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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


21. Juni 2017

Joh 17 II (Uni Hd)

Zusammenfassung
vom 19.06.

 

Wir besprachen das in der letzten Sitzung offen Gebliebene. Der Text sieht ab V. 20 segmentiert so aus:

20a Οὐ περὶ τούτων δὲ ἐρωτῶ μόνον,

ἀλλὰ καὶ περὶ τῶν πιστευόντων διὰ τοῦ λόγου αὐτῶν εἰς ἐμέ,

21a ἵνα πάντες ἓν ὦσιν,

b καθὼς σύ,

c πάτερ,

d ἐν ἐμοὶ κἀγὼ ἐν σοί,

e ἵνα καὶ αὐτοὶ ἐν ἡμῖν ὦσιν,

fα ἵνα ὁ κόσμος πιστεύῃ

fβ ὅτι σύ με ἀπέστειλας.

22aα κἀγὼ τὴν δόξαν

aβ ἣν δέδωκάς μοι

aγ δέδωκα αὐτοῖς,

bα ἵνα ὦσιν ἓν καθὼς ἡμεῖς ἕν·

23aα ἐγὼ ἐν αὐτοῖς

aβ καὶ σὺ ἐν ἐμοί,

bα ἵνα ὦσιν τετελειωμένοι εἰς ἕν,

cα ἵνα γινώσκῃ ὁ κόσμος

cβ ὅτι σύ με ἀπέστειλας

cγ καὶ ἠγάπησας αὐτοὺς καθὼς ἐμὲ ἠγάπησας.

    24a Πάτερ,

b ὃ δέδωκάς μοι,

cα θέλω

cβ ἵνα ὅπου εἰμὶ ἐγὼ κἀκεῖνοι ὦσιν μετ‘ ἐμοῦ,

d ἵνα θεωρῶσιν τὴν δόξαν τὴν ἐμήν,

eα ἣν δέδωκάς μοι

eβ ὅτι ἠγάπησάς με πρὸ καταβολῆς κόσμου.

25a πάτερ δίκαιε,

b καὶ ὁ κόσμος σε οὐκ ἔγνω,

c ἐγὼ δέ σε ἔγνων,

dα καὶ οὗτοι ἔγνωσαν

dβ ὅτι σύ με ἀπέστειλας·

26aα καὶ ἐγνώρισα αὐτοῖς τὸ ὄνομά σου

aβ καὶ γνωρίσω,

bα ἵνα ἡ ἀγάπη

bβ ἣν ἠγάπησάς με

bγ ἐν αὐτοῖς ᾖ

bδ κἀγὼ ἐν αὐτοῖς.
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15. Juni 2017

Joh 17 I Uni Hd


ZUSAMENFASSUNG VOM 12.06.

Wir sprachen zwar manches an, kamen aber über eine intensive und kontroverse Erörterung der anfänglichen Gebetspassage nicht bedeutend hinaus:

17,1b πάτερ,

cα ἐλήλυθεν ἡ ὥρα·

cβ δόξασόν σου τὸν υἱόν,

d ἵνα ὁ υἱὸς δοξάσῃ σέ,

2a καθὼς ἔδωκας αὐτῷ ἐξουσίαν πάσης σαρκός,

b ἵνα πᾶν ὃ δέδωκας αὐτῷ δώσῃ αὐτοῖς ζωὴν αἰώνιον.
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10. Juni 2017

TUD: Bergpredigt


Dienstag 06.06.2017, 11:50-13.20 Uhr

Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten
Protokollantin: Bettina Reichelt

Quelle Einheitsübersetzung: http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Einheitsübersetzung+online.12798.html?mode=normal

Thema: Matthäus 5,38 bis 48 (Bergpredigt): Was ist Vergelten? Feindesliebe!

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
39Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 40Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 42Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

43Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
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7. Juni 2017

TUD-Bibelkunde

  1. Sitzungsprotokoll

TU Darmstadt, Institut für Theologie und Sozialethik

Veranstaltung: Grundorientierung Bibel

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Datum: 06.06.2017, 09.50-11.30 Uhr

Thema: Prophetie vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr.

Protokollführerin: CG

In der heutigen Sitzung wurden die Propheten vom 7. bis zum 2. Jh. v. Chr. behandelt, dazu sollten alle Studierenden im Vorfeld das Kapitel 7 aus dem Buch „Bibelkunde“ von Lukas Bormann gelesen haben.

Nach Ansicht von Herrn Pöttner ist die Darstellung der Propheten bei Bormann etwas chaotisch angeordnet: Im Buch wird versucht, die geschichtlichen Elemente mit der Entwicklung der Prophetenbücher zu verbinden, und erst am Ende des Kapitels wird klargestellt, inwiefern welche in das Zwölfprophetenbuch eingliedert sind.

Im Seminar betrachteten wir daher einfach die Propheten unabhängig voneinander.

  1. Jeremia

Jeremia ist der wichtigste neue Prophet, für den bezeichnend ist, dass er sein eigenes Leben als ausgesprochen leidvoll empfindet. (more…)

3. Juni 2017

TUD


Seminar: Grundorientierung Bibel

TU Darmstadt, Protokoll vom: 30.05.2017

Protokollantin: Maike Nadine Beißwenger

Lehrender: Prof. Dr. Martin Pöttner

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Organisatorisches

Zu Beginn des Seminars gab Herr Pöttner allen Seminarteilnehmern die Möglichkeit, Rückfragen zu dem Protokoll von Ann-Christin Sander vom 23.05.2017 zu stellen. Hierbei betonte er, dass dies ein gutes Protokoll sei, welches die Poesie gut darstelle.

Anmerkung

Für die heutige Seminarsitzung war aus dem Buch von Lukas Bormann „Bibelkunde“ das Kapitel 6 „Die Prophetie des 8. Jahrhunderts“ zu lesen.
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TUD


Seminar: Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt (Mt 5-7)

Protokoll der Sitzung vom 30.05.2017

Dozent: Prof. Dr. Martin Pöttner

Protokollantinnen: Ann-Christin Sander, Friederike Götz

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1. Organisatorisches

Das Seminar beginnt, Herr Pöttner fragt nach, ob es noch Fragen oder Anmerkungen zum Protokoll von der letzten Woche gibt. Es gibt keine Fragen oder Anmerkungen. Die Anwesenheitsliste wird herumgegeben.

2. Seminarinhalte

Als Grundlage des heutigen Seminars dient Matthäus 5, 33-37.

33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten.«

34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;

35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“

(vgl. https://www.bibleserver.com/text/ZB/Matthäus5, letzter Zugriff: 30.05.17)

Herr Pöttner fragt, um was geht es in diesem Abschnitt? Ähnelt diese Passage den vorherigen oder gibt es Unterschiede?

Eine Kommilitonin stellt die These auf, dass die äußere Form ähnlich wie im vorherigen Abschnitt ist (siehe Protokoll vom 23.05.17).
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1. Juni 2017

Joh 3,19-36 (Uni Hd)

Zusammenfassung Joh 3,19-36 (29.05.)

Der segmentierte Text ab 3,15 befindet sich hier.

Im Seminar erörterten wir noch einmal knapp den Zusammenhang von Kreuz Jesu und Liebe. Die göttliche Liebe ἀγάπη gibt den einzig geborenen Sohn hin, der am Kreuz „erhöht“ wird – und so die gewaltsamen Möglichkeiten der σάρξ erfährt. Damit erfährt aber auch Gott diese Möglichkeiten und leidet mit dem Sohn. Dies gilt dem gesamten κόσμος,  mithin allen Menschen, wie wir schon aus dem Prolog wissen.

Wir erörterten weiterhin das im Christentum, auch in verschiedenen Gestalten des Protestantismus kontroverse Problem der menschlichen Mitwirkung bzw. der Beteiligung an der Genese von πίστις. Von der Bildverwendung des Johannesevangeliums in 1 und 3 finden wir die Geburtsmetapher, die Luthers Intimitätsmetapher der Vereinigung von Braut und Bräutigam in der „Freiheit eines Christenmenschen“ nicht völlig unähnlich sieht. Das muss sich vielleicht noch setzen und kann in diesem Seminar weiter diskutiert werden. (more…)