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Alltag und Philosophie - Im Alltag liegen Weisheit und Liebe verborgen …


25. Mai 2016

Veranstaltungen in Darmstadt am 24.05. (TUD)

 

1               Bibelkunde (Propheten)

Bei einem so weiten Feld mussten wir auswählen und machten uns deutlich, wie viele prophetische Texte auf das Christentum gewirkt haben bzw. in ihm fortgeschrieben wurden (vgl. zum Modell die Zusammenfassung vom 26.04.).

Bormann liegt vielleicht richtig darin, dass die Prophetenbücher dadurch elementar entstanden sein könnten, weil bestimmte Voraussagen der Propheten deswegen festgehalten wurden, um zu überprüfen, ob sie eingetroffen sind. Aber den Gesamtprozess der Textbildung etwa des Jesajabuches kann man dadurch nicht erfassen. Es handelt sich nämlich um einen Fortschreibungsprozess, der z. T. über 500 Jahre angehalten hat, sodass im Jesajabuch durchaus Texte wie im Sacharjabuch zu finden sind. Für die christliche Fortschreibung dieser Texte ist ausschlaggebend, dass sich bestimmte Voraussagen in der Geschichte Israels bzw. Judas und dann auch des Judentums nicht erfüllt hatten – und entsprechend auf Jesus und die durch ihn bestimmte Bewegung im Judentum hin zum Christentum gedeutet wurden (messianische Weissagungen).

  • Anhand von Jes 11,1-10 machten wir uns die thematische Breite deutlich:
  • Armut/Reichtum
  • Gerechtigkeit
  • Frieden, Gewaltlosigkeit
  • Tierfriede (Tiere untereinander und mit den Menschen)

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22. Mai 2016

Einführung in die Hermeneutik des Neuen Testaments IV

Ich begrüße Sie zum § 4 der Vorlesung über die Einführung in die neutestamentliche Hermeneutik. Zunächst die Frage, gibt es noch Rückfragen zur letzten Vorlesung über Schleiermacher?

 

Die heutige Vorlesung über Rudolf Bultmann hat drei Abschnitte:

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Existenziale Interpretation – Entmythologisierung

3 Fortschreibung

4. Rückfragen und Kritik

Das Handout der Vorlesung befindet sich hier.

 

1               Einführung

Rudolf Bultmann ist wie Schleiermacher ein außergewöhnlicher Theologe, der weltoffen lebte und dachte. Vgl. Sie den Überblick im Wikipedia-Artikel, wo auch wichtige Literaturangaben zu finden sind. Sowohl in seiner Schule und noch stärker bei seinen Gegnern herrscht aber eine Lektüre vor dem Hintergrund von Übervereinfachungen vor, die sichtbar macht, dass im evangelischen Diskurs zu wenig Übung in wissenschaftstheoretischen und philosophischen Fragestellungen besteht. In beiden Disziplinen war Bultmann aber gut – und daher wird er m. E. auch heute noch in manchen Aspekten falsch interpretiert und/oder auch falsch bewertet. (more…)

18. Mai 2016

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD)

 

2               Bergpredigt (Mt 5,21-26)

Wir befinden uns jetzt im Bereich des Seminars, in dem wir lernen, wie man/frau den Inhalt eines Textes bestimmen kann (Semantik). 5,21-48 werden seit Langem unter der Überschrift „Die Antithesen“. Zunächst befassten wir uns also damit, ob diese Überschrift überhaupt berechtigt ist.

Dazu suchten wir eine tatsächliche Antithese auf, die nach der Beschreibung in der antiken Rhetorik eine Antithese darstellt. So lautet Mt 5,17b: „Ich bin nicht gekommen, [das Gesetz und die Propheten] aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Die formale syntaktische Struktur einer Antithese lautet also:

Nicht a,

sondern b. (more…)

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD)

 

1               Bibelkunde

Der Dozent verwies zu Beginn darauf, dass Frau Wertag die Stellen bei Nehemia und Sacharja gut interpretiert hat, weil dort die persische Struktur der Betrachtung der Heiligen Schriften der Juden als relativ autonomes Selbstverwaltungsrecht der Juden einigermaßen gut zum Ausdruck kommt. Vgl. Sie dazu auch die Grafiken in der ersten Zusammenfassung vom 26.04.

Thema der Sitzung waren die poetischen Bücher der Bibel, wozu auch eine Erläuterung der verschiedenen Typen des Parallelismus membrorum gehörte. Eine Zeile besteht aus zwei Gliedern, die in der zweiten Zeile entsprechend wiederholt, gesteigert oder sogar gegensätzlich wiederholt werden. Hierzu reichen die Ausführungen Bormanns aus. (more…)

16. Mai 2016

Veranstaltungen am 10.05. (TUD)

2. Mt 5,17-20

Stundenprotokoll

von Alexander Hariri

 

In der Stunde vom 10.05.2016 ging es weiter im Text der Bergpredigt. Während in der letzten Stunde noch diskutiert wurde was Jesus mit dem Salz der Erde und Licht der Welt (Mt 5, 13-16) meint, wurden diesmal die Studenten aufgefordert die Verse Mt 5, 17-20 gemeinsam mit Prof. Pöttner zu untersuchen.

Ohne zunächst auf die Struktur und Bedeutung dieser Verse einzugehen, nochmal eine kleine Zusammenfassung dieser Verse:

Jesus sagt er sei nicht gekommen um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen, sondern um zu erfüllen. Solange Himmel und Erde noch existierten, sei das Gesetz mit jedem einzelnen Buchstaben und jedem einzelnen Strichlein gültig. Und wer es wagt dieses Gesetz für ungültig zu erklären oder es falsch zu lehren, der gelte im Himmelreich als der Geringste. Wer jedoch danach handelt und lehrt, der wird viel im Himmelreich gelten. Daraufhin sagt Jesus, dass jemand, dessen Leben der Gerechtigkeit Gottes nicht besser entspricht als das der Schriftgelehrten und Pharisäer, nicht ins Himmelreich kommen werde. (more…)

Veranstaltungen am 10.05. (TUD)

1. Bibelkunde

Protokoll vom 10.05.2016 Dora Wertag

Das Protokoll der Sitzung handelt fortlaufend in Bezug auf die Geschichte der Mosebücher. Die Sitzung befasst sich mit der Fortsetzung der Geschichtsbücher seit dem Deuteronomium und wird zunächst in zwei Teile des Alten Testaments gegliedert:

1)Das deuteronomistische Geschichtswerk

Das deuteronomistische Geschichtswerk kennzeichnet in der Bibelwissenschaft eine theologische Redaktion welche die Geschichtsbücher der Bibel zusammenfasst. Die Bücher des deuteronomistischen Geschichtswerkes sind Deuteronomium, Josua, Richter, Rut, 1. Samuel / 2. Samuel und 1. Könige / 2. Könige. (more…)

7. Mai 2016

Einführung in die Hermeneutik des Neuen Testaments III

Verehrte Damen und Herren,

 

ich begrüße Sie zur ersten Vorlesung zum Thema „Neutestamentliche Hermeneutik in der Moderne“ , in der es ausführlich um den Entwurf Schleiermachers gehen soll.

Vielleicht überrascht es Sie, dass ich Schleiermacher und Bultmann als wichtigste Vertreter der Moderne ansehe und sie nur durch Magdalene Frettlöh ergänzen werde. Natürlich setze ich mich bei der Diskussion des Bildbegriffs auch mit den Beiträgen Philipp Stoellgers auseinander, sodass Sie nicht befürchten müssen, ich beachtete aktuelle Beiträge nicht. Ich bin nur der Überzeugung, dass manches schon gesagt ist – und darauf möchte ich Sie hinweisen. Philipp ist auch seit Langem hermeneutisch unterwegs und ist oft damit beschäftigt zu verhindern, dass bestimmte Konzepte falsch verwendet werden. Aber in dieser Vorlesung geht es darum, die Konzepte allererst zu entdecken, daher demonstriere ich das stets an Beispielen.

Das Handout dieser Vorlesung befindet sich hier.

Die heutige Vorlesung enthält drei Teile:

1 Der Ansatz Friedrich D. E. Schleiermachers: Omnis determinatio est negatio – jede Bestimmung ist eine Verneinung (alles anderen) – und die Konsequenzen der Geltung dieser Regel

2 Das Wesen des Christentums als dynamisches Prinzip der Fortschreibungsprozesse im Christentum

3 Die Bedeutung dieses Ansatzes

4. Rückfragen (more…)

Röm 8,26-30: Lebendigkeit (EfG Griesheim)

26 In unserer Ohnmacht steht uns der Geist bei, wenn wir keine Kraft mehr haben, so zu beten, wie es nötig wäre. Der Geist selbst tritt für uns ein mit wortlosem Stöhnen. 27 Gott kennt unsere Herzensanliegen und versteht, wofür der Geist sich einsetzt, weil er im Sinne Gottes für die heiligen Geschwister eintritt. 28 Alles wirkt zum Guten zusammen für die, die Gott lieben, weil Gott entschieden hat, sie zu rufen. Das wissen wir. 29Denn alle, die Gott von Anfang an kannte, hat Gott auch von Anfang an zu bestimmt, das gleiche Wesen und das gleiche Schicksal zu haben wie der Sohn, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sei. 30 Die von Anfang an dazu bestimmt waren, die wurden auch gerufen. Die gerufen wurden, die wurden auch gerecht gesprochen. Die gerecht gesprochen wurden, wurden auch mit göttlicher Klarheit erfüllt.[1]

 

Liebe Gemeinde,

 

wir nähern uns Pfingsten. Das Wetter ist frühlingshaft warm, es zeigt sich Leben in der Natur, sicher auch Lebendigkeit. Vielleicht sind wir auch lebendiger gestimmt, nachdem die kalte oder kühle Zeit wohl vergangen ist. Und hier ist die Lebendigkeit bei einigen erhöht, dass der SV Darmstadt 98 weiter in der Bundesliga ist …

Das ist die Zeit nach Ostern, in der besonders des Geistes Gottes gedacht wird, der uns lebendig macht. Wir haben in der Schriftlesung gehört, was daraus folgt, dass Gottes Geist über der Urflut schwebte, ein chaotischer Zustand, finster – eine wüste und leere Erde, wie Luther übersetzt. Und in diesem Geist ist ein kreatives Potenzial, das sich aus der geduldigen Ruhe seines Schwebens über der Urflut entfaltet. In sechs Tagen entsteht allmählich eine Ordnung auf der Erde, mit Licht und Finsternis, Wasser und Land, Pflanzen und Tieren, Männern und Frauen als Bildern Gottes – und Gott findet das in 1,31 sehr gut.

Aber das bleibt nicht so und die Zeit nach Ostern ist die Zeit der neuen Schöpfung, die sich nach dem Aufwecken Jesu von Nazareth von den Toten entfaltet. Und dabei arbeitet der Geist mit. Er schwebt über und in unserem ohnmächtigen Leben, das wir gewöhnlich nicht als ohnmächtig wahrhaben wollen. Wir glauben oder wollen das glauben, dass wir stark und kompetent sind, so will es auch die Gesellschaft, in der wir leben.

Aber Paulus sagt:

26 In unserer Ohnmacht steht uns der Geist bei, wenn wir keine Kraft mehr haben, so zu beten, wie es nötig wäre. Der Geist selbst tritt für uns ein mit wortlosem Stöhnen.

Paulus unterstellt, dass wir unser Leben in ständiger Kommunikation mit Gott vollziehen sollten, nur so ist Leben vollständig und lebendig – auch ganzheitlich. Dann kann es vorkommen, dass wir zu kraftlos sind, um zu beten, dann tritt der Geist für uns ein und stöhnt für uns. Er präsentiert unsere ohnmächtige Situation vor Gott, vor dem Vater. Gemeint ist ein eher schmerzvolles Stöhnen, vielleicht auch Seufzen.

Gott hört dieses Seufzen, unser Stöhnen, der Geist ist die Verbindung zu unserem Herzen, sodass Gott wahrnimmt, wie unser Streben, wie unsere Lebenskraft beschaffen ist. Gott nimmt wahr, was wir fühlen, wollen und denken. Der Geist ist die direkte Kommunikation unseres Herzens mit Gott – und wenn die Lebenskraft schwach ist oder gar Ohnmachtserfahrungen uns prägen, dann seufzt der Geist für uns.

Mit diesem wortlosen Seufzen oder Stöhnen sind wir nicht alleine. Mit uns seufzt die Schöpfung, die Tier- und Pflanzenwelt, die auf die Freiheit der Söhne und Töchter Gottes hofft, wie aus 8,22 hervorgeht.

Das aber wird kommen, denen, die berufen oder gerufen sind, wird sich alles zum Guten wenden. Sie sind schon gerechtfertigt – und sie tragen schon den Glanz Gottes an sich, sie sind von göttlicher Klarheit erfüllt.

Das ist ein begeisterter Text des Paulus, liebe Gemeinde. Das Elend der Tier- und Pflanzenwelt wird sich damit ändern, dass wir als Töchter und Söhne Gottes bzw. als Brüder und Schwestern Jesu zur Freiheit gelangen und die sicheren Zeichen der Rechtfertigung sind da.

Dennoch sieht Paulus, dass nicht alle so begeistert und enthusiastisch sind wie er. O. k., er ist Apostel – und muss das als Entertainer auch leisten, könnten manche meinen. Doch er erzählt häufig von seinen eigenen Leiden:

7Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

8Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.

9Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.

10Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.

11Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.

So heißt es in 2. Korintherbrief 4,7-11, wie Luther übersetzt. Das ist ungefähr so auch in Röm 8,26ff gemeint, das Bruder- und Schwester-Sein zum gekreuzigten und aufgeweckten Jesus von Nazareth ist nicht harmlos. Denn Gott liebt seine Schöpfung und hat sich entschlossen gewaltlos für die Universalisierung der Liebe einzutreten. Daher hilft der Geist uns, wenn wir erschöpft und ohnmächtig sind.

Paulus versucht in uns jene Ruhe des Geistes zu erzeugen, die der Geist benötigt, um schöpferisch zu werden, wie wir aus 1. Mose 1 gehört haben. So schwebt der Geist auch über der Urflut und dem Chaos unseres Lebens, er ist mitten drin. Er tritt für uns bei Gott ein, sodass für Gott unsere ohnmächtige Situation ganz präsent ist. Wie mit Christus leidet Gott dann mit uns, um alles zum Guten zu wenden. Das ist der Prozess unserer Lebendigkeit.

Der Text sagt uns nicht zuletzt, dass wir nicht überheblich sein sollen. Wir haben heilige Geschwister wie Alexander Gauland, Beatrix von Storch und Frauke Petry, die ihre ohnmächtige Situation laut herausschreien – und im Sinne des Paulus den Geist nicht stellvertretend stöhnen oder seufzen lassen. Stattdessen hassen sie offensiv andere Geschöpfe Gottes – und finden damit in unserer Gesellschaft Anklang. Für diese heiligen Geschwister sollten wir beten und sie nicht ausgrenzen. Denn der Geist ist schöpferisch, also haben wir Hoffnung für sie, dass sie dem Geist ruhig den Raum geben, für sie zu stöhnen und zu  seufzen. Denn sie schreien bloß ihre eigene Ohnmachtssituation heraus – und Gott hört das. Und wir sollten dafür beten, dass sie das besser verstehen und zulassen. Dadurch würden sie neue Lebendigkeit gewinnen. Das ist nicht leicht, aber darauf dürfen wir hoffen.

 

Amen

 

 

[1] Die Übersetzung lehnt sich an Claudia Janssen, „Bibel in gerechter Sprache“ an.

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD) am 03.05.

Protokollantin: Sabrina Hofmann

Einführung in die Bibelkunde

Die 5 Bücher Mose werden auch Pentateuch genannt. Um einen Überblick zu schaffen, lässt sich sagen, dass das 1. Buch Mose (Genesis) aus Erzählungen (bspw. Schöpfungserzählung) besteht und mit dem 2. Buch Mose (Exodus) zusammen hängt. Exodus handelt vom Auszug aus Ägypten. Im 3. Buch Mose, namens Levitikus werden Gesetztestexte und weitere Gebote, die sich bis ins 4. Buch Mose, namens Numeri erstrecken. Im Numeri wird das Volk gezählt und daher auch der lateinische Name Numeri, das Zählungen bedeutet. Dann folgt die Phase mit dem Einzug ins gelobte Land, welches Moses nicht betreten durfte. Im 5. Buch Mose (Deuteronomium) ist Moses Rede niedergeschrieben, die er vor seinem Tode hielt. Die 10 Gebote und andere Texte werden im 5. Buch Mose wiederholt.

 

Am Anfang von Genesis stehen zwei Schöpfungserzählungen, keine Berichte. Die zweite Schöpfungserzählung ist mythischer als die erste Schöpfungserzählung. Bei der ersten Schöpfungserzählung (Gen 1,1-2,4a) war am Anfang Chaos (tohu wabohu), laut Luther war die Welt öde und wüst und dann wird beschrieben, wie aus Chaos innerhalb von sechs Tagen Ordnung geschaffen wird. Am siebten Tag ruhte Gott, da die Schöpfungsarbeit vollendet war. Im Judentum ist der siebte Tag der Sabbat heilig. Dieser beginnt am Freitagabend um 18 Uhr und endet am Samstagabend. Für Christen ist der Sonntag der Tag, an dem geruht werden soll. Sie halten sich ebenfalls an folgendes: Wie Gott schafft und dann ruht, so soll auch der Mensch arbeiten und ruhen. Die erste Schöpfungserzählung ist eine normative Entwicklung: Wie das Leben  der Menschen, so wie Juden und Christen leben, ist die Schöpfung entstanden. (more…)

Veranstaltungen in Darmstadt (TUD) am 03.05.

Zusammenfassung von Elisa Schneider:

 

Diese Sitzung befasste sich mit den folgenden Versen:

 

Matthäus-Evangelium:

Mt 5,13

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

 

Mt 5,14

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

 

Mt 5,15

Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.

 

Mt 5,16

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

In der Unterrichtsstunde am 03.05.16, Einführung in die exegetischen Methoden und das wissenschaftliche Arbeiten: Die Bergpredigt beginnt Herr Pöttner mit einer kurzen Wiederholung der Bedeutung der Verse 5,11 und 5,12, die letzte Sitzung behandelt wurden.

Er erläutert, dass die Propheten Figuren sind, die gegenüber dem Volk oft kritische Aussagen gemacht hatten und daher angefeindet wurden. Die Anspielung auf das Schicksal der verfolgten Anhänger Jesu beziehen sich ebenso auf das Schicksal der Propheten. (more…)