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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Tho­mas Fuchs‘ Kri­tik an bestimm­ten Ver­tre­tern der Gehirn­for­schung – und sein eige­ner Ent­wurf

Fuchs hat in den letz­ten Jah­ren eine Rei­he von Bei­trä­gen zur Kri­tik an der Gehirn­for­schung bzw. beson­ders an sol­chen Ver­tre­tern die­ser Dis­zi­plin ver­öf­fent­licht, die wohl nicht zuletzt in den Mas­sen­me­di­en u. a. durch die „Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung“, die ähn­lich wie die „Initia­ti­ve für Neue Sozia­le Markt­wirt­schaft“ medi­en­be­glei­tend zu agie­ren scheint, in einer brei­te­ren Öffent­lich­keit pro­mi­nent sind. Damit soll kei­ne vor­schnel­le Iden­ti­fi­zie­rung bei­der Strö­mun­gen vor­ge­nom­men wer­den. Es ist aber klar, dass der neo­li­be­ra­le Homo oeco­no­mi­c­us durch­aus mit dem Sin­ger­schen Men­schen ver­wandt ist, des­sen neu­ro­na­le Ver­schal­tun­gen ihn fest­le­gen – und der des­we­gen „nicht anders kann“[1]. Denn bei­de ken­nen kei­ne rea­le Frei­heit. Und bei­de haben Pro­ble­me, ein rea­lis­ti­sches Ver­hält­nis zum Ande­ren ein­zu­neh­men, bei­spiels­wei­se die Art. 5, 14 und 15 des Grund­ge­set­zes der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hin­rei­chend und ange­mes­sen zu wür­di­gen. Auch Fuchs‘ durch­aus etwas anders gemein­te Arbei­ten kön­nen gele­gent­lich offen­bar selbst in der öffent­li­chen Besin­nungs­lo­sig­keit (Hans-Georg Gada­mer) der Main­stream­me­di­en in die­sem Sin­ne rezi­piert wer­den:  – wor­in natür­lich eine gewis­se iro­ni­sche Poin­te liegt. Man sieht an die­sem Bei­spiel, dass ernst­haf­te Phi­lo­so­pie und ins­be­son­de­re All­tags­phi­lo­so­phie nicht ohne Medi­en­kri­tik im Sin­ne der Kri­tik an Main­stream­me­di­en betrie­ben wer­den kann[2].

In drei Bei­trä­gen möch­te ich hier im Blog zunächst Fuchs‘ Haupt­werk zu die­sem The­ma bespre­chen: „Das Gehirn – ein Bezie­hungs­or­gan, 2008). Der vor­lie­gen­de Bei­trag befasst sich zunächst ein wenig mit der kul­tu­rel­len Situa­ti­on, die eine der­ar­ti­ge Dis­kus­si­on erfor­der­lich macht – und zu der sie auch gehört. Danach bespre­che ich den ers­ten Teil von Fuchs‘ Buch.

War­um auf die Gehirn­for­schung reagie­ren?

Die Bespre­chung von Fuchs, vor allem der jet­zi­ge Bei­trag dient dazu, hier bestimm­te Gedan­ken und Anstren­gun­gen, auch sozia­le Prak­ti­ken zu ver­net­zen. Es ist natür­lich mög­lich, wis­sen­schaft­li­che The­sen, die mas­sen­me­di­al popu­la­ri­siert wer­den, wie die­je­ni­gen von Ger­hard Roth und Wolf Sin­ger sozu­sa­gen „aka­de­misch“ links oder rechts lie­gen zu las­sen. Dies über­sieht frei­lich den u. a. mas­sen­me­di­al erzeug­ten mög­li­chen Ein­fluss sol­cher The­sen auf die indi­vi­du­el­le Selbst­in­ter­pre­ta­ti­on und auf die gesell­schaft­li­che Pra­xis. Wer sich selbst als deter­mi­niert erfährt, hat eine ande­re Selbst­in­ter­pre­ta­ti­on als die­je­ni­ge, die sich als mög­li­cher­wei­se frei emp­fin­det – und ent­spre­chend han­delt. Das hat auf die Zukunfts­ge­stal­tung und für den eige­nen Lebens­ent­wurf erheb­li­che Aus­wir­kun­gen bzw. Kon­se­quen­zen. Gera­de hier erwächst einer all­tags­phi­lo­so­phi­schen Posi­ti­on und Pra­xis eine beacht­li­che Funk­ti­on und Bedeu­tung.

In der Popu­la­ri­sie­rung der soge­nann­ten „Ergeb­nis­se der Hirn­for­schung“ geht es natür­lich auch um die Ein­fluss­nah­me auf poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, die wei­te­re Zah­lun­gen an die Hirn­for­scher ermög­li­chen könn­ten, da deren Gerä­te nicht so preis­güns­tig sind wie etwa 7.000 gewöhn­li­che Bücher, um es etwas will­kür­lich und zuguns­ten der Hirnforscher/innen for­mu­liert aus­zu­drü­cken. Im Kern „wis­sen“ die­se nicht so dra­ma­tisch mehr, als es etwa John Mar­tin Litt­le­john 1899 zu wis­sen mein­te[3]. Dies wird durch das berühmt-berüch­tig­te Mani­fest der elf füh­ren­den Gehirnforscher/innen deut­lich belegt. Um mehr zu „wis­sen“, sind wei­te­re teu­re For­schungs­an­stren­gun­gen erfor­der­lich. Dies erklärt ein wenig den Lärm in der Öffent­lich­keit, den eini­ge von ihnen erzeu­gen. Über­zo­gen erscheint frei­lich die Atti­tü­de, die man­che der Damen und Her­ren an den Tag legen, sie spre­chen über The­men wie Frei­heit, Reli­gi­on, Ethik usf., wor­über sie an sich nicht geforscht haben. Das ist gele­gent­lich in den Medi­en nicht so gut bekannt, des­halb kam es in einem Inter­view der taz mit Ernst Tugend­hat zu fol­gen­der sicher etwas pole­mi­schen Äuße­rung:

Bei der Hirn­for­schung fin­de ich ziem­lich ver­rückt, was da heu­te läuft. […] Man kann ledig­lich fest­stel­len, in wel­chen Berei­chen des Gehirns wel­che Typen von Pro­zes­sen ablau­fen. Aber dann kom­men die­se Pro­fes­so­ren der Gehirn­phy­sio­lo­gie und stel­len Theo­ri­en über die Nicht­exis­tenz mensch­li­cher Frei­heit auf, die sich nur dar­auf stüt­zen, dass sie sagen, wir sind Wis­sen­schaft­ler und glau­ben an den Deter­mi­nis­mus. Sie neh­men die phi­lo­so­phi­sche Lite­ra­tur der gan­zen letz­ten Jahr­zehn­te über­haupt nicht wahr, in der ver­sucht wird, Deter­mi­nis­mus und Wil­lens­frei­heit nicht als Gegen­satz zu sehen. Das hal­te ich für eine völ­lig halt­lo­se Spe­ku­la­ti­on. […] In hun­dert Jah­ren kann die Hirn­phy­sio­lo­gie viel­leicht inter­es­sant wer­den für die Phi­lo­so­phie, aber bis­her ist sie es nicht. Ich bin frei­lich ein Natu­ra­list, ich sehe den Men­schen als einen Teil der bio­lo­gi­schen Ent­wick­lung. Aber was in den bio­lo­gi­schen Wis­sen­schaf­ten mit Bezug auf den Men­schen gemacht wird, da ist sehr wenig Sinn­vol­les.“ (taz-Inter­view vom 28.07.2007)

Im Kern sind vie­le Äuße­run­gen, die Wolf Sin­ger und Ger­hard Roth zu Fra­gen wie Frei­heit usf. äußern, Abduk­tio­nen bzw. Hypo­the­sen, dies ist beim wis­sen­schaft­lich auch in öffent­li­chen Äuße­run­gen sehr sorg­fäl­ti­gen Wolf Sin­ger leich­ter zu erken­nen als bei dem etwas grö­ber gestrick­ten Ger­hard Roth. Falls man die­se fach­ge­recht über­prüft hät­te, gäbe es induk­tiv belast­ba­re Annah­men oder Regeln. Doch hier­von ist bis­lang nichts zu erken­nen.

Über­ge­hen kann man die­se Ten­denz in der Gehirn­for­schung aber nicht, son­dern es ist gera­de wegen ihrer öffent­li­chen Wir­kung wich­tig, sich mit ihr kri­tisch und sach­be­zo­gen zu befas­sen. Daher hat Tho­mas Fuchs ein aus­führ­li­ches Buch zu die­sem The­ma ver­fasst, in dem er

  • im ers­ten Teil (Teil A) den soge­nann­ten „neu­ro­bio­lo­gi­schen Reduk­tio­nis­mus“ kri­ti­siert und mit einer phä­no­me­no­lo­gi­schen Wahr­neh­mungs­auf­fas­sung sowie einer phä­no­me­no­lo­gi­schen Beschrei­bung des Bewusst­seins kon­fron­tiert. Ziel ist dabei zu zei­gen, dass jeweils der gesam­te Mensch in sei­ner Umwelt wahr­nimmt und der gesam­te Mensch in sei­ner Umwelt bewusst ist, es han­de­le sich um ein ver­kör­per­tes Sub­jekt, des­sen Sub­jek­ti­vi­tät sich über den gesam­ten Kör­per ver­teilt zei­ge – also kei­nes­wegs aus­schließ­lich in bestimm­ten neu­ro­na­len Pro­zes­sen. Die­ses ver­kör­per­te Sub­jekt kann Fuchs auch als „Leib“ bezeich­nen.
  • Der zwei­te Teil des Buches (Teil B) arbei­tet dann her­aus, dass das Gehirn zunächst als Organ des Lebe­we­sens ver­stan­den wer­den muss, es geht bei Fuchs‘ Auf­fas­sung also um eine „phä­no­me­no­lo­gisch-öko­lo­gi­sche Kon­zep­ti­on“, wie der Unter­ti­tel sei­nes Buches lau­tet. Der Mensch als Lebe­we­sen, als Orga­nis­mus setzt sich mit sei­ner natür­li­chen und sozia­len Umwelt aus­ein­an­der. Sodann wird das Gehirn als Organ der Per­son ver­stan­den, wobei Fuchs den ein­zel­nen Men­schen (m.E. mit Recht) als sozia­les und poli­ti­sches Lebe­we­sen im Anschluss an Aris­to­te­les ver­steht. Die­se Per­son ist ein­heit­lich, sie weist frei­lich einen Dop­pel­as­pekt auf, hier wer­den die gut 150 Jah­re alten Fra­gen der psy­cho­phy­si­schen Bezie­hun­gen behan­delt. Fuchs ver­steht die­se als ver­schie­de­ne Aspek­te einer leib­li­chen Per­son. Dies führt schließ­lich zu Fra­gen der psych­ia­tri­schen bzw. psy­cho­lo­gi­schen The­ra­pie, wobei Fuchs Fra­gen der „Psy­cho­so­ma­tik“ oder der „Soma­to­psychik“ erör­tert.

Kri­tik des neu­ro­bio­lo­gi­schen Reduk­tio­nis­mus – lebens­welt­ori­en­tier­te Wahr­neh­mungs- und Bewusst­seins­auf­fas­sung

In die­sem Teil des Bei­trags erör­tern wir Grund­zü­ge des ers­ten Teils (Teil A), der sich mit der Kri­tik des „neu­ro­bio­lo­gi­schen Reduk­tio­nis­mus“ von Sin­ger, Roth u. a. befasst. Fuchs wählt hier zwei metho­di­sche Schrit­te:

(1)   nimmt er die Aus­sa­gen ins­be­son­de­re von Roth wört­lich, was zu Schwie­rig­kei­ten führt;

(2)   kon­fron­tiert er den so erschlos­se­nen Sinn die­ser „neu­ro­kon­struk­ti­vis­ti­schen“ Äuße­run­gen mit der lebens­welt­li­chen Erfah­rung, wobei es stets jeden­falls auch um inter­sub­jek­ti­ve Situa­tio­nen geht. D. h., Fuchs über­prüft in einer poten­zi­ell sozia­len Pra­xis, ob sol­che „neu­ro­kon­struk­ti­vis­ti­schen“ Äuße­run­gen stich­hal­tig sind.

Für Metho­de (1) ist natür­lich der etwas frei­zü­gig for­mu­lie­ren­de Ger­hard Roth ein geeig­ne­tes Objekt:

Unser Ich, das wir als das unmit­tel­bars­te und kon­kre­tes­te, näm­lich als uns selbst, emp­fin­den, ist – wenn man es etwas poe­tisch aus­drü­cken will – eine Fik­ti­on, ein Traum des Gehirns, von dem wir, die Fik­ti­on, der Traum nichts wis­sen kön­nen“ (Roth, Erkennt­nis und Rea­li­tät, in: S. J. Schmidt [Hg.], Der Dis­kurs des Radi­ka­len Kon­struk­ti­vis­mus, Frankfurt/M. 1994, 229-255, 253).

Ähn­li­che For­mu­lie­run­gen fin­den sich bei Tho­mas Met­zin­ger:

Die zeit­ge­nös­si­sche Begeis­te­rung für das Vor­drin­gen des Men­schen in künst­li­che vir­tu­el­le Wel­ten über­sieht, dass wir uns immer schon in einem bio­lo­gisch erzeug­ten ‚Phe­nos­pace‘ befin­den: inner­halb einer durch men­ta­le Simu­la­ti­on erzeug­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät“ (Tho­mas Met­zin­ger, Sub­jekt und Selbst­mo­dell, Pader­born 21999, 243).

Uner­ach­tet der Ein­zel­hei­ten unter­stel­len bei­de Auto­ren offen­bar, dass

(1)   unser Erle­ben und Han­deln eine Fik­ti­on oder eine Simu­la­ti­on, ein Traum unse­res Gehirns sei;

(2)   wir scharf von der „Außen­welt“, aber auch von „uns selbst“ durch die Simu­la­tio­nen des Gehirns geschie­den sei­en, wel­ches uns träumt und uns in unse­rem Erle­ben und Han­deln die Außen­welt simu­liert.

Um die­se Poin­te zu ver­stär­ken, zitie­re ich einen wei­te­ren „neu­ro­kon­struk­ti­vis­ti­schen“ Text von Peter Lam­pe, der ziem­lich klar die Kon­se­quen­zen die­ser Posi­ti­on aus­spricht.

Die Dop­pel­struk­tur, dass das ontisch-rea­le Gehirn zwei sich wider­spre­chen­de Kon­struk­te gene­riert, ein all­tags­wirk­li­ches und ein natur­wis­sen­schaft­li­ches, erkann­ten wir bereits … Einer­seits kon­stru­iert das ontisch-rea­le Gehirn auf­grund eines bestimm­ten (mir unzugäng­li­chen) Rei­zes aus der onti­schen Rea­li­tät die Farb­wahr­neh­mung Rot, ande­rer­seits ent­wirft es das natur­wis­sen­schaft­li­che Bild, dass die­ser Umwelt­reiz farb­los ist und ledig­lich aus einer bestimm­ten (mir zugäng­li­chen, in Nano­me­tern bezif­fer­ba­ren Fre­quenz) elek­tro­ma­gne­ti­scher Wel­len besteht. ‚Rot‘ ver­hält sich zu ‚eine elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len­fre­quenz um 700 Nano­me­ter reizt den (wirk­li­chen) visu­el­len Appa­rat, Rot wahr­zu­neh­men‘, wie ‚Mein Ich ist Autor des moto­ri­schen Tuns‘ sich ver­hält zu ‚Ein ‚readi­ness poten­ti­al‘ des wirk­li­chen Gehirns setzt mein Tun in Gang‘. Je wider­spricht das eine Bild­kon­strukt dem ande­ren.“ (Peter Lam­pe, Die Wirk­lich­keit als Bild, 2006, 59)

Die Fik­ti­ons­the­se oder Simu­la­ti­ons­the­se lässt also zu, dass „das Gehirn“ ein­an­der wider­spre­chen­de „Bil­der“ kon­stru­iert, was bei Träu­men bekannt­lich der Fall ist. Dabei ist die neu­ro­kon­struk­ti­vis­ti­sche The­se auf die Spit­ze getrie­ben, sowohl die All­tags­wirk­lich­keit wie die natur­wis­sen­schaft­li­che Wirk­lich­keit sind ein­an­der wider­spre­chen­de Kon­struk­tio­nen des Gehirns. Auch wenn man ein­sieht, dass bei­de Wirk­lich­kei­ten wider­sprüch­lich sind, kann man dies nicht kri­tisch über­prü­fen, unser Gehirn simu­liert eben unter­schied­lich, ja wider­sprüch­lich, wie man an der Far­be „Rot“ leicht ein­se­hen kann. Die Wel­len­fre­quenz von 700 Nano­me­tern hat mit unse­rer vom Gehirn kon­stru­ier­ten bzw. simu­lier­ten sinn­li­chen Erfah­rung von „Rot“ nichts zu tun, den­noch wird das Gehirn von „außen“ wohl so (für uns unzu­gäng­lich) gereizt, aber die inne­re Bild­struk­tur, die dann erzeugt wird, gibt nicht die 700 Nano­me­ter wie­der. Jeder Ver­such, dies wei­ter zu „über­prü­fen“, wäre bloß eine zusätz­li­che Kon­struk­ti­on des Gehirns. Wir kom­men nicht in die Außen­welt, wir kön­nen aber auch nicht unse­re Struk­tur auf­klä­ren – denn alles ist durch das Gehirn kon­stru­iert.

Fuchs führt die­se The­se auf den Idea­lis­mus zurück, etwa Fich­tes. Dort ist es frei­lich das Bewusst­sein oder des­sen Struk­tu­ren, wel­che die Wirk­lich­keit her­vor­brin­gen. Vor allem geht es hier­bei (etwa in der Wis­sen­schafts­leh­re von 1794) aber dar­um, die Selbst­be­stim­mung des ein­zel­nen Men­schen sicher zu stel­len. Der „Idea­lis­mus“ ist also ins deter­mi­nie­ren­de und kon­stru­ie­ren­de Gehirn geschlüpft, das ist also eine ganz klei­ne Mün­ze. Wei­ter­hin sieht man ins­be­son­de­re an den Äuße­run­gen von Roth und Met­zin­ger, dass hier Über­tra­gungs­pro­zes­se kul­tu­rel­ler Ent­wick­lun­gen und Her­vor­brin­gun­gen des Men­schen auf die­sen selbst zurück­über­tra­gen wer­den. Die Gehirnforscher/innen ver­ge­gen­ständ­li­chen sich also selbst durch bestimm­te tech­no­lo­gisch erzeug­te kul­tu­rel­le Errun­gen­schaf­ten wie „vir­tu­el­le Wel­ten“. All­ge­mein muss dar­über hin­aus gesagt wer­den, dass die „Denk­bar­keit“ des Neu­ro­kon­struk­ti­vis­mus von der spät­mit­tel­al­ter­li­chen nomi­na­lis­ti­schen The­se abhängt, dass es kei­ne all­ge­mei­nen Rea­li­tä­ten gibt, die­se sind rei­ne Fik­tio­nen. Folg­lich gibt es nur ein Sand­meer weit­hin qua­li­täts­lo­ser Ereig­nis­se, die uns real unzu­gäng­lich sind. Sie tau­chen bei uns als Sin­nes­emp­fin­dun­gen auf, die wir aber inter­pre­tie­ren, aller­dings über­ver­ein­fa­chend wie die Nomi­na­lis­ten und die Posi­ti­vis­ten sagen. Die Radi­ka­len Kon­struk­ti­vis­ten haben die­se nomi­na­lis­ti­sche Posi­ti­on ins Gehirn ver­scho­ben. Hält man die­se The­se für akzep­ta­bel, dann gibt es auch kei­ne rea­len Bezie­hun­gen – die Umwelt des Men­schen, aber auch er selbst, wird zu einer Art Rau­schen, dem von „innen“, in die­sem Fall neu­er­dings vom „Gehirn“ eine Ord­nungs­struk­tur zuge­ord­net wird. Und nur über die­se Ord­nungs­struk­tur kön­nen „wir“ als „Gehir­ne“ etwas sagen. Lam­pe zeigt mit Recht die Kon­se­quen­zen auf: Lei­der kon­stru­ie­ren „wir“ als „Gehir­ne“ wider­sprüch­lich.

Fuchs bemüht sich, die­ser Posi­ti­on etwas ent­ge­gen­zu­set­zen. Zunächst per­si­fliert er die Unter­stel­lung, dass „wir“ als „Gehir­ne“ sei­en, instruk­tiv:

Nun, was mich selbst betrifft, so habe ich mein Gehirn zwar noch nicht per­sön­lich ken­nen­ge­lernt, aber jeden­falls ist es nicht 1,82 Meter groß, es ist kein Deut­scher und kein Psych­ia­ter; es auch nicht ver­hei­ra­tet und hat kei­ne Kin­der. Das stellt mei­ne Bereit­schaft zur Iden­ti­fi­ka­ti­on mit die­sem Organ schon auf eine har­te Pro­be. Aber es wird noch bedenk­li­cher: Mein Gehirn sieht, hört und weiß auch nichts, es kann nicht lesen, nicht schrei­ben, tan­zen oder Kla­vier spie­len. Es modu­liert nichts als kom­ple­xe phy­sio­lo­gi­sche Pro­zes­se. Bei Licht bese­hen, bin ich doch ziem­lich froh, nicht mein Gehirn zu sein, son­dern es nur zu haben.“ (Das Gehirn – ein Bezie­hungs­or­gan, 14)

Damit hält Fuchs schlicht fest, wie er sich selbst im Kon­text der Reso­nanz ande­rer Per­so­nen wahr­nimmt. Er nimmt die Äuße­run­gen der „neu­ro­bio­lo­gi­schen Reduk­tio­nis­ten“ wört­lich und kon­fron­tiert sie mit einer gewöhn­li­chen Selbst­wahr­neh­mung. Dann erscheint das Gehirn, das eige­ne Gehirn als ein gewiss unver­zicht­ba­res Organ. Aber „wir“ sind nicht als „Gehir­ne“. Doch u. a. mit Lam­pe könn­te man nun sagen, die­se Äuße­rung ist von Tho­mas Fuchs‘ Gehirn kon­stru­iert, auch Lam­pes Gehirn kon­stru­iert gele­gent­lich ähn­li­che Äuße­run­gen, obwohl Lam­pes Gehirn eine stär­ke­re Kör­per­grö­ße kon­stru­iert …

Es stellt sich phi­lo­so­phisch mit­hin die Fra­ge, ob es einen Weg gibt, jeden­falls für Ein­sich­ti­ge die Kon­struk­tio­nen der Gehir­ne der neu­ro­bio­lo­gi­schen Reduk­tio­nis­ten zumin­dest extrem unwahr­schein­lich wer­den zu las­sen. Fuchs wählt hier­zu den Weg des Nach­weis­ver­su­ches, dass wir des­halb auf die Rea­li­täts­tüch­tig­keit unse­rer Sin­nes­wahr­neh­mung set­zen kön­nen, weil sich dies inter­sub­jek­tiv in Pra­xis­si­tua­tio­nen kon­trol­lie­ren lässt.

Das wich­tigs­te Bei­spiel hier­zu ist die­je­ni­ge Situa­ti­on, in der ich als Pati­ent einen Fuß habe, der mich schmerzt. Weil ich dies nicht igno­rie­ren kann, gehe ich damit zum Arzt. Die­ser bit­tet mich, ihm den Fuß zu zei­gen – und er unter­sucht den Fuß. Wäre die Grund­the­se der Hirn­for­scher bio­lo­gisch zutref­fend, dann müss­te der Arzt wegen des Schmer­zes eigent­lich mein Gehirn bzw. bestimm­te Area­le dort unter­su­chen. Aber er unter­sucht tat­säch­lich mei­nen Fuß, stellt etwas fest und ver­ord­net eine The­ra­pie. Sowohl Pati­ent und Arzt erle­ben die­se Situa­ti­on gewöhn­lich als unpro­ble­ma­tisch – bei­de den­ken in die­ser Situa­ti­on schwer­lich dar­an, dass ja ihre bei­den Gehir­ne die­se Situa­ti­on kon­stru­iert haben. So ver­hält es sich Fuchs zufol­ge auch nicht. Denn bei­de inter­pre­tie­ren die Situa­ti­on inter­sub­jek­tiv kon­sen­su­ell, weil ein Schmerz im Fuß in den meis­ten Fäl­len dar­auf­hin deu­tet, dass das den Schmerz aus­lö­sen­de Pro­blem auch in irgend­ei­ner Wei­se mit dem Fuß und sei­nen Bezie­hun­gen zusam­men­hängt. Die Situa­ti­on lässt sich wei­ter kon­trol­lie­ren, weil es auch Fol­gen die­ser Situa­ti­on gibt. Bei­spiels­wei­se dar­an, ob der Schmerz in mei­nem Fuß nach der The­ra­pie nach­lässt bzw. eine posi­ti­ve Beein­flus­sung statt­fin­det.

Fuchs führt zudem mit Recht an, dass sinn­li­che Wahr­neh­mun­gen wie das Sehen etwa von Far­be nie­mals nur durch Auge, Netz­haut, die ent­spre­chen­den sen­so­ri­schen Ner­ven hin­rei­chend beschrie­ben wer­den kön­nen. Wir bewe­gen uns stets in Wahr­neh­mungs­si­tua­tio­nen im Raum – und sei­en es auch nur die Augen­mus­keln, die wir bewe­gen, oder indem wir den Kopf zu einem Laut hin dre­hen. Durch unse­re Bewe­gun­gen haben wir ein ent­spre­chen­des kör­per­li­ches Raum­emp­fin­den, das auch der Situa­ti­on von Arzt und fuß­kran­kem Pati­en­ten zugrun­de liegt. Der Arzt tas­tet den Fuß ab, der Pati­ent streckt den Fuß aus, das Schmerz­emp­fin­den wird durch Berüh­rung des Fußes, even­tu­ell sei­ne Dre­hung über­prüft. Neben sen­so­ri­schen Ner­ven­pro­zes­sen gibt es mit­hin stets sol­che moto­ri­scher Art, Wahr­neh­mung und Bewe­gung gehö­ren also zusam­men. D. h., Wahr­neh­mung kann nie­mals nur ein Pro­zess sein, der im Gehirn statt­fin­det, statt­des­sen ist der gesam­te Kör­per am Wahr­neh­mungs­pro­zess betei­ligt.

Fuchs hält fest, dass wesent­li­che Punk­te sei­ner Behaup­tun­gen auch durch Ergeb­nis­se von Gehirn­for­schern gedeckt sind: „Noë und Thomp­son [Are the­re neural cor­re­la­tes of con­scious­ness? Jour­nal of Con­sious­ness Stu­dies (11) 2004, 3-28] haben dar­auf hin­ge­wie­sen, das es selbst bei den visu­el­len Rin­den­area­len V1-V5 als dem am bes­ten erforsch­ten Sub­sys­tem des Gehirns nicht gelingt, bestimm­ten Neu­ro­nen oder Neu­ro­nen­ver­bän­den die Inhal­te ihrer opti­schen Sin­nes­fel­der ein­deu­tig zuzu­ord­nen. Denn die Akti­vi­tät die­ser Neu­ro­nen ist selbst bei genau glei­chen Objek­ten im Seh­feld abhän­gig von der Kör­per­hal­tung des Lebe­we­se­sens, sei­nem Ver­hal­ten, sei­nem Auf­merk­sam­keits­zu­stand, von der Rele­vanz des Objekts für sei­ne momen­ta­nen Auf­ga­ben, kurz: vom gesam­ten sen­so­mo­to­ri­schen Zustand und Umwelt­kon­text des Orga­nis­mus.“ (Das Gehirn – ein Bezie­hungs­or­gan, 71 Anm. 75)

So ver­hält es sich auch mit dem Bewusst­sein. Die­ses befin­det sich nicht im Gehirn. Zwei­fel­los gibt es neu­ro­na­le Pro­zes­se, die mit Bewusst­sein zusam­men­hän­gen. Aber das Bewusst­sein befin­det sich im gesam­ten Kör­per, etwa an den Sin­nes­or­ga­nen wie der Haut­ober­flä­che. Emo­tio­nen emp­fin­den wir u. a. im Bauch, Töne hören wir in Ent­fer­nung, sodass es auch zu Aus­deh­nun­gen des Bewusst­seins über unse­ren Kör­per hin­aus kommt, eben­so ver­hält es sich mit dem Sehen. Wir kön­nen oft dort­hin, zu dem­je­ni­gen, gehen oder fah­ren, was wir gese­hen oder gehört haben. Damit wird das Gehirn als ein Organ sicht­bar, das wir drin­gend benö­ti­gen. Ohne es gäbe es kei­ne Wahr­neh­mung und auch kein Bewusst­sein. Aber es ist nicht die Wahr­neh­mung oder das Bewusst­sein. Es ist eine not­wen­di­ge Bedin­gung, dass ein ver­kör­per­tes Selbst wahr­nimmt und bewusst ist. Aber am Bewusst­sein und an der Wahr­neh­mung ist immer mehr vom Kör­per betei­ligt als nur das Gehirn. Das ist eine schlich­te Wahr­heit, die jede/r selbst über­prü­fen kann.

Das Bewusst­sein – dar­in folgt Fuchs der phä­no­me­no­lo­gi­schen Phi­lo­so­phie etwa von Husserl über Mer­leau-Pon­ty[4] bis Sart­re – stellt in kei­ner Wei­se einen Grund dar, an der Rea­li­tät oder auch nur der Erkenn­bar­keit der „Außen­welt“ zu zwei­feln. Denn unser Bewusst­sein ist stets „Bewusst­sein von etwas„, z. B. Bewusst­sein mei­ner Frau oder mei­ner Kin­der. D. h.: Das Bewusst­sein über­schrei­tet sich stets auf Ande­res und Ande­re hin. Es ent­steht selbst aus der „zwi­schen­leib­li­chen“ Inter­ak­ti­on des Neu­ge­bo­re­nen mit sei­nen ele­men­ta­ren Bezugs­per­so­nen bis in den ach­ten und neun­ten Monat hin, wo wesent­li­che Aspek­te des Selbst­be­wusst­seins aus­ge­bil­det sind. Neu­ro­bio­lo­gisch wird dies durch die soge­nann­ten „Spie­gel­neu­ro­nen“ gestützt.

Dies sind die exem­pla­ri­schen Punk­te, die wir in die­sem ers­ten Bei­trag bespre­chen woll­ten. Sie wer­den durch die fol­gen­den bei­den Bei­trä­ge ins­be­son­de­re bio­lo­gisch wei­ter ver­tieft.[5]

Fuchs bezieht die „neu­ro­bio­lo­gi­schen“ oder „neu­ro­kon­struk­ti­vis­ti­schen“ Posi­tio­nen auf unse­re allen zugäng­li­che Selbst­wahr­neh­mung und Selbst­er­fah­rung, die zwin­gend nicht nur die­je­ni­ge des „Gehirns“ ist, sodass „wir“ die­ses auch nicht sein kön­nen. Es ist mög­li­cher­wei­se das wich­tigs­te Organ des Kör­pers, aber auch der leib­haf­ten Per­son, weil ohne es die­je­ni­gen Sach­ver­hal­te, auf dies es uns ankommt, nicht erlebt und auch nicht getan wer­den könn­ten. So ist es gut und schön, dass es das neu­ro­bio­ti­sche Sys­tem der „Spie­gel­neu­ro­nen“ gibt. Aber wir erle­ben sie nicht und könn­ten genau­so gut mit ande­ren inter­agie­ren, wenn wir nicht wüss­ten, dass es sie gibt.

Mut­maß­lich über­zeugt die­se Argu­men­ta­ti­on die „Neurokonstruktivist/inn/en“ nicht, aber es genügt schon, wenn sie vie­le Men­schen dazu ermu­tigt, sich selbst in ihrer sozia­len, säch­li­chen und natür­li­chen Umwelt ernst zu neh­men.

Zusam­men­fas­send noch ein­mal ein Zitat von Fuchs selbst: „Die all­täg­lich erleb­te und ver­trau­te Welt, in der wir gemein­sam leben, bleibt unse­re pri­mä­re und eigent­li­che Wirk­lich­keit. Sie ist nicht das blo­ße Pro­dukt einer ande­ren nur wis­sen­schaft­lich erkenn­ba­ren Rea­li­tät, kein Schein­bild oder Kon­strukt des Gehirns, son­dern die Grund­la­ge aller wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis. …  Unter die­ser Vor­aus­set­zung müs­sen wir … auch das Gehirn ganz neu betrach­ten. Es bringt unse­re Welt nicht wie ein gehei­mer Schöp­fer her­vor, es hat auch uns selbst weder erschaf­fen noch diri­giert es uns aus dem Ver­bor­ge­nen wie Mario­net­ten. Das Sub­jekt ist in ihm gar nicht zu fin­den. Das Gehirn ist viel­mehr das Organ, das unse­re Bezie­hung zur Welt, zu ande­ren Men­schen und zu uns selbst ver­mit­telt. Es ist der Media­tor, der uns den Zugang zur Welt ermög­licht, der Trans­for­ma­tor, der Wahr­neh­mun­gen und Bewe­gun­gen mit­ein­an­der ver­knüpft. Das Gehirn für sich wäre nur ein totes Organ. Leben­dig wird es erst in Ver­bin­dung mit unse­ren Mus­keln, Ein­ge­wei­den, Ner­ven und Sin­nen mit unse­rer Haut, unse­rer Umwelt und mit ande­ren Men­schen. … Es zeigt sich als Bezie­hungs­or­gan.“ (Das Gehirn – ein Bezie­hungs­or­gan, 21)


[1] Vgl. mit ähn­li­chen Beob­ach­tun­gen Karl-Heinz Brod­beck, Hirn­ge­spins­te. Zur unüber­brück­ba­ren Dif­fe­renz zwi­schen Ethik und Neu­ro­wis­sen­schaft. Ähn­lich wie Fuchs legt auch Brod­beck Wert dar­auf, dass die Ergeb­nis­se der Neu­ro­phy­sio­lo­gen gera­de empi­risch nicht son­der­lich gefes­tigt sind. Das ist im Blick auf die Per­spek­ti­ve der Wis­sen­schaf­ten erheb­lich. Dabei geht es mit Recht ins­be­son­de­re um die kom­mu­ni­ka­ti­ven Bedin­gun­gen von Expe­ri­men­ten bzw. die seit der Quan­ten­phy­sik empi­risch hart beleg­ten Ein­fluss­nah­men des Beob­ach­ters aufs Beob­ach­te­te, was in ande­ren Wis­sen­schaf­ten im Übri­gen schon zuvor in ähn­li­cher Wei­se bekannt war.

[2] Wich­ti­ge Anstö­ße hier­zu ver­dan­ke ich dem Betrei­ber von www.szenso.de.

[3] John Mar­tin Litt­le­john, Zwei Schrif­ten zur Osteo­pa­thie, Pähl 2008. Dar­in ist II, 1ff die „Psy­cho­phy­sio­lo­gie“ ent­hal­ten, eine Schrift, die Litt­le­john 1899 ver­fasst hat­te. Sie hat dem über­rasch­ten Über­set­zer 2006 erschlos­sen, dass die Gehirn­for­schung schon am Ende des 19. Jahr­hun­derts einen Pro­blem­stand erreicht hat­te, der durch­aus mit den gegen­wär­ti­gen Fra­ge­stel­lun­gen ver­gli­chen wer­den kann, vgl. ins­be­son­de­re II, 85ff. Auch Litt­le­john kam zu der Auf­fas­sung, dass das Bewusst­sein sich kei­nes­wegs nur „im Gehirn“ befin­den kön­ne, son­dern – wie in der Tra­di­ti­on im Blick auf die See­le unter­stellt – über den gesam­ten Kör­per ver­teilt sei, wobei er mit Wil­liam James das Bewusst­sein als Bewusst­seins­strom ver­steht, vgl. etwa II, 29ff. Litt­le­john war mit sei­nem Ansatz frei­lich gezwun­gen, einen psy­cho­phy­si­schen Par­al­le­lis­mus zu ver­tei­di­gen, wel­cher zumin­dest kri­ti­sche Fra­gen auf­wirft. Vgl. auch mei­nen semio­tisch inspi­rier­ten Ver­such, der in der Zeit­schrift für Theo­lo­gie und Gemein­de (13) 2008 erschie­nen ist..

[4] Vgl. Mau­rice Mer­leau-Pon­ty, Phä­no­me­no­lo­gie der Wahr­neh­mung, Ber­lin u. a. 61966. Ins­be­son­de­re Mer­lau-Pon­ty hat Fuchs‘ Inter­pre­ta­ti­on von Inter­sub­jek­ti­vi­tät als „Zwi­schen­leib­lich­keit“ stark ange­regt.

[5] Fuchs‘ Posi­ti­on zur Frei­heits­fra­ge wur­de hier im Bei­trag über den Mord in Tes­sin schon dar­ge­stellt.

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Info:
Tho­mas Fuchs‘ Kri­tik an bestimm­ten Ver­tre­tern der Gehirn­for­schung – und sein eige­ner Ent­wurf ist Beitrag Nr. 572
Autor:
Martin Pöttner am 31. Mai 2009 um 21:17
Category:
Alltag,Biologie,Gehirn,Homo oeconomicus,Körper,Kultur,Ökologie,Phänomen,Psyche,Wahrheit,Zeichen und Philosophie
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