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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Gen 3

 

 

Wir wid­me­ten uns der Schlan­ge und den Fol­gen für das Got­tes­ver­ständ­nis.

In unse­rem Kurs, aber auch in der Kir­chen­ge­schich­te wur­de die Ver­mu­tung geäu­ßert, die Schlan­ge sei der Satan, von dem in der Apo­ka­lyp­se die Rede ist (vgl. Apk 20,2).
Man kann das unter­su­chen. Die Schlan­ge wird als das wei­ses­te Tier ein­ge­führt, das spre­chen kann und die Lage im Griff hat. Sie bringt Eva und Adam dazu, von einer Frucht des Baums der Erkennt­nis des Guten und Bösen zu essen, sodass die­se sitt­lich so wer­den wie Gott, vgl. Gen 3,22. Da alle ein Ver­bot über­tre­ten hat­ten, wer­den sie bestraft. Bei der Schlan­ge besteht die Stra­fe dar­in, dass sie schlän­geln muss und vom Men­schen zer­tre­ten wer­den kann, wenn sie ihn in die Fer­se beißt. Also kein Satan.

Die Auf­ga­be besteht dar­in sol­che Hypo­the­sen genau zu unter­su­chen.
Statt­des­sen ist die Schlan­ge eine Hel­fer­fi­gur, die Adam/Eva dabei hilft, in einen ande­ren Zustand zu gelan­gen. Das kommt in vie­len Mythen vor.

Nun hat­te Gott also ein Tier geschaf­fen, das es schafft, ein Gebot zu hin­ter­ge­hen.
Das führ­te zu einer All­machts­de­bat­te. Die Erzäh­lung erzählt, das Gott nicht all­mäch­tig ist. Offen­bar hat er sich dazu ent­schie­den nicht all­mäch­tig zu sein.
Wir wer­den das wei­ter beden­ken unter Berück­sich­ti­gung der fol­gen­den Erzäh­lun­gen.

« Apg 17 – Gen 4-6,4 »

Info:
Gen 3 ist Beitrag Nr. 8399
Autor:
Martin Pöttner am 24. November 2019 um 16:08
Category:
Allgemein
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