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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Ver­an­stal­tun­gen am 27. und 28.10

2               Grund­ori­en­tie­rung Bibel (TUD)

Wir ver­such­ten uns das ers­te Kapi­tel von Bor­manns Bibel­kun­de zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Dabei weist er auf die Kor­re­spon­denz von Anfang und Ende der Bibel hin, was Sie sich mer­ken soll­ten! Ein wich­ti­ger Aspekt besteht dar­in, dass er eini­ge Bei­spie­le der Fort­schrei­bung der Bibel im Koran auf­führt, was dann leicht zu der Fra­ge füh­ren kann, wel­che Geschich­te „rich­tig“ ist. Tat­säch­lich aber schreibt der Koran ange­sichts der Eini­gung der Stäm­me auf der ara­bi­schen Halb­in­sel Tex­te der jüdi­schen Bibel und des NT fort, nicht unähn­lich ver­hält es sich bei NT und jüdi­scher Bibel. Wir wer­den das im Ver­lauf die­ses Semes­ters sehen.

  • Bit­te prä­gen Sie sich die Bezeich­nun­gen der anti­ken Bibel­über­set­zun­gen und deren Umfang ein:

o   Sep­tuag­in­ta, grie­chisch (LXX) (> als Hebräi­sche Bibel bzw. Rab­bi­ni­scher Kanon)

o   Vul­ga­ta, latei­nisch (umfasst LXX und NT)!

  • Bit­te prä­gen Sie sich die Bezeich­nun­gen der ver­schie­de­nen Kanons in Juden­tum und Chris­ten­tum und das jewei­li­ge Buch­me­di­um ein:

o   Hebräi­sche Bibel = Rab­bi­ni­scher Kanon (Schrift­rol­le)

o   LXX, grie­chi­sche jüdi­sche Bibel (Schrift­rol­le)

o   Kano­ni­sche Aus­ga­be oder prä­ka­no­ni­sche Edi­ti­on (Kodex)

o   Katho­li­scher Kanon = Kano­ni­sche Aus­ga­be (Kodex)

o   Pro­tes­tan­ti­scher Kanon (Hebräi­sche Bibel + NT) (Kodex)!

  • Bit­te prä­gen Sie sich die Bezeich­nun­gen der ein­zel­nen Bücher und deren gewöhn­li­che Abkür­zung ein!

Die anti­ken Kanons soll­ten stets als „Gesetz der Väter“ ver­wen­det wer­den. Sie wur­den von den jewei­li­gen Herr­schern (Per­ser, Grie­chen, Römer) als rela­ti­ves auto­no­mes Recht bzw. Sitt­lich­keits­re­geln aner­kannt. Daher wur­de das NT zusam­men mit der LXX her­aus­ge­ge­ben. Eben­falls des­we­gen, weil man fest­hal­ten woll­te, dass der Gott Isra­els auch der Vater Jesu Chris­ti sei.

Vgl. auch: http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/

http://bibelkunde.utb.de

Es fand eine ange­reg­te Dis­kus­si­on über die Rezep­ti­on der Bibel sowie den Zustand christ­li­cher Gemein­den statt. Ist die gerin­ge­re Zahl an jun­gen Men­schen der Tat­sa­che der zuneh­men­den Zahl an älte­ren Men­schen ver­dankt? Oder hängt das zumin­dest auch mit der schon von Schlei­er­ma­cher, Über die Reli­gi­on, drit­te Rede, 1799 dia­gnos­ti­zier­ten Kon­zen­tra­ti­on auf die Markt­kom­mu­ni­ka­ti­on zusam­men, die wenig Zeit für reli­giö­se Inter­es­sen und Bil­der zu las­sen scheint?

Falls die GdL ver­hin­dern soll­te, dass ich am 04.11. kom­me, wer­de ich Sie infor­mie­ren.

Am 09.11. pre­di­ge ich in der EfG Gries­heim zu Mt 25,1-13 im Kon­text die­ses Tages. Dort gibt es auch jun­ge Men­schen …

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Info:
Ver­an­stal­tun­gen am 27. und 28.10 ist Beitrag Nr. 3593
Autor:
Martin Pöttner am 30. Oktober 2014 um 18:46
Category:
Allgemein
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