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TUD: Krieg und Frie­den im NT)">Lk 2,1-20 (TUD: Krieg und Frie­den im NT)

 

Natür­lich stand der Chor der „Himm­li­schen Heer­scha­ren“ mit Recht in einem Fokus der Auf­merk­sam­keit. Er singt aber wenig mili­tä­risch vom „Frie­den auf Erden“, der von dem in ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen gebo­re­nen gött­li­chen Kind aus­geht. Die­ses steht im Gegen­satz zum Kai­ser Augus­tus, der für eine Steu­er­schät­zung ver­ant­wort­lich ist, wes­halb Josef mit sei­ner schwan­ge­ren Frau Maria in sei­ne Hei­mat­stadt Beth­le­hem muss­te. Der Text erweckt mit­hin den Ein­druck, dass die mit Kai­ser August ver­bun­de­ne Pax Roma­na, der „Frie­den des Römi­schen Rei­ches“ zumin­dest etwas kom­pli­zier­ter zu betrach­ten ist.

Die „Hir­ten auf dem Feld“ ste­hen für eine wenig wohl­ha­ben­de Bevöl­ke­rungs­grup­pe, die das Kind auf­sucht. Sym­bo­lisch erin­nern sie aber auch an die David­sto­rys, denen zufol­ge der Hir­ten­jun­ge David zum ers­ten König Isra­els wur­de, wor­an zeit­ge­nös­si­sche mes­sia­ni­sche Hoff­nun­gen im Juden­tum anknüpf­ten – und die auch ein Pro­blem des frü­hen Chris­ten­tums dar­stell­ten.

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Info:
Lk 2,1-20 (TUD: Krieg und Frie­den im NT) ist Beitrag Nr. 2455
Autor:
Martin Pöttner am 6. Mai 2012 um 09:08
Category:
Politik,Religion und Mystik,Wie wollen wir leben?
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