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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Zwischenhalt (Griechische Lektüre und Exegese des Johev [Uni Hd])

Die Teilnehmer/innen wünsch­ten fol­gen­des Abschluss­pro­gramm:

16.01.                Joh 2,1-12; 8,1-11

23.01.                6,30-52 (Vor­schlag für die Über­set­zung, das gesam­te Kapi­tel auf Deutsch lesen).

30.01.                8,37-59 (Vor­schlag für die Über­set­zung, den Rest ab 8,12 auf Deutsch lesen).

07.02.                ???

Die Vor­schlä­ge wer­den abge­stimmt.

Die Sit­zung arbei­te­te vor allem an einer Bün­de­lung des bis­lang Über­setz­ten. Eben­so wur­den Ein­lei­tungs­fra­gen und theo­lo­gi­sche Fra­gen erör­tert.

Es ist wohl die leich­tes­te Annah­me, dass Joh sich mit den drei syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en aus­ein­an­der­setzt, z. B. 20f zei­gen, dass Jesus in Jeru­sa­lem und Gali­läa erscheint.

Joh bevor­zugt dafür das Lexem φανεροῦν. Berühmt ist die Alter­na­ti­ve in 1Kor 15, wo ὤφθη die lei­ten­de Bezeich­nung ist. Zwi­schen „erschei­nen“ und „offen­ba­ren“ besteht kein sach­li­cher Unter­schied. Etwas ist ver­bor­gen und wird dann wahr­ge­nom­men.

Die Uni­ver­sa­li­sie­rung der Lie­be in 17,20ff impli­ziert m. E. die Aller­lö­sung bzw. -ver­söh­nung. Daher geht Gott auf sich das gegen­über ihm Iso­lie­ren­de ein (κόσμος).

Anders die Apk­Joh u. a.

Aufgaben zur nächsten Sitzung

  1. Über­set­zen und seg­men­tie­ren Sie Joh 2,1-12 und 8,1-11!
  2. Neh­men Sie den kri­ti­schen Appa­rat zu 8,1ff zur Kennt­nis!

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Info:
Zwischenhalt (Griechische Lektüre und Exegese des Johev [Uni Hd]) ist Beitrag Nr. 5859
Autor:
Martin Pöttner am 11. Januar 2017 um 16:42
Category:
Griechische Lektüre
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