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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Das Johan­nes­evan­ge­li­um (Uni Hd [Mo 16-18 Uhr, KiGa I])

Das Johan­nes­evan­ge­li­um

 

Ich schla­ge vor, wesent­li­che Tex­te zu bespre­chen, die exem­pla­risch das Evan­ge­li­um erschlie­ßen gera­de auch die nar­ra­ti­ven Fra­gen. Die For­schung ist bis heu­te dar­in unei­nig, ob dem Johan­nes­evan­ge­li­um ein dua­lis­ti­sches Kon­zept zugrun­de liegt, etwa gnos­ti­scher Her­kunft bzw. als Fort­schrei­bung einer bibli­schen dua­lis­ti­schen Weis­heits­auf­fas­sung, wie sie in der Sap­Sal zumin­dest in den Kap. 6 bis 9 vor­liegt. Oder ist es doch eher ein kreu­zes­theo­lo­gi­scher Ent­wurf? Dies wür­de besa­gen, dass Joh 1,14 der wohl zen­tra­le Text wäre und besag­te, dass das Flei­schwer­den des Logos die rea­le Mög­lich­keit oder gar Wahr­schein­lich­keit des gewalt­sa­men und grau­sa­men Todes Jesu von Naza­reth ein­schlös­se, um den Kos­mos zu ret­ten. Dies wür­de als Gesche­hen der Lie­be gedeu­tet, wel­che das gewalt­sa­me Ster­ben und Lei­den Got­tes zu einem zen­tra­len Sym­bol hät­te.

Nar­ra­tiv geht es um dua­lis­ti­sche Erzähl­wei­sen oder Pro­blem­ge­schich­ten Nach der Lek­tü­re und Inter­pre­ta­ti­on von Joh 1.3 und 17 kön­nen Sie sich ein eigen­stän­di­ges, begrün­de­tes Urteil bil­den.

Wei­ter­hin tra­gen die­se Tex­te im Kon­text von 19,25-21,25 dazu bei, dass Sie sich auf einem lite­ra­ri­schen Niveau ein Urteil über die Autor­fra­ge bil­den kön­nen.

24.04.        Ken­nen­ler­nen, Semi­nar­plan

08.05.        Joh 1,1-18 I (Der „Pro­log“)

15.05.        Joh 1,1-18 II

22.05.        Joh 3,1-36 I (Genaue­re Bestim­mung des seman­ti­schen Gehalts)

29.05.        Joh 3,1-36 II

12.06.        Joh 17 I (Abschieds­ge­bet Jesu)

19.06.        Joh 17 II

26.06.        Joh 19,25-30; 20,1-29 I

03.07.        Joh 19,25-30; 20,1-29 II

10.07.        20,30-21,25 I („Epi­log“)

17.07.        20,30-21,25 II

24.07.        Schluss­de­bat­te

Wel­che Lite­ra­tur Sie wäh­len, liegt bei Ihnen. Ich emp­feh­le jeden­falls Hart­wig Thy­en, Das Johan­nes­evan­ge­li­um (HNT 5), 2005.

Den grie­chi­schen Text fin­den Sie leicht in digi­ta­ler Form unter Bible­Works 8 in der UB. Sie müs­sen sich mit Ihrem UB-
Aus­weis ein­log­gen. Eben­so ist der grie­chi­sche Text unter wibilex.de ver­füg­bar. Bible­Works 8 hat den Vor­teil, dass Sie dort zahl­rei­che Hilfs­mit­tel wie Lexi­ka, For­men­ana­ly­se, Über­set­zun­gen und eine recht beacht­li­che Such­funk­ti­on fin­den.

Ich erwar­te von Ihnen, dass Sie die Tex­te über­set­zen und emp­feh­le Ihnen, die Tex­te abzu­schrei­ben. Das ist in digi­ta­ler Form leicht mög­lich. Dadurch sind Glie­de­rung und Seg­men­tie­rung der Tex­te recht ein­fach.

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on läuft über www.alltagundphilosophie.com.

Sie kön­nen alle Arbei­ten schrei­ben, die Ihr Stu­di­en­gang zulässt. Ich stel­le jeweils eine Zusam­men­fas­sung der jewei­li­gen Sit­zung bis zum Don­ners­tag­abend in den Blog.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung:

Bit­te über­set­zen und glie­dern Sie Joh 1,1-18!

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Info:
Das Johan­nes­evan­ge­li­um (Uni Hd [Mo 16-18 Uhr, KiGa I]) ist Beitrag Nr. 6027
Autor:
Martin Pöttner am 16. April 2017 um 18:34
Category:
Johannesevangelium
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