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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Ver­an­stal­tun­gen in Hei­del­berg und Darm­stadt am 25. und 26.01.

 

1               Eph 5,21-6,9

Der Text erschien den Teil­neh­me­rin­nen als ziem­lich klar. Dis­ku­tiert wur­de, ob das Geschlech­ter­ver­hält­nis nicht durch die Lie­be des Man­nes zur Frau aus­ge­gli­chen sei. Das ist aber par­al­lel zum Ver­hält­nis des Herrn zu den Sklav/inn/en, sodass der Gehor­sam bzw. die Unter­ord­nung basal ist, aber am ehes­ten durch die Lie­be ermä­ßigt und huma­ni­siert wird (Lie­bes­pa­tri­ar­cha­lis­mus [G. Thei­ßen]).

Die Bezü­ge zum Deka­log zei­gen, dass auch die­ser als von der anti­ken Haus-Seman­tik bestimmt inter­pre­tiert wird, was zutrifft.

Ein­zel­nes wie eine Frau wird nicht essen­zi­ell bestimmt (die­se Frau an sich), son­dern als in Bezie­hun­gen ste­hend. Dabei sind die Bezie­hun­gen von Frau­en und Män­nern nicht sym­me­trisch wie bei Pau­lus und Mar­kus, son­dern asym­me­trisch.: Der Mann wird nicht zur Unter­ord­nung unter die Frau auf­ge­for­dert. Die Lie­be ermä­ßigt aber die Asym­me­trie der Bezie­hung.

Steil ist die The­se, dass das Ver­hält­nis von Mann und Frau dem­je­ni­gen von Chris­tus und der Gemein­de ent­spre­che, was auch durch die „Haupt“-Metapher aus­ge­drückt wird. Das ist nicht die pau­li­ni­sche Leib-Chris­ti-Ekkle­sio­lo­gie, in der das Haupt kei­ne der­ar­tig pro­mi­nen­te Stel­lung ein­nimmt (vgl. 1Kor 12). Am ehes­ten kann man das als Asym­me­tri­sie­rung des pau­li­ni­schen Kon­zepts ver­ste­hen.

Eine der Kon­se­quen­zen besteht dar­in, dass Frau­en kei­ne Leh­re­rin­nen der Gemein­de sein kön­nen.

 

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Info:
Ver­an­stal­tun­gen in Hei­del­berg und Darm­stadt am 25. und 26.01. ist Beitrag Nr. 4844
Autor:
Martin Pöttner am 28. Januar 2016 um 15:37
Category:
Geschlechtergerechte Rede von Gott
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