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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


pro­to­koll 29.10

 

Bibel­stel­len: Lukas 22, 7 bis 61
Datum der Semi­nar­sit­zung: 29.10.2019
Leh­ren­de: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner Pro­to­koll vom: Deji­an Qiu
Es sind ins­ge­samt in die­ser Semi­nar­sit­zung 5 Teil­neh­men­den anwe­send gewe­sen. Am Anfang wur­de die im Semi­nar zu dis­ku­tie­ren­den Bibel­stel­len Lukas Kapi­tal 22, Ver­se 7 bis 61 vor­ge­le­sen.
Danach hat der Herr Prof. Dr. Pött­ner gefragt, womit Jesu und die Apos­tel ab Ver­se 7 beschäf­tigt waren. Mit den Ver­sen ist klar, dass das Pes­sach-Fest gefei­ert wur­de und Jesu mit den Apos­teln am Abend­mahl teil­ge­nom­men haben. Dar­auf­hin wur­de noch eine Fra­ge gestellt, was sie danach gemacht haben. Wie in den fol­gen­den Ver­sen gezeigt sind die Hohen­pries­ter sowie ihre Knech­te, die Jesu fest­neh­men woll­ten, zu ihnen gekom­men. Und einer der Apos­teln hat mit einem Schwert das rech­te Ohr von einem Knecht abge­hau­en. (Lukas 22, 50, DELUT)


Hier­bei ist zu beob­ach­ten, dass Jesu vor­her den Apos­teln eben­falls mit­ge­teilt hat, dass sie Schwer­ter kau­fen soll­ten, was aus Ansicht man­cher Leu­te zu einer Revo­lu­ti­ons­hy­po­the­se zäh­len kann. Es wur­de noch gefragt, wie­so Jesu den Apos­teln erzählt hat, Schwer­te zu kau­fen, wenn sie aber nichts haben (Lukas 22, 36, DELUT). Eine von einer Teil­neh­men­den erwähn­ten Mög­lich­keit wäre, dass sie sich damit gegen die Hohen­pries­ter ver­tei­di­gen kön­nen. In der Erzäh­lung vom Luka­sevan­ge­li­um gibt es hier­bei eine Span­nung. Jesu hat in Lukas 6, Ver­se 27 erzählt, dass man sei­ne Fein­de lie­ben soll, aber in die­sem Fall hat er die Apos­tel eben­falls ange­for­dert, Schwer­te zu kau­fen. Danach hat einer von denen sogar das rech­te Ohr eines Knech­tes von den Hohen­pries­tern behaut, aber Jesu bleibt sein Prin­zip, und hat das abge­haue­ne Ohr geheilt. Des Wei­te­ren ist erwähnt, dass der Petrus einer der wich­tigs­ten Apos­tel ist. Der Petrus hat laut der Ver­se den HERR drei Mal ver­leug­net, schon bevor der Hahn gekräht hat­te. Die im Semi­nar gestell­te Fra­ge ist, wo und war­um der Petrus Jesu ver­leug­net hat. Petrus hat den Leu­ten, die Jesu fest­ge­nom­men hat, immer gefolgt, bis zum Hohen­pries­ters Haus, also in dem feind­li­chen Bereich. Hät­te er zuge­ben, dass er auch ein Jün­ger von Jesu ist, dann wür­de er sofort ver­haf­tet und wahr­schein­lich danach getö­tet wer­den. Er hat Jesu vor­her zwar getrost ver­spro­chen, dass er sogar mit Jesu ster­ben will, aber die Tat­sa­che ist genau das Gegen­teil. Der Herr Prof. Dr. Pött­ner hat dann erzählt, dass man viel­leicht nicht dar­über lachen soll­te, weil es wirk­lich schwer ist, die­se von Jesu pro­pa­gier­te gewalt­lo­se durch­zu­hal­ten. Denn der Preis dafür ist, dass man selbst getö­tet wird. Eine Teil­neh­men­de hat noch eine Fra­ge gestellt: wozu wird ein Ver­rä­ter (genau­er gesagt Aus­lie­fer) gebraucht und wie­so wur­de Jesu nicht irgend­wo fest­ge­nom­men. Nach Ver­se 47-48, Kapi­tel 19 könn­te es sein, dass die Hohen­pries­ter Jesu nicht fest­neh­men konn­ten, da ihn alle Leu­te zuhö­ren. Es wur­de in der Ver­se 26 erwähnt, dass der Lei­ter wie der Die­nen­de ist. Ein Punkt zu dis­ku­tie­ren ist, wor­in die­ses Die­nen besteht. Es wur­de gemeint, dass das Die­nen auch hei ßen kann, das Evan­ge­li­um (Die Bot­schaft) dem ande­ren mit­zu­tei­len, und sich um das geist­li­che Leben zu küm­mern. Eine ande­re Betrach­tung ist, dass das Die­nen im Sin­ne von dem Brot und dem Wein von Jesu geop­fert wird. ver­stan­den wird Herr Pött­ner hat gemeint, , bzw. dass das auch der Kör­per ein Punkt am Abend­mahl ist. Denn Brot und Wein sind Ele­men­te, her­ge­stellt wer­den die selbst auch gewalt­sam , was ein Zei­chen für den gewalt­sa­men Tod von Jesu Die Ver­hei­ßung vie­le ist. nach Lukas 1,5253 tritt dadurch ein , dass der Tod von dar­stellt. Jesu für vom Luka­sevan­ge­li­um gibt es hier­bei eine Span­nung. Jesu hat in Lukas 6, Ver­se 27 erzählt, dass man sei­ne Fein­de lie­ben soll, aber in die­sem Fall hat er die Apos­tel eben­falls ange­for­dert, Schwer­te zu kau­fen. Danach hat einer von denen sogar das rech­te Ohr eines Knech­tes von den Hohen­pries­tern behaut, aber Jesu bleibt sein Prin­zip, und hat das abge­haue­ne Ohr geheilt. Des Wei­te­ren ist erwähnt, dass der Petrus einer der wich­tigs­ten Apos­tel ist. Der Petrus hat laut der Ver­se den HERR drei Mal ver­leug­net, schon bevor der Hahn gekräht hat­te. Die im Semi­nar gestell­te Fra­ge ist, wo und war­um der Petrus Jesu ver­leug­net hat. Petrus hat den Leu­ten, die Jesu fest­ge­nom­men hat, immer gefolgt, bis zum Hohen­pries­ters Haus, also in dem feind­li­chen Bereich. Hät­te er zuge­ben, dass er auch ein Jün­ger von Jesu ist, dann wür­de er sofort ver­haf­tet und wahr­schein­lich danach getö­tet wer­den. Er hat Jesu vor­her zwar getrost ver­spro­chen, dass er sogar mit Jesu ster­ben will, aber die Tat­sa­che ist genau das Gegen­teil. Der Herr Prof. Dr. Pött­ner hat dann erzählt, dass man viel­leicht nicht dar­über lachen soll­te, weil es wirk­lich schwer ist, die­se von Jesu pro­pa­gier­te gewalt­lo­se durch­zu­hal­ten. Denn der Preis dafür ist, dass man selbst getö­tet wird. Eine Teil­neh­men­de hat noch eine Fra­ge gestellt: wozu wird ein Ver­rä­ter (genau­er gesagt Aus­lie­fe­rer) gebraucht und wie­so wur­de Jesu nicht irgend­wo fest­ge­nom­men. Nach Ver­se 47-48, Kapi­tel 19 könn­te es sein, dass die Hohen­pries­ter Jesu nicht fest­neh­men konn­ten, da ihn alle Leu­te zuhö­ren. Es wur­de in der Ver­se 26 erwähnt, dass der Lei­ter wie der Die­nen­de ist. Ein Punkt zu dis­ku­tie­ren ist, wor­in die­ses Die­nen besteht. Es wur­de gemeint, dass das Die­nen auch hei ßen kann, das Evan­ge­li­um (Die Bot­schaft) dem ande­ren mit­zu­tei­len, und sich um das geist­li­che Leben zu küm­mern. Eine ande­re Betrach­tung ist, dass das Die­nen im Sin­ne von dem Brot und dem Wein von Jesu geop­fert wird. ver­stan­den wird Herr Pött­ner hat gemeint,  bzw. dass das auch der Kör­per ein Punkt am Abend­mahl ist. Denn Brot und Wein sind Ele­men­te, her­ge­stellt wer­den die selbst auch gewalt­sam , was ein iko­ni­sches Zei­chen für den gewalt­sa­men Tod von Jesu Die Ver­hei­ßung vie­le ist. nach Lukas 1,52-53 tritt dadurch ein , dass der Tod von Jesus dar­ge­stellt wird.

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Info:
pro­to­koll 29.10 ist Beitrag Nr. 8372
Autor:
Martin Pöttner am 18. November 2019 um 11:15
Category:
Einführung in die Exegese und Hermeneutik
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