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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


28. August 2018

#Chem­nitz

Pogrom­stim­mung in Chem­nitz

Das Ermor­den (?) eines deutsch-kuba­ni­schen jun­gen Man­nes durch mut­maß­lich Migran­ten hat in #Chem­nitz zu der Jagd auf Ausländer*innen sei­tens ca. 800 rech­ten ent­hemm­ten Men­schen geführt, was auch durch im Inter­net ver­brei­te­te Auf­ru­fe aus­ge­löst wur­de. Es han­delt sich um ein Pogrom.
Die Rechts­staats­fra­gen wur­den aus­führ­lich erör­tert, es bleibt fest­zu­hal­ten, dass in Sach­sen die­ser z. T. nicht zu exis­tie­ren scheint. Hier ist die Fra­ge zu stel­len, ob ersatz­wei­se nicht Ein­hei­ten der Bun­des­po­li­zei ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Die Frei­heit der Pres­se wird vom Minis­ter­prä­si­den­ten und Tei­len der Poli­zei miss­ach­tet, der Schutz von Leib und Leben wur­de in #Chem­nitz außer Kraft gesetzt. Jeden­falls braucht die säch­si­sche CDU eine Inten­siv­kur durch #Mut­ti.
Was aber auch die Auf­ga­be der säch­si­schen SPD sein könn­te. Sie regiert in einer Regie­rung mit, wel­che das Grund­ge­setz z. T. miss­ach­tet. Wenn sie das ändern könn­te, gewön­ne sie mög­li­cher­wei­se Pro­fil. Die SPD ist die­je­ni­ge demo­kra­ti­sche Par­tei, die dem Ermäch­ti­gungs­ge­setz nicht zuge­stimmt hat. Und es ist unüber­seh­bar, dass die säch­si­sche CDU z. T. nicht mehr ver­fas­sungs­treu ist.

24. August 2018

Auf Twit­ter fried­lich mit ande­ren Men­schen kom­mu­ni­zie­ren

 

Wir erle­ben mit der mög­lich gewor­de­nen digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­on die tech­nisch mög­lich gewor­de­ne Erfül­lung der Träu­me von Imma­nu­el Kant, Charles Peirce und Jür­gen Haber­mas, näm­lich dass poten­zi­ell sehr vie­le Men­schen fried­lich mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen. Es gibt noch Gren­zen, z. B. muss das Inter­net mit rela­tiv hoher Geschwin­dig­keit ver­füg­bar sein.
Anstatt dass sich nun ein inter­es­sier­ter uni­ver­sa­ler Dis­kurs ent­fal­tet, zei­gen eini­ge sozia­le Medi­en jeden­falls auch gegen­tei­li­ge Ent­wick­lun­gen wie Hass­kom­mu­ni­ka­ti­on z. B. auch auf Twit­ter. Es gibt gedan­ken­rei­che wis­sen­schaft­li­che Erklä­run­gen psy­cho­lo­gi­scher und/oder bio­lo­gi­scher Art, wie sie Micha­el Blu­me auf scilogs.spektrum.de vor­ge­stellt hat – und die bequem über sei­nen Twit­ter-Account @BlumeEvolution erreich­bar sind. (more…)

15. August 2018

Bibel­kun­de Hei­del­berg

 

Das Hohe­lied Salo­mos

 

 

Auch das „Lied der Lie­der“ (שִׁיר הַשִּׁירִים, šîr haššîrîm) wird dem König Salo­mo zuge­schrie­ben, da Salo­mo oder zumin­dest ein König an ver­schie­de­nen Stel­len genannt wird (1,4; 8,11). Es gehört eben­falls zu den fünf Megil­lot (Fest­rol­len) und wur­de dem Pas­safest zuge­ord­net, weil sich im Aus­zug aus Ägyp­ten, an den zu Pas­sa erin­nert wird, die Lie­be Got­tes zu sei­nem Volk in beson­de­rer Wei­se gezeigt hat. (more…)

Mein ers­ter Guten­berg-Bei­trag

Es gehört zu den inter­es­san­ten Ver­su­chen bei Wor­d­Press, neue Mög­lich­kei­ten der Publi­ka­ti­on anzu­bie­ten. Tren­nung akzep­tiert er, aber Block­satz geht nicht. Dann klas­si­scher Edi­tor. Scheint zu gehen.

 

 

11. August 2018

Gal 2,16ff: Mys­tik für uns? – EfG Gries­heim

16Aber wir wis­sen, dass kein Mensch ins Recht gesetzt wird durch vor­schrifts­mä­ßi­ge Erfül­lung der Geset­zes­ver­ord­nung, son­dern nur durch den Glau­ben an bzw. das Ver­trau­en auf Jesus, den Chris­tus. Dar­um sind auch wir zum Ver­trau­en auf den Chris­tus Jesus gelangt, damit wir ins Recht gesetzt wür­den aus de–m Glau­ben an bzw. Ver­trau­en auf den Chris­tus und nicht aus vor­schrifts­mä­ßi­ger Erfül­lung der Geset­zes­ver­ord­nung. Denn aus vor­schrifts­mä­ßi­ger Erfül­lung der Geset­zes­ver­ord­nung gibt es kei­ne Gerech­tig­keit für die Mensch­heit als gan­ze. 17Aber wenn nun wir, die wir ins Recht gesetzt wer­den wol­len durch den Chris­tus, auch selbst als Sün­de­rin­nen und Sün­der daste­hen, ist dann der Chris­tus ein Hand­lan­ger der Sün­de? Nein, und aber­mals nein. 18Stattdessen: Wenn ich genau das wie­der auf­rich­te, was ich nie­der­ge­ris­sen habe, bezich­ti­ge ich mich selbst der Über­tre­tung. 19Denn ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestor­ben, damit ich für Gott lebe. Mit dem Chris­tus bin ich mit­ge­kreu­zigt wor­den. 20Und ich lebe nicht mehr, son­dern in mir lebt der Chris­tus. Was ich jetzt in mei­ner leib­li­chen Exis­tenz lebe, lebe ich im Ver­trau­en auf den Sohn Got­tes, der mich geliebt und sich selbst aus­ge­lie­fert hat für mich. 21Ich erklä­re nicht das Geschenk der Zuwen­dung Got­tes für null und nich­tig. Denn wenn die Gerech­tig­keit durch gesetz­te Ord­nung käme, wäre der Chris­tus umsonst gestor­ben. (Vgl. BgS, zur Stel­le.)

Lie­be Gemein­de,

zum 11. Sonn­tag nach Tri­ni­ta­tis ein Text des Pau­lus, der das geset­zes­freie Evan­ge­li­um für die Christ*innen in Gala­ti­en in unse­rem bzw. ihrem Mit­ster­ben und Mit­ge­kreu­zigt­wer­den mit Chris­tus begrün­det. (more…)