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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


17. Januar 2018

Zusam­men­fas­sung vom 15.01.

http://alltagundphilosophie.com.www256.your-server.de/2016/06/12/%c2%a7-6-bildlichkeit/

Wir behan­del­ten den Schluss­teil der dia­lo­gi­schen Pas­sa­gen zu der krea­ti­ven Meta­pher ἐγώ εἰμι τὸ φῶς τοῦ κόσμου und began­nen mit der Erör­te­rung der bei­den wei­te­ren krea­ti­ven Meta­phern ἐγώ εἰμι ἡ θύρα τῶν προβάτων – sowie die weit bekann­te­re: Ἐγώ εἰμι ὁ ποιμὴν ὁ καλός. Seg­men­tiert sieht der Text so aus:
47ὁ ὢν ἐκ τοῦ θεοῦ τὰ ῥήματα τοῦ θεοῦ ἀκούει·
διὰ τοῦτο ὑμεῖς οὐκ ἀκούετε,
ὅτι ἐκ τοῦ θεοῦ οὐκ ἐστέ.

 48Ἀπεκρίθησαν οἱ Ἰουδαῖοι καὶ εἶπαν αὐτῷ·
οὐ καλῶς λέγομεν ἡμεῖς ὅτι
Σαμαρίτης εἶ σὺ καὶ δαιμόνιον ἔχεις;

49ἀπεκρίθη Ἰησοῦς·
ἐγὼ δαιμόνιον οὐκ ἔχω,
ἀλλὰ τιμῶ τὸν πατέρα μου,
καὶ ὑμεῖς ἀτιμάζετέ με.

50ἐγὼ δὲ οὐ ζητῶ τὴν δόξαν μου·
ἔστιν ὁ ζητῶν καὶ κρίνων.

51ἀμὴν ἀμὴν λέγω ὑμῖν,
ἐάν τις τὸν ἐμὸν λόγον τηρήσῃ,
θάνατον οὐ μὴ θεωρήσῃ εἰς τὸν αἰῶνα.

52Εἶπον [οὖν] αὐτῷ οἱ Ἰουδαῖοι·
νῦν ἐγνώκαμεν ὅτι δαιμόνιον ἔχεις.
Ἀβραὰμ ἀπέθανεν καὶ οἱ προφῆται, καὶ σὺ λέγεις·
ἐάν τις τὸν λόγον μου τηρήσῃ,
οὐ μὴ γεύσηται θανάτου εἰς τὸν αἰῶνα.

53μὴ σὺ μείζων εἶ τοῦ πατρὸς ἡμῶν Ἀβραάμ,
ὅστις ἀπέθανεν;
καὶ οἱ προφῆται ἀπέθανον.
τίνα σεαυτὸν ποιεῖς;

54ἀπεκρίθη Ἰησοῦς·
ἐὰν ἐγὼ δοξάσω ἐμαυτόν,
ἡ δόξα μου οὐδέν ἐστιν·
ἔστιν ὁ πατήρ μου ὁ δοξάζων με,
ὃν ὑμεῖς λέγετε
ὅτι θεὸς ἡμῶν ἐστιν,

55καὶ οὐκ ἐγνώκατε αὐτόν,
ἐγὼ δὲ οἶδα αὐτόν.
κἂν εἴπω ὅτι οὐκ οἶδα αὐτόν,
ἔσομαι ὅμοιος ὑμῖν ψεύστης·
ἀλλ’ οἶδα αὐτὸν καὶ τὸν λόγον αὐτοῦ τηρῶ.

56Ἀβραὰμ ὁ πατὴρ ὑμῶν ἠγαλλιάσατο
ἵνα ἴδῃ τὴν ἡμέραν τὴν ἐμήν,
Mκαὶ εἶδεν καὶ ἐχάρη.

57εἶπον οὖν οἱ Ἰουδαῖοι πρὸς αὐτόν·
πεντήκοντα ἔτη οὔπω ἔχεις
καὶ Ἀβραὰμ ἑώρακας;

58εἶπεν αὐτοῖς Ἰησοῦς·
ἀμὴν ἀμὴν λέγω ὑμῖν, m
πρὶν Ἀβραὰμ γενέσθαι ἐγὼ εἰμί.

59Ἦραν οὖν λίθους ἵνα βάλωσιν ἐπ’ αὐτόν.
Ἰησοῦς δὲ ἐκρύβη καὶ ἐξῆλθεν ἐκ τοῦ ἱεροῦ. (more…)

15. Januar 2018

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Darm­stadt

Semi­nar: Ein­füh­rung in die exege­ti­schen Metho­den und das Arbei­ten: Die Urge­schich­te
Gele­se­ne Tex­te: 1 Mose, Kapi­tel 6.1-6.22/Kapitel 7.1-7.24
Pro­to­koll vom 09.01.2018
Pro­to­kol­lan­tin: LW

In den Ver­sen eins bis vier beschreibt die Bibel, wie die Men­schen began­nen, sich zu ver­meh­ren und sich über der Erde aus­zu­brei­ten. An die­ser Stel­le der Bibel wer­den sehr vie­le Frau­en erst­ma­lig erwähnt, eben­so wie der seit Gen 2.24 prä­sen­te Geschlechts­akt ange­führt wird, der zur Zeu­gung von Kin­dern führt.

Die Frau­en wer­den als schön beschrie­ben, die Got­tes­söh­ne, mit ihrer Got­tes­gleich­heit kön­nen auch als Engel dar­ge­stellt wer­den, die gewal­tig und mäch­tig sind.

Die Got­tes­söh­ne such­ten sich die Frau­en aus, die ihnen jeweils am bes­ten gefie­len und zeug­ten mit ihnen Kin­der. Hier wird den Frau­en kei­ner­lei Selbst­be­stimmt­heit zuge­schrie­ben, denn sie wur­den von den Got­tes­söh­nen aus­ge­wählt. Auch lässt die Beschrei­bung der Schön­heit der Frau­en auf eine Objek­ti­vie­rung des weib­li­chen Geschlechts zurück­schlie­ßen. Eine Rol­le, mit der sich Frau­en bis heu­te aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. (more…)

12. Januar 2018

Die Uni­ver­sa­li­tät von Juden­tum und Chris­ten­tum (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Darm­stadt)

Jes 49,1-6 öff­net wie Jes 42,1-4 die Kon­zen­tra­ti­on auf „Isra­el“ auf alle. Im Vor­der­grund ste­hen wohl auch hier die Grie­chen als Inbe­griff der „Völ­ker“ (Luther: „Hei­den“). Der „Skla­ve“ des Herrn wird als „Licht der Völ­ker“ ver­stan­den, m. E. spricht der Pro­phet aus, wel­che Funk­ti­on Isra­el zukommt.

Lk 1,46ff spricht die Kon­se­quen­zen aus: Die Ver­hei­ßun­gen an Isra­el gehen jetzt in Erfül­lung, wobei Armut und poli­ti­sche Unter­drü­ckung the­ma­ti­siert wer­den. Im Blick­feld ist der römi­sche Kai­ser Augus­tus.
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11. Januar 2018

Zusam­men­fas­sung vom 08.01. (Uni Hd)

Wir über­setz­ten Joh 8,21ff. Das sieht seg­men­tiert so aus:

21Επεν ον πλιν ατος·

γπγω

κα ζητσετ με,

καν τμαρτίᾳ μν ποθανεσθε·

που γπγω μες ο δνασθε λθεν.

22λεγον ον οουδαοι·

μτι ποκτενεαυτν,

τι λγει·

που γπγω μες ο δνασθε λθεν;

23καλεγεν ατος·

μες κ τν κτω στ,

γκ τν νω εμ·

μες κ τοτου το κσμου στ,

γ οκ εμκ το κσμου τοτου.

24επον ον μν τι ποθανεσθε ν τας μαρταις μν·

ἐὰν γρ μ πιστεσητε τι γ εμι,

ποθανεσθε ν τας μαρταις μν.

25λεγον ον ατ·

σ τς ε;

επεν ατος ησος·

τν ρχν τι κα λαλμν;

26πολλχω περμν λαλεν κα κρνειν,


λλ‘ πμψας με ληθς στιν,

κγκουσα παρ‘ ατο

τατα λαλ ες τν κσμον.

27οκ γνωσαν τι τν πατρα ατος λεγεν.

28επεν ον [ατος] ησος·

ταν ψσητε τν υἱὸν τονθρπου,

ττε γνσεσθε τι γ εμι,

καπ‘ μαυτο ποι οδν,

λλ καθς δδαξν με πατρ τατα λαλ.

29κα πμψας με μετ‘ μοστιν·

οκ φκν με μνον,


τι γ τρεστ ατ ποι πντοτε.

 30Τατα ατο λαλοντος πολλοπστευσαν ες ατν.
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23. Dezember 2017

Weih­nach­ten 2017

Wer sich fragt, ob es sinn­voll sei, 2017 Weih­nach­ten in Bezug auf Jesus von Naza­reth zu fei­ern, wird sich nicht von der Geburts­tags­fra­ge auf­hal­ten las­sen. Im Neu­en Tes­ta­ment ist ein unschar­fer Jah­res­ho­ri­zont zwi­schen ca. 7 v. d. Z. bis 7 n. d. Z. mög­lich. Die heu­te domi­nan­te Auf­fas­sung hängt von der Kon­stan­ti­ni­sche Wen­de ab, als Jesus die Nach­fol­ge des Sol vic­tus in der Römi­schen Reichs­re­li­gi­on antrat. Und das war ein Gott der Win­ter­son­nen­wen­de, da sein Jah­res­lauf dann begann.
Nach einer Rei­he von neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­ten bezog sich Jesus auf bestimm­te Tex­te des AT, die das Juden­tum als uni­ver­sa­le Reli­gi­on kon­zi­pier­ten (z. B. Jes 42,1-4; 49,1-6) und vor­aus­sag­ten, dass der Skla­ve des Herrn gewalt­frei und laut­los das gött­li­che Recht nicht zuletzt in Grie­chen­land zur Gel­tung brin­gen wer­de. Tat­säch­lich ist die­se Pro­phe­zei­ung in Erfül­lung gegan­gen. Denn vie­les, was in Juden­tum und Chris­ten­tum als gött­li­ches Recht ver­stan­den wur­de, ist seit 1948ff Men­schen­recht.
Daher geht es bei Weih­nach­ten auch um die Gel­tung der Men­schen­rech­te. Wer also die Kir­chen angreift, die eine Alli­anz mit der Dik­ta­to­rin Mer­kel bil­de­ten, greift die Men­schen­rech­te an.

 

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20. Dezember 2017

Uni Hd: Joh 8,1-20

Wir über­setz­ten Joh 8,1-20:
1Ἰησοῦς δὲ ἐπορεύθη εἰς τὸ ὄρος τῶν ἐλαιῶν.

2Ὄρθρου δὲ πάλιν παρεγένετο εἰς τὸ ἱερὸν
καὶ πᾶς ὁ λαὸς ἤρχετο πρὸς αὐτόν,
καὶ καθίσας ἐδίδασκεν αὐτούς.

3Ἄγουσιν δὲ οἱ γραμματεῖς καὶ οἱ Φαρισαῖοι γυναῖκα ἐπὶ μοιχείᾳ κατειλημμένην
καὶ στήσαντες αὐτὴν ἐν μέσῳ

4λέγουσιν αὐτῷ·
διδάσκαλε,
αὕτη ἡ γυνὴ κατείληπται ἐπ’ αὐτοφώρῳ μοιχευομένη·

5ἐν δὲ τῷ νόμῳ ἡμῖν Μωϋσῆς ἐνετείλατο τὰς τοιαύτας λιθάζειν.
σὺ οὖν τί λέγεις;

6τοῦτο δὲ ἔλεγον πειράζοντες αὐτόν,
ἵνα ἔχωσιν κατηγορεῖν αὐτοῦ.
ὁ δὲ Ἰησοῦς κάτω κύψας
τῷ δακτύλῳ κατέγραφεν εἰς τὴν γῆν.

7ὡς δὲ ἐπέμενον ἐρωτῶντες αὐτόν,
ἀνέκυψεν καὶ εἶπεν αὐτοῖς·
ὁ ἀναμάρτητος ὑμῶν πρῶτος ἐπ’ αὐτὴν βαλέτω λίθον.

8καὶ πάλιν κατακύψας ἔγραφεν εἰς τὴν γῆν.

9οἱ δὲ ἀκούσαντες ἐξήρχοντο εἷς καθ’ εἷς ἀρξάμενοι ἀπὸ τῶν πρεσβυτέρων
καὶ κατελείφθη μόνος
καὶ ἡ γυνὴ ἐν μέσῳ οὖσα.

10ἀνακύψας δὲ ὁ Ἰησοῦς εἶπεν αὐτῇ·
γύναι,
ποῦ εἰσιν;
οὐδείς σε κατέκρινεν;

11ἡ δὲ εἶπεν·
οὐδείς, κύριε.
εἶπεν δὲ ὁ Ἰησοῦς·
οὐδὲ ἐγώ σε κατακρίνω·
πορεύου, [καὶ] ἀπὸ τοῦ νῦν μηκέτι ἁμάρτανε. (more…)

15. Dezember 2017

Urge­schich­te

 

The­ma waren die Geschlech­ter­fol­gen in Gen 4,17ff und 5,1ff. Zugleich näher­ten wir uns der seman­ti­schen, der inhalt­li­chen Ebe­ne der Text­ana­ly­se an.
4,17ff und 5,1ff erschie­nen uns unter­schie­den wie 2,4bff und 1,3ff, stär­ker erzäh­lend vs. eher lis­ten­mä­ßig. Inhalt­lich unter­schie­den sind die Tex­te durch Erwäh­nung von Frau­en und deren expli­zi­tem Feh­len. Lamech war sogar Poly­ga­mie.
Das hohe Alter der Ahnen beschäf­tigt unse und wird uns noch wei­ter beschäf­ti­gen. Uns fiel noch auf, dass Hen­och und Noah beson­ders posi­tiv her­vor­ge­ho­ben sind, wäh­rend Lamech wegen sei­nes prah­le­ri­schen Lie­des offen­bar nega­tiv bewer­tet wird.
War­um kommt es zur Sint­flut? Das ist eine Fra­ge, sie wird uns beim nächs­ten Mal beschäf­ti­gen.

Zusam­men­fas­sung Eth­nie usf.

The­ma der Sit­zung waren Jes 2,1-4 und 42,1-4.
Der Text der Völ­ker­wall­fahrt zum Zion (vgl. Mi 4) ist uni­ver­sal aus­ge­legt und zeigt bis Pau­lus eine zugleich israel­zen­tri­sche Kon­zep­ti­on. Der Zion ist der Tem­pel­berg in Jeru­sa­lem.
Zugleich ist der Gerichts­ge­dan­ke mit der Frie­dens­reichs-Idee ver­bun­den. Das wird in 42,1-4 noch gestei­gert. Denn jetzt agiert auch die mes­sia­ni­sche Figur, der Skla­ve JHWHs, der Knecht Got­tes gewalt­los. Er tritt nicht nach und bringt laut­los das Recht nach Grie­chen­land, gemeint sind wohl die Inseln in der Ägä­is.
Die Zeit bei­der Tex­te ist viel­leicht die Zeit Alex­an­ders des Gro­ßen oder sei­ner Nach­fol­ger. Bei­de Tex­te sind mono­the­is­tisch.
In der nächs­ten Sit­zung bespre­chen wir noch Jes 49,1-6

13. Dezember 2017

Zusam­men­fas­sung 11.12. (Uni Hei­del­berg)

Die Übung wird in der Fol­ge stets in ÜR 2 WTS statt­fin­den.

Fol­gen­de Tex­te wur­den zur Über­set­zung ver­ein­bart:

Joh 8

Joh 10

1 Joh 4

Joh 4

Joh 21 wur­de zu Ende über­setzt. Die Fra­ge des Epi­logs wur­de anhand des Tex­tes erör­tert, auch die Haupt­ar­gu­men­te für die Abtren­nung von Kapi­tel 21.

Dabei spielt die Hir­ten­me­ta­pho­rik bzw. das Hir­ten­bild eine zen­tra­le Rol­le. Es ist stark in Meso­po­ta­mi­en (Enu­ma Elisch) ver­wen­det wor­den, dann auch in der Jüdi­schen Bibel (David, Psalm 23). Daher legt sich zunächst eine König­s­as­so­zia­ti­on bzw. eine auto­ri­tä­re Inter­pre­ta­ti­on nahe, die zu einer hier­ar­chi­schen Auf­fas­sung der christ­li­chen Gemein­de füh­ren wür­de – und im Katho­li­zis­mus auch geführt hat. Durch Luther wur­de das durch­bro­chen, die ein­zel­ne Gemein­de bestimmt über die Leh­re – und nicht der Pas­tor. Daher wur­de Joh 21 als groß­kirch­li­cher Nach­trag betrach­tet, früh­ka­tho­lisch wg. der Rol­le des Petrus und sei­ner mög­li­chen Funk­tio­na­li­tät als ers­ter Papst. Dazu zwei Buch­schlüs­se. Dem steht der text­kri­ti­sche Befund ent­ge­gen, dass es kei­ne Exem­pla­re des Johan­nes­evan­ge­li­ums gibt, die 21 nicht ent­hal­ten. Voll­stän­dig wür­de 20,30ff erst, wenn 21,20-25 hin­zu­kommt.

Die Epi­log­fra­ge lässt sich an der Zen­tral­stel­lung der Lie­be the­ma­ti­siert erör­tern. Die Wör­ter ἀγαπᾶν und φιλεῖν wer­den als homo­se­mes Wort­spiel ver­wen­det. Die Zahl drei ver­weist auf die drei­fa­che Ver­leug­nung Jesu durch Petrus, was durch die Vor­aus­sa­ge des Todes Petri belegt wird, die auf ἀκολουθεῖν bezo­gen ist. The­ma ist also auch die Kreu­zes­nach­fol­ge. Und das muss auch schon für die Inter­pre­ta­ti­on von Joh 10 gel­ten, sodass Christ/inn/en sowohl Hirt/inn/en als auch Scha­fe für­ein­an­der sind.

Was für das Hir­ten­bild gilt, gilt auch für das Mes­si­as­bild (vgl. PsSal 17f). Ein gekreu­zig­ter Mes­si­as ent­spricht am ehes­ten den Skla­ve-JHWHs-Tex­ten Deu­tero­je­sa­jas.

Auf­ga­ben zur Nächs­ten Sit­zung

Über­set­zen und seg­men­tie­ren Sie Joh 8,1-20!

11. Dezember 2017

Flucht, Eth­nie, Reli­gi­on, Men­schen­rech­te (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Darm­stadt)

Ver­an­stal­tung: Theo­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments
Dozent: Prof. Dr. Mar­tin Pött­ner
Datum: 5.12.2017, 09.50 – 11.30 Uhr
Pro­to­koll: Bet­ti­na Rei­chelt

Vor­trag von Herrn Pött­ner:
Flucht, Eth­nie, Fremd­sein und bibli­sche Reli­gi­on – hat das etwas mit den Men­schen­rech­ten zu tun?

Der Vor­trag beginnt mit der Fra­ge­stel­lung: ob wesent­li­che Gehal­te der bibli­schen Reli­gi­on mit den Men­schen­rech­ten über­ein­stim­men und bezieht sich dabei auf die

  1. allg. Erklä­rung der Men­schen­rech­te von 1948 und 1951
  2. und die Gen­fer Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on

Zunächst wer­den eini­ge bibli­sche Geschich­te als Bei­spie­le für Flucht­er­fah­run­gen des Alten Tes­ta­ments von Herrn Pött­ner erzählt:

1. „Abra­ham und Sara“ flie­hen nach Ägyp­ten als sog. Wirt­schafts­flücht­lin­ge. Abra­ham macht unwah­re Anga­ben. Dies lässt sich auf unse­re Zeit über­tra­gen.
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