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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


29. Oktober 2018

Darm­stadt Urge­schich­te

 

Pro­to­koll zur Sit­zung am 23.10.2018 im Semi­nar Ein­füh­rung in die exege­ti­sche n
Metho­den: Die Urge­schich­te (Gen 1-11)
Pro­to­kol­lant: Phil­ip­pe Minks
The­ma der Sit­zung:
Geschlecht Got­tes, Mono­the­is­ti­scher Gott, Hin­ter­grün­de zur Urge­schich­te

In der Sit­zung haben wir uns zunächst mit einer inhalt­li­chen Wie­der­ho­lung der letz­ten Semi­nar­sit­zung beschäf­tigt. Fest­ge­hal­ten wur­de, dass die Sie­ben-Tage-Woche auf der Schöp­fungs­er­zäh­lung beruht. Gott ruht aus die­sem Grund am sieb­ten Tag, da er nur bedingt Ener­gie hat und sich aus­ru­hen muss. Der sieb­te Tag dient zusätz­lich um sei­ne Schöp­fung
wahr­zu­neh­men. Auch wird erwähnt, dass der sieb­te Tag hei­lig ist. Herr Prof. Dr. Pött­ner  ergänzt dazu, dass hei­lig heißt, dass es auf Gott bezo­gen ist. Man ori­en­tiert sich damit an Gott. Im Juden­tum darf man des­we­gen am sieb­ten Tag nicht arbei­ten. Dies fin­det sich eben­falls auch im deut­schen Grund­ge­setz wie­der. Danach wur­de wie­der Bezug auf den Text von Gen 1 genom­men. Die Men­schen wur­den nach dem Bild Got­tes, also als männ­li­che und weib­li­che Wesen erschaf­fen. Eben­falls wur­de auch das „uns“ in Gen 1,26:
„Lasst uns Men­schen machen als unser Bild, uns ähn­lich!“ ange­spro­chen. (more…)

NT">Darm­stadt Theo­lo­gie des NT

 

Pro­to­kol­lant: Phil­ip­pe Minks
The­ma der Sit­zung:
Got­tes­bild­lich­keit und Bil­der­ver­bot: Gen 1,26-31 und Ex 20,1-6


In der Sit­zung haben wir uns zunächst mit der Schöp­fungs­leh­re Gen 1,26-31 beschäf­tigt.
Dort wer­den die Men­schen als männ­li­che und weib­li­che Wesen geschaf­fen und bei­de sind Bil­der Got­tes.
Zum Beginn kommt die Fra­ge nach dem „uns“ inner­halb von Gen 1,26 auf. Denn dort  steht: „Lasst uns Men­schen machen als unser Bild, uns ähn­lich!“ Eine Semi­nar­teil­neh­me­rin spricht davon, dass sie Gott als eine Ein­zel­per­son sehe. Dar­auf ent­geg­net der Semi­nar­lei­ter Herr Prof. Dr. Pött­ner mit Gen 1,2, in der der Geist Got­tes über dem
Was­ser schwebt. Die jüdi­sche Auf­fas­sung von Gott ist nicht mono­to­no­the­is­tisch, son­dern in Gott gibt es Unter­schei­dun­gen. Monotho­no­the­is­mus meint hier­bei eine Vor­stel­lung
von Gott als eine ein­zel­ne Figur. Die wich­tigs­te Unter­schei­dung ist der Geist, wel­cher im Alten Tes­ta­ment eine wich­ti­ge Rol­le spielt. Die zweit­wich­tigs­te Unter­schei­dung ist, dass es in Pro­ver­bi­en in Sprü­che 8,22 und Fol­gen­de von der Weis­heit die Rede ist mit der der Herr am Anfang spiel­te. Damit wird eine wei­te­re Figur in die gött­li­che Sphä­re ein­ge­zo­gen. Das Chris­ten­tum hat die Weis­heit stark geerbt durch den Chris­tus (1. Kor.
8). Der Geist ist zwi­schen Juden und Chris­ten kon­sens. Herr Prof. Dr. Pött­ner füg­te zudem hin­zu, dass er die männ­li­che und weib­li­che Per­son nicht als mono­ton hält. (more…)

25. Oktober 2018

Johan­ne­s­pro­log und Joh 3

1,15 aα Ἰωάννης μαρτυρεῖ περὶ αὐτοῦ
aβ καὶ κέκραγεν λέγων·
b οὗτος ἦν ὃν εἶπον·
c ὁ ὀπίσω μου ἐρχόμενος ἔμπροσθέν μου γέγονεν,
d ὅτι πρῶτός μου ἦν.
16 aα ὅτι ἐκ τοῦ πληρώματος αὐτοῦ ἡμεῖς πάντες ἐλάβομεν
aβ καὶ χάριν ἀντὶ χάριτος·
17a ὅτι ὁ νόμος διὰ Μωϋσέως ἐδόθη,
b ἡ χάρις καὶ ἡ ἀλήθεια διὰ Ἰησοῦ Χριστοῦ ἐγένετο.
18 a Θεὸν οὐδεὶς ἑώρακεν πώποτε·
bα μονογενὴς θεὸς ὁ ὢν εἰς τὸν κόλπον τοῦ πατρὸς
bβ ἐκεῖνος ἐξηγήσατο.
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18. Oktober 2018

Der Johan­ne­s­pro­log

1a Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος,

1b καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν,

1c καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.

2 οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν θεόν.
3a πάντα δι′ αὐτοῦ ἐγένετο,

3b καὶ χωρὶς αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν. ὃ γέγονεν

4a ἐν αὐτῷ ζωὴ ἦν,

b καὶ ἡ ζωὴ ἦν τὸ φῶς τῶν ἀνθρώπων·

5 a καὶ τὸ φῶς ἐν τῇ σκοτίᾳ φαίνει,

b καὶ ἡ σκοτία αὐτὸ οὐ κατέλαβεν.

6 a Ἐγένετο ἄνθρωπος,

b ἀπεσταλμένος παρὰ θεοῦ,

c ὄνομα αὐτῷ Ἰωάννης·

7 aα οὗτος ἦλθεν εἰς μαρτυρίαν

aβ ἵνα μαρτυρήσῃ περὶ τοῦ φωτός,

b ἵνα πάντες πιστεύσωσιν δι′ αὐτοῦ.

8 a οὐκ ἦν ἐκεῖνος τὸ φῶς,

b ἀλλ′ ἵνα μαρτυρήσῃ περὶ τοῦ φωτός.

9 a Ἦν τὸ φῶς τὸ ἀληθινόν,

b ὃ φωτίζει πάντα ἄνθρωπον,

c ἐρχόμενον εἰς τὸν κόσμον.

10 a ἐν τῷ κόσμῳ ἦν,

b καὶ ὁ κόσμος δι′ αὐτοῦ ἐγένετο,

c καὶ ὁ κόσμος αὐτὸν οὐκ ἔγνω.

11 a εἰς τὰ ἴδια ἦλθεν,

b καὶ οἱ ἴδιοι αὐτὸν οὐ παρέλαβον.

12 a ὅσοι δὲ ἔλαβον αὐτόν,

b ἔδωκεν αὐτοῖς ἐξουσίαν τέκνα θεοῦ γενέσθαι,

c τοῖς πιστεύουσιν εἰς τὸ ὄνομα αὐτοῦ,

13 a οἳ οὐκ ἐξ αἱμάτων

b οὐδὲ ἐκ θελήματος σαρκὸς

c οὐδὲ ἐκ θελήματος ἀνδρὸς

d ἀλλ′ ἐκ θεοῦ ἐγεννήθησαν.

14 aα Καὶ ὁ λόγος σὰρξ ἐγένετο

aβ καὶ ἐσκήνωσεν ἐν ἡμῖν,

b καὶ ἐθεασάμεθα τὴν δόξαν αὐτοῦ,

c δόξαν ὡς μονογενοῦς παρὰ πατρός …

Wir einig­ten uns dar­auf, ohne Angst zu über­set­zen. Wenn Sie Hil­fe benö­ti­gen, kön­nen Sie stets unter Bible­Works 8 oder im Insti­tut Ver­si­on 10 nach­se­hen, dort sind die Tex­te gram­ma­tisch ana­ly­siert, dazu gibt es vie­le wei­te­re Hilfs­mit­tel. Der Kom­men­tar zum Johan­nes­evan­ge­li­um von Hart­wig Thy­en ist eben­falls sehr hilf­reich, HNT 6, 2015: LSA Rel-BT 003 und im Insti­tut NT 6 D 6;;g. (more…)

Darm­stadt: weibliche/männliche Rede von Gott

Das The­ma des Semi­nars „weibliche/männliche Rede von Gott“ wird biblisch durch­ge­führt, weil zu unter­stel­len ist, dass dort nicht nur Bei­spie­le sol­chen Redens zu fin­den sind, son­dern auch her­me­neu­ti­sche Regeln, wie die­ses gesche­hen soll bzw. wie es nicht gesche­hen soll. Das Semi­nar fin­det des­halb statt, weil die femi­nis­ti­sche Theo­lo­gie hier bedeu­ten­de Bei­trä­ge geleis­tet hat, wir las­sen uns von Mag­da­le­ne Frett­löh anre­gen. http://alltagundphilosophie.com.www256.your-server.de/2016/05/28/einfuehrung-in-die-hermenutik-des-neuen-testaments-%c2%a7-5-magdalene-l-frettloeh/ (more…)