrten. Aus diesen Situations- und Reaktionscharakterisierungen der Rede ergibt sich also, dass Mt diese Rede im Kontext der Schriftauslegung verstanden wissen möchte. Achten Sie in der Folge auf Textsignale, die sich mit diesem Thema befassen könnten. (more…)