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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


19. November 2017

Fremdsein, Flucht, Ethnie, Religion

 
Semi­nar­pro­to­koll vom 14.11.2017
Bibel­stel­len: Exo­dus 20,2; Exo­dus 22,20; Exo­dus 23,9-12 und Levi­ti­kus 19, 33-35

FB 02: Geschichts- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten

Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozio­lo­gie

Ver­an­stal­tung: Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Refe­ren­tin Ange­la Wenz

17.11.2017

Semi­nar­pro­to­koll

Zu Beginn des Semi­nars wer­den orga­ni­sa­to­ri­sche Details, wie die Anwe­sen­heit und die Erbrin­gung des Leis­tungs­nach­wei­ses einer Teil­neh­me­rin geklärt.

Im Rück­blick auf die letz­te Sit­zung fragt Herr Pött­ner, ob es noch Rück­fra­gen zum Pro­to­koll von der letz­ten Ver­an­stal­tung gibt. Dies ist nicht der Fall, wes­halb direkt zur Bespre­chung und Erläu­te­rung der Bibel­stel­len Exo­dus 20,2; Exo­dus 22,20; Exo­dus 23,9-12 und Levi­ti­kus 19, 33-35 über­ge­gan­gen wird. Die­se Stel­len sei­en zwar sehr knapp gehal­ten, dafür aber sehr tief­grün­dig. (more…)

18. November 2017

Urgeschichte

 

Zusam­men­fas­sung der Sit­zung am 14.11.2017 – von Anna­le­na Sopp

Um einen Ein­stieg in die Sit­zung zu bekom­men, grif­fen wir gleich zu Beginn eine offen geblie­be­ne Fra­ge aus der Sit­zung vom 07.11.2017 auf. Wir beschäf­tig­ten uns mit der Fra­ge: „Was ist das für eine Atmo­sphä­re, die uns Gott geschaf­fen hat?“ Zu Beginn des Schöp­fungs­be­rich­tes war alles wüst, leer und düs­ter. Danach erschuf Gott Tag für Tag, all die schö­nen Din­ge, die wir auch heu­te noch ken­nen. Uns kam der Gedan­ke, dass die­se lebens­freund­li­che, man könn­te sogar sagen per­fek­te Atmo­sphä­re, die Lie­be Got­tes für uns Men­schen ver­deut­licht. Bio­lo­gisch gese­hen könn­te der Mensch auch mit viel weni­ger über­le­ben, Gott möch­te jedoch, dass es uns gut geht und wir alles haben, was wir für ein schö­nes und erfüll­tes Leben benö­ti­gen. (more…)

16. November 2017

Zusammenfassung vom 13.11. (Uni Hd)


17    1aα Ταῦτα ελάλησεν Ἰησοῦς

aβ καὶ ἐπάρας τοὺς ὀφθαλμοὺς αὐτοῦ εἰς τὸν οὐρανὸν

aγ εἶπεν·

b πάτερ,

cα ἐλήλυθεν ἡ ὥρα ·

cβ δόξασόν σου τὸν υἱόν,

d ἵνα ὁ υἱὸς δοξάσῃ σέ,

2a καθὼς ἔδωκας αὐτῷ ἐξουσίαν πάσης σαρκός,

b ἵνα πᾶν ὃ δέδωκας αὐτῷ δώσῃ αὐτοῖς ζωὴν αἰώνιον.

αὕτη δέ ἐστιν ἡ αἰώνιος ζωὴ

β ἵνα γινώσκωσιν σὲ τὸν μόνον ἀληθινὸν θεὸν

γ καὶ ὃν ἀπέστειλας Ἰησοῦν Χριστόν.

ἐγώ σε ἐδόξασα ἐπὶ τῆς γῆς τὸ ἔργον τελειώσας

β ὃ δέδωκάς μοι

γ ἵνα ποιήσω·

5a καὶ νῦν δόξασόν με σύ,

b πάτερ,

cα παρὰ σεαυτῷ τῇ δόξῃ

cβ ᾗ εἶχον πρὸ τοῦ τὸν κόσμον εἶναι παρὰ σοί.

    6aα Ἐφανέρωσά σου τὸ ὄνομα τοῖς ἀνθρώποις

aβ οὓς ἔδωκάς μοι ἐκ τοῦ κόσμου.

bα σοὶ ἦσαν κἀμοὶ αὐτοὺς ἔδωκας

bβ καὶ τὸν λόγον σου τετήρηκαν.

νῦν ἔγνωκαν

β ὅτι πάντα ὅσα δέδωκάς μοι παρὰ σοῦ εἰσιν·
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12. November 2017

Röm 7: das Problem der Anerkennung (EfG Griesheim)


7 Was folgt nun dar­aus? Sind das [jüdi­sche] Gesetz [, die Tora] und Sün­de das­sel­be? Gewiss nicht! Aber ohne das Gesetz hät­te ich die Sün­de nicht erkannt. Ich wüss­te näm­lich nicht um die Begier­de, hät­te das Gesetz nicht gesagt: »Du sollst nicht begeh­ren!« 8Ihren Angriffs­punkt hat die Sün­de im Gebot gefun­den. Sie hat in mir Begier­den aller Art bewirkt. Außer­halb des Geset­zes ist die Sün­de tot. 9Ich leb­te einst außer­halb des Geset­zes. Als das Gebot kam, leb­te die Sün­de auf. 10Ich aber starb. Das Gebot, das ins Leben füh­ren soll­te, erwies sich für mich als Weg in den Tod. 11Weil die Sün­de ihren Angriffs­punkt durch das Gebot nahm, hat sie mich gründ­lich getäuscht und das Gebot benutzt, um mich zu töten. 12Daher ist gewiss: Das Gesetz ist hei­lig, und das Gebot ist hei­lig, gerecht und gut. 13Brachte mir also das Gute den Tod? Gewiss nicht! Im Gegen­teil – es war die Sün­de. Damit die Sün­de in Erschei­nung tre­ten konn­te, hat sie das Gute benutzt, um mir den Tod zu brin­gen. Durch das Gebot erwies sich die Sün­de als über alle Maßen böse. 14Wir wis­sen doch, dass das Gesetz vom Geist bestimmt ist. Ich aber bin durch mein aufs Fleisch begrenz­tes mensch­li­ches Dasein angreif­bar, ver­kauft unter die Gewalt der Sün­de. 15Was ich bewir­ke, durch­schaue ich nicht. Ich mache näm­lich nicht das, was ich will, son­dern was ich has­se, das tue ich. 16Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestä­ti­ge ich damit, dass das Gesetz heil­brin­gend ist. 17Jetzt! jedoch bewir­ke ich es nicht mehr selbst, son­dern die Sün­de, die mich besetzt. 18Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in mei­nem aufs Fleisch begrenz­ten, angreif­ba­ren mensch­li­chen Dasein, das Gute nicht wohnt. Der Wil­le, das Heil­brin­gen­de zu tun, ist da, aber bewir­ken kann ich es nicht. 19Denn das Gute, das ich will, ver­wirk­li­che ich nicht. Aber das Schlech­te, das ich nicht will, das voll­brin­ge ich. 20Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestim­me ich nicht mehr selbst über mein Han­deln, son­dern die Sün­de, die mich besetzt. 21Ich sehe nun ein, dass das Gesetz für mich, der ich es tun will, das Heil­brin­gen­de ist, weil mir das Schlech­te nahe liegt. 22Denn mit allem, was mein Mensch­sein im Innern aus­macht, habe ich Lust am Gesetz Got­tes. 23Ich sehe aber ein ande­res Gesetz, das mit den Glie­dern mei­nes Kör­pers gegen das Gesetz mei­ner Sin­ne zu Fel­de zieht. Mit­hil­fe des Geset­zes der Sün­de, das in allen Tei­len mei­nes Lei­bes gegen­wär­tig ist, ver­sklavt es mich in die Kriegs­ge­fan­gen­schaft. 24Ich geschun­de­ner Mensch! Wer ret­tet mich aus die­sem von den Mäch­ten des Todes beherrsch­ten Dasein? 25Dank sei Gott durch Jesus, den Chris­tus, dem wir gehö­ren. (Vgl. Bibel in gerech­ter Spra­che, z. St.)

Lie­be Gemein­de,

die evan­ge­li­schen Got­tes­diens­te am Refor­ma­ti­ons­tag waren bre­chend voll – für man­che ver­un­si­cher­ten Protestant/inn/en sicher ein eher uner­war­te­tes Wun­der, für Beobachter/innen mög­li­cher­wei­se auch ein Pro­blem. Berech­tig­te Luther-Kri­tik, Kir­chen­kri­tik hin und her – eine den Kir­chen-Besuch an Ostern und Weih­nach­ten über­schrei­ten­de Reso­nanz ist doch ein Hoff­nungs­zei­chen, dass die eher am Mar­ke­ting ori­en­tier­te Stra­te­gie man­cher EKD-Ver­tre­ter/in­nen nicht ganz die reli­giö­se Sehn­sucht erstickt hat, die sich um Mar­tin Luther rankt, die sich an ihm fest­zu­ma­chen sucht.
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11. November 2017

TUD)">Flucht, Ethnie und Religion usf. (07.11. TUD)

Ver­an­stal­tung: Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Datum: 07.11.2017, 09.50-11.30 Uhr

The­ma: Fremd­sein und Flucht, Bibel­stel­len Gen 41,56-42,38 und Ex 1,1-2,10

Pro­to­koll­füh­re­rin: CG

Zu Beginn des Semi­nars wur­de Orga­ni­sa­to­ri­sches bespro­chen, u. a. Fol­gen­des:

Herr Pött­ner wird sei­nen ange­kün­dig­ten Vor­trag am 05.12. (auch) wäh­rend der plan­mä­ßi­gen Semi­nar­zeit hal­ten.

Im Rück­blick auf die letz­te Sit­zung mach­te Herr Pött­ner dann noch auf die Bibel­stel­le Gene­sis 26,1-11 auf­merk­sam, da die­se Geschich­te gro­ße Ähn­lich­keit mit dem zuletzt bespro­che­nen Text Gene­sis 12,10-13,1 auf­weist, nur dass die Prot­ago­nis­ten hier Isaak und Rebek­ka anstatt Abra­ham und Sara sind: Das Paar muss auf Grund einer Hun­gers­not flie­hen. Im frem­den Land hat der Mann, weil sei­ne Frau so schön ist, Angst um sein Leben. Da er befürch­tet, um ihret­wil­len umge­bracht zu wer­den, gibt er sie als sei­ne Schwes­ter aus. Der Schwin­del fliegt auf, aber das Paar genießt von dem Moment an den (Geleit-)Schutz des Königs.
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10. November 2017

TUD])">Zusammenfassung vom 07.11. (Urgeschichte: Gen 1,1-2,4a [TUD])

Wir tas­te­ten uns an das Pro­blem der Text­glie­de­rung her­an. Wir sahen die Ent­spre­chung von Gen 1,1 und 2,4b. Zu letz­te­rem Text­ele­ment kom­men wir spä­ter. Zunächst erwo­gen wir, ob 1,1 eine Schöp­fung bezeich­net, die dann in 1,2 als „öde und leer“ cha­rak­te­ri­siert und ab 1,3 in sechs Schrit­ten in Ord­nung gebracht wird, wor­auf Gott in einem sieb­ten Schritt ruht. Auch unter den Stu­die­ren­den wur­de dis­ku­tiert, ob es sich um einen Edi­ti­ons­hin­weis bzw. eine Über­schrift han­deln kön­ne, letz­te­res wird exege­tisch schon län­ger in Betracht gezo­gen, aber auch „Edi­ti­ons­hin­weis“ kann hilf­reich sein.1,2 ist die Bezeich­nung des Cha­os oder Tohu­wa­bo­hu, der Geist Got­tes schwebt über dem Urmeer bzw. der Urflut. Es ist fins­ter.
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8. November 2017

Zusammenfassung vom 06.11.(Uni Hd)


Der seg­men­tier­te Text ab 3,15 befin­det sich hier.
Wir erör­ter­ten das Pro­blem der κρίσις in Bezug zur rezi­pier­ten Men­schen­sohn-Seman­tik der syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en und nah­men Mk 13,24-27 zur Kennt­nis. Was den Lei­dens- und Ster­bens­as­pekt des Men­schen­sohns angeht, haben wir dass schon mit der Rede vom „Erhöht­wer­den“ wahr­ge­nom­men (3,14). Eben­so sahen wir in 1,18, dass der Auf­er­ste­hungs­as­pekt mit der Rück­kehr zum Vater ver­bun­den ist. Anders aber ver­hält es sich mit den kos­mi­schen Kata­stro­phen, die der Wie­der­kunft zum Gericht vor­aus­ge­hen. Zudem wird das Kom­men des Lichts als Gericht ver­stan­den. (more…)

1. November 2017

Joh 3,1-16 (Uni Hd)

Die Übung über­setz­te den seg­men­tier­ten Text Joh 3,1-16 und besprach zuvor Pro­ble­me ins­be­son­de­re von 1,18.

3 1a Ἦν δὲ ἄνθρωπος ἐκ τῶν Φαρισαίων,

b Νικόδημος ὄνομα αὐτῷ,

c ἄρχων τῶν Ἰουδαίων·

2 aα οὗτος ἦλθεν πρὸς αὐτὸν νυκτὸς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ῥαββί,

c οἴδαμεν

dα ὅτι ἀπὸ θεοῦ ἐλήλυθας διδάσκαλος·

dβ οὐδεὶς γὰρ δύναται ταῦτα τὰ σημεῖα ποιεῖν

dγ ἃ σὺ ποιεῖς,

e ἐὰν μὴ ᾖ ὁ θεὸς μετ‘ αὐτοῦ.

3 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἄνωθεν,

d οὐ δύναται ἰδεῖν τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

4 a Λέγει πρὸς αὐτὸν [ὁ] Νικόδημος·

b πῶς δύναται ἄνθρωπος γεννηθῆναι γέρων ὤν;

cα μὴ δύναται εἰς τὴν κοιλίαν τῆς μητρὸς αὐτοῦ δεύτερον εἰσελθεῖν

cβ καὶ γεννηθῆναι;

5 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἐξ ὕδατος καὶ πνεύματος,

d οὐ δύναται εἰσελθεῖν εἰς τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

6 a τὸ γεγεννημένον ἐκ τῆς σαρκὸς σάρξ ἐστιν,

b καὶ τὸ γεγεννημένον ἐκ τοῦ πνεύματος πνεῦμά ἐστιν.

7 α μὴ θαυμάσῃς

β ὅτι εἶπόν σοι

γ δεῖ ὑμᾶς γεννηθῆναι ἄνωθεν.

8 aα τὸ πνεῦμα ὅπου θέλει πνεῖ

aβ καὶ τὴν φωνὴν αὐτοῦ ἀκούεις,

bα ἀλλ‘ οὐκ οἶδας πόθεν ἔρχεται

bβ καὶ ποῦ ὑπάγει·

c οὕτως ἐστὶν πᾶς ὁ γεγεννημένος ἐκ τοῦ πνεύματος.

9 aα Ἀπεκρίθη Νικόδημος

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b πῶς δύναται ταῦτα γενέσθαι;

10 aα ἀπεκρίθη Ἰησοῦς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

bα σὺ εἶ ὁ διδάσκαλος τοῦ Ἰσραὴλ

bβ καὶ ταῦτα οὐ γινώσκεις;11 aα ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι

aβ ὅτι ὃ οἴδαμεν λαλοῦμεν

aγ καὶ ὃ ἑωράκαμεν μαρτυροῦμεν,

b καὶ τὴν μαρτυρίαν ἡμῶν οὐ λαμβάνετε.

12 a εἰ τὰ ἐπίγεια εἶπον ὑμῖν καὶ οὐ πιστεύετε,

b πῶς ἐὰν εἴπω ὑμῖν τὰ ἐπουράνια πιστεύσετε;

13 aα καὶ οὐδεὶς ἀναβέβηκεν εἰς τὸν οὐρανὸν

aβ εἰ μὴ ὁ ἐκ τοῦ οὐρανοῦ καταβάς,

b ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου.
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