Zum Inhalt springen


Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Der Bei­trag von Bau­er 2008 zu einer nach­dar­wi­nis­ti­schen Bio­lo­gie

Joa­chim Bau­er ist Psy­cho­so­ma­ti­ker in Frei­burg. Er hat aber in der Mole­ku­lar­bio­lo­gie und der Neu­ro­bio­lo­gie geforscht – und ent­wi­ckelt nun all­mäh­lich eine eige­ne Theo­rie, Joachim Bauerdie u. a. auf For­schun­gen von James Shapi­ro in den USA beruht. Aus­gangs­punkt sind die im Kurs bespro­che­nen Arbei­ten von Bar­ba­ra McClin­tock. Bau­er hat es sich zur Auf­ga­be gesetzt, die grund­le­gen­den Unter­stel­lun­gen Dar­wins infra­ge zu stel­len.

Der Kern der klas­si­schen, aber auch der moder­nen, ‚New Syn­the­sis‘ genann­ten dar­wi­nis­ti­schen Posi­ti­on bil­det … die Annah­me, neue Spe­zi­es ent­stün­den, indem Geno­me einer kon­ti­nu­ier­li­chen, lang­sa­men und gra­du­el­len Ver­än­de­rung durch Muta­tio­nen aus­ge­setzt sei­en, die nach dem Zufalls­prin­zip auf­tre­ten. Muta­tio­nen sind Ver­än­de­run­gen im ‚Text‘ der Erb­sub­stanz DNA, die sich dar­aus erge­ben, dass ein Ein­zel­bau­stein der DNA durch einen ande­ren ersetzt wur­de.

Zufäl­lig statt­fin­den­de Muta­tio­nen …, die ihren Orga­nis­mus – wie­der­um zufäl­lig – Vor­tei­le hin­sicht­lich maxi­ma­ler Fort­pflan­zung bräch­ten, wür­den von der natür­li­chen Selek­ti­on bevor­zugt. Wer dage­gen unvor­teil­haf­te Muta­tio­nen auf­wei­se, wer­de bei der Part­ner­wahl weni­ger begüns­tigt und erzeu­ge eine gerin­ge­re Zahl von Nach­kom­men. Was ‚güns­tig‘ und ‚weni­ger güns­tig‘ sei, hän­ge von den äuße­ren Lebens­um­stän­den ab. Daher ver­lau­fe der Aus­le­se­pro­zess dort, wo Unter­grup­pen einer exis­tie­ren­den Spe­zi­es durch äuße­re Bedin­gun­gen räum­lich getrennt und damit in unter­schied­li­che Umwel­ten gezwun­gen wor­den sei­en (ein als ‚Allo­pa­trie‘ bezeich­ne­tes Phä­no­men), dem­entspre­chend unter­schied­lich sei­en die Über­le­bens­be­din­gun­gen. Die Allo­pa­trie habe des­halb – mit zuneh­men­der Zeit – eine ‚Gen­drift‘ zur Fol­ge, das heißt, die von der natür­li­chen Selek­ti­on aus­ge­wähl­ten, an sich aber zufäl­lig auf­ge­tre­te­nen Muta­tio­nen addier­ten sich all­mäh­lich und erzeug­ten, wenn Unter­grup­pen einer Art dau­er­haft getrennt leben, einen immer grö­ße­ren gene­ti­schen Unter­schied. Auf die­sem Wege kom­me es zur Ent­wick­lung neu­er Spe­zi­es.

Obwohl jedes der Ele­men­te, aus denen das dar­wi­nis­ti­sche Dog­ma zur Art­ent­ste­hung kom­po­niert ist, jeweils für sich durch­aus ein rea­les Ein­zel­phä­no­men beschreibt, hat es sich ins­ge­samt als unhalt­bar erwie­sen. Klei­ne, gra­du­el­le Muta­tio­nen im Genom (Ver­än­de­run­gen im ‚Text‘ der DNA auf­grund von Modi­fi­ka­tio­nen in der Abfol­ge ihrer mole­ku­la­ren Ein­zel­bau­stei­ne) tre­ten tat­säch­lich auf. Sol­che soge­nann­ten Punkt­mu­ta­tio­nen kön­nen Krank­hei­ten oder Funk­ti­ons­stö­run­gen zur Fol­ge haben, sie kön­nen … sekun­där auch einen evo­lu­tio­nä­ren Teil­bei­trag leis­ten, doch sie allein füh­ren – selbst wenn sich vie­le Muta­tio­nen sum­mie­ren und Effek­te von Allo­pa­trie dazu auf­tre­ten – nicht zur Bil­dung neu­er Spe­zi­es. Dafür ist nicht ein ein­zi­ges Bei­spiel bekannt.

Selbst­ver­ständ­lich rich­tig ist – für sich betrach­tet – auch ein wei­te­res Ele­ment der dar­wi­nis­ti­schen Theo­rie, näm­lich dass Orga­nis­men und ihre Vari­an­ten einer natür­li­chen Selek­ti­on unter­lie­gen. Auch trifft es zu, dass Selek­ti­ons­pro­zes­se in ver­schie­de­nen Lebens­wel­ten unter­schied­lich ver­lau­fen. Allo­pa­trie ist jedoch weder eine not­wen­di­ge noch eine hin­rei­chen­de Vor­aus­set­zung für die Bil­dung neu­er Arten. Zahl­rei­che Bei­spie­le zei­gen, dass neue Spe­zi­es inner­halb von gemein­sa­men Lebens­räu­men ent­stan­den sind (ein als Sym­pa­trie bezeich­ne­tes Phä­no­men); ein sehr ein­drucks­vol­les Bei­spiel ist die Arten­ex­plo­si­on bei Bar­schen des Vic­to­ria­sees in Afri­ka, wo sich inner­halb von maxi­mal 400.000 Jah­ren 500 Arten bil­de­ten. …

Die Ana­ly­se zahl­rei­cher Geno­me zeigt: Was neue Arten ent­ste­hen ließ, waren vom Genom selbst aus­ge­hen­de Umbau­pro­zes­se inner­halb der geno­mi­schen Archi­tek­tur, die sich gemäß inhä­ren­ten (im Genom selbst ver­an­ker­ten) Prin­zi­pi­en abspiel­ten. Geno­mi­sche Umbau­pro­zes­se, die der Evo­lu­ti­on zugrun­de lie­gen, sind – sowohl hin­sicht­lich des jewei­li­gen Zeit­punkts als auch der Art ihres Ablaufs – nicht völ­lig zufäl­lig, son­dern fol­gen bio­lo­gi­schen Regeln, sie sind ‚gebahnt‘. Dies bedeu­tet nicht, dass sie vor­be­stimmt sind. Dass das Auf­tre­ten eines Phä­no­mens nicht dem rei­nen Zufall unter­liegt, zugleich aber auch nicht stren­ger Deter­mi­na­ti­on, ist in der Bio­lo­gie kei­ne Aus­nah­me, son­dern die Regel. Bio­lo­gi­sche Regeln sind einer­seits Gesetz­mä­ßig­kei­ten unter­wor­fen, die sich aus natür­li­chen Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen den Kom­po­nen­ten eines leben­den Sys­tems erge­ben. Ande­rer­seits wei­sen alle bio­lo­gi­schen Sys­te­me – inner­halb der durch die Struk­tur des jewei­li­gen Sys­tems begrenz­ten Band­brei­te – erheb­li­che Spiel­räu­me auf, sodass Pro­zes­se im Ein­zel­fall unter­schied­lich ablau­fen kön­nen. Die­se Band­brei­te ist unter ande­rem die Ursa­che dafür, dass sich Orga­nis­men, selbst wenn sie gene­tisch (in ihrem Geno­typ) iden­tisch sind, in Details ihrer kör­per­li­chen Erschei­nung (in ihrem Phä­no­typ) von­ein­an­der unter­schei­den kön­nen.“ (2008, 69-73)

Die­ses aus­führ­li­che Zitat soll­ten Sie mög­lichst mit dem län­ge­ren Zitat von Daw­kins 2008 aus der letz­ten Sit­zung ver­glei­chen, wo die­ser sei­ne Über­le­bens­ma­schi­nen­theo­rie vor­stellt.

Bau­er zufol­ge las­sen sich seit der „Sequen­zie­rung des mensch­li­chen Genoms“ Ver­glei­che zu vie­len ande­ren Geno­men zie­hen. Dabei zei­ge sich als ers­tes Prin­zip der Evo­lu­ti­on eine erstaun­li­che Sta­bi­li­tät der Gene über Hun­der­te von Mil­lio­nen Jah­ren, 99 % der Gene der Maus besä­ßen eine Homo­lo­gie zu je einem Gen des Men­schen, zu 46 % bestün­de bei „Gen­pro­duk­ten“ eine Über­ein­stim­mung zu den­je­ni­gen der Hefe, 43 % sei­en es beim Wurm und gar 61 % bei der Flie­ge. 96 % der homo­lo­gen Gene bei Maus und Men­schen sei­en in der glei­chen Fol­ge auf­ge­reiht. Dar­aus schließt Bau­er, dass die dar­wi­nis­ti­sche Unter­stel­lung „kon­ti­nu­ier­li­cher, unge­rich­te­ter Varia­ti­on des bio­lo­gi­schen Sub­strats“ schwer­lich der Evo­lu­ti­on zugrun­de lie­gen kön­ne (2008, 80). Statt­des­sen müs­se es Mög­lich­kei­ten einer Selbst­sta­bi­li­sie­rung des Genoms geben.

Die­se Selbsta­bi­li­sie­rung muss nun ergän­zen­de Prin­zi­pi­en besit­zen, um die Ver­än­de­rung der Arten in der Evo­lu­ti­on erklä­ren zu kön­nen. Bau­er zufol­ge sind dies zwei Prin­zi­pi­en:

(1)  Ver­än­de­rung der „geno­mi­schen Archi­tek­tur“ durch Dupli­ka­ti­on, Orts­wech­sel und Rekom­bi­na­ti­on von Genen.

(2)  Ver­än­de­rung der „geno­mi­schen Archi­tek­tur“, die zwi­schen „Zufall“ und „bio­lo­gi­scher Bah­n­ung“ ver­lau­fe.

Die Ver­än­de­rung durch Ver­dop­pe­lung, Orts­wech­sel und Rekom­bi­na­ti­on von Genen (1) wird von den Trans­po­si­ti­ons­ele­men­ten geleis­tet, die Ein­sicht von Bar­ba­ra McClin­tock wird auf die­se Wei­se auf­ge­nom­men. Die­se wür­den zum größ­ten Teil von der Zel­le selbst auf der Basis zel­lu­lä­rer RNA her­ge­stellt, die von der Zel­le in DNA tran­skri­biert und ins Genom ein­ge­fügt wer­de. (Vgl. zu die­sen Aus­drü­cken und zum Prin­zip hier; hilf­reich ist ins­be­son­de­re Abbil­dung 9.) Wei­ter­hin wür­den sie von der Zel­le an der Akti­vi­tät gehemmt. Die Akti­vie­rung gesche­he über soge­nann­te „Gen­schal­ter“, die aus DNA-Sequen­zen bestün­den, wel­che dem „eigent­li­chen“ Gen „vor­ge­schal­tet“ (2008, 84 Anm. 35.37) sei­en. Zusam­men­fas­send:

Von der Zel­le – mit­hil­fe von Trans­po­si­ti­ons­ele­men­ten des Genoms – ver­an­lass­te Dupli­ka­tio­nen von gene­ti­schem Mate­ri­al, Neu­kom­bi­na­tio­nen von Genen (oder von Tei­len von Genen) sowie durch Umset­zun­gen von gene­ti­schen Ele­men­ten ver­ur­sach­te Ver­än­de­run­gen bei der Regu­la­ti­on der Gen­ak­ti­vi­tät sind die bedeu­tends­te Vor­aus­set­zung für die Ent­ste­hung neu­er Arten. (2008, 85)

Wei­ter­hin trä­ten sel­ten Ver­dop­pe­lun­gen des Gesamt­ge­noms und eben­falls sel­te­ne Kreu­zun­gen zwi­schen ver­wand­ten Arten auf.

Sol­che von der Zel­le über „Anschal­tung“ von Tran­skrip­ti­ons­ele­men­ten aus­ge­lös­te Genom­ver­än­de­run­gen, gesche­hen McClin­tock, Shapi­ro und Bau­er zufol­ge auf­grund äuße­rer Stres­so­ren (2008, 89ff). Dabei wird unter­stellt, dass die Zel­len wahr­neh­mungs­fä­hi­ge Enti­tä­ten sei­en, die DNA wird als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­le­kül ver­stan­den. Bau­er kom­men­tiert dies so:

Der Grund für unse­re Schwie­rig­kei­ten zu begrei­fen, was Bio­lo­gie wirk­lich ist, liegt dar­in, dass wir uns unter dem Ein­fluss dar­wi­nis­ti­scher und sozio­bio­lo­gi­scher Dog­men ange­wöhnt haben, Lebe­we­sen und ihre Gene wie kom­plett autis­ti­sche Akteu­re, ja im Grun­de wie phy­si­ka­li­sche Objek­te zu betrach­ten.

Tat­säch­lich befin­den sich Lebe­we­sen aber im Aus­tausch mit ihrer Umwelt, selbst wenn sie sich von die­ser scharf unter­schei­den. Und die Gene wer­den von der Zel­le kon­trol­liert, wel­che als Teil des Orga­nis­mus wahr­neh­mungs­fä­hig ist. Soll­te an die­ser The­se etwas dran sein, müs­sen die Stres­so­ren aus­ge­macht wer­den, die für Evo­lu­ti­ons­schü­be ver­ant­wort­lich machen. Dies bleibt not­wen­dig abduk­tiv-hypo­the­tisch, wie man sich bei­spiels­wei­se an den Hypo­the­senEvolutionsschübe (Bauer 2008, 144f) zum Aus­ster­ben der Dino­sau­ri­er klar machen kann.

Abb. 10: Evo­lu­ti­ons­schü­be nach Bau­er 2008, 144f

In der soge­nann­ten „Kam­bri­schen Explo­si­on“ sol­len die gesam­ten Kör­per­bau­plä­ne fest­ge­legt wor­den sein.

Dies führt zum zwei­ten Punkt: „Zufall“ vs. „bio­lo­gi­sche Bah­n­ung“ (2), das ich noch kurz anspre­che. Nach Bau­er ist u. a. durch Shapi­ro nach­ge­wie­sen, dass die Trans­po­si­ti­ons­ele­men­te von der Zel­le selek­tiv ein­ge­setzt wür­den. Die Zel­le ver­an­las­se die­se dazu, bevor­zugt sol­che Gene zu ver­dop­peln, die sie in gro­ßem Umfang benutzt. Dabei set­ze die Zel­le an der mRNA an, „also an der RNA-Kopie eines Gens“ (2008, 114), und schrei­be die­se wie­der in DNA um. Die­ses Vor­ge­hen sei des­halb selek­tiv, weil nur akti­ve Gene eine der­ar­ti­ge Boten-RNA pro­du­zier­ten. Bau­er zufol­ge lässt sich nach­wei­sen, dass 15-25 % der gegen­wär­ti­gen mensch­li­chen Gene auf die­sem Weg der Rück­schrei­bung von mRNA in DNA ent­stan­den sind (2008, 115).

Wei­ter­hin sei sicher, dass die Trans­po­si­ti­ons­ele­men­te inner­halb des Genoms eine stark ungleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung auf­wie­sen. Die Haupt­grup­pe der Trans­po­si­ti­ons­ele­men­te befin­de sich außer­halb der Gene. Aus­ge­spart sei­en die­je­ni­gen Berei­che des Erb­gu­tes, wel­che das Grund­sche­ma des Kör­per­baus pro­gram­mier­ten. In die­ser Tat­sa­che liegt eine Vor­sor­ge für eine gewis­se Sta­bi­li­tät bei leben­den Sys­te­men. Wei­ter „inse­rier­ten“ sich eini­ge Trans­po­si­ti­ons­ele­men­te gehäuft in bestimm­ten Gegen­den, ande­re in ande­ren. Dar­aus und aus ande­ren Ein­zel­hei­ten schließt Bau­er, dass es vor­ge­bahn­te Wahr­schein­lich­kei­ten gibt, wohin sich Trans­po­si­ti­ons­ele­men­te bewe­gen oder auch „sprin­gen“.

Wich­tig ist, dass Bau­er die Idee der „ego­is­ti­schen“ Gene aus­schließt, weil die­se ohne­hin in die Zel­le ein­ge­bet­tet sind und von ihr blo­ckiert bzw. „ange­schal­tet“ wer­den kön­nen. Ähn­lich wie Tho­mas Fuchs ver­sucht er zudem zu zei­gen, dass die Aggres­si­ons­trie­b­idee von Kon­rad Lorenz u. a., die aller­dings nur teil­wei­se auf Dar­win zurück­geht, nicht zutref­fe, weil die Aggres­si­on in der Tier­welt zwar besteht, aber s. E. ganz über­wie­gend nur reak­tiv auf­tritt. Die Pro­ble­me bei Men­schen sind daher kei­nes­wegs gene­tisch zu erklä­ren, son­dern müs­sen auf kul­tu­rel­le Fehl­steue­run­gen zurück­ge­führt wer­den. Der Mensch ist dabei, sei­ne Art selbst und ande­re zu zer­stö­ren, wozu u. a. die Kli­ma­ka­ta­stro­phe bei­trägt. M. E. zu wenig expli­zit reflek­tiert Bau­er hier­bei die Selbst­be­stim­mungs- und kul­tu­rel­len bzw. gesell­schaft­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­se, die hier­bei auf­tre­ten.

Ins­ge­samt erweckt Bau­er deut­lich den Ein­druck, dass kei­nes­wegs alle Pro­ble­me geklärt sei­en. Aller­dings haben s. E. die Ergeb­nis­se McClin­tocks und die Fort­set­zung ihrer For­schun­gen eine beacht­li­che Schnei­se in den „autis­tisch-männ­li­chen“ Wald bestimm­ter all­ge­mei­ner Unter­stel­lun­gen geschla­gen, wel­che die Bio­lo­gie und Sozio­bio­lo­gie struk­tu­riert hät­ten. Phi­lo­so­phisch ist erstaun­lich, wie in Bau­ers Werk eine Rück­wen­dung zu bestimm­ten Auf­fas­sun­gen sicht­bar wird, die auch sitt­lich im Kon­text der gro­ßen phi­lo­so­phi­schen Tra­di­tio­nen halt­bar erschei­nen. Bau­er muss nicht die UNO-Men­schen­rechts­er­klä­rung als blo­ßen Schein abtun, die mit der bio­ti­schen Ver­fas­sung des Men­schen nichts zu tun habe. Der Mensch erscheint so als höchst ambi­va­len­tes kul­tu­rel­les Wesen, dass sei­ne eige­nen Set­zun­gen stets ver­leug­nen kann, aber doch immer wie­der an sie erin­nert wird. Sozi­al­dar­wi­nis­mus und Sozio­bio­lo­gie wer­den durch die For­schun­gen Bau­ers jeden­falls ten­den­zi­ell die bio­ti­schen Grund­la­gen ent­zo­gen, so mein Ein­druck.

« Prä­sen­ta­ti­on für den Abend in La casa ver­de – Erin­ne­rung an den 16.11. — Vhs Neckar­ge­münd »

Info:
Der Bei­trag von Bau­er 2008 zu einer nach­dar­wi­nis­ti­schen Bio­lo­gie ist Beitrag Nr. 1441
Autor:
Martin Pöttner am 14. November 2009 um 10:53
Category:
Biologie,Genom,Kultur,Mann/Frau,Mensch und Universum,Was ist der Mensch?
Tags:
 
Trackback:
Trackback URI

2 Comments »

  1. JEFFERY

    CheapTabletsOnline.com. Canadian Health&Care.Best quality drugs.Special Internet Prices.No prescription online pharmacy. Low price drugs. Order drugs online

    Buy:Cialis Super Active+.Cialis Professional.VPXL.Levitra.Cialis Soft Tabs.Viagra Soft Tabs.Cialis.Maxaman.Viagra Super Force.Tramadol.Soma.Viagra Super Active+.Propecia.Zithromax.Super Active ED Pack.Viagra Professional.Viagra….

    #1 Trackback vom 07. September 2010 um 12:32

  2. HARVEY

    NEW FASHION store. Original designers collection at low prices!!! 20 % TO 70 % OFF. END OF SEASON SALE!!!

    BUY FASHION. TOP BRANDS: GUCCI, DOLCE&GABBANA, BURBERRY, DIESEL, ICEBERG, ROBERTO CAVALLI, EMPORIO ARMANI, VERSACE…

    #2 Trackback vom 11. November 2010 um 04:52

Kommentar-RSS: RSS feed for comments on this post.

Leave a comment