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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Veranstaltungen in Darmstadt am 26.01.

2               Mt 25,31ff (TUD)

Der Text muss­te ein wenig gegen die Lek­tü­re­er­war­tun­gen und -gewohn­hei­ten ankämp­fen, die er aber auch sti­mu­liert, dann aber ent­täuscht.

Der Text scheint deter­mi­nis­tisch zu sein, sodass es immer schon geplant war, dass die­je­ni­gen das Gute tun, die das Gute tun – und eben­so ver­hiel­te es sich bei den­je­ni­gen, die das Böse tun.

Tat­säch­lich spielt der Text mit die­sen Erwar­tun­gen, führt aber auf­merk­sa­me Leser/inn/en dazu, dass sie her­aus­fin­den, dass es so nicht sein kann, weil offen­bar Para­do­xa ent­ste­hen. Denn sowohl die Scha­fe als auch die Zick­lein wis­sen gar nicht, war­um sie in das Reich der Him­mel bzw. in die Höl­le ein­ge­hen. Denn bei­de wuss­ten nicht, dass die ent­schei­den­de Regel dar­in besteht, dem Men­schen­sohn bzw. der könig­li­chen Per­son in den Kran­ken, Nack­ten usf. begeg­net zu sein. Geseg­ne­te und Ver­fluch­te sind mit­hin im letz­ten Welt­ge­richt über­rascht – und das wird offen­siv kom­mu­ni­ziert.

Sehr wahr­schein­lich ist also gemeint, man/frau tue das Gute nur dann, wenn man/frau es ohne die Absicht tut, damit etwas zu errei­chen.

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Info:
Veranstaltungen in Darmstadt am 26.01. ist Beitrag Nr. 4846
Autor:
Martin Pöttner am 28. Januar 2016 um 16:24
Category:
Die Bedeutung des Alten Testaments für das Neue Testament
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