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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


26. Mai 2017

Der Geist der Wahrheit und unser Stimmengewirr (Joh 14,15ff [EfG Griesheim])

Cice­ro-Foto zu dem Anschlag von Man­ches­ter

15 »Wenn ihr mich liebt, dann wer­det ihr mei­ne Gebo­te hal­ten. 16Und ich wer­de Gott bit­ten und er wird euch einen ande­ren Trost geben, der immer bei euch sein soll: 17Der Geist der Wahr­heit ist etwas, das die Welt nicht erfas­sen kann, weil sie ihn weder schaut noch erkennt. Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. 18Ich las­se euch nicht als Wai­sen zurück, ich kom­me zu euch. 19Noch kur­ze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, denn ich lebe und ihr wer­det leben. 20 An die­sem Tag wer­det ihr erken­nen, dass ich in Gott bin und ihr in mir seid und ich in euch. 21Alle, die mei­ne Gebo­te haben und sie hal­ten, lie­ben mich. Und die­je­ni­gen, die mich lie­ben, wer­den auch von Gott geliebt wer­den und ich wer­de sie lie­ben und mich ihnen zei­gen.« (Vgl. „Bibel in gerech­ter Spra­che“, z. St.)

Lie­be Gemein­de,

am nächs­ten Sonn­tag beginnt das Pfingst­fest, das Fest des Geis­tes Got­tes, der zu den Men­schen gesandt wird. Im Johan­nes­evan­ge­li­um beginnt die Pfingst­pha­se mit dem Ein­hau­chen des Geis­tes in die Schüler/innen oder dem Anbla­sen der Schüler/innen mit­tels des Geis­tes in 20,14ff, das in der grie­chi­schen Spra­che eine unüber­seh­ba­re Anspie­lung auf das Ein­bla­sen des Atems Got­tes in die Nase Adams in Gen 2,7 dar­stellt.

Der Geist weht, wo er will (Joh 3,8) –

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TUD)">Bergpredigt (TUD)


  1. Sitzungsprotokoll

TU Darm­stadt, Insti­tut für Theo­lo­gie und Sozi­al­ethik

Ver­an­stal­tung: Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den

Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner

Datum: 23.05.2017, 11.50-13.10 Uhr

The­ma: Berg­pre­digt-Pas­sa­ge von Ehe­bruch und Schei­dung

Pro­to­koll­füh­re­rin­nen: CG und CA

In der heu­ti­gen Sit­zung wur­de der Teil der Berg­pre­digt bespro­chen, der von Ehe­bruch und Schei­dung han­delt (Mt 5,27-32) – hier zunächst der Text in zwei ver­schie­de­nen Über­set­zun­gen:

Luther-Bibel (revi­dier­te Fas­sung von 2017)

27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst nicht ehe­bre­chen.«

28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begeh­ren, der hat schon mit ihr die Ehe gebro­chen in sei­nem Her­zen.

29 Wenn dich aber dein rech­tes Auge ver­führt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist bes­ser für dich, dass eins dei­ner Glie­der ver­der­be und nicht der gan­ze Leib in die Höl­le gewor­fen wer­de.

30 Wenn dich dei­ne rech­te Hand ver­führt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist bes­ser für dich, dass eins dei­ner Glie­der ver­der­be und nicht der gan­ze Leib in die Höl­le fah­re.

31 Es ist auch gesagt: »Wer sich von sei­ner Frau schei­det, der soll ihr einen Schei­de­brief geben.«

32 Ich aber sage euch: Wer sich von sei­ner Frau schei­det, es sei denn wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschie­de­ne hei­ra­tet, der bricht die Ehe.

Bibel in gerech­ter Spra­che (Über­set­zung von Lui­se Schott­roff)

27 Ihr habt gehört, dass Gott gesagt hat: du sollst nicht ehe­bre­chen.

28 Ich lege euch das heu­te so aus: Wenn jemand eine Frau durch sei­nen begehr­li­chen Blick ernied­rigt, hat er in sei­nem Her­zen mit ihr schon die Ehe gebro­chen.

29 Wenn dein rech­tes Auge dich in die Gefahr bringt, von Gott abzu­fal­len, reiß‘ es aus und wirf es von dir. Denn es ist bes­ser, dass eines dei­ner Kör­per­tei­le ver­lo­ren geht, als dass dein gan­zer Kör­per von Gott ver­ur­teilt wird.

30 Und wenn dei­ne rech­te Hand dich in die Gefahr bringt, von Gott abzu­fal­len, schlag‘ sie ab und wirf sie von dir. Es ist bes­ser, dass eines dei­ner Kör­per­tei­le ver­lo­ren geht, als dass dein gan­zer Kör­per von Gott ver­ur­teilt wird.

31 Gott hat gesagt: Wenn eine Frau gehen möch­te, gebt ihr einen Schei­de­brief.

32 Ich lege euch das heu­te so aus: Wenn jemand sei­ne Frau ein­fach nur gehen lässt, aus­ge­nom­men im Fal­le von sexu­el­len Bezie­hun­gen, die die Tora ver­bie­tet, ver­ur­sacht er, dass sie die Ehe bricht. Und wer eine Frau hei­ra­tet, die getrennt lebt, bricht ihre ers­te Ehe.
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TUD)">Bibelkunde hebräische Poesie (TUD)


Semi­nar: Grund­ori­en­tie­rung Bibel

Pro­to­koll der Sit­zung vom 23.05.2017

Pro­to­kol­lan­tin: Ann-Chris­tin San­der

1. Orga­ni­sa­to­ri­sches

Herr Pött­ner gibt zu Beginn die Mög­lich­keit Rück­fra­gen zu dem Pro­to­koll von dem 16.05.2017 zu geben. Es waren aller­dings kei­ne Fra­gen offen.

Für das Vor­wis­sen für die­se Sit­zung wur­de von allen Stu­die­ren­den das Kapi­tel 5 „Die Dich­tung Isra­els“, aus dem Buch Bibel­kun­de von Lukas Bor­mann gele­sen.

The­ma für die­se Sit­zung: Der drit­te Teil des hebräi­schen Kanons

Hier­bei wird von dem Buch Hiob, den Psal­men, den Spruch­weis­hei­ten, den Pre­di­gern und dem Hohe­lied gespro­chen.

2. Beschrei­bung der hebräi­schen Poe­sie

Als Grund­la­ge wird hier­zu das oben genann­te Buch auf den Sei­ten 116/117 auf­ge­schla­gen. Man kann wich­ti­ge Regeln auf­zei­gen, wel­che immer wie­der in den Tex­ten auf­tau­chen. Es wer­den die vier Vari­an­ten des Par­al­le­lis­mus mem­bro­rum näher erläu­tert:

2.1 Syn­ony­mer Par­al­le­lis­mus mem­bro­rum

Spr 11,25

a

b

Z 1

Einer, der gern seg­net,

wird gesät­tigt

a‘

b‘

Z 2

Und wer erquickt,

wird auch selbst gelabt.

Abb. 1: Bei­spiel: Syn­ony­me Aus­sa­ge über den Wohl­tä­ter.

Zu einer Beschrei­bung von bestimm­ten Sach­ver­hal­ten kann der syn­ony­me Par­al­le­lis­mus mem­bro­rum hilf­reich sein. Herr Pött­ner fragt, ob es von allen ver­stan­den wur­de. Es wur­de von allen Stu­die­ren­den ver­stan­den.
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25. Mai 2017

Joh 3,1-18 (Uni Hd)

Zusam­men­fas­sung vom 22.05.

Wir bespra­chen Joh 3,1-18. Falls das zu viel wer­den soll­te, dros­seln wir das Tem­po nach Pfings­ten etwas, bit­te aber zuerst ver­su­chen! Seg­men­tiert sieht der Text so aus:

3 1a Ἦν δὲ ἄνθρωπος ἐκ τῶν Φαρισαίων,

b Νικόδημος ὄνομα αὐτῷ,

c ἄρχων τῶν Ἰουδαίων·

2 aα οὗτος ἦλθεν πρὸς αὐτὸν νυκτὸς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ῥαββί,

c οἴδαμεν

dα ὅτι ἀπὸ θεοῦ ἐλήλυθας διδάσκαλος·

dβ οὐδεὶς γὰρ δύναται ταῦτα τὰ ? ποιεῖν

dγ ἃ σὺ ποιεῖς,

e ἐὰν μὴ ᾖ ὁ θεὸς μετ‘ αὐτοῦ.

3 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἄνωθεν,

d οὐ δύναται ἰδεῖν τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

4 a Λέγει πρὸς αὐτὸν [ὁ] Νικόδημος·

b πῶς δύναται ἄνθρωπος γεννηθῆναι γέρων ὤν;

cα μὴ δύναται εἰς τὴν κοιλίαν τῆς μητρὸς αὐτοῦ δεύτερον εἰσελθεῖν

cβ καὶ γεννηθῆναι;

5 a ἀπεκρίθη Ἰησοῦς·

b ἀμὴν ἀμὴν λέγω σοι,

c ἐὰν μή τις γεννηθῇ ἐξ ὕδατος καὶ πνεύματος,

d οὐ δύναται εἰσελθεῖν εἰς τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ.

6 a τὸ γεγεννημένον ἐκ τῆς σαρκὸς σάρξ ἐστιν,

b καὶ τὸ γεγεννημένον ἐκ τοῦ πνεύματος πνεῦμά ἐστιν.

7 α μὴ θαυμάσῃς

β ὅτι εἶπόν σοι

γ δεῖ ὑμᾶς γεννηθῆναι ἄνωθεν.

8 aα τὸ πνεῦμα ὅπου θέλει πνεῖ

aβ καὶ τὴν φωνὴν αὐτοῦ ἀκούεις,

bα ἀλλ‘ οὐκ οἶδας πόθεν ἔρχεται

bβ καὶ ποῦ ὑπάγει·

c οὕτως ἐστὶν πᾶς ὁ γεγεννημένος ἐκ τοῦ πνεύματος.

9 aα Ἀπεκρίθη Νικόδημος

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

b πῶς δύναται ταῦτα γενέσθαι;

10 aα ἀπεκρίθη Ἰησοῦς

aβ καὶ εἶπεν αὐτῷ·

bα σὺ εἶ ὁ διδάσκαλος τοῦ Ἰσραὴλ

bβ καὶ ταῦτα οὐ γινώσκεις; (more…)

20. Mai 2017

TUD)">Grundorientierung Bibel (TUD)

Pro­to­koll: Frie­de­ri­ke Götz

  1. Orga­ni­sa­to­ri­sches

Grund­la­ge der heu­ti­gen Sit­zung ist das 4. Kapi­tel „Das chro­nis­ti­sche Geschichts­werk und ande­re nach­exi­li­sche Lite­ra­tur“ aus dem Buch „Bibel­kun­de“ von Lukas Bor­mann.

Zu Beginn des Semi­nars wird von Herrn Pött­ner die Mög­lich­keit gebo­ten Rück­fra­gen zum Pro­to­koll zu stel­len. Es wer­den kei­ne Rück­fra­gen gestellt. Die Teil­neh­mer­lis­te wird her­um­ge­ge­ben.

  1. Semi­narin­hal­te

Die Bücher Esra und Nehemia hän­gen mit der 1. und 2. Chro­nik eng zusam­men. Die Tex­te sind ab der Zeit der grie­chi­schen Vor­herr­schaft welt­weit ver­brei­tet wor­den.

Die Bücher Esra und Nehemia:

König Kyros wird in der Bibel erwähnt: Eine Wen­de tritt ein, in dem die Gefan­ge­nen im Baby­lo­ni­schen Exil nach Judäa zurück­keh­ren kön­nen. Die Bücher erzäh­len die­se Geschich­te bis zum Neu­bau des Jeru­sa­le­mer Tem­pels. In die­sen Erzäh­lun­gen wird auch von der Zer­stö­rung und Neu­errich­tung der Stadt­mau­er erzählt. Dies bil­det den Hin­ter­grund der Bücher Esra und Nehemia. (more…)

19. Mai 2017

TUD)">Theologie des Neuen Testaments (TUD)


Pro­to­koll zur Sit­zung am 16.5. von MK

The­ma: Mt 5, 21-26 Du sollst nicht töten – Wor­um geht es?

Die ent­spre­chen­den Bibel­stel­len ent­stam­men der Luther­über­set­zung 2017.

Der ers­te Teil, Ver­se 21-22:

21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2. Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schul­dig sein.

22 Ich aber sage euch: Wer mit sei­nem Bru­der zürnt, der ist des Gerichts schul­dig; wer aber zu sei­nem Bru­der sagt: Du Nichts­nutz!, der ist des Hohen Rats schul­dig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höl­li­schen Feu­ers schul­dig.

Der Text star­tet eine Rei­he in der Berg­pre­digt und wird bis 5, Vers 48 ähn­lich fort­ge­führt.

Die ers­te Idee zum Text: eine neue Aus­le­gung des Tötungs­be­griffs. (more…)

18. Mai 2017

Johannesprolog (Uni Hd)


Zusam­men­fas­sung vom 15.05.

Wir bespra­chen 1,15-18 und kamen dann zu einer nar­ra­ti­ven Gesamt­sicht des Johan­ne­s­pro­logs.

15 aα Ἰωάννης μαρτυρεῖ περὶ αὐτοῦ

aβ καὶ κέκραγεν λέγων·

b οὗτος ἦν ὃν εἶπον·

c ὁ ὀπίσω μου ἐρχόμενος ἔμπροσθέν μου γέγονεν,

d ὅτι πρῶτός μου ἦν.

16 aα ὅτι ἐκ τοῦ πληρώματος αὐτοῦ ἡμεῖς πάντες ἐλάβομεν

aβ καὶ χάριν ἀντὶ χάριτος·

17 a ὅτι ὁ νόμος διὰ Μωϋσέως ἐδόθη,

b ἡ χάρις καὶ ἡ ἀλήθεια διὰ Ἰησοῦ Χριστοῦ ἐγένετο.

18 a Θεὸν οὐδεὶς ἑώρακεν πώποτε·

bα μονογενὴς θεὸς ὁ ὢν εἰς τὸν κόλπον τοῦ πατρὸς

bβ ἐκεῖνος ἐξηγήσατο.

Wir erör­ter­ten zunächst die Rede von der δόξα (1,14bc), zumeist in der LXX Über­set­zung von hebr. כּבוֹד ([kabod] Schwe­re, Gewicht, aber auch Glanz, was m. E. die bes­te Über­set­zung ist; vgl. auch M. Frett­löh, Gott Gewicht geben, 2005 u. ö.). Wesent­lich sind die Stel­len, die sich auf Mose bezie­hen, etwa im „Zelt der Begeg­nung“ (Ex 25ff). Der Pro­log scheint dar­auf anzu­spie­len. Es ist mög­lich, dass ἐσκήνωσεν in 1,14 aβ das tut. Der Logos hat mit­hin eine wahr­nehm­ba­re, sicht­ba­re, schau­ba­re Glanz­ge­stalt, die sei­ne Gött­lich­keit bezeich­net. Und jene Kin­der Got­tes haben sie geschaut. Das ist ein wich­ti­ges The­ma des Johan­nes­evan­ge­li­ums.

Mit 1,15 beginnt wie­der eine Johan­nes-der-Täu­fer-Pas­sa­ge. Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass auch V. 16-18 dazu­ge­hö­ren (vgl. 3,27ff). Wahr­schein­lich hat aber die alte Hym­nus-The­se recht, dass dem Pro­log ein urchrist­li­ches Lied über die Weis­heit bzw. den Logos zugrun­de liegt, das die Kin­der Got­tes sin­gen – und dies mit der paläs­ti­ni­schen Situa­ti­on in Vv. 6-8 bzw. V. 15 ver­bun­den wird (Thy­en, z. St.), wobei auf die syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en ange­spielt wird.
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12. Mai 2017

TUD)">Theologie des Neuen Testaments (TUD)

Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den, die Berg­pre­digt

Stun­den­pro­to­koll
Juli­an Phil­ipp Berg­mann | 2859495
Bache­lor of Edu­ca­ti­on


Protokoll vom 09.5.2017

Der heu­ti­ge Text ist dra­ma­tisch wich­tig, jeden­falls in der Aus­le­gungs­ge­schich­te, Mat­thä­us 5, Vers 17-20. Die Fra­ge wird in den Raum gewor­fen, war­um dies ein eige­ner Text ist, der sich klar von Vers 17 abgrenzt, was die Auf­ga­be der letz­ten Sit­zung für heu­te war. Was berech­tigt Vers 17-20 als eige­nen Text vom Vor­text abzu­set­zen? Es ist eine Abgren­zung von dem, was das Publi­kum den­ken könn­te. Das ist eine Vor­stel­lung, wie man die Berg­pre­digt auf kei­nen Fall ver­ste­hen soll­te. (more…)

TUD)">Grundorientierung Bibel (TUD)

Protokoll für das Seminar Grundorientierung Bibel

Stundenprotokoll vom 9. Mai 2017

Julian Philipp Bergmann | 2859495

Bachelor of Education


Kapitel 3 (Bormann)

Man nimmt an, dass solche Erzählungen aus der sogenannten Geschichte Israels eben durch ein bestimmtes Schema vereinigt worden sind, dass in erster Linie dem 5. Buch Mose (Deuteronomium) entstammt, wovon wir am Ende der letzten Sitzung, Deuteronomium 30, Vers 15ff, uns angesehen haben. (more…)

10. Mai 2017

Das Johannesevangelium (Uni Hd)

Zusam­men­fas­sung vom 08.05.

Ich füge jeweils den bespro­che­nen Text in seg­men­tier­ter Form ein, sodass stets ein kla­rer Bezug vor­han­den ist. Am 08.05. wur­de Joh 1,1-14 erör­tert.

11a Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος,

1b καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν,

1c καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.

2 οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν θεόν.
3a πάντα δι′ αὐτοῦ ἐγένετο,

3b καὶ χωρὶς αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν. ὃ γέγονεν

4a ἐν αὐτῷ ζωὴ ἦν,

b καὶ ἡ ζωὴ ἦν τὸ φῶς τῶν ἀνθρώπων·

5 a καὶ τὸ φῶς ἐν τῇ σκοτίᾳ φαίνει,

b καὶ ἡ σκοτία αὐτὸ οὐ κατέλαβεν.

6 a Ἐγένετο ἄνθρωπος,

b ἀπεσταλμένος παρὰ θεοῦ,

c ὄνομα αὐτῷ Ἰωάννης·

7 aα οὗτος ἦλθεν εἰς μαρτυρίαν

aβ ἵνα μαρτυρήσῃ περὶ τοῦ φωτός,

b ἵνα πάντες πιστεύσωσιν δι′ αὐτοῦ.

8 a οὐκ ἦν ἐκεῖνος τὸ φῶς,

b ἀλλ′ ἵνα μαρτυρήσῃ περὶ τοῦ φωτός.
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