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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Vor­trag Darm­stadt: Trans­for­ma­ti­on des Got­tes der Hei­li­gen Schrif­ten der Juden

Han­dout

Mt 5,43 Ihr habt gehört, dass Gott gesagt hat: Lie­be dei­ne Nächs­te und dei­nen

Nächs­ten und has­se die feind­li­che Macht. 44 Ich lege das heu­te so aus: Begeg­net

denen, die euch Feind­schaft ent­ge­gen­brin­gen, mit Lie­be und betet für

die, die euch ver­fol­gen. 45So wer­det ihr *Töch­ter und Söh­ne *Got­tes, eures

Vaters und eurer Mut­ter im Him­mel, die ihre Son­ne über Böse und Gute

auf­ge­hen lässt und es über Gerech­te und Unge­rech­te reg­nen lässt. 46Denn

wenn ihr liebt, die euch lie­ben, wel­chen Lohn wird Gott euch geben? Tun

das nicht auch die Zöll­ne­rin­nen und Zöll­ner? 47Und wenn ihr nur eure Geschwis­ter grüßt, was tut ihr Groß­ar­ti­ges? Tun das nicht auch die Men­schen

aus den *Völ­kern? 48 Seid nun voll­kom­men, wie euer *Gott im Him­mel voll­kom­men ist. („Bibel in gerech­ter Spra­che“)

Mt 5,43Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst dei­nen Nächs­ten lie­ben« (3.Mose 19,18) und dei­nen Feind has­sen.

44Ich aber sage euch: Liebt eure Fein­de und bit­tet für die, die euch ver­fol­gen,

45damit ihr Kin­der seid eures Vaters im Him­mel. Denn er lässt sei­ne Son­ne auf­ge­hen über Böse und Gute und lässt reg­nen über Gerech­te und Unge­rech­te.

46Denn wenn ihr liebt, die euch lie­ben, was wer­det ihr für Lohn haben? Tun nicht das­sel­be auch die Zöll­ner?

47Und wenn ihr nur zu euren Brü­dern freund­lich seid, was tut ihr Beson­de­res? Tun nicht das­sel­be auch die Hei­den?

48Darum sollt ihr voll­kom­men sein, wie euer Vater im Him­mel voll­kom­men ist. (Luther)

 

Jes 42,1ff (Luther):

 

1Siehe, das ist mein Skla­ve – ich hal­te ihn – und mein Aus­er­wähl­ter, an dem mei­ne See­le Wohl­ge­fal­len hat. Ich habe ihm mei­nen Geist gege­ben; er wird das Recht unter die Hei­den brin­gen.

2Er wird nicht schrei­en noch rufen, und sei­ne Stim­me wird man nicht hören auf den Gas­sen.

3Das geknick­te Rohr wird er nicht zer­bre­chen, und den glim­men­den Docht wird er nicht aus­lö­schen. In Treue trägt er das Recht hin­aus.

4Er selbst wird nicht ver­lö­schen und nicht zer­bre­chen, bis er auf Erden das Recht auf­rich­te; und die Inseln war­ten auf sei­ne Wei­sung.

 

Ex 20,2ff (Luther):

 

2Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyp­ten­land, aus der Knecht­schaft, geführt habe.

3Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter haben neben mir.

4Du sollst dir kein Bild­nis noch irgend­ein Gleich­nis machen, weder von dem, was oben im Him­mel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Was­ser unter der Erde ist:

5Bete sie nicht an und die­ne ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifern­der Gott, der die Mis­se­tat der Väter heim­sucht bis ins drit­te und vier­te Glied an den Kin­dern derer, die mich has­sen,

6aber Barm­her­zig­keit erweist an vie­len tau­sen­den, die mich lie­ben und mei­ne Gebo­te hal­ten.

 

Jes 41,25ff (Luther)

 

25Von Nor­den habe ich einen kom­men las­sen und er ist gekom­men, vom Auf­gang der Son­ne her den, der mei­nen Namen anruft. Er zer­stampft die Gewal­ti­gen wie Lehm und wie der Töp­fer, der den Ton tritt.

26Wer hat es von Anfang an ver­kün­digt, dass wir’s ver­nah­men? Wer hat es vor­her geweis­sagt, dass wir sagen: Das ist recht! Aber da ist kei­ner, der es ver­kün­dig­te, kei­ner, der etwas hören ließ, kei­ner, der von euch ein Wort hör­te.

27Ich bin der Ers­te, der zu Zion sagt: Sie­he, da sind sie!, und Jeru­sa­lem gebe ich einen Freu­den­bo­ten.

28Schau ich mich um, da ist nie­mand, und seh ich sie an, da ist kein Rat­ge­ber, dass ich sie fra­gen könn­te und sie mir ant­wor­te­ten.

29Siehe, sie sind alle nichts und nich­tig sind ihre Wer­ke; ihre Göt­zen sind lee­rer Wind.

 

Weis­heit Salo­mos 13,1ff („Bibel in gerech­ter Spra­che“)

 

13 1Von Natur aus sind alle Men­schen nich­tig, die von der Gott­heit

nichts wis­sen, die in den sicht­ba­ren Gütern nicht die wirk­lich Sei­en­de

zu erken­nen ver­moch­ten, / und die, wenn sie den Wer­ken ihre Auf-

merk­sam­keit zuwen­den, nicht aner­ken­nen, wer sie gestal­tet, / 2 son­dern

mei­nen, das Feu­er oder der *Geist oder die flüch­ti­ge Luft / oder der Kreis

der Gestir­ne oder das mäch­ti­ge Was­ser / oder die welt­be­herr­schen­den Him­mels­leuch­ten

sei­en *Göt­ter. / 3Wenn sie sich aber an deren Schön­heit erfreu­ten

und sie für Göt­ter hiel­ten, / soll­ten sie auch erken­nen, um wie viel bes­ser

als die­se die Kraft ist, die sie lei­tet; / der Ursprung aller Schön­heit näm­lich

hat sie erschaf­fen. / 4Wenn sie aber über deren Macht und Wirk­kraft stau­nen,

/ soll­ten sie an ihnen mer­ken, wie viel mäch­ti­ger die ist, die sie berei­tet

hat. / 5Aus der Grö­ße und der Schön­heit der Geschöp­fe / lässt sich durch

(abduk­ti­ve bzw. hypo­the­ti­sche) Schluss­fol­ge­rung die­je­ni­ge schau­en, die sie geschaf­fen hat. / 6Trotzdem trifft

sie des­we­gen nur gerin­ger Tadel: / Sie las­sen sich schnell irre­füh­ren, / auch

wenn sie Gott suchen und fin­den wol­len. / 7 Sie hal­ten sich näm­lich bei den

Wer­ken auf, durch­for­schen sie / und las­sen sich vom Anblick ver­füh­ren, weil

das, was sie sehen, schön ist. / 8 Aller­dings sind sie trotz­dem nicht ent­schuld­bar;

/ 9wenn sie so viel zu erken­nen ver­moch­ten, / dass sie die *Welt tref­fend

erfas­sen konn­ten – / war­um haben sie die bestim­men­de Macht dar­in nicht

schnel­ler gefun­den?

10Unglücklich sind sie und set­zen auf Totes ihre Hoff­nung, / die Wer­ke von

Men­schen­hän­den *Göt­ter oder Göt­tin­nen genannt haben, / Gold und Sil­ber,

hand­werk­lich Gestal­te­tes, / Nach­bil­dun­gen von Lebe­we­sen / oder unbrauch­ba­ren

Stein, ein Werk alter­tüm­li­cher Hand.

 

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Info:
Vor­trag Darm­stadt: Trans­for­ma­ti­on des Got­tes der Hei­li­gen Schrif­ten der Juden ist Beitrag Nr. 4637
Autor:
Martin Pöttner am 21. November 2015 um 15:31
Category:
Die Bedeutung des Alten Testaments für das Neue Testament
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