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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Zusam­men­fas­sung vom 21.11.

Wir nah­men eine eth­nisch zuge­spitz­te Form der jüdi­schen Reli­gi­on im per­sisch domi­nier­ten Judäa des 5. Jhdts. v. d. Z. wahr, wie sie durch Esr 8 und Neh 13 reprä­sen­tiert ist. Bei­de Tex­te sind an den Dis­kurs über die ande­ren Völ­ker in Kana­an ange­schlos­sen, der im Exo­dus beginnt und mit der Land­nah­me im Buch Josua dann bedeu­tend wird und bis zu 2 Kön reicht. Die mono­the­is­ti­sche Poin­te von Dtjes (z. B. Jes 45,4) ist hier unbe­kannt. Ver­ehrt wird in Jeru­sa­lem der eifer­süch­ti­ge JHWH, der unter­sagt, Hei­ra­ten mit Ange­hö­ri­gen sol­cher kana­a­näi­schen Eth­ni­en ein­zu­ge­hen, weil dadurch ande­re Göt­ter oder Göt­tin­nen ver­ehrt wer­den könn­ten.

Wir mach­ten uns klar, dass biblisch das Buch Ruth (Moab) und das Buch Esther (Per­si­en) Gegen­ent­wurf dar­stel­len, sodass bis zum heu­ti­gen Tag im Juden­tum kei­ne Einig­keit zu die­ser Fra­ge besteht.

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Zusam­men­fas­sung vom 21.11. ist Beitrag Nr. 6661
Autor:
Martin Pöttner am 24. November 2017 um 17:14
Category:
Allgemein
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