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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


1Kor 10,23ff

 

Die Sit­zung erör­ter­te wei­ter den refle­xi­ven Begriff συνείδησις, der auch in 10,23ff lei­tend ist. Er bezeich­net die selbst­be­stimm­te Hand­lungs­ori­en­tie­rung, die sich in plu­ra­len Situa­tio­nen als hilf­reich erwei­sen kann. Pau­lus zufol­ge ergibt sich ein Feld von Bezugs­punk­ten zwi­schen ἀγάπη, ἐλευθερία. Dabei wird ein kom­ple­xes Modell ent­fal­tet, in dem das Gewis­sen sich am Ande­ren ori­en­tie­ren soll, der nicht aus der Gemein­de her­aus­fal­len soll, sodass Frei­heit auch die Fähig­keit zur Selbst­zu­rück­nah­me ein­schließt.
Wir erör­ter­ten das an aktu­el­len kirch­li­chen Fäl­len wie der „Ehe für alle“, wo eben­falls zugleich inhalt­li­che Bestimmt­heit und Anders­sein ver­mit­telt wer­den müs­sen.
Gibt es Gren­zen? – war eine wich­ti­ge Fra­ge, die uns in der Fol­ge beglei­ten wird.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

1. Über­set­zen und glie­dern Sie Gal 3,1-14!
2. Was ist das Pro­blem?
3. Wes­halb und wie ist vom „Fluch“ die Rede?
4. Was soll der Bezug auf Abra­ham?

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Info:
1Kor 10,23ff ist Beitrag Nr. 7079
Autor:
Martin Pöttner am 14. Juni 2018 um 17:08
Category:
Das Freiheitsverständnis im Neuen Testament
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