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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Mt 5,27-42 am 28.05.

 

 

Wei­te­re Gebo­te wer­den aus­ge­legt. Z. T. wer­den sie dabei ver­neint.

Das gilt nicht für den Ehe­bruch. Hier wird wie beim Zorn auf den lei­den­schaft­li­chen Hin­ter­grund (Begeh­ren) ver­wie­sen und das durch dras­ti­sche Über­trei­bun­gen –-Augen, Hand – rhe­to­risch gestei­gert. Wg. der  Her­zens­här­tig­keit (Mk 10,1ff) lehnt die Jesus­tra­di­ti­on den Schei­de­brief aus 5. Mose 24 ab, roman­ti­sches Ide­al. Man/frau kön­nen mit wei­chem Her­zen auf­ein­an­der ein­ge­hen.

Schwö­ren wird abge­lehnt, Wahr­heit sagen, genügt. Ableh­nung, über Gott zu ver­fü­gen.

5,38ff ist der klas­si­sche Text des gewalt­lo­sen Wider­stands, Aus­ge­eich der Schä­di­gun­gen  unter­bricht nicht den Kon­flikt.

 

« Ein­füh­rung in die Her­me­neu­tik des Neu­en Tes­ta­ments, sieb­te Vor­le­sung – Jere­mia, 2. Teil »

Info:
Mt 5,27-42 am 28.05. ist Beitrag Nr. 8048
Autor:
Martin Pöttner am 1. Juni 2019 um 12:59
Category:
Allgemein
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