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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Johan­nes 17

Wir began­nen mit einer Erin­ne­rung an Joh 3,14f, wo auf Num 21,8f ange­spielt wird – und das Hoch­he­ben der Schlan­ge aus Erz durch Mose mit dem Erhöht­wer­den Jesu ans Kreuz ver­gli­chen wird. Offen­bar ist die Schlan­ge, die einer­seits für die vom Herrn als Stra­fe gesand­ten Schlan­gen steht, ein ret­ten­des Hilfs­mit­tel für die­je­ni­gen, die sie anse­hen bzw. anschau­en. Sie ster­ben nicht am Schlan­gen­gift. So ver­hält es sich auch mit Chris­tus. Die Lie­be Got­tes zur Welt wird über das gewalt­sa­me Lei­den Chris­ti ver­wirk­licht. Zu Gen 2f vgl. hier. Chris­tus wie die Schlan­ge müs­sen mit­hin eine Dop­pel­struk­tur ent­hal­ten. Zum einen bezeich­nen sie die nega­ti­ve Struk­tur des bedroh­ten Lebens (Schlan­gen­biss, töd­li­che Got­tes­fer­ne). Zum ande­ren bezeich­nen sie auch mit­tels des Hoch­he­bens bzw. der Erhö­hung ans Kreuz die Ret­tung: Die Gebis­se­nen über­le­ben, sofern sie die Schlan­ge anschau­en – und die Glau­ben­den errei­chen das ewi­ge Leben. Zur mythi­schen Struk­tur der Pro­blem­ge­schich­te, die dem zugrun­de liegt, vgl. hier.
Der Glau­be ist nicht als Ent­schei­dung zu ver­ste­hen, wie die Geburts­me­ta­pho­rik in Joh 1,13, aber auch in Joh 3,1ff m. E. zwin­gend zu ver­ste­hen gibt. Nie­mand ent­schei­det sich dazu, gebo­ren zu wer­den. Die pie­tis­ti­sche bzw. evan­ge­li­ka­le Gegen­po­si­ti­on wider­spricht nicht nur Luther, son­dern auch Johan­nes und Pau­lus. Eher könn­te Lk mit sei­ner Rede von der Umkehr die­sen Auf­fas­sun­gen hel­fen. Rich­tig bleibt aber wahr­schein­lich, dass das Johan­nes­evan­ge­li­um wohl nicht aus­schließt, dass eine von oben Gebo­re­ne sich trotz­dem abwen­det.
Zum grie­chi­schen Text von Joh 17 vgl. hier und hier.


Die­ser wirft das grund­le­gen­de Pro­blem auf, wie δόξα usf. ver­stan­den wer­den soll. Vgl. dazu schon Luther, Stu­di­en­aus­ga­be, Band 1, (http://www.alltagundphilosophie.com/Luthertext.pdf) 2006, 50ff (Hei­del­ber­ger Dis­pu­ta­ti­on [Aus­zug]). Er bzw. sein Schü­ler bezieht sich nicht nur auf ein­schlä­gi­ge Pau­lus-Stel­len­aus dem 1Kor, son­dern auch auf Joh. Wie Joh 1,18 bezieht er sich auf Ex 33,23, sodass wer und was Gott ist, durch Jesus aus­ge­legt wird und zwar in Lei­den und Kreuz (XX). Nar­ra­tiv ist es also die Fra­ge, ob das zum Glanz-Brin­gen des Vaters und des Soh­nes bzw. ihre wech­sel­sei­ti­ge Ver­herr­li­chung sich mit dem „Auf­ste­hen“ (vgl. zur Recht­fer­ti­gung die­ser Schreib­wei­se Joh 11) oder schon im fleisch­li­chen Sein Jesu (so Joh 1,14) ereig­net. Dass die Pas­si­on zur „Stun­de“ als Bezeich­nung einer qua­li­ta­tiv bestimm­ten Zeit (vgl. Koh 3,1ff) gehört, stellt die Sto­ry vom „ungläu­bi­gen“ Tho­mas sicher, wie wir noch sehen wer­den. Aber „voll­endet“ ist das Werk Jesu, als er stirbt (vgl. ἐγώ σε ἐδόξασα ἐπὶ τῆς γῆς τὸ ἔργον τελειώσας [17,4] mit 19,28: Μετὰ τοῦτο εἰδὼς ὁ Ἰησοῦς ὅτι ἤδη πάντα ἵνα τελειωθῇ ἡ γραφή, λέγει· διψῶ – dazu 19,30: τετέλεσται). D. h., die Ver­wen­dung von δόξα usf. im Johan­nes­evan­ge­li­um schließt ein, dass auch das in der Pas­si­ons­ge­schich­te dar­ge­stell­te grau­sa­me Lei­den, die bru­ta­le Gewalt, der Jesus aus­ge­setzt ist, zur „Ver­herr­li­chung“ von Sohn und Vater gehört. Das erscheint dann als unge­wöhn­lich, sofern man/frau unter­stel­len, der gött­li­che Glanz sei vom Grau­en in der Rea­li­tät nicht berührt, son­dern scharf davon unter­schie­den. Wie Pau­lus rech­net wohl auch Johan­nes mit einer der­ar­ti­gen Rezep­ti­on – und ent­wi­ckelt sei­nen Text vor die­sem Hin­ter­grund. Wohl eine grö­ße­re Men­ge von Chris­tin­nen sieht das bis heu­te so, Mk, Joh und Pau­lus sehen dies aber anders. Zum Pro­blem vgl. E. Jün­gel, Gott als Geheim­nis der Welt usf., 1976ff.
Nar­ra­tiv ermög­licht das Modell der Pro­blem­ge­schich­te Erlö­sung so dar­zu­stel­len, dass die Erlö­sungs­fi­gur sowohl die posi­ti­ven als auch die nega­ti­ven Aspek­te einer Erzäh­lung reprä­sen­tie­ren muss, um erlö­sen zu kön­nen. Luther ver­wen­det in der Hei­del­ber­ger Dis­pu­ta­ti­on eben­falls die­ses Modell, in sei­nem Leben hat er aber zwi­schen Pro­blem­ge­schich­te zen­trier­ten For­men der und iden­ti­täts­zen­trier­ten dua­lis­ti­schen Erzähl­wei­se geschwankt. Man/frau kann mit die­sen nar­ra­ti­ven Model­len auch theo­lo­gi­sche Model­le ana­ly­sie­ren, da die christ­li­chen Äuße­run­gen grund­sätz­lich nar­ra­tiv aus­ge­legt sind. Damit sind wir wie­der bei der Bil­der­welt des Johan­nes­evan­ge­li­ums ange­kom­men. Seit Joh 1,18 wis­sen wir, dass das Johan­nes­evan­ge­li­um das Ver­hält­nis von Vater und Sohn als Lie­be fasst, 3,16 fasst den Erlö­sungs­vor­gang des Kos­mos eben­so. Seit Hil­lel, dem Älte­ren, wird das Lie­bes­ge­bot als Inbe­griff der Tora gese­hen, die Jesus-Tra­di­ti­on sieht das eben­so (vgl. Mt 7,12). Das Johan­nes­evan­ge­li­um ent­wi­ckelt die­se Kon­zen­tra­ti­on auf die Lie­be wei­ter. Das Gebot ein­an­der zu lie­ben (13,34f) könn­te eine Fest­le­gung auf einen Bin­nen­raum sein, der von der has­sen­den Welt scharf dua­lis­tisch geschie­den wäre, so E. Käse­mann, Jesu letz­ter Wil­le nach Joh 17, 1968ff. Nimmt man aber das Pro­blem­ge­schich­ten-Modell ernst, dann muss das johan­n­ei­sche Lie­bes­ver­ständ­nis um gewalt­frei erlö­sen zu kön­nen, auch das Lei­den ertra­gen und es so reprä­sen­tie­ren. Joh 17 ent­fal­tet in der Form eines Gebets des Sohns an den Vater wesent­li­che Züge des Johan­nes­evan­ge­li­ums, so die lite­ra­ri­sche Bedeu­tung des Tex­tes. Dabei ist von der Wahr­heit, der Ein­zig­keit Got­tes, dem Namen Got­tes die Rede.
Das Kon­zept des Namens ist seit 1,12 im Johan­nes­evan­ge­li­um prä­sent, in 17 wird betont, dass der Sohn den Namen offen­bart habe (17,6.26). Offen­bar war er bis dahin ver­bor­gen. Das passt zu 1,18. Sicher scheint mir, dass der Name genau das bezeich­nen soll, wer oder was Gott ist, vgl. Jes 43,1f. Im Nen­nen des Namens ist der Geru­fe­ne prä­sent. So ist es auch beim Namen Got­tes, man/frau soll die­sen aber nicht miss­ach­ten oder miss­brau­chen. Daher schrie­ben die Hei­li­gen Schrif­ten der Juden den Namen m. E. unles­bar, יְהוָ֥ה  ( JHWH ) wird sicher seit dem 3. Jhdt. v. d. Z. nicht mehr aus­ge­spro­chen, son­dern wohl als ado­naj  voka­li­siert, wobei im grie­chi­schen Bereich die christ­li­che LXX das Tetra­gramm als κύριος über­setzt, in jüdi­schen Ver­sio­nen der LXX­wird das Tetra­gramm als יְהוָ֥ה in den grie­chi­schen Text geschrie­ben, als ΙΑΘ bzw. ΠΙΠΙ dann grie­chisch dar­ge­stellt, wobei Letz­te­res eine gra­fe­mi­sche Nach­ah­mung des Tetra­gramms sein soll. M. E. deu­tet das dar­auf­hin, dass יְהוָ֥ה auch in der hebräi­schen Bibel als unles­bar betrach­tet wird. Das kommt mit der Durch­set­zung des Mono­the­is­mus in Isra­el, die wohl ver­brei­te­ter im 3. Jhdt. v. d. Z. erfolgt ist. Dann darf es kein ein­zel­ner Name sein, wie man­che Men­schen (irrig) glau­ben, Allah sei der Name des mus­li­mi­schen Got­tes. Da aber die­ser Gott der Ein­zi­ge ist, ist er mit dem Gott Isra­els und dem Vater Jesu iden­tisch, was so auch im Koran steht. Die­se Metho­de beginnt in Isra­el und wird im Chris­ten­tum fort­ge­setzt. Das stei­le Wort­spiel mit dem Tetra­gramm in Ex 3,14 zeigt, was mög­lich war. Im Johan­nes­evan­ge­li­um sehen wir, dass die­ser Aspekt betont wird (17,3). Daher bezeich­net m. E. das Namens­kon­zept, wie die­ser ein­zi­ge wah­re Gott sich über die Gemein­de welt­weit uni­ver­sa­li­siert – und alle in der Lie­be zum ewi­gen Leben brin­gen wird. Dass der Name nicht genannt wird, ent­spricht der jüdi­schen Pra­xis, Joh setzt das bei sei­nen impli­zi­ten Leser/inne/n als bekannt vor­aus. Mög­li­cher­wei­se ist aber an indi­rek­te Umschrei­bun­gen wie der „Hei­li­ge“ gedacht, weil das Hei­lig­keits­kon­zept einen wesent­li­chen Aspekt des Tex­tes bestimmt. Aller­dings hiel­ten wir fest, dass johan­n­eisch „gehei­ligt sein“ mit „in-der-Lie­be-sein“ seman­tisch koex­ten­siv ist. Die Rede von der „Ver­bor­gen­heit des Namens“ spielt jeden­falls auf das Phä­no­men der Nicht­lesar­keit von הוהְי D an. as Kon­zept der Hei­li­gung ist nicht auf die Rede vom Opfern ein­ge­schränkt, wie Ex 20,8 exem­pla­risch beweist. Den Sab­bat zu hei­li­gen besagt, dass er ganz auf Gott bezo­gen sein soll und des­we­gen als Ruhe­tag (vgl. Gen 2,1ff) zu leben ist. Die­ses Ele­ment des Ganz-auf-Gott-Bezo­gen­seins von ἁγιάζειν ist hier gemeint, Jesu Leben ist bis zum Tod ganz auf Gott bezo­gen und das wird den Schü­le­rin­nen mit­ge­teilt. Dass es im Johan­nes­evan­ge­li­um auch die an Dtjes ange­lehn­te Süh­ne­tod-Vor­stel­lung gibt, belegt 1,29. Aber dies ist ein Bild unter meh­re­ren im Johan­nes­evan­ge­li­um. Domi­nant ist die Lie­bes­se­man­tik (3,16), die sicher­stellt, dass Gott an die­sem Gesche­hen betei­ligt ist und mit­lei­det. Ich bin durch die Kri­tik von Kant und Schlei­er­ma­cher an der Opfer­todthe­se stark beein­flusst, das sind ande­re aber gar nicht (www.ekd.de/fuer_uns_gestorben.htm). M. E. lässt sich der Stell­ver­tre­tungs­ge­dan­ke am leich­tes­ten über das Lie­bes­bild erfas­sen, ohne das Indi­vi­dua­li­täts­pro­blem negie­ren zu müs­sen. Sowohl bei Pau­lus als natür­lich auch bei Johan­nes kommt es vor. Her­me­neu­tisch irre­füh­rend ist es jeden­falls, Joh 17 als hohe­pries­ter­li­ches Gebet zu bezeich­nen – und damit das Modell des Hebr in Joh ein­zu­tra­gen. Ziel des Hebr ist es im Übri­gen, das Opfer ein für alle Mal zu been­den – und wohl auch das Spre­chen vom Opfer. Das ist aber nicht gelun­gen. Sowohl im Katho­li­zis­mus als auch in der Ortho­do­xie ist es direkt erhal­ten geblie­ben, seit Cypri­an von Kar­tha­go das Abend­mahl als Opfer­mahl deu­te­te – und es im drit­ten Jahr­hun­dert zur Wie­der­ein­füh­rung von Pries­tern in das Chris­ten­tum kam. Aber im NT gibt es kei­ne kir­chen­lei­ten­den Per­so­nen, die Pries­ter wären – und das Abend­mahl ist auch kein Opfer­mahl. Lei­der hat auch die Refor­ma­ti­on nicht vom Opfer­ge­dan­ken gelas­sen, obgleich sie das Pries­ter­tum ablehn­te. Daher auch der EKD-Grund­la­gen­text „Für uns gestor­ben“ ( www. ekd .de/fuer_ uns _ gestor­ben .htm), der die Kri­tik, die in der Nach­kriegs­theo­lo­gie nicht zuletzt von femi­nis­ti­schen Theo­lo­gin­nen geübt wur­de, als Miss­ver­ständ­nis abtut.
Wie die Weis­heits­tra­di­ti­on zeigt, ist das jüdi­sche Kon­zept aber kein mono­to­no­the­is­ti­sches Kon­zept. Man­che Rab­bi­nen bevor­zu­gen an der Stel­le der Weis­heit die Tora als Gram­ma­tik der Schöp­fung, mit­hin ist die Ein­heit Got­tes in sich dif­fe­ren­ziert. Etwa Phi­lo zeigt expli­zit die­se Dif­fe­ren­zie­rung. Dar­an knüpft das Johan­nes­evan­ge­li­um an, wir haben seit 1,1 das Dif­fe­ren­zie­rungs­kon­zept expli­zit. Dabei ist die Betei­li­gung von Logos/Weisheit an der Schöp­fung aus­schlag­ge­bend. Die Pro­ble­me, die ein Dif­fe­ren­zie­rungs­kon­zept auf­wer­fen könn­te, wer­den durch die wech­sel­sei­ti­ge Lie­be von Vater und Sohn gelöst. Mit der Exis­tenz der Gemein­de tritt der Geist auf, wie wir noch sehen wer­den. Denn Jesus liebt die Schüler/innen. Wenn er zum Vater zurück­kehrt, beglei­tet der Geist sie. Dass das nicht im Sinn einer Zwei-Wel­ten-Leh­re zu ver­ste­hen ist, stellt der stän­di­ge Bezug des Ver­hält­nis­ses der Schüler/innen unter­ein­an­der auf das Ver­hält­nis von Vater und Sohn sicher. Die Lie­be ist im Him­mel und auf der Erde wirk­sam. 17,20ff for­mu­lie­ren dann den Expan­si­ons­an­spruch der Lie­be, die durch die attrak­ti­ve Lie­be der Schüler/innen mis­sio­na­risch tätig wird, sodass auf län­ge­re Sicht auch der Kos­mos aner­kennt, dass der Vater den Sohn zur Ret­tung des Kos­mos aus Lie­be zur Welt gesandt hat. Der­art ist das johan­n­ei­sche Kon­zept als Uni­ver­sa­li­sie­rung der Lie­be zu beschrei­ben. Da die Wahr­heit aber getan wer­den muss, ist es kein theo­re­ti­sches Kon­zept. Das Pro­blem­ge­schich­ten-Modell stellt sicher, dass die Span­nung erst am Ende auf­hört, bis dahin kann man/frau sich das als asym­pto­ti­sche Annä­he­rung vor­stel­len. Natür­lich hat das von Johan­nes pro­blem­ge­schicht­lich Erzähl­te Par­al­le­len in der theo­lo­gi­schen Meta­phy­sik, wes­halb die Theo­di­zeefra­ge nicht völ­lig locker von der Hand gewie­sen wer­den kann. Aller­dings ste­hen dem nar­ra­ti­ven Spre­chen kom­ple­xe­re Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung als der stren­gen logi­schen Argu­men­ta­ti­on. Es pas­siert ein Unfall: Die Fins­ter­nis hat das Licht nicht ergrif­fen, ( das ist in der Erfolgs­ge­schich­te http://alltagundphilosophie.com.www256.your-server.de/2016/07 /10/%c2%a7-10-erfolgsgeschichten/ ) Gen 1 kein denk­ba­rer Satz. Statt­des­sen for­mu­liert die Pro­blem­ge­schich­te eine nega­ti­ve Aus­gangs­si­tua­ti­on, die dann durch eine Erlö­sungs­fi­gur trans­for­miert wer­den kann, ohne dass dies in der Zeit abschlie­ßend gelingt. So kann man/frau eine bild­li­che Sto­ry ent­wer­fen, die ein reli­giö­ses Selbst­ver­ständ­nis ent­hält.

 

 

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  1. Über­set­zen Sie ab Joh 19,23!

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Info:
Johan­nes 17 ist Beitrag Nr. 7424
Autor:
Martin Pöttner am 8. November 2018 um 14:24
Category:
Allgemein
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