Zum Inhalt springen


Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


TUD)">Die Bedeu­tung des Alten Tes­ta­ments für das Neue Tes­ta­ment (TUD)

Pro­to­koll zum 3.11.2015

Pro­to­kol­lant: Tobi­as Straub

 

Die The­men der Semi­nar­stun­de sind Gen 1,26-28; Gen 2,7.20-25; und Gen 3,11-24; sowie Ex 20,1-5.

Zu Beginn des Semi­nars fragt der Dozent, ob es Rück­fra­gen zum letz­ten Pro­to­koll gibt. Sei­tens der Teil­neh­mer besteht dafür kein Bedarf.

Der Dozent steigt in die The­ma­tik ein, indem er betont, dass er davon aus­geht, dass sich die meis­ten neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­te auf das Alte Tes­ta­ment bezie­hen und sich mit die­sem aus­ein­an­der­set­zen. Die neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­te sind somit immer unter Berück­sich­ti­gung des Alten Tes­ta­ments zu behan­deln. Der Dozent erläu­tert, dass man sowohl das Neue Tes­ta­ment als auch den Koran als einen Fort­schrei­bungs­pro­zess der (jüdi­schen und christ­li­chen) Bibel sehen kann. Jedoch wür­de es den Rah­men über­schrei­ten den Koran in die­sem Semi­nar mit ein­zu­be­zie­hen.

In der Sit­zung sol­len zwei wesent­li­che The­men behan­delt wer­den. Zuerst soll die Fra­ge nach der Bedeu­tung der Geschlech­ter, wor­über sowohl Gen 1,26-28, als auch Gen 2 und Gen 3 Aus­künf­te geben, bespro­chen wer­den. Anschlie­ßend soll über das Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen Gen 1,26-28 und Ex 20,1-5, bezüg­lich des Bil­der­ver­bots in Bezug auf Gott und des Men­schen als Abbild bzw. Bild Got­tes dis­ku­tiert wer­den.

Es wird mit Gen 1,26-28 begon­nen.

Gen 1,26-28 (L):               26Und Gott sprach: Lasstt uns Men­schen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herr­schen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Him­mel und über das Vieh und über die gan­ze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27Und Gott schuf den Men­schen ihm zum Bil­de, zum Bil­de Got­tes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. 28Und Gott seg­ne­te sie und sprach zu ihnen: Seid frucht­bar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch unter­tan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Him­mel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“

Sei­tens der Teil­neh­mer kommt die Fra­ge auf, war­um Gott in Gen 1,26 im Plu­ral geschrie­ben steht („…Laßt uns Men­schen machen, ein Bild, das uns gleich sei,…“). Der Dozent benennt meh­re­re denk­ba­re Erklä­rungs­mög­lich­kei­ten. Dass es sich hier­bei um die Tri­ni­tät Got­tes han­deln könn­te, ist als falsch anzu­se­hen, da das Alte Tes­ta­ment die Tri­ni­tät (Vater, Sohn, Hei­li­ger Geist) noch nicht kennt. Es könn­te sich um eine For­mu­lie­rung han­deln, wie es auch bei Köni­gen üblich war (Gott als König spricht somit von sich selbst im Plu­ral). Eine wei­te­re Erklä­rung wäre, dass Gott nicht allei­ne ist, son­dern even­tu­ell Engel bei ihm sind. Eine inter­es­san­te The­se ist auch, dass Gott da er Mann und Frau als Abbild bzw. Bild von sich schuf, selbst ein andro­gy­nes Wesen ist und des­halb von sich selbst im Plu­ral spricht.

Der Dozent fragt nach dem in Gen 1,26-28 beschrie­be­nen Geschlech­ter­ver­hält­nis. Es wird fest­ge­hal­ten, dass Mann und Frau gleich­ge­stellt und bei­de Abbild Got­tes sind. Mann und Frau ste­hen in einem sym­me­tri­schen Ver­hält­nis zuein­an­der.

Zum Ver­gleich wird nun Gen 2,7 und Gen 2,20-25 betrach­tet.

Gen 2,7 (L):                       7 Und Gott der HERR mach­te den Men­schen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den leben­di­gen Odem in sei­ne Nase. Und also ward der Mensch eine leben­di­ge See­le.“

Gen 2,20-25 (L):              20 Und der Mensch gab einem jeg­li­chen Vieh und Vogel unter dem Him­mel und Tier auf dem Fel­de sei­nen Namen; aber für den Men­schen ward kei­ne Gehil­fin gefun­den, die um ihn wäre. 21 Da ließ Gott der HERR einen tie­fen Schlaf fal­len auf den Men­schen, und er schlief ein. Und er nahm sei­ner Rip­pen eine und schloss die Stät­te zu mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR bau­te ein Weib aus der Rip­pe, die er vom Men­schen nahm, und brach­te sie zu ihm. 23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von mei­nem Bein und Fleisch von mei­nem Fleisch; man wird sie Män­nin hei­ßen, dar­um dass sie vom Man­ne genom­men ist. 24 Dar­um wird ein Mann Vater und Mut­ter ver­las­sen und an sei­nem Wei­be han­gen, und sie wer­den sein ein Fleisch. 25 Und sie waren bei­de nackt, der Mensch und das Weib, und schäm­ten sich nicht.“

Die Teil­neh­mer stel­len fest, dass hier der Mensch aus Erde/Staub erschaf­fen wur­de und dass aus sei­ner Rip­pe die Frau gebaut wur­de. Der Dozent weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass man das von Luther über­setz­te Wort „Rip­pe“ even­tu­ell auch mit „Hälf­te“ bzw. „Sei­te“ über­set­zen kön­ne, wie es Frank Crü­se­mann in der „Bibel in gerech­ter Spra­che“ tut (sie­he dort z. St.). Somit wäre der Mensch in Mann und Frau geteilt wor­den. Eine ähn­li­che Erzäh­lung gibt es bei Pla­ton, zu wel­cher der Dozent einen Link auf sei­ner Home­page hin­ter­le­gen will. In die­sem Mythos hat Zeus Paa­re aus­ein­an­der­ge­schnit­ten. An den ent­stan­de­nen Schnitt­stel­len wol­len sich die­se Paa­re wie­der ver­ei­ni­gen. Die ent­spre­chen­de Par­al­le­le zur genann­ten Wie­der­ver­ei­ni­gung die­ser Paa­re, könn­te in der Bibel Gen 2,24 sein („…, und sie wer­den sein ein Fleisch.“). Gott hat in Gen 2,20-25 Ähn­lich­keit mit einem Chir­ur­gen. Der Mensch wird in einen Tief­schlaf (Nar­ko­se) ver­setzt und die Frau wird aus ihm her­aus­ge­schnit­ten.

Es wird fest­ge­hal­ten, dass eine unter­ge­ord­ne­te Posi­ti­on der Frau an die­ser Stel­le (wenn man anstatt Rip­pe mit Hälf­te über­setzt) nicht gefun­den wer­den kann.

Wei­ter­füh­rend wird Gen 3,1-10 gele­sen.

Gen 3,1-10 (L):                 1 Und die Schlan­ge war lis­ti­ger denn alle Tie­re auf dem Fel­de, die Gott der HERR gemacht hat­te, und sprach zu dem Wei­be: Ja, soll­te Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früch­ten der Bäu­me im Gar­ten? 2 Da sprach das Weib zu der Schlan­ge: Wir essen von den Früch­ten der Bäu­me im Gar­ten; 3 aber von den Früch­ten des Bau­mes mit­ten im Gar­ten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt’s auch nicht an, dass ihr nicht sterbt. 4 Da sprach die Schlan­ge zum Wei­be: Ihr wer­det mit­nich­ten des Todes ster­ben; 5son­dern Gott weiß, dass, wel­ches Tages ihr davon esst, so wer­den eure Augen auf­ge­tan, und wer­det sein wie Gott und wis­sen, was gut und böse ist. 6 Und das Weib schau­te an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieb­lich anzu­se­hen und ein lus­ti­ger Baum wäre, weil er klug mach­te; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. 7 Da wur­den ihrer bei­den Augen auf­ge­tan, und sie wur­den gewahr, dass sie nackt waren, und floch­ten Fei­gen­blät­ter zusam­men und mach­ten sich Schür­ze. 8 Und sie hör­ten die Stim­me Got­tes des HERRN, der im Gar­ten ging, da der Tag kühl gewor­den war. Und Adam ver­steck­te sich mit sei­nem Wei­be vor dem Ange­sicht Got­tes des HERRN unter die Bäu­me im Gar­ten. 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hör­te dei­ne Stim­me im Gar­ten und fürch­te­te mich; denn ich bin nackt, dar­um ver­steck­te ich mich.“

Sei­tens der Teil­neh­mer wird zusam­men­ge­fasst, dass die Schlan­ge die Eva ver­führt. Eva nimmt eine von Gott ver­bo­te­ne Frucht vom Baum der Erkennt­nis des Guten und des Bösen und gibt auch dem Adam von der Frucht zu essen. Nach Aus­sa­ge der Schlan­ge wer­den sie dadurch sein wie Gott.

Die wei­ter­füh­ren­de Fra­ge ist, nun wie Gott dar­auf reagiert.

Dazu wird nun Gen 3,11-24 betrach­tet.

Gen 3,11-24 (L):              11 Und er sprach: Wer hat dir’s gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht geges­sen von dem Baum, davon ich dir gebot, du soll­test nicht davon essen? 12 Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zuge­sellt hast, gab mir von von dem Baum, und ich aß. 13 Da sprach Gott der HERR zum Wei­be: War­um hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlan­ge betrog mich also, dass ich aß. 14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlan­ge: Weil du sol­ches getan hast, seist du ver­flucht vor allem Vieh und vor allen Tie­ren auf dem Fel­de. Auf dei­nem Bau­che sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang. 15 Und ich will Feind­schaft set­zen zwi­schen dir und dem Wei­be und zwi­schen dei­nem Samen und ihrem Samen. Der­sel­be soll dir den Kopf zer­tre­ten, und du wirst ihn in die Fer­se ste­chen. 16 Und zum Wei­be sprach er: Ich will dir viel Schmer­zen schaf­fen, wenn du schwan­ger wirst; du sollst mit Schmer­zen Kin­der gebä­ren; und dein Ver­lan­gen soll nach dei­nem Man­ne sein, und er soll dein Herr sein. 17 Und zu Adam sprach er: Die­weil du hast gehorcht der Stim­me dei­nes Wei­bes und hast geges­sen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, ver­flucht sei der Acker um dei­net­wil­len, mit Kum­mer sollst du dich dar­auf näh­ren dein Leben lang. 18 Dor­nen und Dis­teln soll er dir tra­gen, und sollst das Kraut auf dem Fel­de essen. 19 Im Schwei­ße dei­nes Ange­sichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wie­der zu Erde wer­dest, davon du genom­men bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde wer­den. 20 Und Adam hieß sein Weib Eva, dar­um, dass sie eine Mut­ter ist, aller Leben­di­gen. 21 Und Gott der HERR mach­te Adam und sei­nem Wei­be Röcke von Fel­len und klei­de­te sie. 22 Und Gott der HERR sprach: Sie­he, Adam ist gewor­den wie unser­ei­ner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nicht aus­stre­cke sei­ne Hand und bre­che auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewig­lich! 23 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Gar­ten Eden, dass er das Feld bau­te, davon er genom­men ist, 24 und trieb Adam aus und lager­te vor den Gar­ten Eden die Che­ru­bim mit dem blo­ßen, hau­en­den Schwert, zu bewah­ren den Weg zu dem Baum des Lebens.“

Der Mensch besitzt nun, da er vom Baum der Erkennt­nis geges­sen hat, die ethi­sche Kom­pe­tenz, Gut und Böse zu unter­schei­den. Sei­tens der Teil­neh­mer wird erkannt, dass Gott nicht will, dass der Mensch auch noch vom Baum des Lebens isst und somit zusätz­lich unsterb­lich wird. Statt­des­sen wird der Mensch von Gott bestraft. Es han­delt sich dabei nicht um eine, wie vom Chris­ten­tum oft ver­tre­te­ne, ein­sei­ti­ge Bestra­fung Evas. Sowohl die Schlan­ge als auch Adam wer­den eben­falls bestraft. Durch die Bestra­fung Got­tes wird das sym­me­tri­sche Geschlech­ter­ver­hält­nis zer­stört. Es besteht nun ein ein­deu­tig patri­ar­cha­les Ver­hält­nis (Gen 3,16: „…und dein Ver­lan­gen soll nach dei­nem Man­ne sein, und er soll dein Herr sein.“).

Der Dozent fragt nach wei­te­ren Unter­schie­den zwi­schen Gen 1 und Gen 2. Die Teil­neh­mer erken­nen, dass der Mensch in Gen 2 nicht als Bild Got­tes bezeich­net wird. In Gen 2 wird die Nähe zu Gott dadurch aus­ge­drückt, dass dem Men­schen der Geist Got­tes ein­ge­bla­sen wird (Gen 2,7: „Und Gott der HERR mach­te den Men­schen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den leben­di­gen Odem in sei­ne Nase. Und also ward der Mensch eine leben­di­ge See­le.“). Aller­dings wird in Gen 2 nicht der Bil­der­be­griff ver­wen­det.

Es stellt sich die Fra­ge, was es bedeu­tet, Bild Got­tes zu sein. Heißt es, dass wenn ich Feh­ler habe, Gott auch Feh­ler hat oder macht? Es wird fest­ge­stellt, dass ein Gott der Feh­ler macht, oft nicht mit unse­ren Vor­stel­lun­gen ver­ein­bar ist. In der Bibel wird aber ein­deu­tig beschrie­ben, dass Gott bereut, also Feh­ler gemacht hat (vgl. Sint­flut-Erzäh­lung). Gott scheint somit sehr selbst­re­flek­tiert und kri­tisch zu sein.

Durch das direk­te Hin­ter­ein­an­der­le­gen der bei­den Schöp­fungs­er­zäh­lun­gen wird die Mög­lich­keit des direk­ten Ver­gleichs ermög­licht. Die sym­me­tri­sche Dar­stel­lung in Gen 1 und die patri­ar­cha­le Dar­stel­lung in Gen 3 stel­len uns auch vor eine Wahl, wie wir leben wol­len. Dies ist eine Fra­ge der Ethik. In Deutsch­land soll­ten Män­ner und Frau­en nach dem Grund­ge­setz gleich­ge­stellt sein. Dies besagt aber noch nicht, dass alle so leben oder leben möch­ten. (z. B. Mus­li­me mit einem tra­di­tio­nel­len Ver­ständ­nis des Koran wer­den die Gleich­stel­lung even­tu­ell nicht aus­le­ben.) Das Grund­ge­setz steht prin­zi­pi­ell über den Reli­gio­nen. Durch Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts sind aller­dings Aus­nah­men mög­lich. (Z. B. darf die kath. Kir­che in Deutsch­land exis­tie­ren, obwohl das Pries­ter­amt den Män­nern vor­be­hal­ten bleibt, was gegen das Gesetz ver­stößt.)

Zum Ver­gleich zu Gen 1,26-28 wird nun Ex 20,1-5 betrach­tet.

Ex 20,1-5 (L):             1 Und Gott rede­te alle die­se Wor­te: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyp­ten­land, aus dem Dienst­hau­se, geführt habe. 3 Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter neben mir haben. 4 Du sollst dir kein Bild­nis noch irgend­ein Gleich­nis machen, weder des, das oben im Him­mel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Was­ser unter der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und die­ne ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifern­der Gott, der da heim­sucht der Väter Mis­se­tat an den Kin­dern bis in das drit­te und vier­te Glied, die mich has­sen;“

Die Fra­ge des Dozen­ten ist, ob sich Gott hier selbst wider­spricht. Man soll sich kein Bild von Gott machen, aber ist zugleich selbst Bild Got­tes?

Es wird fest­ge­stellt, dass es in Ex neben Gott JHWH noch ande­re Göt­ter zu geben scheint. Es han­delt sich somit um eine Mono­la­trie oder einen Heno­t­he­is­mus (Ex 20,3: „Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter neben mir haben.“). Von die­sen Göt­tern sol­len kei­ne Bil­der ange­fer­tigt und ange­be­tet wer­den. Begrün­dung dafür ist, dass Gott ein eifer­süch­ti­ger Gott ist (Ex 20,5: „…Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifern­der Gott…“). Ein Mono­the­is­mus ist in Ex nicht vor­han­den. Dies wird erst im Deu­te­ro-Jesa­ja ver­kün­det.

Wenn Gen 1 spä­ter geschrie­ben wur­de als Ex 20, so kann es sein, dass in Gen 1 von einem Mono­the­is­mus aus­ge­gan­gen wer­den kann. Somit ist auch hier der Bil­der­be­griff völ­lig ohne Pro­ble­me zu gebrau­chen.

Der Dozent fasst zusam­men, dass in Ex die Mög­lich­keit der Wahl aus meh­re­ren Göt­tern eine Eifer­sucht in Gott her­vor­ruft, wel­che zu einem Ver­bot der Schaf­fung und Anbe­tung von Bil­dern führt. Der Bil­der­be­griff wird hier in einem sehr ange­spann­ten Ver­hält­nis benutzt. Hin­ge­gen gibt es in Gen nur einen Gott, wodurch der Bil­der­be­griff hier ent­spannt ange­se­hen und genutzt wer­den kann.

Gott scheint sich über die Zeit zu ent­wi­ckeln und zu ver­än­dern. Er ist nicht über­dau­ernd gleich.

 

Der Dozent hält am 24.11. im Insti­tut einen Vor­trag zu die­sem The­ma und lädt die Stu­die­ren­den ein!

Auf­ga­ben zur nächs­ten Sit­zung

 

  1. Lesen Sie   1 Kor 11,3-10; Gal 3,26-28; Röm 1,23; 8,29 und vgl. Sie die­se Tex­te mit den beim letz­ten Mal bespro­che­nen Tex­ten!
  2. Zu wel­chem Ergeb­nis kom­men Sie?
  3. Wie ver­steht Sie die Prä­ka­no­ni­sche Edi­ti­on oder der Kanon als Leser/in, wenn Sie dies kri­tisch reflek­tie­ren? Was wünscht die Bibel als Leser/in von Ihnen?

« Ver­an­stal­tun­gen am 02. und 03.11. in HD und DA – Ver­an­stal­tun­gen am 09. und 10.11. in HD und DA »

Info:
Die Bedeu­tung des Alten Tes­ta­ments für das Neue Tes­ta­ment (TUD) ist Beitrag Nr. 4586
Autor:
Martin Pöttner am 7. November 2015 um 12:43
Category:
Die Bedeutung des Alten Testaments für das Neue Testament
Tags:
 
Trackback:
Trackback URI

Keine Kommentare »

No comments yet.

Kommentar-RSS: RSS feed for comments on this post.

Leave a comment