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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


29. November 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re des Johan­nes­evan­ge­li­ums (Uni Hd)

Wir über­setz­ten 19,25-30; 20,1-18.

25Εστκεισαν δ παρ τ σταυρ τοησο

μτηρ ατο

καἡ αδελφ τς μητρς ατο,

Μαρα το Κλωπ

κα Μαρα Μαγδαλην.

26ησος ον δν τν μητρα

κα τν μαθητν παρεσττα ν γπα,

λγει τ μητρ·

γναι,


δε υἱός σου.

27ετα λγει τ μαθητ·

δε μτηρ σου.

καπ‘ κενης τς ρας λαβεν μαθητς ατν ες τδια.

 28Μετ τοτο εδς ησος


τι δη πντα τετλεσται,

να τελειωθ γραφ,

λγει·

διψ.

29σκεος κειτο ξους μεστν·

σπγγον ον μεστν το
ξους σσπ περιθντες

προσνεγκαν ατο τ στματι.

30τε ον λαβεν τ
ξος [] ησος επεν·

τετλεσται, κα κλνας τν κεφαλν

παρδωκεν τ πνεμα.
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26. November 2017

Die Para­die­s­er­zäh­lung (Tech­ni­sche Uni Darm­stadt)

Wir erkann­ten, dass der Text Gen 2,4b-3,24 offen­bar „flie­ßen­der“ als Gen 1,1-2,4a erzählt ist, der durch sei­ne Tagstruk­tur eine Art Lis­ten­ein­druck ver­mit­teln könn­te. Zur Aus­le­gungs­ge­schich­te vgl. hier. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis bemüh­ten wir uns, den Erzähl­bo­gen zu erar­bei­ten.

Nimmt man/frau Gen 1,1ff als Maß­stab, könn­te das Erzähl­te ab dem drit­ten Tag spie­len. Das sehen wir uns in der nächs­ten Sit­zung genau­er an.

2,4b erschien als ähn­li­che Über­schrift wie 1,1. Nach der Situa­ti­ons­schil­de­rung schafft Gott, der Herr, den Men­schen als Töp­fer aus Lehm – und bläst ihm gött­li­chen Atem in die Nase (2,7). Dann beginnt er mit Gar­ten­bau, die Strö­me deu­ten mög­li­cher­wei­se dar­auf­hin, dass der Gar­ten Eden, das Para­dies in Meso­po­ta­mi­en lie­gen könn­te.
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24. November 2017

Zusam­men­fas­sung vom 21.11.

Wir nah­men eine eth­nisch zuge­spitz­te Form der jüdi­schen Reli­gi­on im per­sisch domi­nier­ten Judäa des 5. Jhdts. v. d. Z. wahr, wie sie durch Esr 8 und Neh 13 reprä­sen­tiert ist. Bei­de Tex­te sind an den Dis­kurs über die ande­ren Völ­ker in Kana­an ange­schlos­sen, der im Exo­dus beginnt und mit der Land­nah­me im Buch Josua dann bedeu­tend wird und bis zu 2 Kön reicht. Die mono­the­is­ti­sche Poin­te von Dtjes (z. B. Jes 45,4) ist hier unbe­kannt. Ver­ehrt wird in Jeru­sa­lem der eifer­süch­ti­ge JHWH, der unter­sagt, Hei­ra­ten mit Ange­hö­ri­gen sol­cher kana­a­näi­schen Eth­ni­en ein­zu­ge­hen, weil dadurch ande­re Göt­ter oder Göt­tin­nen ver­ehrt wer­den könn­ten.

Wir mach­ten uns klar, dass biblisch das Buch Ruth (Moab) und das Buch Esther (Per­si­en) Gegen­ent­wurf dar­stel­len, sodass bis zum heu­ti­gen Tag im Juden­tum kei­ne Einig­keit zu die­ser Fra­ge besteht.

23. November 2017

Zusam­men­fas­sung vom 20.11. (Uni Hd)

 

Wir über­setz­ten Joh 17,16-26.

κ το κσμου οκ εσν

β καθς γ οκ εμ
κ το κσμου.

17α γασον ατος ν τληθείᾳ·

β λγος σς λθειστιν.

18a καθς μπστειλας ες τν κσμον,

b κγπστειλα ατος ες τν κσμον·

19a καπρ ατν γγιζω μαυτν,

b να σιν κα ατογιασμνοι ν ληθείᾳ.

    20a Ο περ τοτων δρωτ μνον,

λλ κα περ τν πιστευντων δι το λγου ατν ες μ,

21a να πντες ν σιν,

b καθς σ,

c πτερ,

d ν μο κγ ν σο,

e να κα ατον μν σιν,

να κσμος πιστεύῃ

τι σ με πστειλας.
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22. November 2017

Grie­chi­sche Lek­tü­re des Johan­nes­evan­ge­li­ums (Uni Hd)

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

  1. Über­set­zen und seg­men­tie­ren Sie Joh 19,25-30; 20,1-18!
19. November 2017

Fremd­sein, Flucht, Eth­nie, Reli­gi­on

 
Semi­nar­pro­to­koll vom 14.11.2017
Bibel­stel­len: Exo­dus 20,2; Exo­dus 22,20; Exo­dus 23,9-12 und Levi­ti­kus 19, 33-35

FB 02: Geschichts- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten

Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozio­lo­gie

Ver­an­stal­tung: Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Refe­ren­tin Ange­la Wenz

17.11.2017

Semi­nar­pro­to­koll

Zu Beginn des Semi­nars wer­den orga­ni­sa­to­ri­sche Details, wie die Anwe­sen­heit und die Erbrin­gung des Leis­tungs­nach­wei­ses einer Teil­neh­me­rin geklärt.

Im Rück­blick auf die letz­te Sit­zung fragt Herr Pött­ner, ob es noch Rück­fra­gen zum Pro­to­koll von der letz­ten Ver­an­stal­tung gibt. Dies ist nicht der Fall, wes­halb direkt zur Bespre­chung und Erläu­te­rung der Bibel­stel­len Exo­dus 20,2; Exo­dus 22,20; Exo­dus 23,9-12 und Levi­ti­kus 19, 33-35 über­ge­gan­gen wird. Die­se Stel­len sei­en zwar sehr knapp gehal­ten, dafür aber sehr tief­grün­dig. (more…)

18. November 2017

Urge­schich­te

 

Zusam­men­fas­sung der Sit­zung am 14.11.2017 – von Anna­le­na Sopp

Um einen Ein­stieg in die Sit­zung zu bekom­men, grif­fen wir gleich zu Beginn eine offen geblie­be­ne Fra­ge aus der Sit­zung vom 07.11.2017 auf. Wir beschäf­tig­ten uns mit der Fra­ge: „Was ist das für eine Atmo­sphä­re, die uns Gott geschaf­fen hat?“ Zu Beginn des Schöp­fungs­be­rich­tes war alles wüst, leer und düs­ter. Danach erschuf Gott Tag für Tag, all die schö­nen Din­ge, die wir auch heu­te noch ken­nen. Uns kam der Gedan­ke, dass die­se lebens­freund­li­che, man könn­te sogar sagen per­fek­te Atmo­sphä­re, die Lie­be Got­tes für uns Men­schen ver­deut­licht. Bio­lo­gisch gese­hen könn­te der Mensch auch mit viel weni­ger über­le­ben, Gott möch­te jedoch, dass es uns gut geht und wir alles haben, was wir für ein schö­nes und erfüll­tes Leben benö­ti­gen. (more…)

16. November 2017

Zusam­men­fas­sung vom 13.11. (Uni Hd)


17    1aα Ταῦτα ελάλησεν Ἰησοῦς

aβ καὶ ἐπάρας τοὺς ὀφθαλμοὺς αὐτοῦ εἰς τὸν οὐρανὸν

aγ εἶπεν·

b πάτερ,

cα ἐλήλυθεν ἡ ὥρα ·

cβ δόξασόν σου τὸν υἱόν,

d ἵνα ὁ υἱὸς δοξάσῃ σέ,

2a καθὼς ἔδωκας αὐτῷ ἐξουσίαν πάσης σαρκός,

b ἵνα πᾶν ὃ δέδωκας αὐτῷ δώσῃ αὐτοῖς ζωὴν αἰώνιον.

αὕτη δέ ἐστιν ἡ αἰώνιος ζωὴ

β ἵνα γινώσκωσιν σὲ τὸν μόνον ἀληθινὸν θεὸν

γ καὶ ὃν ἀπέστειλας Ἰησοῦν Χριστόν.

ἐγώ σε ἐδόξασα ἐπὶ τῆς γῆς τὸ ἔργον τελειώσας

β ὃ δέδωκάς μοι

γ ἵνα ποιήσω·

5a καὶ νῦν δόξασόν με σύ,

b πάτερ,

cα παρὰ σεαυτῷ τῇ δόξῃ

cβ ᾗ εἶχον πρὸ τοῦ τὸν κόσμον εἶναι παρὰ σοί.

    6aα Ἐφανέρωσά σου τὸ ὄνομα τοῖς ἀνθρώποις

aβ οὓς ἔδωκάς μοι ἐκ τοῦ κόσμου.

bα σοὶ ἦσαν κἀμοὶ αὐτοὺς ἔδωκας

bβ καὶ τὸν λόγον σου τετήρηκαν.

νῦν ἔγνωκαν

β ὅτι πάντα ὅσα δέδωκάς μοι παρὰ σοῦ εἰσιν·
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12. November 2017

Röm 7: das Pro­blem der Aner­ken­nung (EfG Gries­heim)


7 Was folgt nun dar­aus? Sind das [jüdi­sche] Gesetz [, die Tora] und Sün­de das­sel­be? Gewiss nicht! Aber ohne das Gesetz hät­te ich die Sün­de nicht erkannt. Ich wüss­te näm­lich nicht um die Begier­de, hät­te das Gesetz nicht gesagt: »Du sollst nicht begeh­ren!« 8Ihren Angriffs­punkt hat die Sün­de im Gebot gefun­den. Sie hat in mir Begier­den aller Art bewirkt. Außer­halb des Geset­zes ist die Sün­de tot. 9Ich leb­te einst außer­halb des Geset­zes. Als das Gebot kam, leb­te die Sün­de auf. 10Ich aber starb. Das Gebot, das ins Leben füh­ren soll­te, erwies sich für mich als Weg in den Tod. 11Weil die Sün­de ihren Angriffs­punkt durch das Gebot nahm, hat sie mich gründ­lich getäuscht und das Gebot benutzt, um mich zu töten. 12Daher ist gewiss: Das Gesetz ist hei­lig, und das Gebot ist hei­lig, gerecht und gut. 13Brachte mir also das Gute den Tod? Gewiss nicht! Im Gegen­teil – es war die Sün­de. Damit die Sün­de in Erschei­nung tre­ten konn­te, hat sie das Gute benutzt, um mir den Tod zu brin­gen. Durch das Gebot erwies sich die Sün­de als über alle Maßen böse. 14Wir wis­sen doch, dass das Gesetz vom Geist bestimmt ist. Ich aber bin durch mein aufs Fleisch begrenz­tes mensch­li­ches Dasein angreif­bar, ver­kauft unter die Gewalt der Sün­de. 15Was ich bewir­ke, durch­schaue ich nicht. Ich mache näm­lich nicht das, was ich will, son­dern was ich has­se, das tue ich. 16Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestä­ti­ge ich damit, dass das Gesetz heil­brin­gend ist. 17Jetzt! jedoch bewir­ke ich es nicht mehr selbst, son­dern die Sün­de, die mich besetzt. 18Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in mei­nem aufs Fleisch begrenz­ten, angreif­ba­ren mensch­li­chen Dasein, das Gute nicht wohnt. Der Wil­le, das Heil­brin­gen­de zu tun, ist da, aber bewir­ken kann ich es nicht. 19Denn das Gute, das ich will, ver­wirk­li­che ich nicht. Aber das Schlech­te, das ich nicht will, das voll­brin­ge ich. 20Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestim­me ich nicht mehr selbst über mein Han­deln, son­dern die Sün­de, die mich besetzt. 21Ich sehe nun ein, dass das Gesetz für mich, der ich es tun will, das Heil­brin­gen­de ist, weil mir das Schlech­te nahe liegt. 22Denn mit allem, was mein Mensch­sein im Innern aus­macht, habe ich Lust am Gesetz Got­tes. 23Ich sehe aber ein ande­res Gesetz, das mit den Glie­dern mei­nes Kör­pers gegen das Gesetz mei­ner Sin­ne zu Fel­de zieht. Mit­hil­fe des Geset­zes der Sün­de, das in allen Tei­len mei­nes Lei­bes gegen­wär­tig ist, ver­sklavt es mich in die Kriegs­ge­fan­gen­schaft. 24Ich geschun­de­ner Mensch! Wer ret­tet mich aus die­sem von den Mäch­ten des Todes beherrsch­ten Dasein? 25Dank sei Gott durch Jesus, den Chris­tus, dem wir gehö­ren. (Vgl. Bibel in gerech­ter Spra­che, z. St.)

Lie­be Gemein­de,

die evan­ge­li­schen Got­tes­diens­te am Refor­ma­ti­ons­tag waren bre­chend voll – für man­che ver­un­si­cher­ten Protestant/inn/en sicher ein eher uner­war­te­tes Wun­der, für Beobachter/innen mög­li­cher­wei­se auch ein Pro­blem. Berech­tig­te Luther-Kri­tik, Kir­chen­kri­tik hin und her – eine den Kir­chen-Besuch an Ostern und Weih­nach­ten über­schrei­ten­de Reso­nanz ist doch ein Hoff­nungs­zei­chen, dass die eher am Mar­ke­ting ori­en­tier­te Stra­te­gie man­cher EKD-Ver­tre­ter/in­nen nicht ganz die reli­giö­se Sehn­sucht erstickt hat, die sich um Mar­tin Luther rankt, die sich an ihm fest­zu­ma­chen sucht.
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11. November 2017

TUD)">Flucht, Eth­nie und Reli­gi­on usf. (07.11. TUD)

Ver­an­stal­tung: Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Datum: 07.11.2017, 09.50-11.30 Uhr

The­ma: Fremd­sein und Flucht, Bibel­stel­len Gen 41,56-42,38 und Ex 1,1-2,10

Pro­to­koll­füh­re­rin: CG

Zu Beginn des Semi­nars wur­de Orga­ni­sa­to­ri­sches bespro­chen, u. a. Fol­gen­des:

Herr Pött­ner wird sei­nen ange­kün­dig­ten Vor­trag am 05.12. (auch) wäh­rend der plan­mä­ßi­gen Semi­nar­zeit hal­ten.

Im Rück­blick auf die letz­te Sit­zung mach­te Herr Pött­ner dann noch auf die Bibel­stel­le Gene­sis 26,1-11 auf­merk­sam, da die­se Geschich­te gro­ße Ähn­lich­keit mit dem zuletzt bespro­che­nen Text Gene­sis 12,10-13,1 auf­weist, nur dass die Prot­ago­nis­ten hier Isaak und Rebek­ka anstatt Abra­ham und Sara sind: Das Paar muss auf Grund einer Hun­gers­not flie­hen. Im frem­den Land hat der Mann, weil sei­ne Frau so schön ist, Angst um sein Leben. Da er befürch­tet, um ihret­wil­len umge­bracht zu wer­den, gibt er sie als sei­ne Schwes­ter aus. Der Schwin­del fliegt auf, aber das Paar genießt von dem Moment an den (Geleit-)Schutz des Königs.
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