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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt

 

2. Berg­pre­digt

Wir nah­men die Pas­sa­gen nach 7,6 zur Kennt­nis und schlos­sen die Lek­tü­re ab. Ab der nächs­ten Sit­zung wen­den wir uns eini­gen Tex­ten noch ein­mal ver­stärkt zu. Die Dis­kus­si­on war sehr inten­siv – und das zeig­te, dass der Text bei den Teilnehmer/inne/n etwas aus­löst und zur Stel­lung­nah­me ani­miert.

7,7ff erkann­ten wir als ein wei­te­res Bei­spiel für Schöp­fungs­ver­trau­en, wie er bei den Lili­en und den Vögeln vor­liegt.

7,12 for­mu­liert eine posi­ti­ve Ver­si­on der ver­brei­te­ten Gol­de­nen Regel. Wir erkann­ten, dass hier auch Frem­de gemeint sein kön­nen, in die man/frau sich hin­ein­ver­set­zen muss bzw. soll. Wahr­schein­lich ist das ähn­lich wie beim Kate­go­ri­schen Impe­ra­tiv Kants, der fest­legt, eine Hand­lungs­ma­xi­me sei nur dann akzep­ta­bel, wenn alle das tun könn­ten (all­ge­mei­ne Gesetz­ge­bung). Dies soll der Sinn von Gesetz und Pro­phe­ten sein – und auch die Fort­schrei­bung, die ab 5,21ff fällt unter die „Gol­de­ne Regel“.

Die Gerichts­tex­te in der Fol­ge waren etwas schwie­rig. Offen­bar sind die­je­ni­gen  Dämo­nen­aus­trei­ber (wir hat­ten schon ver­sucht, die Dämo­nen als psy­chi­sche Krank­heits­sym­pto­me zu ver­ste­hen, bei denen ein Mensch sich sei­ner selbst ent­zo­gen fühlt) und Wun­der­tä­ter, die aber nicht die Gol­de­ne Regel hal­ten bzw. zum Maß­stab ihres Han­delns machen.

Der Epi­log (7,24-27) fasst noch­mals bild­lich zusam­men, dass die­je­ni­gen, wel­che die wei­sen Regeln der Berg­pre­digt hal­ten, auf fes­tem Grund gebaut haben, die ande­ren nicht. Aus der Per­spek­ti­ve des Epi­logs ist die Berg­pre­digt eine Weis­heits­re­de.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

Ver­su­chen Sie den Selig­prie­sun­gen Text­tei­le der Berg­preigt zuzu­ord­nen!

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Info:
Ver­an­stal­tun­gen in Darm­stadt ist Beitrag Nr. 5234
Autor:
Martin Pöttner am 22. Juni 2016 um 19:47
Category:
Allgemein
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