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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Frau­en in Funk­ti­ons­po­si­tio­nen im Neu­en Tes­ta­ment: kir­chen­lei­ten­des Han­deln


 

 

 

Ich begin­ne mit einer her­me­neu­ti­schen Vor­re­de (I) und erläu­te­re dann eini­ge Punk­te, die sich auf­grund neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­te erge­ben (II).

I. Her­me­neu­ti­sche Vor­re­de zu Funk­tio­nen von Gemein­den im Neu­en Tes­ta­ment

Ich hal­te die alte Dis­kus­si­on über kirch­li­ches Amt vs. Cha­ris­men (Gna­den­ga­ben [z. B. 1Kor 12-14]) für obso­let. Für das Ein­neh­men von Funk­ti­ons­po­si­tio­nen wird im Chris­ten­tum stets der hei­li­ge Geist ver­ant­wort­lich gemacht, sodass viel­leicht ein Gegen­satz von spon­ta­ne­ren Über­nah­men von Funk­ti­ons­po­si­tio­nen oder sta­bi­le­ren, qua­si recht­lich geord­ne­ten Funk­ti­ons­po­si­tio­nen allen­falls erwo­gen wer­den kann. Das ist am Anfang des Chris­ten­tums nicht über­ra­schend.
Ich schlie­ße mich hier der Begriff­lich­keit Schlei­er­ma­chers in der Kur­zen Dar­stel­lung des theo­lo­gi­schen Stu­di­ums, 1811ff, an, der von kir­chen­lei­ten­dem Han­deln spricht, wenn eine Per­son über­wie­gend auf ande­re ein­wirkt, das ist aber für vie­le Christ*innen mög­lich, die selbst reli­gi­ös affi­ziert und zugleich bil­dungs­mä­ßig sen­si­bel sind, um Dif­fe­ren­zen in der jewei­li­gen Gemein­de wahr­zu­neh­men – und för­dernd zu bear­bei­ten.

Die Haupt­funk­tio­nen nach dem Neu­en Tes­ta­ment sind:

Leh­re, wor­un­ter die Selbst­ver­ge­wis­se­rung inner­halb der Gemein­de zu ver­ste­hen ist, wer man/frau als Christ*in ist, was sie/er glaubt – und wie er/sie han­delt. Beson­de­re For­men der Leh­re sind der Ver­such, wei­te­re Men­schen für die Gemein­de zu begeis­tern (Mis­si­on) und die Her­an­füh­rung von Kindern/Jugendlichen an die Gemein­de, was ich als Reli­gi­ons­leh­re bezeich­nen möch­te. Leh­re ist mit­hin eine Funk­ti­on der Gemein­de, die nach innen und außen gerich­tet ist.

Dia­ko­nie, sie ist nach der Apos­tel­ge­schich­te schon von der Jeru­sa­le­mer Urge­mein­de als wich­ti­ge Funk­ti­on des Chris­ten­tums gese­hen wor­den, wie wir Act 6 ent­neh­men kön­nen. Hier geht es um sozia­le Diens­te nach innen und außen.
Wenn das aus dem wech­sel­sei­ti­gen Für­ein­an­der­da­sein der Gemein­de­glie­der spe­zia­li­siert wird, erge­ben sich Beru­fe wie der­je­ni­ge der* Diakon*in, der* Pfarrer*in, der* Religionslehrer*in, die einen aka­de­mi­schen Bil­dungs­gang durch­lau­fen müs­sen. Ziel ist, dass sie mit ihrem Wis­sen und prak­ti­schem Kön­nen auf die dif­fe­ren­zier­te Wirk­lich­keit von Gemein­den oder Schul­klas­sen för­dernd ein­ge­hen kön­nen. Bis heu­te hat sich zudem das Ehren­amt der* Gemein­de­äl­tes­ten* erhal­ten, dass es schon im Juden­tum gab und dann im Chris­ten­tum gibt. Alles ande­re kommt nicht so pro­fes­sio­na­li­siert daher, wie es heu­te aka­de­mi­siert ist, als Diens­te aber schon. Bei Diakon*innen geht es um Pfle­ge und sozia­le Tätig­kei­ten, bei Pfarrer*innen um schrift­be­zo­ge­ne Leh­re, Tau­fe und Abend­mahl, aber auch um Seel­sor­ge – und bei Religionslehrer*innen um einen Bei­trag zur Iden­ti­täts­bil­dung jun­ger Men­schen, die reli­gi­ös inspi­riert ist.
Wenn für die Funk­tio­nen von Leh­re und Dia­ko­nie Frau­en belegt wer­den kön­nen, gab es sicher­lich auch weib­li­che Gemeindeältest*innen, die zur Selbst­ver­wal­tung der Gemein­den bei­tru­gen.
Wie gesagt, alle die­se Funk­tio­nen sind im Neu­en Tes­ta­ment ent­hal­ten, es hat aber spä­tes­tens seit der Refor­ma­ti­on ein Zug zur Pro­fes­sio­na­li­sie­rung ein­ge­setzt.
Im Neu­en Tes­ta­ment gibt es kei­ne Pries­ter, die das Abend­mahl als Opfer­mahl ver­ste­hen, aber bei den Kir­chen­vä­tern, ins­be­son­de­re seit Cypri­an von Kar­tha­go. Das ist aber nach­bi­blisch – und daher kir­chen­un­ter­schei­dend. Mit­hin ist ein Vor­trag über das Neue Tes­ta­ment zu die­sem The­ma ten­den­zi­ell eher evan­ge­lisch – und nicht orthodox/katholisch.

Abb. 1: Gemeind­li­che Funk­tio­nen im Neu­en Tes­ta­ment

II. Wich­ti­ge Punk­te

Dabei geht es zunächst um die mut­maß­li­che Apos­to­lin Junia (a), sodann um das Pro­blem, ob Frau­en leh­ren durf­ten (b) und schließ­lich um die auf­fäl­li­gen wohl­ha­ben­den Frau­en bei Lk (c). Zu die­sen Über­le­gun­gen gibt es im Neu­en Tes­ta­ment auch Gegen­stim­men, die ich zumin­dest exem­pla­risch zu Gehör brin­ge.

II.a Die Apos­te­lin Junia

Der ent­schei­den­de Punkt zu Beginn des Chris­ten­tums war die Fra­ge: Wer wird aus­ge­sandt, um die fro­he Bot­schaft, das Evan­ge­li­um zu ver­kün­di­gen? Waren das aus­schließ­lich Män­ner – oder gibt es Hin­wei­se in neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­ten dar­auf, dass es auch Frau­en waren, wel­che die Schrift aus­le­gen konn­ten und ver­such­ten, ande­re anzu­zie­hen? Im 16. Kapi­tel des Römer­briefs fin­det sich eine Gruß­lis­te, die nach der „Bibel in gerech­ter Spra­che“ (BgS) fol­gen­den Gruß ent­hält:

Röm 16,7 Grüßt Andro­ni­kus und Junia, mei­ne Geschwis­ter, die mit mir zusam­men in Gefan­gen­schaft waren. Unter den Apostel*innen haben sie eine her­aus­ra­gen­de Rol­le. Schon vor mir gehör­ten sie zum Chris­tus. (Vgl. BgS zur Stel­le)

Seit mei­nem Stu­di­um hat sich die Über­zeu­gung gefes­tigt, dass der Name „Junia“ eine Frau bezeich­net – und die­se Apos­te­lin war, vgl. den Arti­kel Junia auf WiBiLex. Zum Begriff „Apos­tel“ vgl. hier. Das wird seit dem 4. Jhdt. d. Z. dis­ku­tiert, war mir aber vor mei­nem Stu­di­um unbe­kannt. Es geht dar­um, ob  bei dem grie­chi­schen Wort Ἰουνίαν (Juni­an) eine Akku­sa­tiv­form des Frau­en­na­mens Junia oder eine des Män­ner­na­mens Juni­as im Grie­chi­schen vor­liegt, was bei­des mög­lich wäre. Aber auch in der Digi­ta­li­sie­rung hat sich bis­lang der Name Juni­as nicht fin­den las­sen. Dar­aus lässt sich rela­tiv begrün­det schlie­ßen, dass das Chris­ten­tum zu Beginn nicht ein­deu­tig patri­ar­chal fest­ge­legt war. Pau­lus schreibt, auch Junia sei mit ihm im Gefäng­nis gewe­sen. Sie gehör­te also zu den Missionar*innen, die das Evan­ge­li­um ver­kün­di­gen – und denen die ers­ten Christ*innen zutrau­ten, das schrift­be­zo­gen zu tun. Denn frau muss­te bele­gen kön­nen, dass die Hei­li­gen Schrif­ten der Juden* das her­ga­ben und auch Grie­chen* bzw. Römer* dadurch ange­zo­gen wer­den könn­ten. Das setzt vor­aus, dass Junia schrei­ben und lesen konn­te, zudem zumin­dest ele­men­ta­re rhe­to­ri­sche Kennt­nis­se hat­te.

In die­sen Zusam­men­hang gehört die Begeg­nung von Maria Mag­da­le­na mit dem „auf­ge­stan­de­nen“ Jesus in Joh 21. Anders als in 1Kor 15, viel­leicht Lk 24, aber ähn­lich wie in Mt 27 erscheint Jesus im Johan­nes­evan­ge­li­um nicht zuerst dem Petrus, son­dern Frau­en, hier einer Frau, die mit ihm nach der johann­ei­schen Erzäh­lung eng ver­bun­den war, vgl. die Sal­bung Jesu durch sie in Joh 12. Dadurch ist sie aus­ge­zeich­net und wird dem Apostel*innen-Konzept bei Lk und Pau­lus gerecht, inti­me Schüler*innenschaft und/oder Erschei­nung des „Auf­ge­stan­de­nen“.
Die neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­te sehen also nicht ganz ein­deu­tig nur Män­ner als Apos­tel vor, es ist auch mög­lich Apos­te­lin zu wer­den.

II.b Durf­ten Frau­en leh­ren?

M. E. muss die Ant­wort dar­auf „Ja!“ lau­ten. Denn für auf­merk­sa­me Lesen­de hängt fol­gen­der Text voll­kom­men in der Luft:

1Kor 14,34 Die Frau­en sol­len in den Gemein­de­ver­samm­lun­gen schwei­gen. Es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sie sol­len sich viel­mehr unter­ord­nen, wie es auch das Gesetz sagt. 35a Wenn sie etwas ler­nen wol­len, sol­len sie zu Hau­se die eige­nen Män­ner fra­gen. Denn es ist für eine Frau ent­eh­rend, in der Gemein­de­ver­samm­lung zu reden. (BgS zur Stel­le.)

Im Semi­nar über geschlech­ter­ge­rech­te Rede von Gott wur­de fest­ge­stellt, dass die­ser Text offen­sicht­lich 1Kor 11,3ff wider­spricht, denn Frau­en pro­phe­zei­en im Got­tes­dienst – und sol­len des­we­gen ihre Haa­re lang tra­gen. Sie reden also ohne Rück­fra­ge bei ihren Män­nern im Got­tes­dienst. Das dürf­ten auf­merk­sa­me Lesen­de des 1Kor bemer­ken. M. E. sol­len sie das auch. Dann ist der Text als Kom­men­tar zu einer von man­chen Män­nern miss­bil­lig­ten bestehen­den Pra­xis zu erken­nen, sozu­sa­gen eine Stim­me aus dem Off. Es geht also nicht um Betrug, son­dern der Autor der Äuße­rung ist im Kon­text des Milieus von 1Tim 2,8ff zu loka­li­sie­ren – und inner­halb der pau­li­ni­schen Gemein­den wird ein Streit über die Leh­re von Frau­en im Got­tes­dienst aus­ge­tra­gen. Das ver­sucht die Äuße­rung über alle Gemein­den in 14 33b zu kaschie­ren, die besa­gen soll, es sei häss­lich bzw. schlecht oder uneh­ren­haft, wenn eine Frau im Got­tes­dienst Rede. So hiel­ten es alle Gemein­den.

Nach Schott­roff gehört die­se aber (nur) zum Text davor mit der Kri­tik am unge­ord­ne­ten Durch­ein­an­der­re­den im Got­tes­dienst. Ihr zufol­ge ist 14,14-34f eine spä­te­re Glos­se, die nach eini­gen Hand­schrif­ten auch nach 14,40 und nicht nur nach 14,33 auf­taucht.
Ent­schei­dend ist, dass 14,34f auf eine bestehen­de Pra­xis reagiert und die­se abzu­steĺ­len ver­sucht, im Kon­text der Haus­ta­feln und im Hori­zont eines anti­ken Haus­ver­ständ­nis­ses wie in Ex 20,17 („Gesetz“).

Dass das mit der Leh­re von Frau­en ernst gemeint ist, zeigt Mk 7,24ff. Eine Erzäh­lung von einer syrop­hö­ni­zi­schen Frau. Sie möch­te, dass Jesus ihre Toch­ter hei­le. Er aber erklärt sich für Nicht-Jüdin­nen* unzu­stän­dig. Doch sie kon­tert:

Aber sie ant­wor­te­te und sag­te uner­schro­cken zu ihm: »Leh­rer, auch die klei­nen Hun­de unter dem Tisch essen von den Brot­krü­meln der Kin­der.« 29Da sprach er zu ihr: »Wegen die­ser Ant­wort geh hin! Der Dämon hat dei­ne Toch­ter frei­ge­ge­ben!« (BgS)

Denn Jesus hat­te mit­tels Bild­wort gesagt, dass er das­je­ni­ge, was den Kin­dern (Isra­el) zuste­he, nicht den Hun­den (unrei­ne Völ­ker) geben wol­le. Und sie ant­wor­tet, indem sie das Heil auch für Nicht-Jüdin­nen mit­hil­fe sei­nes Bild­wor­tes für gül­tig erklärt.
Das ist das ein­zi­ge Streit­ge­spräch, das Jesus in der Evan­ge­li­en­samm­lung ver­liert – und er ver­liert es gegen eine schlag­fer­ti­ge und gelehr­te Frau.
Daher ist m. E. ernst­haft zu erwä­gen, die „Müt­ter“ in Mk 3 und 10 im „neu­en Haus“ als weib­li­che Form der Leh­re zu ver­ste­hen, die uns ernährt und den Glau­ben stärkt.

II.c Die wohl­ha­ben­den Frau­en im luka­ni­schen Dop­pel­werk als Aus­druck des dia­ko­ni­schen Aspekts des Chris­ten­tums

Fol­gen­der Text ist wich­tig, weil Lk sein Modell des Umgangs mit Reich­tum schon in der Jesus­er­zäh­lung ver­an­kert. Jesus wird nicht nur von den „Zwölf“ beglei­tet, son­dern auch von Maria Mag­da­le­na und vie­len ande­ren Frau­en. Damit ist das Modell der 12 Schü­ler nar­ra­tiv auf­ge­bro­chen.

Lk 8,1 In der fol­gen­den Zeit zog Jesus durch Stadt und Land, pre­dig­te und ver­kün­de­te das Reich Got­tes. Mit ihm unter­wegs waren die Zwölf 2 und eini­ge Frau­en, die von üblen Geis­tern und Krank­hei­ten geheilt wor­den waren: Maria, genannt die aus Mag­da­la, aus ihr waren sie­ben Dämo­nen aus­ge­fah­ren, 3 und Johan­na, die Frau des Chuz­as, eines Beam­ten des Hero­des, und Susan­na, und vie­le ande­re Frau­en, die ihnen mit ihrem Ver­mö­gen dien­ten. (Vgl. BgS zur Stel­le)

Damit star­tet Lk sein Modell, dass der Reich­tum zuguns­ten der Armen ver­teilt wer­den muss. Jesus und die Zwölf ver­kün­di­gen das Evan­ge­li­um und hei­len. Das zieht Schü­le­rin­nen an, die ver­mö­gend sind – und die­se Ver­kün­di­gung finan­zi­ell unter­stüt­zen, hier beson­ders durch den Mann einer Frau, Johan­na, bezeich­net, der Beam­ter des Hero­des gewe­sen sei. Offen­bar durf­te die­se Frau finan­zi­el­le Mit­tel für die Ver­kün­di­gung auf­wen­den, so die luka­ni­sche Erzäh­lung.
Dass hier die Ober­schicht ange­zapft wird, wird dann beson­ders deut­lich in der Erzäh­lung von der Pur­pur­händ­le­rin Lydia, die als den Gott Isra­els ver­eh­ren­de Frau ein­ge­führt wird – und ein Haus führ­te (Act 16,31ff). Auch hier eine wohl­ha­ben­de Frau als wich­ti­ge Erzähl­fi­gur, die das Evan­ge­li­um unter­stützt – und so der Trans­for­ma­ti­on des Ver­hält­nis­ses von Reich­tum und Armut Fol­ge leis­tet, der schon im Lob­ge­sang der Maria zum Aus­druck kommt:

Lk 1,52 Er hat Mäch­ti­ge von den Thro­nen gestürzt und Ernied­rig­te erhöht, 53 Hun­gern­de hat er mit Gutem gefüllt. (Vgl. BgS zur Stel­le).

Damit hal­te ich fest: Es kann heu­te als wis­sen­schaft­lich eini­ger­ma­ßen gesi­chert gel­ten, dass Frau­en in allen Funk­tio­nen der Gemein­de betei­ligt waren, der Leh­re nach innen und außen, wofür die syrop­hö­ni­zi­sche Frau und die Apos­te­lin Junia ste­hen. Glei­ches gilt für die Dia­ko­nie, in der Frau­en wie Lydia offen­bar wich­tig waren. Leh­re und Dia­ko­nie über­greift Maria Mag­da­le­na.
Wie 1Kor 14,34f, 1Tim 2,8ff und die Haus­ta­feln in Eph 5f und Kol 3f zei­gen, war das zumin­dest für die Leh­re umstrit­ten.
Zur Leh­re gehört die iden­ti­täts­bil­den­de Reli­gi­ons­leh­re für jun­ge Men­schen, die bis heu­te immer wei­ter auch von Frau­en geleis­tet wird, was ja auch katho­lisch unpro­ble­ma­tisch ist.

Wir sind also als inten­dier­te Leser*innen selbst in der Lage, eine Ent­schei­dung zu tref­fen.

 

« Gen 10: Völ­ker­ta­fel – Joh 1,1-3, Zusam­men­fas­sung vom 22.01. »

Info:
Frau­en in Funk­ti­ons­po­si­tio­nen im Neu­en Tes­ta­ment: kir­chen­lei­ten­des Han­deln ist Beitrag Nr. 7668
Autor:
Martin Pöttner am 31. Januar 2019 um 13:11
Category:
Mann/Frau
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