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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Ver­an­stal­tun­gen am 15.12. in Darm­stadt

3               Kur­ze Erin­ne­rung an Gen 5,1-6,4

In Kapi­tel 5 wer­den die Lis­ten fort­ge­setzt, dabei wird in 5,1f an Gen 1,26-28 ange­knüpft, wo bei die Les­art der Sep­tuag­in­ta bestä­tigt wird, dass die Men­schen nach dem Bild Got­tes als Mann und als Frau geschaf­fen sind. Dar­an schlie­ßen sich Geschlech­ter­fol­gen an (vgl. hier: 1.4). Vor allem Henoch kommt gut weg, aber auch Noah ist wich­tig.

Mit 6,1-4 ist ein dra­ma­ti­scher Punkt in der Erzäh­lung erreicht. Zu den Söh­nen Got­tes bzw. den Göt­ter­söh­nen vgl. hier. Das Ein­bla­sen des Lebens­atems (Gen 2,7) wird hier als Gegen­wart des gött­li­chen Geis­tes im mensch­li­chen Fleisch gedeu­tet, wel­che nur noch 120 Jah­re dau­ern soll (im Gegen­satz zu den vor­aus­lie­gen­den Lebens­zeit­be­stim­mun­gen). Aus­lö­ser der Kri­se ist der Sex jener „Söh­ne Got­tes“ mit den schö­nen Töch­tern der Men­schen, der zu „Rie­sen“ führ­te. Eine sehr viel aus­ge­dehn­te­re Vari­an­te der Erzäh­lung fin­det sich im 1. Henoch­buch.

Mög­li­cher­wei­se wird durch die­se Ver­mi­schung von Gött­li­chem und Mensch­li­chem die Sint­flut aus­ge­löst. Jeden­falls wer­den die Töch­ter der Men­schen vor dem Hin­ter­grund von Gen 3,16 nicht als völ­lig unschul­dig betrach­tet. Das mag patri­ar­chal oder andro­zen­trisch sein.

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

Lesen Sie Gen 6,5-9,17 und glie­dern Sie den Text in sei­ne Haupt­ab­schnit­te!

 

Der Dozent weist dar­auf­hin, dass er am 27.12. in der EfG Gries­heim zur Flücht­lings­pro­ble­ma­tik pre­digt und am 19.01.2016 in S4 22/2 einen Vor­trag dazu hält!

 

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Info:
Ver­an­stal­tun­gen am 15.12. in Darm­stadt ist Beitrag Nr. 4736
Autor:
Martin Pöttner am 21. Dezember 2015 um 16:43
Category:
Einfünrung in die Exegese und Hermeneutik
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