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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


Bru­ta­ler Mord an einem Ehe­paar und das Pro­blem der Frei­heit – Tho­mas Fuchs zu Felix D. und Tor­ben B., Tes­sin, Meck­len­burg

Das  Böse“- gibt es das über­haupt? [1] Han­delt es sich nicht um eine Fik­ti­on, die wir wis­sen­schaft­lich erle­di­gen kön­nen, wenn wir wis­sen, wie es zu bestimm­ten Hand­lun­gen kommt, die wir gewöhn­lich als „böse“ bezeich­nen? Natür­lich beob­ach­tet man in den Mas­sen­me­di­en bei Amok­läu­fen wie zuletzt in Win­nen­den ein Ent­set­zen, hier ließ sich kei­ne leich­te Erklä­rung fin­den, sieht man davon ab, dass der Vater des Täters gegen die Waf­fen­ge­set­ze ver­sto­ßen hat. In Foren konn­te man gele­gent­lich sehr schnel­le psy­cho­lo­gi­sche Fern­dia­gno­sen lesen. Mann oder Frau ver­sucht, der­ar­ti­ge Ereig­nis­se induk­tiv unter eine schon bekann­te Regel zu brin­gen, das Ent­set­zen ist dann jeden­falls eini­ger­ma­ßen ordent­lich „wis­sen­schaft­lich“ zu erfas­sen.

Tho­mas Fuchs wen­det sich die­ser Fra­ge anhand eines u. a. auch mas­sen­me­di­al kom­mu­ni­zier­ten Fal­les zu:

An einem Sams­tag­abend im Janu­ar 2007 klin­geln der 17-jäh­ri­ge Felix D. und sein gleich­alt­ri­ger Freund Tor­ben B. an einer Haus­tür in Tes­sin, ihrem klei­nen meck­len­bur­gi­schen Hei­mat­dorf. Der Bewoh­ner öff­net, er kennt die bei­den seit lan­gem aus der Nach­bar­schaft, es sind freund­li­che und höf­li­che Jun­gen aus intak­ten Fami­li­en. Doch da ruft Felix ‚Reno!‘, das ist das Code­wort zum Los­schla­gen. Die bei­den Jun­gen zie­hen ihre mit­ge­brach­ten Mes­ser und hal­ten sie dem Mann an die Keh­le mit den Wor­ten: ‚Auf die Knie!‘ Er wehrt sich und erfasst ein Mes­ser, doch da las­sen die Ein­dring­lin­ge alle Hem­mun­gen fah­ren und ste­chen blind­lings auf ihn ein. Wäh­rend er im Todes­kampf zu Boden geht, stür­men die 17-Jäh­ri­gen die Trep­pe hoch, tref­fen auf die Ehe­frau des Man­nes, die sie mit ins­ge­samt 62 Mes­ser­sti­chen töten. Als sie spä­ter noch röchelt, sticht Felix sie noch ein­mal in den Kopf, um sie end­gül­tig zu töten. Der Sohn des Ehe­paa­res ent­geht nur knapp dem Blut­rausch, weil es ihm gelingt, in Todes­angst in sei­nem Zim­mer ein­ge­sperrt die Poli­zei zu benach­rich­ti­gen, die das Paar schließ­lich stellt und zur Auf­ga­be zwingt. Weder Alko­hol, Dro­gen oder eine psy­chi­sche Krank­heit noch Feind­schaft gegen­über den Opfern erklä­ren die Tat; es hät­te eben­so belie­bi­ge ande­re im Dorf tref­fen kön­nen.“ (172)

  • Nach einer kur­zen Skiz­zie­rung die­ses Gesche­hens stellt Fuchs zunächst all­ge­mein die Fra­ge nach „dem Bösen“, wobei er sich nicht zuletzt an den „mythi­schen“ Erzäh­lun­gen in 1. Mose (Gene­sis) 2 bis 4 (Para­dies­sto­ry, Kain und Abel) ori­en­tiert, hier­bei erör­tert er auch ver­schie­de­ne Ansich­ten, die „das Böse“ natur­wis­sen­schaft­lich (u. a. sozio­bio­lo­gisch, sozi­al­dar­wi­nis­tisch, evo­lu­ti­ons­bio­lo­gisch) erklä­ren wol­len (S. 173-186 [1]).
  • Danach erör­tert Fuchs den kon­kre­ten Fall (S. 186-190 [2]).
  • Abschlie­ßend gibt Fuchs einen „Aus­blick“, in dem das Ver­hält­nis von „dem Bösen“ und der „Frei­heit“ (S. 190-194 [3]) noch­mals prä­zi­siert wird.

Die­ser Auf­satz setzt rela­tiv aktu­ell an und führt die­se Aktua­li­tät auf psych­ia­tri­sche und phi­lo­so­phi­sche Grund­fra­gen zurück, die wir hier auch schon im Kon­text der Posi­ti­on Fuchs‘ bespro­chen haben. Anhand der kri­ti­schen Bespre­chung die­ses Arti­kels sol­len auch Grund­struk­tu­ren von Fuchs‘ Ansatz und häu­fig wie­der­keh­ren­de Argu­men­te deut­lich wer­den.

1               „Das Böse“

Rüdi­ger Safran­ski hat­te im letz­ten Drit­tel der ’90er Jah­re des 20. Jahr­hun­derts ein phi­lo­so­phi­sches Buch zum Pro­blem des „Bösen“ vor­ge­legt[2]. Hier­in fin­den sich zwei Lini­en der abend­län­di­schen Erör­te­rung des The­mas des Bösen:

  • einer­seits die­je­ni­ge Sicht­wei­se, wel­che an der mensch­li­chen Frei­heit ansetzt.
  • Ande­rer­seits aber gibt es eine Tra­di­ti­on, wel­che das Böse in der Struk­tur der Wirk­lich­keit ver­an­kert sieht.

Nach Safran­ski steht für die ers­te Linie ins­be­son­de­re Gen 2-3, also die Para­dies­sto­ry, für die ande­re Linie ste­hen die Sto­ries von Hesi­od („Wer­ke und Tage“, „Theo­go­nie“), dem er auch bestimm­te ägyp­ti­sche Erzäh­lun­gen zuord­net. Bei­de „mythi­schen“ Erzäh­lungs­ty­pen sind in der phi­lo­so­phi­schen Refle­xi­on auf­ge­nom­men wor­den, wie Safran­ski m. E. sehr über­zeu­gend nach­zeich­net. Fuchs selbst wählt für sei­nen Ansatz den ers­ten Typ, den zwei­ten nennt er nicht „das Böse“, son­dern mit bestimm­ten phi­lo­so­phi­schen Kon­zep­tio­nen und in der Regel den christ­li­chen Dog­ma­ti­ken „das Übel“.

Das Böse“ soll nicht ver­ge­gen­ständ­licht wer­den, mit einer Macht, einer „mythi­schen“ Per­son o. Ä. ver­wech­selt wer­den, wie der bestimm­te Arti­kel „das“ viel­leicht nahe­le­gen könn­te. Fuchs geht es um die „eige­ne inne­re Ambi­va­lenz“, aus der es ent­ste­he – aber durch­aus auch um Über­ein­ver­fa­chun­gen wie etwa den Teu­fel, Satan, Scheit­an, das „Reich des Bösen“ usf., wobei die­se Figu­ren etwa in der dua­lis­ti­schen[3] apo­ka­lyp­ti­schen oder gnos­ti­schen Lite­ra­tur wie den gnos­ti­schen Tex­ten aus Nag Ham­ma­di, dem ers­ten Hen­och­buch oder der Apo­ka­lyp­se des Johan­nes oft an Figu­ren der Fan­t­asyli­te­ra­tur erin­nern – und Fuchs the­ma­ti­siert nicht ohne Grund die Rol­le von Fan­t­asyli­te­ra­tur und vor allem -vide­os im Kon­text der Gewalt­fan­ta­si­en Jugend­li­cher wie Felix D. und Tor­ben B. Kommt es zu sol­chen Ver­ge­gen­ständ­li­chun­gen, dann die­nen sie jeden­falls Fuchs zufol­ge dazu, „das laten­te Bewusst­sein der eige­nen feind­se­li­gen Impul­se ein für alle Mal zu besei­ti­gen, also selbst von Schuld frei zu sein und ganz zur Welt des Guten zu gehö­ren.“ (173)

Doch sind sol­che Wün­sche letzt­lich erfah­rungs­fern, mit Alex­an­der Sol­sche­ni­zyn meint Fuchs, dass „’die Linie, die Gut und Böse trennt, … quer durch jedes Men­schen­herz'“[4] ver­lau­fe. „Das Böse“ ist mit­hin ein Resul­tat der Ambi­va­lenz des ein­zel­nen Men­schen – so die Haupt­the­se des Auf­sat­zes von Tho­mas Fuchs.

Wis­sen­schaft­li­che Erklä­run­gen und all­ge­mei­ne Unter­stel­lun­gen, wie sie seit Tho­mas Hob­bes, Sig­mund Freud, Kon­rad Lorenz oder Richard Daw­kins ange­bo­ten wer­den, sind Fuchs zufol­ge empi­risch wider­leg­bar. Denn es las­se sich zei­gen, dass der Mensch bio­lo­gisch kein beson­ders aggres­si­ves Tier sei. Die phy­lo­ge­ne­ti­schen Tat­sa­chen und die „ent­spre­chen­den Trieb­re­gun­gen und Bedürf­nis­se“ im ele­men­ta­ren Bin­dungs­sys­tem ver­wie­sen auf „Nähe, Für­sor­ge und emo­tio­na­le Ver­bun­den­heit“ (176), das „Reso­nanz- und Empa­thie­sys­tem„, wie es sich neu­ro­bio­lo­gisch in den soge­nann­ten „Spie­gel­neu­ro­nen“ und der nach der Geburt ein­set­zen­den Affekt­ab­stim­mung von Bezugs­per­son und Neu­ge­bo­re­nem zei­ge, sei sogar stär­ker als bei ande­ren Gat­tun­gen, was sich ins­be­son­de­re an der „Fähig­keit der Aus­drucks­kom­mu­ni­ka­ti­on, des Mit­füh­lens und Ein­füh­lens“ (177) zei­ge. Anders als Hob­bes und vie­le ihm nach­fol­gen­de Theoretiker/inn/en gemeint hät­ten, zeig­ten die neue­ren For­schun­gen also deut­lich, dass der Anfangs­zu­stand des Men­schen „nicht [der­je­ni­ge] eines natur­ge­ge­be­nen Gewalt- und Kriegs­zu­stands [ist], son­dern [der­je­ni­ge] einer pri­mä­ren Sozia­li­tät und Koope­ra­ti­vi­tät des Men­schen“. Unter­stützt wird die­se Fest­stel­lung Fuchs‘ durch den sich andeu­ten­den Umbruch in der Gen­auf­fas­sung und damit eben­so bestimm­ter evo­lu­ti­ons­theo­re­ti­scher Unter­stel­lun­gen, wie sie neu­er­dings auch in Deutsch­land ver­tre­ten wer­den.[5] Ohne die Tat­sa­che bio­lo­gisch durch­aus „ange­leg­ter Aggres­si­on für die Ent­ste­hung des Bösen“ (177) zu bestrei­ten, will Fuchs dar­auf auf­merk­sam machen, dass der Mensch nicht deter­mi­nis­tisch dazu ver­ur­teilt sei, auf Kon­flik­te, Bedro­hun­gen usf. aggres­siv zu reagie­ren. Er besit­ze die­se rea­le Mög­lich­keit, aber auch ande­re rea­le Mög­lich­kei­ten.

Ein Mensch, der das Glück hat, in einer för­der­li­chen Umge­bung zu leben, in der kei­ne Anrei­ze zu Feind­se­lig­keit und Aggres­si­on bestehen, wird kei­nen see­li­schen Scha­den neh­men, wenn er nie kör­per­li­che Gewalt aus­übt. Die mensch­li­che Destruk­ti­vi­tät ist auch kein tie­ri­sches Erb­teil. Stün­de die mensch­li­che Gewalt­tä­tig­keit auf etwa dem glei­chen Niveau wie die ande­rer Säu­ge­tie­re ein­schließ­lich der Pri­ma­ten, so wäre die mensch­li­che Gesell­schaft eine ver­gleichs­wei­se fried­li­che Ver­an­stal­tung.“ (178)

In den Natur­wis­sen­schaf­ten hat ins­be­son­de­re die Quan­ten­me­cha­nik gezeigt, dass vor einer Bestim­mung, hier im Sin­ne einer Mes­sung, meh­re­re Zustän­de eines Quan­ten­sys­tems real mög­lich sind. Fuchs weist also auch aus einer kom­ple­xen natur­wis­sen­schaft­li­chen Sicht die bio­lo­gi­schen bzw. bio­lo­gis­ti­schen Erben der Auf­fas­sung ab, „das Böse“ sei Teil der Struk­tur der Wirk­lich­keit. Statt­des­sen ent­schei­det er sich dafür, dass „das Böse“ aus den Pro­ble­men mensch­li­cher Frei­heit und ent­spre­chen­der Hand­lun­gen ent­ste­he. Gen 2 bis 3 weist ihm zufol­ge dar­auf­hin.[6] Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gisch ver­weist die Sto­ry auf die Pha­se eines Kin­des bis zum zwei­ten Lebens­jahr. Hier­bei geht es um die Ver­nei­nung, die Nega­ti­on, wel­che die Eltern gegen­über bestimm­ten spon­ta­nen Impul­sen des Kin­des aus­spre­chen:

Das ‚Nein‘ setzt der Spon­ta­nei­tät, der ‚Unschuld‘ sei­ner pri­mä­ren Regun­gen und Trie­be eine sym­bo­li­sche Gren­ze ent­ge­gen. Das Kind soll einem Impuls zum Ver­lo­cken­den hin Ein­halt gebie­ten, also sich selbst wider­spre­chen. Mit der nun fol­gen­den Aneig­nung und Ver­in­ner­li­chung des elter­li­chen Ver­bots im 2. Lebens­jahr über­nimmt das Kind daher eine Gegen- oder Außen­per­spek­ti­ve auf sich selbst. Es sagt ‚Nein‘ zu sich – man kann das im kind­li­chen Spiel oft direkt beob­ach­ten – und nimmt so, mit einem Begriff Pless­ners, eine ‚exzen­tri­sche Posi­ti­on‘ zu sich selbst ein. Der Wider­spruch, die Ver­nei­nung bringt die Selbst­wahr­neh­mung aus der Sicht der ande­ren her­vor, das Selbst­ver­hält­nis oder Selbst­be­wusst­sein. Das Kind ist nicht mehr die rei­ne Mit­te sei­ner Welt, es hat die pri­mä­re Ein­heit sei­nes Seins ver­lo­ren.“ (179)[7]

Dadurch erreicht das Kind wie in der Para­dies­sto­ry den Sta­tus der Frei­heit, weil es selbst „Nein!“ zum Ver­bot sagen kann – und dies auch häu­fig tut. Dabei erfasst das Kind sei­nen eige­nen Wil­len im Kon­text der Wahr­neh­mung des Wil­lens der ande­ren Men­schen – und kann letz­te­ren ver­nei­nen. Dabei unter­stellt Fuchs mit Gen 2 bis 4, dass der hier „gött­lich“ sym­bo­li­sier­te Wil­le der ande­ren Men­schen der „all­ge­mei­ne Ande­re“ sei und das „Gute“ reprä­sen­tie­re. Es han­delt sich bei Fuchs‘ Rekon­struk­ti­on also um eine am Phä­no­men der Mora­li­tät ori­en­tier­te Deu­tung des Phä­no­mens des Bösen. Ver­nei­ne ich den all­ge­mei­nen Wil­len, dann bin ich böse.

Die Para­dies­sto­ry besitzt noch einen wei­te­ren wich­ti­gen Aspekt. Sie weist auf die Rol­le der Fan­ta­sie hin. Denn es geht dort ja dar­um, die „Schlan­ge“ führt dies ein, man wer­de „wie Gott“, falls man das Ver­bot über­tre­te:

Das heißt, die Wün­sche des Men­schen sind nicht mehr auf die Befrie­di­gung sei­ner unmit­tel­bar leib­li­chen Bedürf­nis­se beschränkt, son­dern kön­nen mit der Offen­heit sei­ner Vor­stel­lungs­kraft ins poten­zi­ell Gren­zen­lo­se wach­sen. Der Mensch hat einen Über­schuss an Bedürf­nis­sen, weil sei­ne Trie­be nicht mehr fest an bestimm­te Aus­lö­ser und Befrie­di­gun­gen gekop­pelt sind.“ (180)

Hier­mit ver­sucht Fuchs die schar­fe Dif­fe­renz der mensch­li­chen Destruk­ti­vi­tät im Unter­schied zu der­je­ni­gen ande­rer Tie­re zu erklä­ren. Die mensch­li­che Fan­ta­sie ermög­licht es den Men­schen in ihrer Destruk­ti­vi­tät „maß­los“ zu wer­den, was selbst­ver­ständ­lich durch kul­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen wie die Waf­fen­ent­wick­lung, aber auch durch Wirt­schafts­for­men deut­lich selbst­ver­stär­kend begüns­tigt wer­den kann. Die Trie­be sind also vom Nah­be­reich des Men­schen ent­kop­pelt, sie kön­nen sich auf Unbe­grenz­tes rich­ten.

Gen 4 lässt sich Fuchs zufol­ge mit der Ent­wick­lung eines Kin­des ab dem zwei­ten Lebens­jahr par­al­le­li­sie­ren. Hier steht der Aspekt der „Aner­ken­nung und [die] Wert­schät­zung durch die ande­ren“ Men­schen im Vor­der­grund. Kain wird die­se Aner­ken­nung von Gott im Blick auf sei­nen Bru­der Abel ver­wei­gert. Er erfährt eine schwe­re Krän­kung. Die­se lässt ihn wütend wer­den, es ent­spinnt sich ein inne­rer Dia­log mit Gott – oder auch mit dem inter­na­li­sier­ten „all­ge­mei­nen Ande­ren“. Dar­in wird Kain dar­auf hin­ge­wie­sen, dass beim Schei­tern sei­ner Wün­sche und Erwar­tun­gen „die Sün­de laue­re“. Die­ser inne­re Dia­log soll den „Impuls zur bösen Tat“ brem­sen – doch dies miss­lingt bei Kain. Er erschlägt Abel.

Fuchs bezieht dies mit Recht auf Fra­gen der foren­si­schen Psych­ia­trie, die ja auch den mas­sen­me­di­al popu­la­ri­sier­ten über­ver­ein­fach­ten Dis­kurs der Gehirn­for­schung bestim­men[8]. Die Kon­sti­tu­ti­on des Men­schen ist fra­gil, zer­brech­lich, er besitzt ein Selbst­ver­hält­nis und muss sich zugleich zu den Erwar­tun­gen und Ansprü­chen der ande­ren Men­schen ver­hal­ten. Sei­ne Trie­be und Wün­sche las­sen sich frei­lich nar­ziss­tisch beacht­lich stei­gern, wofür Fuchs zufol­ge die Got­tes­fi­gur in den Sto­rys in Gen 2 bis 4 ein­steht bzw. wor­auf sie hin­weist. Das Selbst­ver­hält­nis schließt die Frei­heit ein, zu bestimm­ten Ansprü­chen der Ande­ren durch­aus „Nein!“ zu sagen. Dies kann aber auch zur

zur Miss­ach­tung des Anspruchs der ande­ren“

füh­ren. Folg­lich gilt:

Das Böse ist die Kon­se­quenz der exzen­tri­schen Posi­ti­on und damit der mensch­li­chen Frei­heit, und es kann die­se ein­mal erlang­te Posi­ti­on nicht rück­gän­gig machen, son­dern nur wil­lent­lich das mit ihr ver­bun­de­ne Wis­sen um das Gute oder Gebo­te­ne igno­rie­ren.“ (185)

Kul­tur­se­mio­tisch lässt sich sagen, dass Fuchs inso­fern das mensch­li­che Leben, soweit es zur Frei­heit kommt, als Pro­blem­ge­schich­te rekon­stru­iert[9]. Dies erklärt auch gut den Rekurs auf den Genesis„mythos“, der die­ses Erzähl­mo­dell dar­stellt. In die­sen Geschich­ten baut sich das Pro­blem stets wie­der neu auf, auch wenn es anschei­nend über­wun­den erscheint. Bei Fuchs kann den Trie­ben inner­halb einer ambi­va­len­ten Struk­tur im Sin­ne des „Guten“ oder auch des „all­ge­mei­nen Wil­lens der Ande­ren“ dann gewehrt wer­den, wenn die fra­gi­le „exzen­tri­sche Posi­ti­on“ des Selbst­ver­hält­nis­ses eines ein­zel­nen Men­schen durch Lie­be unter­stützt wird. Dabei ist m. E. Fuchs‘ Posi­ti­on dann über­zeu­gend, wenn wahr­ge­nom­men wer­den kann, dass die lie­ben­den Men­schen selbst die­se ambi­va­len­te, fra­gi­le Struk­tur auf­wei­sen. D. h., der ein­zel­ne Mensch muss sich selbst von ande­ren Men­schen die­ser Art als unbe­dingt ange­nom­men erle­ben kön­nen. Man­gelt es an die­ser unbe­ding­ten Aner­ken­nung, kommt es zu Selbst­wert­pro­ble­men, die bis hin zum Erle­ben der eige­nen „Nich­tig­keit“ (184) füh­ren könn­ten. Und hier­aus könn­ten wei­ter „böse“ Hand­lun­gen bzw. Taten ent­ste­hen:

Das Böse hat in der Regel eine lan­ge, oft über Gene­ra­tio­nen zurück­rei­chen­de Vor­ge­schich­te. Emo­tio­na­le Käl­te, Ver­sa­gun­gen, Demü­ti­gun­gen und fami­liä­re Gewalt, die chro­nisch auf ein von Natur aus sen­si­bles Kind ein­wir­ken, kön­nen sei­ne Anla­gen zum Guten ver­krüp­peln und in Destruk­ti­vi­tät ver­keh­ren.“ (185)

2               Der Fall in Tes­sin, Meck­len­burg

Fuchs ver­an­schau­licht durch eine Dar­stel­lung des Falls in Tes­sin die­se Über­le­gun­gen. Dabei liegt die Haupt­be­trach­tung auf Felix D. Die­ser hat­te vor der Tat mit Tor­ben B. zu Hau­se zu Abend geges­sen. Nach dem Essen ent­wen­den die bei­den sechs Mes­ser aus der Küche, die sie dann beim Mord ver­wen­den. Zuvor schau­en sie sich noch den Film „Final Fan­ta­sy VII“ in Felix‘ Zim­mer an, einer der übli­chen Fil­me die­ser Art, in denen sich die Mäch­te des Guten und Bösen dua­lis­tisch gegen­über­ste­hen.[10] In die­sen Fil­men gibt es im Kern kei­ne Ambi­va­lenz. „Gut“ und „böse“ sind leicht zu iden­ti­fi­zie­ren, wes­halb es nur all­zu gerecht­fer­tigt erscheint, „das Böse“ oder „die Bösen“ zu eli­mi­nie­ren. Bei der Tat ver­wen­det Felix D. Frag­men­te aus dem Film („Reno!“ als Kode­wort und den Befehl „Auf die Knie!“).

Trotz sei­nes Auf­wach­sens in einer „intak­ten“ Fami­lie ent­wi­ckelt sich Felix D. zum Mör­der. Fuchs zeigt die Sta­di­en der Demü­ti­gung, der Min­de­rung sei­nes Selbst­wert­ge­fühls auf, wel­che dann in den Tage­bü­chern, die Felix führ­te, zu Vor­fan­ta­si­en der Gewalt­tat wur­den. So plan­te Felix ein opus magnum, eine ganz gro­ße Tat: Er woll­te sei­ne gesam­te Klas­se hin­rich­ten, poten­zi­ell war Felix also durch­aus ein Amok­läu­fer im Sin­ne des jüngs­ten Falls in Win­nen­den. Es fin­den sich im Tage­buch aber auch Pas­sa­gen, die auf den psy­chi­schen Hin­ter­grund ver­wei­sen:

Dann wie­der ver­zwei­felt Felix an sei­ner Ein­sam­keit, an der Sinn­lo­sig­keit sei­ner Exis­tenz, er sehnt sich nach Lie­be und kör­per­li­cher Nähe und bleibt doch gefan­gen in den eige­nen Hem­mun­gen, im Selbst­hass.“ (187)

Felix scheint sei­ne Ver­zweif­lung und „Ohn­machts­ge­füh­le“ (188) in Fan­ta­sy­wel­ten und mit Egoshoo­ter-Spie­len wie „Doom“ und „Prey“ kom­pen­siert zu haben. Hier kann er am Com­pu­ter ganz ein­deu­tig „stark“ sein und auf der Sei­te der „Guten“ ste­hen – und „die Bösen“ ent­spre­chend blut­rüns­tig vir­tu­ell ver­nich­ten. Er habe die bei­den tat­säch­lich getö­te­ten Opfer umge­bracht, „weil sie schwach sei­en, so begrün­det er spä­ter sei­ne will­kür­li­che Aus­wahl.“ (189) Inso­fern befand sich Felix im Augen­blick des Mor­des auf der Sei­te der ein­deu­tig Star­ken. Doch er war böse – und sah das auch ein:

Unmit­tel­bar nach der Tat prahlt er vor sei­nem Freund, wie leicht es doch gewe­sen sei, einen Men­schen zu töten. Es ist der Rausch der Macht, sich über alle Gren­zen hin­weg­zu­set­zen, und jeman­den töten zu kön­nen erscheint als die größ­te vor­stell­ba­re, gott­glei­che Macht.“ (189)

Mit­hin konn­te er nur stark sein, wenn er ande­re ver­nich­te­te, wohl eine Reak­ti­on auf sein eige­nes Nich­tig­keits­er­le­ben.

3               Aus­blick

Die Ver­nei­nung, die Nega­ti­on erscheint also als Hin­ter­grund des Bösen:

Die Moti­ve des Bösen haben … ihre Wur­zel in der Grund­si­tua­ti­on der Nega­ti­on, näm­lich in Erfah­run­gen der eige­nen Begren­zung, Iso­la­ti­on, Ent­wer­tung und Nich­tig­keit – Erfah­run­gen, die nicht durch Ange­nom­men­sein, Lie­ben und Geliebt­wer­den über­wun­den wer­den kön­nen, und die schließ­lich zur Ver­zweif­lung am Guten füh­ren.“ (190)

So fasst Fuchs die wesent­li­chen Aspek­te sei­ner Argu­men­ta­ti­on zusam­men. Für die foren­si­sche Psych­ia­trie ergibt sich dar­aus eine „zwie­späl­ti­ge“ Situa­ti­on. Zum einen müs­sen Psychiater/inn/en „die Ent­wick­lung einer destruk­ti­ven Cha­rak­te­ris­tik … ver­ste­hen“. Zum ande­ren dür­fen sie sich „nicht dazu ver­lei­ten las­sen, die began­ge­ne Tat zur zwangs­läu­fi­gen Fol­ge zu erklä­ren, statt sie genau auf ihre Frei­heits­gra­de hin zu unter­su­chen. Das Böse ist nicht dadurch erklärt, dass sei­ne Vor­be­din­gun­gen und Vor­aus­set­zun­gen noch so voll­stän­dig beschrie­ben wer­den – das Moment der Frei­heit, der Wahl, das es ent­schei­dend aus­macht, ent­zieht sich sowohl bio­lo­gi­schen wie psy­cho­lo­gi­schen oder sozio­lo­gi­schen Erkä­run­gen. Wer Böses erfah­ren hat, muss nicht Böses tun. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Opfer von Ver­nach­läs­si­gung, Demü­ti­gung, Miss­brauch und Gewalt begeht kei­ne Straf­ta­ten, auch wenn sie ihre Erfah­run­gen meist unge­wollt als Bedin­gun­gen wei­ter­ge­ben, die wie­der­um zur Hypo­thek für ihre Kin­der und Enkel wer­den.“ (191f)

M. E. gibt es kei­ne guten Grün­de die­sem Urteil zu wider­spre­chen. Die Ergän­zun­gen, die aus mei­ner Sicht hilf­reich sind, bestehen in der Unter­schei­dung des eige­nen von Fuchs ver­wen­de­ten Modells der Pro­blem­ge­schich­te von den dua­lis­ti­schen Erzähl­mo­del­len. Wie sich zeigt, gibt es empi­ri­sche Argu­men­te für das Modell der Pro­blem­ge­schich­te, die­ses ist aber prin­zi­pi­ell irri­tier­bar, es ent­stammt ja einer ambi­va­len­ten Kon­stel­la­ti­on – und kann dua­lis­tisch umschla­gen, wor­aus schar­fe Ent­ge­gen­set­zun­gen von „Bösem“ und „Gutem“ ent­ste­hen kön­nen. Wer­den die­se mit „Stär­ke“ vs. „Schwä­che“ eben­falls in einem ein­an­der aus­schlie­ßen­den Sinn kom­bi­niert, kann es zur Aus­bil­dung böser Taten u. a. als Kom­pen­sa­ti­on zu erlit­te­nen Beein­träch­ti­gen nicht zuletzt des Selbst­wert­ge­fühls kom­men.

Phi­lo­so­phisch erschei­nen die Begrif­fe des „Guten“ und des „all­ge­mei­nen Ande­ren“ wei­ter auf­klä­rungs­be­dürf­tig. In die­sem Auf­satz könn­ten sie als etwas zu „selbst­ver­ständ­lich“ erschei­nen. Klar ist, dass es um Aner­ken­nungs­ver­hält­nis­se geht. Ich ver­ste­he das so, dass ent­spre­chend die Moral als das­je­ni­ge gilt, was wir alle von­ein­an­der erwar­ten, wie groß auch das jewei­li­ge Dis­kurs­uni­ver­sum ist, in dem sol­che Erwar­tun­gen geäu­ßert wer­den. Nicht hin­rei­chend aus­ge­ar­bei­tet ist bei Fuchs der Unter­schied von Moral und Recht, obgleich es im Auf­satz auch um For­men der foren­si­schen Psych­ia­trie geht. Recht sichert vor allem die Erwar­tungs­si­cher­heit bestimm­ter Hand­lun­gen oder Kom­mu­ni­ka­tio­nen ab, weil es sank­ti­ons­be­wehrt ist. Es ent­spricht inso­fern recht genau der inne­ren Ambi­va­lenz der Men­schen, die Fuchs dar­stellt. Und daher erscheint als berech­tigt, was Fuchs im Blick auf den foren­si­schen Psych­ia­ter Hans-Lud­wig Krö­ber for­mu­liert:

Die bür­ger­li­che Gesell­schaft … aner­kennt und ach­tet den Ver­ur­teil­ten durch die Stra­fe als einen der Ihren. Dies gilt auch und gera­de dann, wenn die Tat wie bei dem jun­gen Felix auf eine Vor­ge­schich­te zurück­geht, in der die Täter oft ver­zwei­feln und ver­geb­lich um ihre Aner­ken­nung und Selbst­ach­tung gekämpft haben. Wir soll­ten ihnen die­se Aner­ken­nung nicht ver­wei­gern, indem wir sie zu wol­len­lo­sen  [sic!] Agen­ten ihrer Gene oder Gehir­ne erklä­ren.“ (193f)


[1] Vgl. „Quer durch jedes Men­schen­herz“. Das Böse aus psych­ia­tri­scher Sicht, in: Tho­mas Fuchs, Leib und Lebens­welt. Neue phi­lo­so­phisch-psych­ia­tri­sche Essays, 172-196. Fuchs bezieht sich u. a. auf eine Dar­stel­lung von Sabi­ne Rück­ert in der Wochen­zei­tung „Die Zeit“, vgl. http://www.zeit.de/2007/26/Tessin.

[2] Das Böse oder Das Dra­ma der Frei­heit, Mün­chen 1997.

[3] Vgl. dazu auch unten Anm. 10.

[4] Vgl. Alex­an­der Sol­sche­ni­zyn, Der Archi­pel Gulag (Band 1), Rein­bek 1970, 4.

[5] Vgl. Joa­chim Bau­er, Das koope­ra­ti­ve Gen, Ham­burg 2008.

[6] Fuchs‘ Umgang mit Gen 2 bis 4 ist so ver­brei­tet, dass sich eine kri­ti­sche reli­gi­ons­wis­sen­schaft­li­che Erör­te­rung der Berech­ti­gung einer der­ar­ti­gen Inter­pre­ta­ti­on nicht nahe­legt, son­dern vom The­ma weg­füh­ren wür­de.

[7] Fuchs bezieht sich auf Hel­muth Pless­ner, Die Stu­fen des Orga­ni­schen und der Mensch, Ber­lin u. a. 1975.

[8] Vgl. etwa Der Spie­gel (31) 2007, 117-223.

[9] Vgl. zu die­sem Modell mei­ne Dar­stel­lung.

[10] Zu den dua­lis­ti­schen Erzähl­wei­sen vgl. mei­ne Dar­stel­lung. Die­se wei­sen in allen Abschnit­ten der Erzäh­lung, Anfang, Mit­te und Schluss, jeweils kon­tra­dik­to­risch gespann­te Gegen­sät­ze auf: Wenn das eine gilt, dann das ande­re nicht – und umge­kehrt. Ein drit­tes gibt es nicht.

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Info:
Bru­ta­ler Mord an einem Ehe­paar und das Pro­blem der Frei­heit – Tho­mas Fuchs zu Felix D. und Tor­ben B., Tes­sin, Meck­len­burg ist Beitrag Nr. 526
Autor:
Martin Pöttner am 26. Mai 2009 um 16:00
Category:
Alltag,Biologie,Erfahrung,Gehirn,Genom,Körper,Kultur,Ökologie,Phänomen,Psyche,Quantenphysik,Was ist der Mensch?,Was ist Philosophie?,Wie wollen wir leben?
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23 Comments »

  1. How I Lost Thirty Pounds in Thirty Days

    I was just now loo­king for info about this when I dis­co­ve­r­ed your post. I’m only stop­ping by to say that I tru­ly lik­ed rea­ding this post, it’s real­ly well writ­ten. Are you going to blog more on this? It looks like the­re is more mate­ri­al here for more posts.

    #1 Comment vom 27. Mai 2009 um 17:48

  2. Martin Pöttner

    Thank you very much for your nice com­ment. Yes, I am going to wri­te more about such topics.

    #2 Comment vom 27. Mai 2009 um 18:51

  3. My Amazing Weight Loss Story

    Thanks for wri­ting, I tru­ly enjoy­ed your newest post. I think you should post more often, you clear­ly have natu­ral abi­li­ty for blog­ging!

    #3 Comment vom 28. Mai 2009 um 23:07

  4. Rasputin

    Die Macht­aus­übung über ande­re, das ist doch eines der Grund­mus­ter des Han­delns in vie­len Situa­tio­nen und auch des Antriebs für vie­le Men­schen zu ihrem Han­deln.

    Wie ste­hen Sie denn selbst dazu bei einer The­ma­ti­sie­rung von „Gut und Böse“?

    Denn auch Sie selbst üben ja Macht aus, als Hoch­schul­do­zent und auch als Foren­be­trei­ber und Admi­nis­tra­tor und Mode­ra­tor, die von ande­ren Men­schen doch völ­lig zurecht als ein kla­rer Miß­brauch Ihrer eige­nen Macht ange­se­hen wird, Herr Pött­ner.

    Was sagt Ihre eige­ne Selbst­re­fle­xi­on denn dazu, falls die über­haupt vor­han­den ist?

    Stel­len sie sich ein­mal bit­te die­ser Fra­ge hier, denn auch das gehört zu „Gut“, aber doch eigent­lich viel­mehr zu „Böse“, weil es ver­fehlt ist und dann auch noch selbst­ver­schul­de­te Fol­gen hat.

    #4 Comment vom 31. Mai 2009 um 04:55

  5. Martin Pöttner

    Lie­ber Herr Rudol­phi,

    vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar.

    Macht ist von Gewalt unter­schie­den, der Arti­kel han­delt von Gewalt­aus­übung. Bei Gewalt wird das für Gesell­schaf­ten übli­che Mus­ter, dass sie aus Kom­mu­ni­ka­tio­nen bestehen so asym­me­tri­siert, dass eine nack­te unwi­der­sprech­li­che Hand­lung übrig bleibt, in die­sem Fall bru­ta­le Mor­de.

    Macht­aus­übung ist dann in der Bun­des­re­pu­blik legi­tim, wenn sie im Sin­ne der Men­schen­rech­te aus­ge­übt wird, wie Sie im Grund­ge­setz nach­le­sen kön­nen. Dazu gibt es ent­spre­chen­de recht­li­che Regel­sys­te­me, die das mit mehr oder weni­ger Ange­mes­sen­heit sicher­zu­stel­len ver­su­chen. Dazu kann ich auch phi­lo­so­phisch an sich kei­ne bes­se­re Mög­lich­keit sehen.

    Sie spre­chen mich ins­be­son­de­re als Foren­mo­de­ra­tor an, weil ich Sie gemein­sam mit den ande­ren Mode­ra­to­ren und Ombuds­leu­ten des Forums einspruch.org aus­ge­schlos­sen habe. Das erfolg­te, weil Sie mehr­fach gegen die auf einspruch.org gel­ten­de Neti­quet­te ver­sto­ßen haben. Eben­so wur­den Sie zuvor schon von SZon­line aus­ge­schlos­sen. Wie Sie sehen, bin ich libe­ral und hof­fe, dass Sie hier also zur Sache argu­men­tie­ren, auch kri­tisch, was der Sinn eines phi­lo­so­phi­schen Blogs ist. Ich hof­fe also auf Ihre Ein­sicht, lie­ber Herr Rudol­phi.

    #5 Comment vom 31. Mai 2009 um 09:36

  6. Rasputin

    Sehr geehr­ter Herr Pött­ner,

    für Ihre Ant­wort hier dan­ke ich Ihnen schon ein­mal, die For­ma­lis­men einer ganz kor­rek­ten Anre­de las­se ich ein­mal weg, ich hof­fe mit Ihrem Ein­ver­ständ­nis dazu.

    Ich wer­de auch wei­ter zur Sache hier mit Ihnen noch dis­ku­tie­ren, aber auch unter dem ganz­heit­li­chen Aspekt, den Sie ja sel­ber immer ver­tre­ten haben.
    Sie damit gleich zu zitie­ren aus Ihren eige­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen, auch zur Osteo­pa­thie in die­sem Zusam­men­hang, das wol­len Sie mir und den ande­ren Lesern bit­te jetzt hier erspa­ren, in mei­nem Archiv habe ich es aber ja abge­spei­chert gehabt.

    Nun gut, ein Anfang einer auf­ar­bei­ten­den, ech­ten Dis­kus­si­on ist nun gemacht, aber Sie sind sich noch nicht wirk­lich klar dar­über gewor­den, um was es auch im Inter­net bei diver­sen Rechts­ver­stö­ßen eines Forum­be­trei­bers, Foum­ver­ant­wort­li­chen und Admi­nis­tra­tor und Mode­ra­tor, Bei­trag­ver­fas­ser, oder auch noch Ombuds­mann zusätz­lich bei Kon­flik­ten zwi­schen ande­ren Mit­glie­dern, alles geht.

    Denn das Inter­net ist schon lan­ge kein rechts­frei­er Raum mehr, und das ist auch gut so.
    Auch eige­ne Rege­lun­gen wie AGB, Neti­quet­te hier sind nicht schon allei­ne hin­rei­chend und aus­rei­chend dafür, wobei eine Beru­fung dar­auf ja eine Selbst­ver­pflich­tung der Ein­hal­tung die­ser eige­nen Rege­lun­gen ja immer vor­aus­setzt, und zwar ohne Anse­hen der Per­so­nen, also der Mit­glie­der eines Forums.

    Aber dage­gen wur­de und wird von Ihnen ja schon sehr oft ver­sto­ßen.
    Auch das ist in mei­nem Archiv ja fest­ge­hal­ten übri­gens.

    Neben vie­len Pro­ble­men dabei spielt auch das Urhe­ber­recht ja noch eine wich­ti­ge Rol­le.

    Denn hin­ter jedem Pseud­onym oder dem user-Namen (Mit­glieds-Namen) oder Nick steckt ein ganz rea­ler Mensch, kein vir­tu­el­ler nur, der sich alles bie­ten las­sen muß von ande­ren.

    Das BGB (zB. mit Scha­den­er­satz) und auch das StGB (z.B. mit sei­nem 14. Abschnitt) und noch das Urhe­ber­recht, sowie das TMG und auch das Recht auf eine wirk­sa­me und ver­öf­fent­lich­te Gegen­dar­stel­lung bei fal­schen, ver­leum­den­den oder belei­fi­gen­den (Tat­sa­chen-) Behaup­tun­gen gel­ten ja auch im Inter­net, auch eine üble Nach­re­de muß ja nicht unent­wegt gedul­det wer­den.

    Das aber nur ein­mal noch als einen klei­nen Denk­an­stoß noch für Sie extra ein­mal gedacht.

    In der Hoff­nung nun auf eine ech­te und auch lehr­rei­che und frucht­ba­re Dis­kus­si­on von „Gut und Böse“, Macht und Gewalt, auch im Inter­net, in Foren und Blogs sowie dem rea­len Leben ver­blei­be ich einst­wei­len heu­te mit die­sen Zei­len, um nie­man­den zu über­for­dern an einem Pfingst­sonn­tag.

    Pfingst­sonn­tag, den 31.Mai 2009 11 Uhr 50 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    hier user „Ras­pu­tin“ in die­sem Blog

    Copy­right by „Ras­pu­tin“ (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    nicht mehr edi­tiert man­gels einer Mög­lich­keit hier

    #6 Comment vom 31. Mai 2009 um 11:50

  7. Rasputin

    Klei­ner Zusatz und Kor­rek­tur noch von mir, statt „belei­fi­gen­den“ wäre belei­di­gen­den noch zu erset­zen vom Leser bit­te.

    Gün­ter Rudol­phi

    #7 Comment vom 31. Mai 2009 um 11:58

  8. Rasputin

    Und noch eines:

    Das Inter­net ver­gißt nichts.

    Auch Ras­pu­tin war ja damals bekannt dafür…….

    Gün­ter Rudol­phi

    #8 Comment vom 31. Mai 2009 um 13:01

  9. Martin Pöttner

    Lie­ber Herr Rudo­phi,

    ich kann Ihren Aus­schluss aus der SZ nicht beur­tei­len, wohl aber denen aus einspruch.org. Als Mit­glied dort muss man sich bei der Anmel­dung mit der Neti­quet­te ein­ver­stan­den erklä­ren, es gibt dann Mög­lich­kei­ten des Aus­schlus­ses, wenn ein Mit­glied hart­nä­ckig gegen die Neti­quet­te ver­stößt.

    Über die­se Rechts­fra­gen muss man aber hier an sich nicht dis­ku­tie­ren, weil in die­sem Blog etwas ande­re Regeln gel­ten, die ich ja nie­der­ge­legt habe: „Über den Blog“.

    Ansons­ten wäre ich Ihnen dank­bar, wenn Sie nun zur hier eigent­lich dis­ku­tier­ten Sache, näm­lich dem Arti­kel über Tho­mas Fuchs, ger­ne „ganz­heit­lich“ Stel­lung näh­men, ansons­ten wirkt es doch eher wie Spam, was Sie hier schrei­ben. Dafür gibt es in die­sem Blog eine Tas­te … Die­se wer­de ich schlicht betä­ti­gen, falls Sie hin­fort sich nicht zur Sache des Arti­kels und der­je­ni­gen von Tho­mas Fuchs äußern möch­ten.

    #9 Comment vom 31. Mai 2009 um 13:43

  10. marjorie

    Das erfolg­te, weil Sie mehr­fach gegen die auf einspruch.org gel­ten­de Neti­quet­te ver­sto­ßen haben.“
    Sehr inter­es­sant, wahr­schein­lich habe ich nie begrif­fen was einspruch.org unter gel­ten­de Neti­quet­te ver­steht , da muss ich doch noch­mal in den Archiv schau­en.
    m

    #10 Comment vom 31. Mai 2009 um 15:51

  11. Martin Pöttner

    Lie­ber Pit,

    das ist jetzt der letz­te Kom­men­tar, der jen­seits des eigent­li­chen The­mas „Tho­mas Fuchs“ und des bespro­che­nen Arti­kels zuge­las­sen wird. Alles wei­te­re ist Spam …

    #11 Comment vom 31. Mai 2009 um 16:06

  12. Rasputin

    Zur Psy­cho­phar­ma­ka-indu­zier­ten Nei­gung zu Amok­läu­fen und ähn­li­chen Fehl­steue­run­gen infol­ge der Medi­ka­men­ta­tio­nen durch Psych­ia­ter fol­gen­de Links schon ein­mal:

    Zu Pro­zac:

    http://www.spiegelblog.net/haben-antidepressiva-wie-prozac-tim-k-zum-amoklauf-veranlasst-auf-diese-berechtigte-frage-kommt-der-spiegel-erst-gar-nicht.html

    Zur Ver­tu­schung die­ses Wir­kun­gen und der indu­zier­ten Amok­läu­fe:

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/amoklauf-durch-psychopharmaka-ia.html

    Ande­re Phar­ma-Flops, wo auch kei­ner genau weiß, was noch alles damit pas­sie­ren kann.

    http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2418540/US-Behoerde-warnt-vor-den-20-riskantesten-Pillen.html

    Par­al­lel dazu:

    http://alltagundphilosophie.com/2009/05/22/zur-philosophie-von-thomas-fuchs/

    Pfingst­mon­tag, den 01. Juni 2009 13 Uhr 05 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by “Ras­pu­tin” (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #12 Comment vom 01. Juni 2009 um 13:05

  13. Rasputin

    Geist und Mate­rie, Gehirn und Kör­per, Psy­che und Phy­sis sind klas­si­sche dia­lek­ti­sche Begrif­fe, so wie Gut und Böse.

    Aber sie inter­de­pen­die­ren und sind gleich­zei­tig auch Anti­po­den.

    Das schlägt sich auch in den Wis­sen­schaf­ten nie­der, in den „Geis­tes­wis­sen­schaf­ten“ und den „Natur­wis­sen­schaf­ten“.

    Die Geis­tes­wis­sen­schaft­ler (Theo­lo­gen, Phi­lo­so­phen) ste­hen in der alten Tra­di­ti­on des Pri­ma­tes des Geis­tes über die Mate­rie, sie sehen meist auf die Natur­wis­sen­schaft­ler oft noch von oben her­ab, wäh­nen sich auf einem Hohen Roß sit­zend, aber das hat ja kur­ze Dackel­bei­ne nur, und die wer­den auch immer kür­zer jedes Jahr.

    Zum Ver­gleich die Gene­sis (Luther­bi­bel 1912):

    1 Am Anfang schuf Gott Him­mel und Erde. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
    2 Und die Erde war wüst und leer, und es war fins­ter auf der Tie­fe; und der Geist Got­tes schweb­te auf dem Was­ser.
    3 Und Gott sprach: Es wer­de Licht! und es ward Licht.

    Heu­te aber füh­ren die Phi­lo­so­phen und Theo­lo­gen nur noch klei­ne­re Rück­zugs­ge­fech­te und ver­ein­zel­te Schar­müt­zel, aber sie wer­den ja zurück­ge­drängt von den Natur­wis­sen­schaft­lern auf brei­tes­ter Front, Sta­lin­grad und die 6. Armee las­sen grü­ßen oder Water­loo.

    Immer mehr wird doch heu­te erforscht und ent­schlüs­selt, wie die Pro­zes­se beim Füh­len und Den­ken mate­ri­ell basiert ablau­fen, ohne daß die Gehirn­for­scher einer Hybris unter­lie­gen, alles wäre zu ent­schlüs­seln in der Art, daß man heu­te den Herrn P. in einen Ana­ly­sa­tor ste­cken könn­te und am Moni­tor dann able­sen, was er in 13 Tagen alles füh­len, den­ken und tun wür­de.

    Da spielt doch heu­te die inter­es­san­te und span­nen­de Musik, doch nicht mehr in der Phi­lo­so­phie oder gar in der Theo­lo­gie, bei denen sich doch seit der Anti­ke wenig Neu­es nur dazu­ge­sell­te an ori­gi­nel­len Erkennt­nis­sen, doch nur ein paar klei­ne­re Nuan­cen und Varia­tio­nen einer alten, längst bekann­ten Melo­die.

    Das Gehirn, der Wil­le, die Wil­lens­frei­heit ste­hen somit auf dem Prüf­stand.

    Gibt es den „frei­en Wil­len“ über­haupt in die­ser Abso­lut­heit, wie die­se Gest­ri­gen immer noch mei­nen?

    Der theo­lo­gisch indu­zier­te Schluß geht dann von Gott zu sei­nem Eben­bild, dem Men­schen, über und glaubt an einen „frei­en Wil­len“, sich für „das Gute“ oder „das Böse“ zu ent­schei­den, von dem doch schon Goe­the sag­te, es kön­ne das Eine nicht iso­liert vom Ande­ren betrach­tet wer­den, womit er ja voll­kom­men recht hat­te.

    Zum Gehirn gehört ja auch Groß­hirn, Klein­hirn, Stamm­hirn, Rücken­mark, Ner­ven usw. dann dazu.

    Ich habe den Ein­stieg über die Psy­cho­phar­ma­ka gewählt, denn das sind ja psy­cho­tro­pe Sub­stan­zen, oder Dro­gen, die die Psy­che, das Befin­den, Emp­fin­den, in wei­te­rem Sin­ne den Geist, das Bewußt­sein und das Den­ken beein­flu­ßen, also steu­ern kön­nen und das auch tun.
    In den Ner­ven wer­den elek­tri­sche Impul­se ja auch wei­ter­ge­lei­tet, das kann ein Neu­ro­lo­ge mes­sen.
    In der Psych­ia­trie wur­de und wird teil­wei­se auch noch mit Elek­tro­schocks gear­bei­tet.
    Es gibt Boten­stof­fe, Dopa­min, Sero­to­nin, Rezep­to­ren auch und Stö­run­gen beim Ando­cken dabei, Hor­mo­ne wie das Oxy­to­cin eben­falls.
    Unter dem Ein­fluß von Tes­to­ste­ron ent­wi­ckeln sich die Gehir­ne der Geschlech­ter auch noch unter­schied­lich, Män­ner und Frau­en wer­den auch in der Psy­che nicht nur zu sol­chen erzo­gen, son­dern unter­schei­den sich auch dar­in. Das wur­de doch lan­ge Zeit auch noch negiert von den Femi­nis­tIn­nen aller Geschlech­ter.

    Das aber gehört ja zur Che­mie, Phy­sik, Bio­lo­gie.

    Die Mate­rie (über Phy­sik, Che­mie, Bio­lo­gie) steu­ert das Füh­len und Den­ken, den „Geist“ oder auch die „See­le“, für die ja frü­her beim Tod eines Men­schen ein Fens­ter­chen immer offen gehal­ten wur­de, damit sie auch unge­hin­dert ent­wei­chen konn­te.

    Aber auch noch kör­per­ei­ge­ne Hor­mo­ne wer­den bei Streß und Gefahr aus­ge­schüt­tet, wie das Adre­na­lin und das Nor­ad­re­na­lin, und machen den Kör­per dann weit­ge­hend schmerz­un­emp­find­lich. Das ist mehr dann ein Rege­lungs­vor­gang, da hier ja eine Rück­wir­kung ein­ge­baut ist, sonst wäre der „Geist“ im Gehirn, das kla­re Denk­ver­mö­gen, sehr schnell von den Mel­dun­gen des Kör­pers als Schmerz an ihn blo­ckiert.

    Nicht-Inge­nieu­re soll­ten sich etwas auch in der Theo­rie des Regelns und Steu­erns aus­ken­nen und den Unter­schied zwi­schen bei­den auch ken­nen.

    Sicher sehr zum Leid­we­sen von Herrn Pött­ner grei­fe ich noch ein­mal einen Gedan­ken eines gelösch­ten Bei­trags von ges­tern wie­der auf aus dem ande­ren Faden.

    Das Sein bestimmt das Bewußt­sein ja mit, nach Karl Marx, der das aber allei­ne ohne “mit” so for­mu­lier­te: “das Sein bestimmt das Bewußt­sein “, aber auch die Che­mie im Kör­per der Men­schen und im Gehirn und in den Neu­ro­nen und Ner­ven und über die Hor­mo­ne und auch als Wirt­schafts­fak­tor eben­falls bestimmt mit beim Bewußt­sein der Men­schen.

    Ist doch völ­lig gesi­chert inzwi­schen.

    Und wie gut das ja alles funk­tio­niert, das ist ein­fach wun­der­bar…….. :-)))))

    Diens­tag, den 02. Juni 2009 15 Uhr 00 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by “Ras­pu­tin” (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #13 Comment vom 02. Juni 2009 um 15:00

  14. Rasputin

    Das Böse“ steht also „dem Guten“ gegen­über, aber eines defi­niert sich meist aus dem ande­ren, das ist kom­plet­ter Unsinn natür­lich, denn eine abso­lu­te Defi­ni­ti­on ist so nicht mög­lich.

    Für die Ethik der Kan­ni­ba­len in Neu­gui­nea z.B. ist das Abko­chen eines gefan­ge­nen Mis­sio­nars eine gute Sache, da das bei gutem Zustand des Mis­sio­nars die Groß­fa­mi­lie auch eine gute Woche oder län­ger über die Run­den bringt, und auch für die Hun­de blei­ben immer eini­ge Kno­chen noch übrig.

    Außer­dem sind auch da ja immer noch Wahr­neh­mungs­pro­ble­me und -unter­schie­de beim Erken­nen des „Guten“ oder des „Bösen“ aus­zu­ma­chen, selbst wenn eine prin­zi­pi­el­le Über­ein­kunft getrof­fen wur­de.

    Um im Bil­de zu blei­ben, der eine Kan­ni­ba­le fin­det 3 Stun­den Gar­zeit gut, der ande­re aber nicht, er kaut lie­ber mehr und schon gera­ten sie sich in die Wol­le des­we­gen und schla­gen sich die Köp­fe ein, der Mis­sio­nar kann dadurch dem Koch­topf ent­kom­men und fand die 2 schwer­ver­letz­ten Kan­ni­ba­len sehr gut und dank­te dafür dem Him­mel und sei­nem HERRN.

    Und mit sol­chen gestör­ten Wahr­neh­mun­gen beschäf­ti­gen sich auch Psych­ia­ter, aber ob deren Wahr­neh­mung ja zutref­fen­der als die ihrer Pro­ban­den ist, das ist mehr als frag­lich.

    Wie­vie­le Straf­tä­ter wur­den schon ent­las­sen nach „güns­ti­ger Sozi­al­pro­gno­se“ eines psych­ia­tri­schen / psy­cho­lo­gi­schen Gut­ach­ters und nach einem Tag geschah bereits das nächs­te Ver­bre­chen?

    Das wären inter­es­san­te Sta­tis­ti­ken, die hier ein­mal geführt wer­den soll­ten, denn die Irr­tü­mer die­ses Berufstan­des sind schon atem­be­rau­bend und ganz, ganz sel­ten, man muß das mit der Lupe ja suchen, haf­tet ein sol­cher Gut­ach­ter dann auch für sei­ne fol­gen­rei­chen und ver­häng­nis­vol­len Feh­ler bei einer Falsch­be­gut­ach­tung.

    Es besteht also wahr­lich kein Anlaß, Wun­der­din­ge von Psych­ia­tern zu erwar­ten bei der eige­nen Wahr­neh­mung.

    Dazu noch einen Link:

    PRO­ZESS
    Hin zum Schwach­sinn
    Ein Psych­ia­trie-Opfer erhält das höchs­te je von deut­schen Gerich­ten fest­ge­setz­te Schmer­zens­geld

    http://www.focus.de/politik/deutschland/prozess-hin-zum-schwachsinn_aid_154394.html

    Zum The­ma Gewalt 2 Arti­kel aus einem Maga­zin:

    PSY­CHO­LO­GIE
    War­um wir gewalt­tä­tig wer­den

    Gewalt fas­zi­niert, sie stößt ab, sie stellt Men­schen vor gro­ße Rät­sel. Ist sie so mensch­lich wie Sex oder Hun­ger? Lässt sie sich durch Erzie­hung been­den? Psy­cho­lo­gen, Bio­lo­gen und Medi­zi­ner fin­den immer genaue­re Ant­wor­ten auf sol­che Fra­gen – ein Über­blick zeigt ihre wich­tigs­ten Erkennt­nis­se.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,579665,00.html

    PSY­CHO­LO­GIE
    Was Men­schen zu Tätern macht

    Waren Hun­dert­tau­sen­de Deut­sche im Drit­ten Reich Psy­cho­pa­then und Sadis­ten? Nein, sagen Psy­cho­lo­gen nahe­zu ein­hel­lig: Das Täter-Poten­ti­al steckt in fast jedem – was Expe­ri­men­te bele­gen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,541023,00.html

    Und noch ein wenig zur Hirn­for­schung:

    HIRN­FOR­SCHUNG
    For­scher sehen Bil­der in frem­den Köp­fen

    Es klingt wie aus einem Sci­ence-Fic­tion-Film: For­scher kön­nen anhand der Hirn­ak­ti­vi­täts-Mus­ter erken­nen, wel­ches Bild ein Mensch gera­de sieht. Im Selbst­ver­such schaff­ten US-Neu­ro­lo­gen Tref­fer­quo­ten bis zu 92 Pro­zent.
    ANZE

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539596,00.html

    Jill Bol­te Tay­lor: In the Gar­den of the Mind > Im Gar­ten des Den­kens

    Im Gar­ten des Den­kens

    http://www.visionjournal.de/visionmedia/article.aspx?id=6526&rdr=true&LangType=1031

    Angst, Panik und Depres­si­on. Was pas­siert dabei im Gehirn?

    Kos­ten und Ver­brei­tung: Die Kos­ten für psy­chi­sche Erkran­kun­gen ver­zeich­ne­ten von 2002 bis 2006 in der BRD den stärks­ten Anstieg. 26,7 Mrd Euro wur­den 2006 dafür aus­ge­ge­ben, 3,3 Mrd mehr als im Jahr 2002. Der Anteil an den gesam­ten Gesund­heits­kos­ten lag 2006 bei 11,3%. Noch höher waren die Kos­ten für Herz-Kreis­lauf­er­kran­kun­gen und für Erkran­kun­gen des Ver­dau­ungs­sys­tems.

    http://www.wopalm.com/gehirn.htm

    Ist alles gut les­bar, auch für Lai­en.

    Dann noch sehr viel mehr dazu (ca. 50 Links zu Auf­sät­zen, Vor­trä­gen usw.):

    Der freie (?) Wil­le
    Arti­kel – Inter­views – Vor­trä­ge – Mei­nun­gen

    http://www.sprache-werner.info/Der-freie–Wille-Artikel.21432.html

    Diens­tag, den 02. Juni 2009 21 Uhr 00 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by “Ras­pu­tin” (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #14 Comment vom 02. Juni 2009 um 21:00

  15. Rasputin

    Macht ist ein Poten­ti­al, wie das Poten­ti­al der Lage, und Gewalt ist dann die Umset­zung die­ses Poten­ti­als, ist die Aus­übung oder der Miß­brauch der Macht, also die Umset­zung in die Bewe­gung, in die Akti­on.

    Das ist aber im Kern, leicht abge­wan­delt, das alte Spiel von Krieg und Frie­den, das ist doch nicht aus der Welt zu schaf­fen und auch in den Bezie­hun­gen der Men­schen und über­all doch wir­kend.

    Hier­ar­chi­en wer­den sich auch in irgend einer Wei­se immer bil­den, seit Adam und Eva ist das so.

    Was sagt da die Phä­no­me­no­lo­gie denn dazu? Gut­mensch­li­ches Leug­nen hilft doch nichts, dem Vogel Strauß, wenn er es täte, wür­de das ja auch nichts hel­fen.

    Das Schwein Napo­le­on in der Farm der Tie­re aber hat­te doch die gül­ti­ge Ant­wort bei Orwell gehabt! Immer sind wel­che glei­cher als ande­re, ist ja doch nur eine Fra­ge der Zeit.
    Vie­le Zeit­ge­nos­sIn­nen kom­men nicht aus ohne auto­ri­tä­res Geha­be.

    Dazu auch noch das:

    Mob­bing in der Grund­schu­le

    http://www.ekbo.de/Dateien/bildungswerk_mobbing.pdf

    Nur hoff­nungs­lo­se Träu­mer hal­ten die Men­schen doch gene­rell für fried­lich, nein, wenn es ande­re zu tol­le trei­ben, dann klappt auch schon bei ver­nunft­mä­ßig eher fried­li­chen Zeit­ge­nos­sen irgend­wann in der Tasche mal das Mes­ser auf.
    Das „Böse“ ist eben unter uns und bleibt uns auch erhal­ten.

    Und der Beweis ist ja auch sehr leicht zu erbrin­gen, denn auto­ri­tä­re Cha­rak­te­re müs­sen nicht immer zum Mes­ser grei­fen, das Psy­cho-Mob­bing und (Lösch)Tastendrücken ist da schon ein net­ter Ersatz ja auch dafür und für die­se auto­ri­tär Gepol­ten dann das Mit­tel ihrer Wahl.

    Die Phi­lo­so­phie, als ein Deri­vat der Ide­en­leh­re Pla­tons, kämpft aber auf ver­lo­re­nem Pos­ten eben auch inzwi­schen, wenn sie die Ergeb­nis­se der Hirn­for­schung als bedroh­lich für den eige­nen Macht- und Wir­kungs­an­spruch in ers­ter Linie ansieht, also gegen sich selbst als Phi­lo­so­phie der alten Schu­le Pla­tons gerich­tet sieht.

    Aber das ist ja auch gera­de das Schö­ne dar­an, die Natur­wis­sen­schaft­ler zei­gen jetzt die­sen anti­quier­ten Theo­lo­gen und Phi­lo­so­phen so rich­tig mal, wo der Ham­mer wirk­lich hängt.

    Die sind doch viel­leicht auch nur zap­peln­de Mario­net­ten an den Fäden ihrer steu­er­ba­ren und von der Che­mie des Den­kens und Füh­lens auch gesteu­er­ten Psy­che und auch dem „Geist“, und dar­auf reagie­ren die­se Phi­lo­so­phen und Theo­lo­gen so panisch, wie sie das ja inzwi­schen zum Teil tun.

    Psy­cho­lo­gisch ist das alles leicht zu erklä­ren, rate auch da den panisch gewor­de­nen Phi­lo­so­phen und Theo­lo­gen zu einer nach­hal­ti­gen Wis­sensthe­ra­pie und den ver­schärf­ten Blick ein­mal und immer öfter über deren eige­nen engen Tel­ler­rand hin­weg.

    Denn nie­mand muß ja auf sei­nem längst über­hol­ten Wis­sen­stand immer ste­hen blei­ben, auch, und vor allem noch in den Natur­wis­sen­schaf­ten dazu­ler­nen, kann ja nie scha­den und erwei­tert auch den phi­lo­so­phi­schen Hori­zont unge­mein.

    Die­se P- und T-Dinos haben näm­lich auch ihre bes­ten Zei­ten schon hin­ter sich und wer­den an der eige­nen Immo­bi­li­tät dann eben­falls noch zugrun­de gehen.

    Es gibt ja in die­sen Struk­tu­ren von Hier­ar­chi­en unter Men­schen mit Macht und Miß­brauch davon wenig Neu­es unter der Son­ne, ein Kraut dage­gen ließ der Herr­gott doch bis­her auch noch nicht wach­sen, ob es in den Labo­ren aber noch gefun­den wird?

    Auch das darf und muß zwar bezwei­felt wer­den, aber hoch wet­ten möch­te ich dar­auf trotz alle­dem nicht.

    Es bleibt also span­nend bei der Hirn­for­schung.

    Mitt­woch, den 03. Juni 2009 02 Uhr 00 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by “Ras­pu­tin” (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #15 Comment vom 03. Juni 2009 um 02:00

  16. Rasputin

    Wer sich auf die eige­ne Wahr­neh­mung dazu aber nur ver­läßt, oder die sei­ner Cla­queu­re, der mag die­ses Bild noch betrach­ten, die Escher-Trep­pe, die zeigt, wie leicht man sich täu­schen kann in sei­nen Sin­nes­ein­drü­cken von der rea­len Welt.

    http://treppenbau-mlp.de/assets/images/autogen/a_M-C-Escher_die_treppe05.jpg

    Die eige­ne Höh­le zeigt ja nur die Schat­ten des wirk­li­chen Gesche­hens, müß­te doch auch für einen Phi­lo­so­phen ein­seh­bar sein.

    Dem Psy­cho­lo­gen aller­dings ist par­ti­el­le und / oder chro­ni­sche Ein­sichts­un­fä­hig­keit ein sehr ver­trau­tes Phä­no­men.

    Ein­fach eben phä­no­mena­lo­gisch, wenn der­ma­ßen gehäuft auf­tre­tend, aber lei­der schwer behan­del­bar immer noch, trotz alle­dem.

    Mitt­woch, den 03. Juni 2009 02 Uhr 35 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

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    #16 Comment vom 03. Juni 2009 um 02:35

  17. Martin Pöttner

    Lie­ber Herr Rudol­phi,

    die Escher-Trep­pe beruht – wie alle ande­ren gegen­wär­tig ange­führ­ten Bei­spie­le von Sin­nes­täu­schung – auf der real mög­li­chen Unter­schei­dung von Sin­nes­täu­schung und ange­mes­se­ner Sin­nes­wahr­neh­mung. Hier­zu gibt es indi­vi­du­el­le, vor allem aber sozi­al mög­li­che Kon­trol­len.

    Dan­ke, dass Sie noch ein­mal auf die­se schlich­te Wei­se einen wich­ti­gen Punkt von Fuchs‘ phä­no­me­no­lo­gi­scher Wahr­neh­mungs­auf­fas­sung bestä­tigt haben.

    #17 Comment vom 03. Juni 2009 um 20:08

  18. Rasputin

    Sehr geehr­ter Herr Pött­ner,

    Ich zitie­re Ihre eige­nen schlich­ten Wor­te:

    Dan­ke, dass Sie noch ein­mal auf die­se schlich­te Wei­se einen wich­ti­gen Punkt von Fuchs’ phä­no­me­no­lo­gi­scher Wahr­neh­mungs­auf­fas­sung bestä­tigt haben.“

    Dürf­te ich sie dann auch schlicht, wie immer, um wei­te­re schlich­te Wor­te von Ihnen zu den ande­ren schlich­ten Fra­gen von mir bit­ten?

    Ohne daß Sie wie­der erneut schlicht und pro­bat alles igno­rie­ren und / oder es schlicht wie­der löschen auf Ihre eige­ne schlich­te Wei­se?

    Mitt­woch, den 03. Juni 2009 um 20 Uhr 55 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

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    #18 Comment vom 03. Juni 2009 um 20:55

  19. Rasputin

    Klei­ne Kor­rek­tur noch:

    Sie“ wird groß­ge­schrie­ben bei mir noch in der Recht­schrei­bung btw.

    Aber zur Sache mit der Macht und der Gewalt und des Miß­brauchs:

    Nach­trag noch zum Bei­trag vom 03. Juni 2009 um 20 Uhr 55 MESZ hier:

    Das müß­te doch nun ein­mal schlicht und ergrei­fend auch hier mög­lich sein, auch mal etwas ein­fach ste­hen zu las­sen, auch was einem nicht so sehr gefällt oder wor­auf man nur kei­ne rech­te Ant­wort hat.

    Wol­len Sie es nicht schlicht doch mal ver­su­chen?

    Mitt­woch, den 03. Juni 2009 um 21 Uhr 05 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

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    #19 Comment vom 03. Juni 2009 um 21:05

  20. Rasputin

    Mein aller­bes­ter Herr Pött­ner,

    auch die Stei­ge­rung von wert, wer­tes­ter, usw. dürf­te Ihnen ja eben­falls bekannt sein.
    … [Spam­pas­sa­ge gelöscht, Mar­tin Pött­ner]

    Im obi­gen Auf­satz von Ihnen ist eigent­lich doch nur Tri­via­les ent­hal­ten.

    Daß das jetzt eben­so tri­vi­al von Prof. Fuchs geschrie­ben sein soll, nach Ihren eige­nen Dar­le­gun­gen hier, das macht es doch nicht die Spur bes­ser.

    Natür­lich hat ein / jeder Mensch mit Frei­heits­gra­den auch eine gewis­se Frei­heit immer noch in sei­nen eige­nen Ent­schei­dun­gen, die er täg­lich so tätigt, und die mehr zu Gut oder auch mehr zu Böse hin ten­die­ren.

    […]

    Mit den bes­ten Wün­schen an Sie wie immer … [dito]

    Don­ners­tag, Fron­leich­nam, den 11. Juni 2009 23 Uhr 55 MESZ

    […]
    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by „Ras­pu­tin“ (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #20 Comment vom 11. Juni 2009 um 23:55

  21. Martin Pöttner

    Lie­ber Herr Rudol­phi,

    ich erläu­te­re noch ein­mal mein Vor­ge­hen: In die­sem Blog geht es um Sach­ar­gu­men­te.

    Da Sie nur sehr all­ge­mei­ne und eher vage Ein­schät­zun­gen lie­fern, ist das sicher auch für vie­le Leser/innen nicht unin­ter­es­sant, was Sie schrei­ben. So wird gewiss auch mein Hin­weis zum mas­sen­me­dia­len Ein­fluss auf nicht in jedem Fall eigen­stän­dig und kri­tisch erar­bei­te­te Posi­tio­nen deut­lich, die den­noch auf Ver­viel­fäl­ti­gung drän­gen. Daher lösche ich in Ihren Bei­trä­gen nur Spam­be­mer­kun­gen, Sach­frem­des und Belei­di­gun­gen. Das ist mein Recht.

    Falls Ihnen das nicht für Ihre freie Mei­nungs­äu­ße­rung genügt, wür­de ich Ihnen emp­feh­len, selbst­stän­dig ein eige­nes Forum oder einen eige­nen Blog zu eröff­nen, wo Sie ohne hohe Ansprü­che an Genau­ig­keit und sprach­li­che Sub­ti­li­tät kos­ten­frei der Welt Ihre Mei­nun­gen mit­tei­len kön­nen.

    In die­sem Blog aber geht es um Sach­ar­gu­men­te, sor­ry, the world is rather puz­zling, but I can­not help it.

    #21 Comment vom 12. Juni 2009 um 22:36

  22. Rasputin

    Sehr geehr­ter Herr Pött­ner,

    in Ihren obi­gen Erläu­te­run­gen ist sehr viel von dem ent­hal­ten, was Sie mir erneut jetzt wie­der vor­wer­fen, und nur Ihre eige­ne sub­jek­ti­ve Sicht­wei­se wie­der­ge­ge­ben.
    Das ist unred­lich und unwis­sen­schaft­lich noch dazu, und das sind auch kei­ne rei­nen Sach­ar­gu­men­te mehr von Ihnen, son­dern Wer­tun­gen.

    Auch sind in den les­ba­ren Moda­li­tä­ten zu und über die­sen Blog kei­ne Zen­sur­maß­nah­men Ihrer jet­zi­gen Art doch ent­hal­ten.

    Sie zen­sie­ren und lösch­ten mehr­mals hier frei Hand nach eige­nem Gus­to wie in einspruch.org, ohne es vor­her so nie­der­ge­legt zu haben in Ihren Beschrei­bun­gen zu die­sem Blog oder dem Forum.

    Da dem unbe­fan­ge­nen Leser aber die gan­zen unver­än­der­ten Bei­trä­ge und Ant­wor­ten, die ich schrieb, von Ihnen vor­ent­hal­ten wer­den, kann die­ser sich kein eige­nes Urteil somit dazu bil­den.

    In Ihrem ande­ren Forum (einspruch.org) hat­te ich unter dem Pseud­onym „selbsta­en­dig“ Ihnen sel­ber ja bereits jede Men­ge an sprach­li­chen Unge­nau­ig­kei­ten und auch Unsach­lich­kei­ten und Feh­lern, sowie auch ande­res Fehl­ver­hal­ten ja sogar mehr­fach schon nach­ge­wie­sen gehabt, auch ande­re Mit­glie­der taten das bereits eben­so.

    Auch ihre erneu­te Ein­las­sung unter #21 ist daher grund­los, unbe­grün­det, falsch eben­so und somit auch sub­stanz­los, außer­dem oben­drein noch belei­di­gend dazu vom Inhalt und der Dik­ti­on her.

    Sie ken­nen die ein­schlä­gi­ge Rechts­la­ge als Forums- und Blog­ver­ant­wort­li­cher ein­fach zu wenig, Herr Pött­ner.

    Ich las­se mich doch nicht in Ihrem Forum einspruch.org zuerst belei­di­gen, ver­leum­den und einer üblen Nach­re­de stän­dig auch noch aus­set­zen von Ihnen und Ihren Mit­strei­te­rIn­nen, ohne daß das dann auch Fol­gen hät­te.

    Wenn Sie es also wirk­lich dar­auf anle­gen wol­len, dann bit­te sehr.

    Betrach­ten Sie die­se, mei­ne vor­läu­fig letz­te Ant­wort hier nun unter der # 22 erschei­nend nun­mehr als mei­ne Gegen­dar­stel­lung zu der Ihri­gen Dar­stel­lung unter # 21.

    Denn das ist MEIN RECHT auf eine GEGEN­DAR­STEL­LUNG zu der Ihri­gen Dar­stel­lung unter #21.

    Des­we­gen for­de­re ich Sie auch zu einer unver­kürz­ten und unzen­sier­ten Wie­der­ga­be die­ser GEGEN­DAR­STEL­LUNG hier­mit auf.

    Mit den bes­ten Wün­schen

    Sams­tag, den 13. Juni 2009 um 09 Uhr 00 MESZ

    Gün­ter Rudol­phi

    Copy­right by “Ras­pu­tin” (Gün­ter Rudol­phi) 2009

    #22 Comment vom 13. Juni 2009 um 09:00

  23. Martin Pöttner

    Lie­ber Herr Rudol­phi,

    wie über­all üblich, wird Spam auch in die­sem Blog gelöscht. Und – obgleich Sie auch net­te Züge haben – sind Sie schon gele­gent­lich ein beacht­li­cher Spam­mer.

    Nur posi­ti­vis­ti­sche Men­schen glau­ben, logi­sche und behaup­ten­de Tex­te oder Zei­chen­kom­ple­xe ent­hiel­ten kei­ne Wer­tung, das ist aber an sich seit gut 100 Jah­ren seit der prag­ma­tis­ti­schen Phi­lo­so­phie wider­legt, jeden­falls mit sehr guten Grün­den zumin­dest stark infra­ge gestellt – auch die phä­no­me­no­lo­gi­schen Tex­te von Tho­mas Fuchs schei­nen das zu unter­stel­len.

    #23 Comment vom 13. Juni 2009 um 14:12

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